Dem Sparen auf der Spur

Artikel drucken Artikel drucken 26. August 2010 | Von | Kategorie: Finanzen & Vorsorge

Erlanger Wissenschaftler schauen beim Sparverhalten genau hin.

Das Projekt, in dem Psychologen, Gerontologen, Sozialwissenschaftler und Ökonomen zusammen arbeiten, stellt herkömmliche ökonomisch Theorien des Sparens in Frage. Diese gehen davon aus, dass Menschen vor allem aus rationalen Gründen sparen, beispielsweise um den Wert ihres Geldes über Zinserträge zu steigern. Die Erlanger Forscher nehmen dagegen an, dass es auch andere Gründ für das Sparen gibt, die mit perönlichen Zukunftseinstellungen und individuellen Vorlieben zu tun haben. So soll auch erklärt werden, warum Menschen selbst dann Geld zurücklegen, wenn sich der reale Wert des gesparten Vermögens am Ende nicht vermehrt.

Mit der neuen Studie “Sparverhalten in Deutschland” wird untersucht, wie sich der Umgang mit Unsicherheit und Zukunftsrisiken im Lauf des Lebens verändern und in welcher Weise sich dies auf das Sparen auswirkt. Im Vordergrund steht die Frage, wie sich Erwachsene finanziell auf ihren eigenen Ruhestand vorbereiten.

Die Studie zum Sparverhalten wird von der Volkswagen Stiftung gefördert und vom 30. August bis zum 30. November 2010 über das Online-Portal des Instituts für Psychogerontologie durchgeführt. Dort werden auch weitere Informationen über Ablauf und Inhalt der Studie zum Sparverhalten in Deutschland gegeben.

Infos:
www.gerotest.de/studien
ODER
Univ. Prof. Dr. Frieder R. Lang, Dip.Sozialwirt Bernd Rager
FAU, Institut für Psychogerontologie, Nägelsbachstr. 25, 91052 Erlangen, Tel.: 09131/85 26 556
E-Mail: rager@geronto.uni-erlangen.de

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