15 brillante Geistesblitze für die Handykamera

Artikel drucken Artikel drucken 13. November 2018 | Von | Kategorie: Blogs, Starthilfe

Seitdem es Handykameras gibt, haben sich vor allem drei Dinge verändert: Während man bei der analogen Fotografie einen schweren und unhandlichen Fotoapparat einstecken musste, ist die Kamera des Handys fast immer griffbereit. Auch gibt es keine Grenze von zum Beispiel 32 Fotos, bis ein Film voll ist, sondern man kann immer weiter knipsen, weil das Handy problemlos tausende von Fotos speichern kann. Und das Schießen eines Fotos ist mit keinen Kosten verbunden. Während die Entwicklung eines Kamerafilms jedes Mal Geld kostete, ist das Betrachten der digitalen Fotos auf einem großen Computermonitor kostenfrei. Und man muss nicht stundenlang warten, bis die Bilder fertig sind. All dies ermöglicht einen neuen Umgang mit der Kamera. Sie kann ganz neue Funktionen erfüllen und dient nicht mehr nur zum Festhalten schöner Momente. Lassen Sie sich durch unsere 15 Geistesblitze inspirieren, auf welche Weise man eine digitale (Handy-)Kamera im Alltag nutzen kann!

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1. Auto mieten

Ob im Urlaub oder in Deutschland: Bei der Rückgabe des Mietwagens kann es vorkommen, dass der Vermieter behauptet, es sei ein neuer Schaden entstanden, der Mieter sich aber ganz sicher ist, dass dieser Schaden schon vor der Anmietung existierte. In einer solchen Diskussion helfen Fotos, die Sie mit der Smartphone-Kamera am Tag der Anmietung gemacht haben. Am besten achten Sie darauf, dass auf den Fotos nicht nur die Vorschäden am Wagen erkennbar sind, sondern nehmen Sie auch den Hintergrund und den Firmenmitarbeiter in das Bild mit auf. So kann man sicherstellen, dass eindeutig erkennbar ist, dass die Fotos am Tage der Anmietung entstanden sind und nicht zu einem späteren Zeitpunkt.

2. Preisvergleich

Haben Sie auch schon einmal in einem Supermarkt oder einem anderen Geschäft vor einem Produkt gestanden, von dem Sie wissen, dass es in anderen Geschäften ebenfalls angeboten wird, Sie können sich aber nicht daran erinnern, wieviel es im anderen Geschäft kostet? Diese Situation kann aufgelöst werden, wenn Sie ein Foto parat haben. Beim nächsten Besuch des Geschäfts machen Sie vom betroffenen Produkt ein Foto und haben es dann einige Tage später griffbereit, wenn Sie im Konkurrenz-Geschäft den Preisvergleich durchführen wollen.

3. Geschenkideen

Beim Stadtbummel, im Fernsehen oder bei Freunden: Nicht selten kommen einem Geschenkideen in Momenten, wenn man unterwegs ist und eigentlich gerade etwas ganz anderes macht. In diesen Situationen eine Geschenkidee im Kopf abzuspeichern ist nicht immer ganz einfach. Und ein paar Tage später hat man dunkel in Erinnerung, das „da doch was war“. Leider reicht es nicht zu mehr und die spontane Geschenkidee, die man hatte, ist verschwunden. Weil das Smartphone in einer solchen Unterwegs-Situation meist in der (Hand-)Tasche ist, kann man es schnell zücken und einen Schnappschuss für die Erinnerung machen. So gelingen die besten Geschenke 🙂

4. Kühlschrank

Spinnen die von Levato jetzt? Warum soll ich meinen Kühlschrank fotografieren? Die Antwort: Damit man beim Einkaufen nichts vergisst! Wer keine ordentlichen Einkaufslisten als Vorbereitung schreiben mag, der kann ein Foto vom Kühlschrank oder der Speisekammer machen. Sobald man im Supermarkt steht, das Handy zückt und auf das Foto vom Kühlschrank schaut, fallen einem oftmals wieder die Dinge ein, die fehlen. Einfach, weil im Kühlschrank an der angestammten Stelle des Lebensmittels ein freier Platz vorhanden ist. Oder man erkennt beim Blick auf das Foto, welches Produkt fast aufgebraucht ist. Ein Kühlschrankfoto wirkt wahre Wunder!

5. Garderobenmarke

Beim Konzertbesuch oder im Theater den Mantel abgeben, doch dann im Laufe des Abends die Garderobenmarke verlieren: Das ist eine kleine Katastrophe. Machen Sie einfach ein Foto der Garderobenmarke als Zusatznachweis! Vielleicht sogar mit dem netten lächelnden Garderobenpersonal im Hintergrund, sodass Sie im Falle der Verlust nicht nur die Nummer der Marke nennen können, sondern gar ein Beweisfoto mit der Garderobenbedienung haben. Ein nettes lustiges Gespräch ist Ihnen beim Fotoschießen zusätzlich sicher, denn diesen Trick kennen auch viele Garderobenbedienstete noch nicht!

6. Parken

Wer kennt das nicht – man parkt in einem Parkhaus und wenn man 2 Stunden später wieder zum Auto zurückkehren will, weiß man nicht mehr genau, wo es steht. Doch schnell ein Foto beim Aussteigen (Parkplatznummer und Nachbarautos) gemacht, dazu noch ein weiteres Foto, wenn man über die Treppe/den Aufzug das Parkhaus verlässt, schon sind digitale Brotkrumen auf dem Handy gespeichert und man findet ohne Hektik und Ärger sicher zum Auto zurück. Ein weiterer Vorteil: Sollte jemals ein benachbartes Auto einen Lackschaden durch rabiates Türöffnen verursachen, hat man eine gute Beweislage.

7. Wandern

Wer gerne wandert, der kennt sie: die fest installierten Karten am Wegesrand. Oftmals sind diese Karten noch detaillierter als eine digitale Wanderkarte und sie bieten etliche Zusatzinformationen der Umgebung oder zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten. Per Handyfoto gelangt die Wanderkarte dann ruckzuck in die eigene Tasche und liegt für die komplette Wanderetappe jederzeit bereit.

8. Rezepte

Wer gerne kocht, der entdeckt in Zeitschriften oder Fernsehsendungen immer wieder interessante Rezepte. Mit einem Handyschnappschuss kann man sich auf diese Weise ohne großen Aufwand ein ganzes Rezepte-Album anlegen und verpasst nie wieder eine Gelegenheit, ein Rezept aufzuschnappen. Das geht viel schneller, als die Rezepte abzuschreiben.

Passender Film: Alben erstellen

9. Dokumente

Wer im Urlaub ist und den Pass oder das Flugticket verliert bzw. bestohlen wird, der hat mit Stress und Kopfschmerz zu rechnen, bis nach dem Verlust dieser wichtigen Dokumente wieder alles einigermaßen im Lot ist. Wer vom eigenen Pass, dem Flugticket und dem Visum wenigstens ein Handyfoto vorweisen kann, der ist zwar noch nicht erlöst von allen Schwierigkeiten, aber eine Spur leichter werden die Nachwirkungen eines solchen Unglücks sehr wohl sein.

10. Quittungen

Ob der Einlieferungsbeleg eines Pakets oder ein wichtiger Kassenzettel – es gibt Belege und Quittungen, die besonders bedeutsam sind. Und wie alles aus Papier gehen auch diese Unterlagen gerne mal verloren, zerreißen oder werden beispielsweise durch einen Kaffeeunfall unkenntlich. Ein Foto direkt beim Entgegennehmen des Belegs erlöst uns von jedem Unglück, das dem Papierbeleg begegnen könnte.

11. Bus & Straßenbahn

Die Fahrpläne an Silvester, Fastnacht, Ostern oder an anderen Feiertage ändern sich oftmals kurzfristig und auf regelrecht unlogische Weise. So haben manche Sonderfahrpläne Lücken von einigen Stunden, in denen kein Bus fährt oder es gibt zu bestimmten Zeiten Sonderfahrten. Auch wenn man sich in einer fremden Stadt befindet oder selten Bus fährt, dann ist ein Foto von der nächsten Bushaltestelle bzw. dem dortigen Fahrplan oft Gold wert!

12. Reparatur

Dieser Tipp geht an all die Bastler und Hobby-Handwerker: Haben Sie auch schon einmal etwas „auseinandergenommen“, um eine Reparatur durchzuführen, und waren danach ein wenig am Rätseln, wie nun eigentlich wieder der Zusammenbau gelingen soll? Mit Probieren und Geduld gelingt es oft dann doch. Mit einigen zwischendurch angefertigten Handyfotos wird das aber ganz sicher leichter und schneller von der Hand gehen!

13. Restaurant & Speisekarte

Wer im Urlaub durch die Gassen einer fremden Stadt wandert und die Gegend erkundet, wird sicher gerne schon Ausschau nach einer Gelegenheit zur abendlichen Einkehr suchen. Man bleibt an Restaurants stehen und inspiziert die an der Außenwand angebrachte Speisekarte. Nach dem fünften Speisekarten-Blick vergisst man schnell, welches Restaurant nun die guten Angebote hatte. Wenn Sie nun aber von jeder interessanten Speisekarte ein Foto im Handy vorliegen haben, dann können Sie beim Zwischenstopp im Hotel in aller Ruhe eines der vorab inspizierten Restaurants auswählen.

Passender Film: Fotos drehen und beschneiden

14. Garten

Die Lieblingsrose hat einen Schädlingsbefall oder der Rasen weist eigenartige Flecken auf? Sie sind aber kein Gartenexperte, der nun Rat wüsste? Haben Sie schon einmal verzweifelt versucht, händeringend die Art von Befall einem Gartencenter-Mitarbeiter zu erläutern, während Sie auf der Suche nach Hilfe sind? Wenn Sie ein Foto mit dem Smartphone von der betroffenen Pflanze machen, dann ist die Sache deutlich leichter! Außerdem kann ein Foto auch als Beweis genügen, wenn eine im Baumarkt gekaufte Pflanze sehr schnell nach dem Kauf eingeht. Denn auch auf Pflanzen gibt es eine „Garantie“. Der Gang mit einem Beweisfoto der frisch gekauften aber leider eingegangenen Pflanze zum Baumarktmitarbeiter ermöglicht in vielen Filialen die Reklamation auch ohne, dass Sie die komplette Pflanze mitschleppen müssen.

15. Erinnerungsstütze

Ganz allgemein ist die Handykamera eine perfekte Ergänzung zum menschlichen Erinnerungsvermögen. Nicht nur dann, wenn das Gedächtnis möglicherweise in seiner Güte nachlässt, können gezielt eingesetzte Fotos aus dem Alltag die Erinnerung wieder auffrischen. Nein, auch Menschen mit hervorragendem Gedächtnis können mit den Schnappschüssen den Alltag verbessern: Das Gedächtnis wird durch die Handyfotos einfach noch eine Klasse besser!

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In einer Zusammenarbeit zwischen diesem Magazin und Levato verfassen Andreas Dautermann und Kristoffer Braun regelmäßig Beiträge für diesen Blog. Ihre Themen: Computer, Internet und Smartphone. Auf www.levato.de helfen sie älteren Menschen beim Umgang mit neuen Medien und Technologien. Dafür wurden sie bereits mehrfach ausgezeichnet.

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