Welche Stadt ist die seniorenfreundlichste
in ganz Europa?

Artikel drucken Artikel drucken 18. März 2010 | Von | Kategorie: Wohnen & Heime

Nur ein Beispiel für seniorenfreundliche Stadtpolitik: das Kasseler Wohnprojekt der 1889 eG.

Nur ein Beispiel für seniorenfreundliche Stadtpolitik: das Kasseler Wohnprojekt der 1889 eG.

Die „seniorenfreundlichste Stadt“ in ganz Europa wird gesucht: Mit einem schönen Titel und einer netten Preissumme von 15.000 Euro lockt die Stiftung „Lebendige Stadt“ Städte und Kommunen, sich für den Stiftungspreis 2010 zu bewerben.

Preiswürdig sind aus Sicht der Stiftung Konzepte, die die Teilnahme von Senioren am öffentlichen Leben verbessern, altersgerechte Angebote machen, ihnen im Alltag Unterstützung geben und zum generationenübergreifenden Miteinander beitragen. Gesucht werden Konzepte und Vorhaben, die bereits realisiert worden sind oder in naher Zukunft umgesetzt werden. Dem Grundgedanken der Stiftung folgend, Best-practice-Beispiele zu fördern, die für andere Kommunen Vorbild sein können, kommen innovativen und zugleich wirtschaftlichen Lösungen eine besondere Bedeutung zu.

„Wir werden nicht nur immer älter, sondern sind im fortgeschrittenen Alter auch immer vitaler. Lebendigkeit unserer Städte muss daher die Teilnahme älterer Mitmenschen am urbanen Leben implizieren“, erklärt Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Hamburger Stiftung. „Das reicht von seniorengerechten Kulturangeboten, der seniorenfreundlichen Gestaltung von Infrastruktur bis hin zu seniorenspezifischen Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung. Mit unserem diesjährigen Stiftungspreis suchen wir genau solche Konzepte, die sich zur Nachahmung in anderen Städten eignen.“

Bewertet werden die Konzepte von einer Fachjury unter Leitung des Architekten Hermann Henkel vom Architekturbüro HPP. Jurymitglieder sind unter anderem Dr. Marion Gierden Jülich (Staatssekretärin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Dr. h.c. mutl. Ursula Lehr (Bundesfamilienministerin a.D. und Vorsitzende BAGSO e.V.), Almuth Fricke (Leiterin Europäisches Zentrum für Kultur und Bildung im Alter), Horst Graß (Vorsitzender Seniorenbeirat Düsseldorf), Friedel Kellermann (Gesellschafter RKW Architektur + Städtebau) und Hans-Jürgen Mader (1. Landesvorsitzender Brandenburgischer Seniorenverband e.V.).

Insgesamt ist eine Preissumme von 15.000 Euro ausgelobt. Gefördert wird der Wettbewerb von der Deutschen Bahn AG. Die Preisverleihung erfolgt am 3. November 2010 im Rahmen des Stiftungskongresses „Pulsierende Stadt“ in München. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2010 zu senden an: Stiftung „Lebendige Stadt“, Saseler Damm 39, 22395 Hamburg.

Weitere Infos unter www.lebendige-stadt.de.

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