Ohne die Großeltern
läuft in vielen Familien nichts

Artikel drucken Artikel drucken 29. Januar 2010 | Von sechs+sechzig | Kategorie: Wohnen & Heime

ravensburgerGroßeltern spielen eine viel wichtigere Helferrolle für junge Familien, als allgemein angenommen wird – so lautet eines der wichtigsten Ergebnisse des „Ravensburger Elternsurvey“, einer repräsentativen Analyse des „Elterlichen Wohlbefindens“ in Deutschland.

Die Stiftung Ravensburger Verlag hatte den Mikrosoziologen Prof. Dr. Hans Bertram (Humboldt-Universität Berlin) und die Familien- und Bildungsökonomin Professorin Dr. C. Katharina Spieß (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW Berlin und Freie Universität Berlin) mit dieser Elternumfrage beauftragt. Die Auswertung der repräsentativen, 70-minütigen Befragung von 1.000 Müttern und 1.000 Vätern – die mindestens ein Kind unter 6 Jahren haben – informiert umfassend über die familiäre und berufliche Situation von Eltern in Deutschland, ihre subjektiven und objektiven Zukunftserwartungen an Politik und Gesellschaft sowie ihre Grundprinzipien und Werte. Eine Veröffentlichung mit den gesamten Ergebnissen soll Ende 2010 erscheinen.

Klar ist aber bereits ein wichtiges Ergebnis: Der Alltag von Kindern findet heute nicht nur mit den Mitgliedern des eigenen Haushalts statt, Eltern verlassen sich stark auf soziale Netzwerke. Von den Großeltern nehmen sie nicht nur konkrete Hilfe an, etwa bei Krankheit der Kinder oder während der Schulferien, sondern besprechen öfter mit ihnen persönliche Probleme (häufigste Nennung neben dem Partner) als mit Freunden und Bekannten.

Eine Zusammenfassung der Studie kann man hier als PDF herunterladen:

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