Benefizkonzert mit fulminantem Ende

Artikel drucken Artikel drucken 1. Oktober 2018 | Von | Kategorie: aktuell

Mit einer Mischung aus moderner Musik und beliebten Klassikern warteten die Nürnberger Symphoniker beim 9. Benefizkonzert am 28. September in der Konzerthalle auf. Zum Auftakt stand „Con brio“, eine Konzertouvertüre für Orchester von Jörg Widmann auf dem Programm. Die Beethoven-Hommage mit Anklängen an die 7. und 8. Symphonie des Meisters setzt auf besondere Instrumentaleffekte. Klanggeräusche wie Schmatzen oder Zischen assoziieren die Nähe zum Komponisten, der mit seiner typischen Vortragsweise „mit Feuer“ Widmann inspirierte.

Bürgermeister Klemens Gsell (l.) Detlef Schirm , Hypovereinsbank und Intendant Lucius Hemmer.

Längst hat sich das Kulturereignis für einen guten Zweck ein Stammpublikum erobert. Unter den Gästen befanden sich auch zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Horst Schmidbauer, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe, begrüßte unter anderem Nürnbergs Bürgermeister Klemens Gsell und Stadtkämmerer Harry Riedel sowie den Intendanten des Nürnberger Symphoniker Lucius Hemmer. Petra Nossek-Bock, Ehrenvorsitzend des Vereins zur Förderung des Dialogs der Generationen, der das Magazin sechs+sechzig herausgibt, freute sich, dass Schirmfrau Ingrid Mielenz mit Ehemann Dieter Kreft, die Vertreter des Vereinsvorstands SPD-Stadträtin Gabi Penzkofer-Röhrl und Michael Nordschild sowie zahlreiche Aktive des Vereins gekommen waren.

Ingrid Mielenz (l.) , Dieter Kreft (mitte) und Marieluise Schumann vom Magazin sechs+sechzig.

 

Stadtkämmerer Harry Riedel (r.), Gabi Penzkofer -Röhrl und Ehemann (mitte), Petra Nossek-Bock, Ehrenvorsitzende

Detlef Schirm, Leiter Privatkundengeschäft Region Nürnberg, betonte die wohltuende Komponente des Abends, der erstklassige künstlerische Darbietungen mit dem nachhaltigen Faktor des sozialen Engagments verbindet. Somit stehe die Veranstaltung beispielhaft für die soziale Verantwortung, der sich die Bank gerne stelle. Zu diesem Selbstverständnis gehört auch die Betreuung von Stiftern, von denen einige in den ersten Reihen Platz genommen hatten.

Nach dem herausfordernden ersten Stück beeindruckte der Solist Julian Steckel, der sein Instrument, das Violoncelle, virtuos beherrscht. Somit wurde Dmitri Schostakowitsch Werk ein besonderer Hörgenuß.

Johannes Brahms Symphonie Nr. 1 rundete den gelungenen Abend ab. Nach der dramatischen Tour von der Finsternis zum Licht, bot Dirigent Kahchun Wong eine ausgelassene Zugabe. Die ungarische Tänze 5 von Brahms dirigierte er so mitreißend, dass es das Publikum zum Mitklatschen aninmierte. Der Neu-Nürnberger nahm die ausgelassene Stimmung auf und bezog das Auditorium in seine Aufführung mit ein. Ein gelungener Abschluss, der den Besuchern ein nachhaltiges Lächelns ins Gesicht zauberte.

 

Detlef Schirm, Petra Nossek-Bock und Horst Schmidbauer begrüßten das Publikum (v.l.n.r.)

Alle Fotos: Kat Pfeiffer

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