Diese Tricks helfen gegen 3 ganz typische Computerprobleme

Artikel drucken Artikel drucken 12. März 2018 | Von | Kategorie: Blogs, Starthilfe

Genervt. Gefrustet. Gestresst.
Bringt der PC Sie auch manchmal zur Weißglut?
Würden Sie ihn am liebsten einmal anfluchen?
Sind Sie gelegentlich regelrecht genervt von der Technik?

Eigentlich komisch, dass uns ein „Gerät“ derart verärgern kann. Doch es bleibt eine Tatsache: die moderne digitale Welt bringt uns nicht nur Gutes, sondern auch Stress. Die 3 häufigsten Gründe für Computer-Sorgen, die bei Levato eintreffen sind Probleme mit dem Internet, ruckelnde Videos im Netz und zu langsame Computer. Und die dazu passenden 3 Hilfestellungen lauten wie folgt:

 1. Probleme mit dem Internet

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Links öffnen sich nicht? Videos werden nicht richtig abgespielt oder Dateien lassen sich nicht herunterladen? Oder Sie kommen scheinbar erst gar nicht ins Internet?

Diese Probleme können natürlich verschiedene Ursachen haben. Die Fehlersuche kann sehr langwierig sein und bereitet Kopfzerbrechen und Computerfrust. Unser Tipp ist, den Browser zu wechseln. Hierdurch umschiffen Sie die Probleme ganz einfach. Sehr häufig sind die Probleme nämlich an den Browser gekoppelt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Google Chrome Browser die wenigsten Probleme verursacht. Oftmals ist das Problem durch einen Wechsel des Browsers tatsächlich verschwunden! Man kann übrigens mehrere Browser zeitgleich installiert haben, Sie müssen also Ihren alten Browser nicht löschen, wenn Sie einen neuen verwenden.

Levato Filme zu diesem Thema:

Bedienung und Installation eines Browsers

2. Videos im Internet ruckeln

videoruckelnWenn man im Internet ein Video startet, um dieses abzuspielen, so muss das gesamte Video im Hintergrund erst aus dem Internet geladen werden. Dies können, je nach Video, mehrere hundert Megybate sein. (Zum Vergleich: Ein digitales Foto hat ungefähr 1-3 MB.) Damit man nicht so lange warten muss, bis das gesamte Video vollständig geladen wurde, beginnt der Computer aber bereits mit dem Abspielen, nachdem die ersten Sekunden des Videos aus dem Internet geladen wurden. Das Video wird also zeitgleich geladen und dabei abgespielt. Wenn nun die Internetverbindung nicht schnell genug ist, so kann es passieren, dass das Video im Hintergrund nicht schnell genug geladen wird und das Abspielen ins Stocken gerät. Erst wenn dann wieder genug Daten geladen wurden, kann das Video weiter abgespielt werden. So entsteht manchmal ein Ruckeln, da das Video sozusagen schneller abgespielt wird als Daten nachgeladen werden können.

Hier gibt es nun einen ganz einfachen Trick, den Sie bei allen Videos im Internet anwenden können: Direkt nach dem Start des Videos pausieren Sie es einfach wieder. Dafür müssen Sie mit der Maus in das Videobild klicken. Das Video wird nun angehalten, im Hintergrund wird die Videodatei dennoch weiter geladen. So können Sie dem Herunterladen sozusagen einen „Vorsprung“ geben. Wenn Sie 2-3 Minuten warten, sollte das Video weit genug geladen sein, so dass Sie es ruckelfrei abspielen können. Starten Sie es einfach durch einen erneuten Klick in das Video. Dies funktioniert in der Regel auf allen Seiten, auf denen Videos angeboten werden, zum Beispiel auch bei Youtube.

3. Computer ist langsam

stopwatchWenn der Computer langsam ist, muss nicht das automatisch immer bedeuten, dass der Computer zu alt ist oder überlastet ist.

Sehr viele Geräte, die heute genutzt werden, sind keine großen Stand-Computer mehr, sondern mobile Laptops. Und diese Laptops (auch Notebooks oder Netbooks genannt) sind dafür ausgelegt, möglichst lange ohne externe Stromversorgung auszukommen, also möglichst lange mit Batterie zu laufen. Dabei wird u.a. eine Funktion von Windows genutzt, die den Prozessor sehr stark verlangsamt, damit er nicht so viel Strom verbraucht.

Sehr viele Laptops stehen aber letztendlich sowieso den ganzen Tag auf einem Arbeitstisch und sind an die Stromversorgung angeschlossen, sodass diese Energiesparen-Funktion nicht notwendig ist. Sie finden diese Funktion in der Systemsteuerung, dort heißt Sie „Energieoptionen„. Oft ist hier entweder „Ausbalanciert“ oder „Energiesparmodus“ ausgewählt. Bitte aktivieren Sie hier „Höchstleistung„, wenn Sie eine Beschleunigung wünschen und den Computer nicht über die Batterie laufen lassen.

Am einfachsten gelangen Sie dorthin, indem Sie in das Windows-Suchfeld „Energieoptionen“ eingeben.

Hinweis:
Das Ausschalten der Energiesparen-Funktion bedeutet nicht, dass der Computer nun plötzlich zu einem kostenintensiven Stromverbraucher im Haushalt wird. Laptops sind trotzdem weiterhin sehr energieeffiziente Geräte, die wenig Strom verbrauchen. Ein typischer Laptop verbraucht zwischen 20 und 60 Watt.

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In einer Zusammenarbeit zwischen diesem Magazin und Levato verfassen Andreas Dautermann und Kristoffer Braun regelmäßig Beiträge für diesen Blog. Ihre Themen: Computer, Internet und Smartphone. Auf www.levato.de helfen sie älteren Menschen beim Umgang mit neuen Medien und Technologien. Dafür wurden sie bereits mehrfach ausgezeichnet.

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