Verschmutzte Spielplätze

Artikel drucken Artikel drucken 26. September 2012 | Von | Kategorie: Enkelblog

Unser Enkelsohn ist gerade zwei Jahre alt geworden und wir gehen gerne mit ihm auf den Spielplatz, damit er sich richtig austoben kann. Außerdem tut uns der Kontakt zu anderen Großeltern (und Eltern) gut. Es macht uns großen Spass, Erfahrungen und Enkelgeschichten auszutauschen. „Unser“ Spielplatz war bislang einigermaßen sauber, die Spielgeräte wurden in regelmäßigen zeitlichen Abständen geprüft und gewartet. Rutsche, Kletterwand, Schaukel und Wippgeräte waren in einem guten Zustand.
Seit einigen Wochen aber beobachten wir, dass der Spielplatz zunehmend „vermüllt“. Die Abfallcontainer quillen über (der Wind verweht Umherliegendes), überall liegen Zigarettenkippen und auch Flaschenscherben herum. Die Spielgeräte sind offenbar mutwillig beschädigt worden, so dass die Gefahr besteht, dass sich die Kinder erheblich verletzen. Angeblich wird der Spielplatz vor allem in den lauen Sommernächten von Jugendlichen als Partyzone genutzt.
Nun haben wir ja Verständnis dafür, dass sich Jugendlche abends gerne in ihrer Clique draußen treffen, aber wir fragen uns, warum sie dann so ein Chaos hinterlassen müssen, sehr zum Schaden kleiner Kinder. Schade, dass es nicht möglich ist, den Spielplatz einfach sauber zu halten. Nur ein bißchen Rücksicht würde schon helfen.
Oder braucht es immer andere, die diese Plätze in Ordnung halten? In Köln z.B. hat sich ein Spielplatzpatenverein gegründet, der ehrenamtlich(!) nach dem Rechten sieht, aufräumt und die Spielgeräte kontrolliert. Eine sinnvolle Aufgabe für Großeltern, die gerne mit ihren Enkeln auf den Spielplatz gehen?

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Ein Kommentar
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  1. Tjscha, sinnvoll wohl schon, einen vermüllten Spielplatz aufzuräumen und wieder für die Enkel benutzbar zu machen. Aber zu kontollieren, ob die Benutzung der Spielgeräte nicht auch zu Verletzungen führen kann, das finde ich schon zu weitgehend – wer kann das auch richtig von den Großeltern?
    Sie meinen ja noch, man müsste die Jugendlichen irgendwie verstehen, finde ich in diesem Falle nicht. Ein Spielplatz ist ein Spielplatz für kleine Menschen und für sie, allein für sie, eingereichtet und angelegt – basta. Jugendliche Part-y/“Löwen‘ haben darauf nichts verloren oder? Ihre Geschichte ist für mich wieder ein trauriges weiteres Beispiel dafür, dass unsoziales Verhalten (bei dem also keine Rolle spielt,, wer dadurch beeinträchtigt wird) um sich greift. Es fängt mit der Tür im Kaufhaus an, die immer weniger Menschen für Nachfolgende aufhalten, der verpartyte Spielplatz ist dann ein weieres Glied in dieser Kette.

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