Deutschland bewegt
sich zu wenig
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1. April 2010 | Von sechs+sechzig | Kategorie: Gesundheit & Ernährung

Bewegung beugt Krankheiten vor. Aber fast die Hälfte der Deutschen lehnt Sport ab.Foto: epd
Die Deutschen bewegen sich zu wenig: 44 Prozent der Erwachsenen in Deutschland bezeichnen sich in einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) als Sportmuffel bzw. Antisportler. Die Entscheidung gegen ein bewegtes Leben fällt dabei meist schon in jungen Jahren. Wer als Kind aktiv war, bleibt es meist auch als Erwachsener. Dabei ist regelmäßige Bewegung der wichtigste Aspekt für ein gesundes Altern.
Bewegungsmangel hat fatale Folgen für die Gesundheit: Unsportliche Kinder leiden später doppelt so häufig unter Stoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes.
Positive Effekte
Für einen positiven Effekt sind keineswegs sportliche Höchstleistungen vonnöten. Treppensteigen, Gartenarbeit, Spaziergänge und ähnliche Aktivitäten genügten bereits, erläutert Dieter Breithecker von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung in Wiesbaden. Bewegung erhalte den Organismus jünger. Dies gelte für Körper und Geist gleichermaßen. Gleichgewichtsübungen und feinmotorische Tätigkeiten verbessern Stoffwechselvorgänge im Gehirn Die Folge: Es werden neue Gehirnzellen gebildet.
Bewegung wirkt zudem stimmungsaufhellend. „Moderate Bewegung ist die Voraussetzung für eine körperliche und geistige Beweglichkeit bis ins hohe Alter“, sagt Breithecker – zumindest, solange man Freude an der körperlichen Betätigung hat.














