Apps helfen Oma und Opa bei Kinderbetreuung

Artikel drucken Artikel drucken 3. August 2018 | Von | Kategorie: Computer & Technik

Gemeinsam spielen und lernen, wenn die Enkel zu Gast sind, bereitet beiden Generationen Freude. Foto: epd

In der Ferienzeit müssen Oma und Opa öfters mal bei der Kinderbetreuung einspringen. Sie genießen es zwar, die Enkelkinder länger um sich zu haben, aber das kann auch ganz schön anstrengend sein kann, denn die Kleinen wollen beschäftigt sein. Für die Eltern sind die elektronischen Helfer, die dabei unterstützen, oft bereits Alltag, aber für viele Großeltern eben noch Neuland. Wir zeigen deshalb einige Apps, die bei der der Gestaltung der gemeinsamen Zeit nützlich sind.

Alles im Griff haben, wenn die Kleinen kommen

Zuerst einmal geht es um eine kostenlose App zum Managen der Kinderbetreuung. Mit der Patchwork Family App können Eltern, Großeltern oder andere Betreuungspersonen für jedes Kind ein eigenes Profil erstellen, auf das alle zugreifen können. Dort können wichtige Dokumente, Scans von Impfausweis bis Allergiepass, gespeichert werden und sind für alle einsehbar. In einem übersichtlichen Kalender haben Eltern sowie Großeltern den Durchblick und haben den Zeitplan des Kindes im Griff. Mehr zur Patchwork Family App unter http://patchwork-family-app.com/. Die App für Apple-Geräte ist kostenfrei, wenn Werbeeinblendungen zugelassen werden.

Wo finde ich spannende Aktivitäten für Kinder?

Die App Yuggler kann man sich als Stadtkarte vorstellen, die Möglichkeiten für schöne Kinderaktivitäten in der Umgebung kennzeichnet. Dort können sich Großeltern Inspiration für die Freizeitgestaltung ihrer Enkel holen und lesen, was andere Eltern oder Großeltern für Erfahrungen gesammelt haben. Außerdem sind auch tagesaktuell Aktionen und Vergünstigungen für bestimmte Kinderaktivitäten aufzeigt. Infos zu der ebenfalls kostenlosen App für Apple-Geräte finden Sie unter https://yuggler.com/.

Abends gemeinsam Hörbüchern lauschen

Gemeinsam spannenden Geschichten zu lauschen ist erholsam und regt die Phantasie an. Der Geschmack hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum geändert: Mit Audio-Diensten wie Deezer können gemeinsame Klassiker wie die Drei???, Benjamin Blümchen, TKKG oder was ist was gehört werden. Deezer und andere Audio-Plattformen wie Audible, Spotify, Napster und Apple Music kann man mit der kostenfreien App Spooks (https://www.spooksapp.com/de/) durchsuchen und Titel, die man bei einem der Anbieter erworben hat, abspielen. Komplett kostenfrei bietet www.vorleser.net eine kleinere Zahl von Hörbüchern und -spielen für Kinder und Jugendliche an, allerdings.

Die Lego-Steine auf dem Tablet

Großeltern haben zumeist keinen großen Vorrat an Spielsachen zuhause. Umso besser, dass man Legosteine jetzt auch mit der App zusammenbauen kann: Unter www.lego.com/de-de/games/apps hat der Spielwarenhersteller zahlreiche Apps ins Netz gestellt, mit denen Kinder zu virtuellen Baumeistern werden. Einige davon sind kostenfrei.

Auch Lernen kann Spaß machen

Egal ob Mathe, Englisch oder Biologie, die Auswahl an Lern-Apps ist riesengroß. Mit ihnen können Großeltern ihre Enkel spielerisch an Schulstoff heranführen. Zum Englisch üben eignet sich zum Beispiel die niedlich designte App Squirrel & Bär (http://squirrel-baer.de/). In dieser App für Kinder von drei bis neun Jahren müssen die kranken Bienen gerettet werden. Beim Rechnen hilft die kostenpflichtige App Conni Lernspaß (https://www.conni.de/apps/conni-lernspass). Mit der beliebten Kinderbuchfigur können Erst- und Zweitklässler spielerisch ihre Mathe-Kenntnisse schulen. Für eine Förderung der Konzentration eignet sich die ebenfalls kostenpflichtige Fragenbär-App. Hier lösen Kinder mit dem Piraten-Bären Konzentrationsaufgaben: https://www.spielend-lernen-verlag.de/lernsoftware/1._4.klasse_konzentrieren_app.html.

Das Angebot an Lern-Apps für Kinder ist inzwischen mit rund 75.000 Varianten sehr unübersichtlich. Es lohnt sich also, auf den zahlreichen Bewertungsseiten wie http://www.verlagederzukunft.de/die-10-besten-lernapps/ Informationen einzuholen, denn die meisten Apps kosten ein paar Euro. Die werden Großeltern aber sicher gerne ausgeben, wenn das Lernprogramm Spaß und den Enkeln das Leben in der Schule leichter macht.

Tags: , , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Bitte führen Sie diese Berechnung durch * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.