Ist Online-Banking sicher?

Artikel drucken Artikel drucken 17. Juni 2013 | Von | Kategorie: Blogs, Starthilfe

vignette_kristofferUnter Online-Banking oder auch Homebankning versteht man das Ausführen von Geldgeschäften von zuhause über das Internet. So kann man vom eigenen Computer aus sein Konto einsehen und zum Beispiel Überweisungen tätigen. Viele, vor allem ältere Menschen, haben hier allerdings noch Bedenken bezüglich der Sicherheit.

Dazu lässt sich sagen, dass von Seiten der Banken sehr viel für die Sicherheit getan wird, das Online-Banking ist technisch sehr sicher. Es kommt allerdings darauf an, dass der Nutzer auch genügend Eigenverantwortung übernimmt und sorgsam handelt. Von der Bank werden sogenannte TANs (Transaktionsnummern) zur Verfügung gestellt, die sozusagen als Unterschrift im Internet fungieren und den Nutzer gegenüber der Bank identifizieren. Früher wurden diese Nummern noch auf Listen ausgehändigt, dieses Verfahren wird heute aus Sicherheitsgründen kaum noch verwendet. Stattdessen wird die TAN erst in dem Moment des Auftrags (also zum Beispiel wenn man eine Überweisung durchführen möchte) von der Bank generiert und an den Nutzer übermittelt.

Hierfür gibt es zwei Wege: Erstens einen TAN-Generator, das ist ein kleines Gerät, das man an den Bildschirm hält und das in einem optischen Verfahren die TAN ermittelt. Es funktioniert nur in Verbindung mit der eigenen Bank-Karte. Auf dem Gerät sieht man außerdem noch einmal die Kontonummer und den Betrag, der überwiesen wird. Es gibt von dem her eine Kontrollmöglichkeit auf einem zweiten, vom Computer unabhängigen Kanal. Erst bei Eingabe der Nummer wird der Auftrag ausgeführt.

Die zweite Möglichkeit ist, dass einem die TAN per SMS auf das eigene Handy übermittelt wird. Man spricht daher von der mobilen TAN. Auch hier hat man eine Kontrollmöglichkeit auf einem zweiten Kanal und sieht noch einmal, an wen das Geld geht und wie hoch der Betrag ist.

Zusätzlich ist der Online-Banking-Bereich der Internetseite einer Bank natürlich mit einem Passwort gesichert und die Daten werden verschlüsselt übertragen. Dies erkennen Sie in der Adresszeile Ihres Browsers an dem „s“ bei https, das „s“ steht für sicher. Bei manchen Browsern wird auch ein grünes Schloß angezeigt, das auf die sichere Verbindung hinweist.

Hat man also seinen Zugang zum Online-Banking mit einem guten Passwort gesichert und verwendet man eines der beiden vorgestellten Verfahren mit der beschriebenen Kontrollmöglichkeit, so kann beim Überweisen eigentlich nichts schief gehen.

Weitere nützliche Hinweise zum sicheren Online-Banking finden Sie hier:
http://www.banktip.de/rubrik2/20196/wie-sicher-ist-online-banking.html
Autor: Kristoffer Braun von Starthilfe50.de

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