Arbeiten bis zum Umfallen?
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9. Juli 2010 | Von sechs+sechzig | Kategorie: Recht & Verbraucher
- in Belgien: Männer 65, Frauen 64 (Vorruhestandsreglung: 60)
- in Frankreich: beide Geschlechter bis 60 (Vorruhestandsreglung: 56)
- in Griechenland: Männer 65, Frauen 60 ((Vorruhestandsreglung: nach 37 Beitragsjahren)
- in der Slowakei beide Geschlechter bis 62 (Vorruhestandsreglung: keine Festlegung)
- in Tschechien Männer 62 + 8 Monate, Frauen abhängig von der Kinderzahl (Vorruhestandsreglung: bis zu 3 Jahren vor dem gesetz. Eintrittsalter)
Sozialkommissar László Andor stellte bei der Vorstellung des Berichts fest, die Europäer könnten entweder zwischen einem geringeren Einkommen oder längeren Arbeitszeiten wählen. Er betonte dabei, dass die EU Kommission mit dem „Grünbuch“ eine europäische Debatte über die Rentensystemen anstoßen wolle, und die Mitgliedsstaaten zu einer generellen Anhebung der Lebensarbeitszeit auffordere.
Auf Zustimmung traf die EU-Kommission bei der Versicherungsschaft, auf scharfe Abelhnung hingen bei der LINKEN. Die schrieb:
“Die Pläne der EU-Kommission, das Renteneintrittsalter automatisch so anzuheben, dass nicht mehr als ein Drittel des Erwachsenenlebens im Ruhestand verbracht wird, sind reinster Zynismus. Die EU-Kommission weiß sehr genau, dass das Problem nicht das Renteneintrittsalter ist, sondern der Mangel an Arbeitsplätzen, von dem insbesondere ältere Menschen betroffen sind. Bereits heute wird das offizielle Renteneintrittsalter nur von wenigen Menschen erreicht…”
Und was denken Sie über die Pläne der EU?















