Ministerin plant
Familien-Pflegezeit
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3. März 2010 | Von sechs+sechzig | Kategorie: Pflege & Betreuung
Gerade ältere Menschen hätten verstärkt den Wunsch, zu Hause von ihren Familienangehörigen gepflegt zu werden. Doch viele Arbeitnehmer würden die dadurch entstehenden finanziellen Nachteile fürchten – deshalb, so Schröder, wolle ihr Ministerium einen Rechtsanspruch der Arbeitnehmer auf eine Familien-Pflegezeit von zwei Jahren Dauer einführen. Die Familienministerin erklärt: “In dieser Zeit würde der pflegende Angehörige mindestens 50 Prozent arbeiten, bekäme aber, um davon leben zu können, 75 Prozent seines Gehalts. Später müsste er dann wieder voll arbeiten, bekäme aber weiterhin so lange 75 Prozent des Gehalts, wie er zuvor Teilzeit gearbeitet hat – bis also das Zeit und das Gehaltskonto wieder ausgeglichen sind.”
Vertreter der Arbeitgeberseite wie auch des Koalititionspartners FDP sprachen sich gegen die Pläne aus. Den Sozialorganisationen in Deutschland geht das Vorhaben nicht weit genug.
Ein ausführliches Interview, das die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) mit der Ministerin zum Thema geführt hat, lässt sich hier nachlesen:

