Uni sucht erfahrene Sparer
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15. Juli 2010 | Von sechs+sechzig | Kategorie: Finanzen & Vorsorge

Für eine Studie werden noch erfahrene Sparer gesucht, die sich an der Onlinebefragung der Universität beteiligen. Foto: epd
Das Projekt, in dem Psychologen, Gerontologen, Sozialwissenschaftler und Ökonomen zusammen arbeiten, stellt bisherige ökonomische Theorien des Sparens in Frage. So gehen herkömmliche Modelle meist davon aus, dass Menschen vor allem aus rationalen Gründen sparen, beispielsweise um den Wert ihres Geldes (über Zinsertrage) zu vergrößern.
Die Forscher gehen aber davon aus, dass es auch andere Gründe für das Sparen gibt. Sie haben stärker mit persönlichen Einstellungen und psychischen Merkmalen zu tun. So kann beispielsweise auch besser erklärt werden, warum Menschen selbst dann Geld zurücklegen, wenn sich der reale Wert des gesparten Geldes am Ende verringert hat.
Mit der neuen Studie soll auch der Frage nachgegangen werden, wie sich der Umgang mit Unsicherheit und Zukunftsrisiken im Lauf der Jahre verändert und in welcher Weise sich dies auf das Sparverhalten auswirkt. Dabei gilt es zu klären, in welcher Weise sich Menschen finanziell für den eigenen Ruhestand im Alter vorbereiten.
Das Forschungsprojekt wird von der Volkswagen Stiftung mit rund 300.000 Euro gefördert und wird von Juli bis Oktober über ein eigenes Online-Portal des Instituts für Psychogerontologie durchgeführt.
Unter dieser Adresse werden weitere Informationen über die Studie bereit gestellt.
Nähere Auskünfte geben auch Universitätsprofessor
Dr. Frieder Lang, Tel. (09131)85-26526 oder
Dipl. Sozialwirt Bernd Rager, Tel. (09131)
85-26556, rager@geronto.uni-erlangen.de.














