Eingeschränkte Bewegungsfreiheit im Ausland

Artikel drucken Artikel drucken 10. Februar 2018 | Von | Kategorie: Global Oldie

 Hello All, ich höre die Uhren zum großen Countdown aus verschiedenen Ecken ticken. Tick, bald geht auch dieses nicht mehr; tack. Z.B. Autoanmieten im Ausland. In Marokko wird es bei einigen Vermietern schon ab 60 teurer und später unmöglich; in Jamaica ab 65, in Kroatien ab 70.  Mal vermiesen es dem Senior die Versicherungen, mal die Leihwagenfirmen, deren lokalen Franchisenehmer oder nationale Gesetze. Schluss mit selbst gefahrenen Touren ab den Siebzigern auch in Zypern, Aruba, Mazedonien oder Bosnien. Zwingt mich ja keiner, dort herum zu reisen. Auf Heinrich Bölls Spuren durch Irland könnte ich demnächst per Radl folgen. In Griechenland warten Busse samt Reiseleiter auf ausgegrenzte Alte. Zum Glück bieten einige der US Autovermieter ausdrücklich seniorenfreundliche Bedingungen im Ausland an; u.a. Hertz, Enterprise, Alamo und National.  Man muss halt anfangen, nachzufragen und beizeiten das Kleingedruckte zu lesen. Und das stört mich grundsätzlich. Die Idee, beim Planen von Auslandsreisen mit Mietwagen solche Erwägungen einzubeziehen. Vom autonomen Go-Go- Alten zum chauffierten Slow-Go- Grufti mutiert zu werden. Zum Glück bestehen solche Einschränkungen noch nicht in Ländern mit den großen Weiten, wie USA oder Kanada. Und in Finnland, wo die Altersgrenze zum Anmieten bei 97 Jahren liegt. Faires Suomi. Oder, tick, gehen im Land der Saunas und Rentiere, die großen Uhren etwas anders, tack?

Ihr Global Oldie

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