Was man verspricht, muss man auch (be-)halten

Artikel drucken Artikel drucken 21. September 2017 | Von | Kategorie: Enkelblog

Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen, sagt ein Sprichwort, das schon Kinder kennen. Oder: was man verspricht muss man auch halten.Und Kinder merken sich besonders gut, was ihnen versprochen wird.

Unsere Kinder sind beide berufstätig, unsere Enkelkinder mit 6 und 8 Jahren gehen inzwischen in die Schule. Für die Betreuung und Versorgung am Nachmittag sorgen wir Großeltern. Unser Schwiegersohn hat einen anstrengenden Job, ist viel auf Reisen und ist der klassische „vielbeschäftigte Workaholic“, der auch zu Hause am Wochenende arbeitet. Immer, wenn es gerade „passt“ ist er aber sehr um die Kinder bemüht, spielt mit ihnen, liest vor, tobt und tollt mit ihnen herum.

Aus diesen glücklichen Situationen mit den Kindern entstehen die meisten Versprechen unseres Schwiegersohns, d.h. er verspricht geradezu das „Blaue vom Himmel“: Eis essen, Schwimmen, Ausflüge, Radtouren, kleine Reisen und vieles andere mehr, was den Kindern Spaß machen könnte.

Aber dann bleibt ihm doch keine Zeit oder es ist kalt und regnet oder es kommt eine berufliche Reise dazwischen. Häufig ist immer was, das der Einlösung der Versprechen entgegensteht. Leere Versprechen sagt unsere 8-jährige Enkeltochter und glaubt keinem Versprechen mehr. Der 6-jährige Enkelsohn empört sich und merkt trotzig an: Was man verspricht muss man doch behalten !!!

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