Freut Euch auf das Winterheft mit vielen frohen Botschaften

Artikel drucken Artikel drucken 2. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Alter Ego

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml beim Besuch im Presseclub Nürnberg. Hier im Gespräch mit Journalistin Gabi Pfeiffer. Foto: pnb

An Nikolaus ist es so weit. Die nächste Ausgabe von unserem Magazin sechs+sechzig erscheint. Wir haben darin viele spannende Themen eingepackt. Ein Interview mit Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ist dabei. Denn die CSU-Politikerin ist mit ihrem Stab von München an die Pegnitz gezogen. Zum Auftakt ihrer Nürnberger Zeit hat sie dem örtlichen Presseclub einen Besuch abgestattet. Weit musste sie dafür nicht eehen, denn sie residiert künftig in der ehemaligen Landesgewerbeanstalt in Nürnberg. Nur ein paar Räume weiter ist auch der Presseclub untergebracht.

Im Gespräch mit der Journalistin Gabi Pfeiffer hat sie dann einen guten Einblick in ihr Tätigkeitsfeld gegeben. Vor einem kundigen Publikum, unter das sich auch Vertreter des Nürnberger Stadtseniorenrats gemischt hatten, sprach sie über den Mangel an Landärzten und darüber, wie ihr Ministerium unter anderem mit Ansiedlungsprämien dagegen steuert. Schon heute fehlt in vielen Gemeinden der Hausarzt als erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen. Dies zu beheben ist einer ihrer Schwerpunkte in nächster Zeit. Dabei hat die Ärztin und Mutter von zwei kleinen Kindern auch die Work/Life Balance im Blick. Das macht sie sympatisch, weil es zeigt, dass sie die Praxis kennt. Für einen Landarzt, der seine Praxis aufgibt, benötigt man deswegen mindestens zwei Neueinsteiger.

Vor allem die älteren Bürgerinnen und Bürger sind ihr dafür dankbar, dass sie nicht nur auf die Verbreitung von Telemedizin und digital gesteuerte Arzt-Patienten-Kommunikation setzt, sondern auf den unverzichtbaren Austausch von Mensch zu Mensch. Glecihwohl verweist sie auf den erfolgreichen Einsatz von Telemedizin bei Schlaganfällen. Auf diese Weise werde Zeit gewonnen und das ist bei der Minderung den Spätfolgen eines Schlaganfalls extrem wichtig.

Mit dem Verhältnis zwischen älteren, eventuell pflegebdürftigen Menschen und Maschinen zur Untertsützung der Pflege setzt sich das Magazin sechs+sechzig ebenfalls intensiv auseinander. Im Zuge eines Porjekts, das durch das NürnbergStift 2018 durchgeführt werden soll, wird sich die Redaktion intensiver mit dem digitalen Wandel und seinen Auswirkungen auf unser Leben im Alter beschäftigen. Michael Pflügner, Leiter des Nüst, schildert in einem Beitrag im aktuellen Heft, wie seine Einrichtung den Praxistest machen möchte. Damit soll verhindert werden, dass theoretische Blütenträume von Ingenieuren und Forschern am Pflegebett zu Unbehagen und Ablehnung führen.

In einer Podiumsdiskussion wurde der Einsatz von Robotern und anderen Assistenzsystemen angesichts des Personalmangels in der Pflege teils kritisch hinterfragt. Sobald es um Körperpflege und emotionale Nähe geht, sind Roboter und Technik weitaus weniger geeignet als Menschen, lautet das Fazit der Runde. Nachzulesen im aktuellen Ausgabe von sechs+sechzig.

Damit die Seniorinnen und Senioren zunehmend erst im höheren Alter auf die Unterstützung durch Pflegedienste und Angehörige angewiesen sind, setzt Ministerin Huml übrigens auf ein intensives Vorsorgeprogramm. Wie das im einzelnen geht, erläutert sie im Interview.

Ein Hinweis für alle, die unser Magazin nicht im Print erhalten, weil sie außerhalb unseres Verbreitungsgebiets leben: Alle Beiträge werden im Lauf von zehn Tagen online gestellt.

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