An Gleitsichtbrillen scheiden sich die Geister

Artikel drucken Artikel drucken 30. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Alter Ego

vignette_nosseck_bockNeulich musste ich einen Moment am Tresen unseres Hausarztes warten und die Sprechstundenhilfe seufzte, weil sie mit ihrer Gleitsichtbrille nicht wirklich gut zurecht kam. Sofort schaltete sich ein Mitwartender ein und bestätigte die schlechten Erfahrungen. Die Sprechstundenhilfe klagte über Nackenschmerzen, weil sie immer versucht, in dem entsprechenden Bereich der Brille hindurch zu schauen.

So waren die Gleitsichtbrillen allerdings nicht gedacht. In meinem Freundeskreis gibt es Befürworten der Gleitsichtbrillen. Sie freuen sich, dass sie nur eine Brille nutzen muüssen. Und es gibt Gegner, die lieber zwei Brillen nehmen und dafür mit beiden komfortabel zurecht kommen. Ich gehöre zur letzteren Gruppe. Ich habe eine Computerbrille, nein bald zwei. Ich will mir nämlich eine weitere kaufen, um sie am Arbeitsplatz fest zu platzieren und eine für Zuhause. Ein Buch oder eine Zeitung lese ich inzwischen am liebsten ganz ohne Brille. Und weil ich kurzsichtig bin, benötige ich zum Autofahren und allen anderen täglichen Verrichtungen eine entsprechende Brille. Nachdem Brillen total günstig geworden sind, ist es auch kein Problem mehr, sich mehrere zu leisten. Bei einem Anbieter bekommt man sogar Rabatt auf die Zweitbrille.

Mich würde interessieren, welche Erfahrungen andere gemacht haben. Denn die Gleitsichtbrille war eine zeitlang richtig modern und wurde extrem stark beworben. Ob sie sich durchgesetzt hat, wer reumütig zum alten Mehrbrillen-Modell zurückgekehrt ist, das ist mir nicht bekannt, würde mich aber interessieren.a href=“http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2013/10/vignette_nosseck_bock3.jpg“

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4 Kommentare
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  1. gut sechs Wochen lang hatte ich meine Gleitsichtgläserbrille anfangs verflucht. Doch mein Optiker hatte recht mit seinem Tip: Die Brille während der Gewöhnungszeit öfters mal abnehmen. Nach etwas mehr als einem Monat hat sich meine Motorik und Kopfhaltung an die minimalen Neigungen und Drehungen gewöhnt. Ich trage nun die dritte Generation und bin voll auf zufrieden. Auf Reisen genial: nur noch eine Ersatzbrille mit den identischen Merkmalen mitnehmen. Meine Brille hat noch zusätzlich eine automatische Tönung, die sich je nach Helligkeit rasch anpasst, so dass mir auch weitere Sonnenbrillen erspart bleiben. Nur nachts, wenn ich im Bett die Schlummerseiten lese, da ziehe ich sie aus und halte das Buch in die nötige Nähe. Also, Alter Ego: Geduld und ab und zu mal durch die rosa Brille gucken, ganz ohne Gleitgläser…

  2. Liebe Frau Nossek, das können wir auch genauso bestätigen. Legen Sie die Gleitsichtbrille – gerade am Anfang – hin wieder mal ins Brillenetui. Irgendwann haben sich Ihre Augen und Ihr Gehirn an die neuen Gläser gewöhnt. Das kann ein paar Tage (teilweise bis zu zwei Wochen) dauern. Haben Sie nur ein wenig Geduld, die wird dann mit einem scharfen Sehen belohnt.

  3. Ich finde eine Gleitsichtbrille sehr praktisch, weil ich nur eine Brille brauche. Es ist natürlich verständlich, dass es Menschen mit einer anderen Meinung gibt. Ich selbst habe kein Problem damit, in dem entsprechenden Bereich der Brille hindurch zu schauen.

  4. Ich suche eine neue Gleitsichtbrille. Meine aktuelle Brille ist sehr veraltet und es gibt jetzt auch einen Riss in der Brille. Ich kann verstehen, warum manche Leute solche Brillen nicht mögen. Ich musste mich auch daran gewöhnen, aber jetzt kann ich nicht mehr darauf verzichten!

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