Danke ist ein schweres Wort
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26. Januar 2012 | Von Ingrid Mielenz | Kategorie: Enkelblog
Wir Großeltern wohnen nicht in unmittelbarer Nähe unserer Enkelkinder. Deswegen versuchen wir zu den verschiedensten Anlässen, also mindestens zu den Geburtstagen oder zu Festtagen schöne und oft auch großzügige Geschenke zu machen, meist begleitet von längeren Kartengrüssen oder auch Briefen. Eine persönliche Reaktion unserer Enkelkinder haben wir so gut wie nie erfahren, kein Danke und auch keine spontan geäußerte Freude, kein Telefonanruf und auch keine SMS, zum Beispiel dass unsere Geschenke gefallen haben, dass sie gut gebraucht werden oder dass sie interessant und spannend waren.
Höhepunkt war ein größeres Geldgeschenk für unsere Enkeltochter zum Erwerb des Führerscheins. Dass sie mit den Fahrstunden begonnen hat, hat sie uns auch nicht mitgeteilt. Anrufe gibt es offenbar nur dann, wenn sie was von uns möchte und das ist ausgesprochen selten.
Nun kann man nicht sagen dass wir ein schlechtes Verhältnis zueinander haben. Eigentlich geht es, wenn wir uns sehen doch recht zugewandt zu. Bleibt die Frage, warum es für unsere Enkelkindern so schwer ist oder warum es ihnen erst gar nicht einfällt, uns Dank zu sagen oder einfach ihre Freude zu zeigen. Schenken würde uns dann sicher noch mehr Spass machen.














Großeltern werden ist nicht schwer, Großeltern sein dagegen sehr. Dabei soll doch alles so harmonisch laufen, wenn die Enkel zu Besuch sind. Leider sieht die Wirklichkeit doch häufig anders aus. Unsere Bloggerin Ingrid Mielenz beleuchtet Konfliktlinien in der Familie und gibt Tipps, wie man sie entschärft. 
ja, das kenne ich auch und ich bin schon ganz ratlos.
So etwas könnte meinem Mann und mir nicht passieren. Warum wird das Schenken denn nicht einfach eingestellt und nur ein netter Gruß geschickt. Die Reaktion wäre doch einmal interessant!!!
Zuerst sind es ja einmal die eigenen Kinder oder Schwiegerkinder, die den Enkeln das Danke-sagen nichtg beigebracht haben.
Auch ältere Menschen haben sicher doch noch Wünsche und die würde ich mir dann lieber selbst erfüllen. Wir selbst haben 5 Enkelkinder, aber so etwas ist noch nicht vorgekommen.
die Idee von Marienbad finde ich ausgezeichnet. Ich gehe schon einige Zeit damit schwanger, meinen älteren Enkelinnen nur noch zu gratulieren, aber dann hatte ich mit der einen wieder ein so schönes Erlebnis, dass ich darüber alle meine guten Vorsätze’ (wenn man das so sagen darf) wieder vergessen habe. Aber im Juli, wenn die größere wieder Geburtstag hat, werde ich den
‘Marienbadvorschlag’ mal probieren und sehen, was daraus wird. I ch werde dann hier berichten.