Kluge Kinder, schlaue Enkel

Artikel drucken Artikel drucken 19. November 2018 | Von | Kategorie: aktuell

Die jüngeren Generationen sind gebildeter, weiß die Statistik. Bild: epd / Daniel Peter

Der Anteil der Akademikerinnen ist in Deutschland unter den 30- bis 34-Jährigen doppelt so hoch wie vor einer Generation, vermeldet das Statistiche Bundesamt. Generell erreichen junge Menschen hierzulande tendenziell einen höheren Bildungsabschluss als die Generation ihrer Eltern.

Wie Ergebnisse des Mikrozensus 2017 zeigen, verfügten 29 Prozent der 30- bis 34-Jährigen über einen Hochschulabschluss, während der Anteil unter den 60- bis 64-Jährigen bei 19 Prozent lag. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, zeigt sich diese Entwicklung vor allem bei den Frauen. So hatten 30 Prozent der 30- bis 34-jährigen Frauen einen Hochschulabschluss. Der Anteil war damit doppelt so hoch wie bei den 60- bis 64-jährigen Frauen (15 Prozent). Bei den 30- bis 34-jährigen Männern hatten 27 Prozent einen Hochschulabschluss erworben. Damit ist der Anteil der Akademiker im Vergleich zur Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen (22 Prozent) deutlich geringer angestiegen als bei den Frauen.

Unter den 60- bis 64-Jährigen hatten deutlich mehr Männer als Frauen einen akademischen Abschluss. Hingegen verfügten bei den 30- bis 34-Jährigen mehr Frauen als Männer über einen Hochschulabschluss.

Gleichzeitig sank der Anteil der Personen mit einer Lehre/Berufsausbildung im dualen System. Während im Jahr 2017 deren Anteil bei den 60- bis 64-Jährigen noch 55 Prozent betrug, lag er bei den 30- bis 34-Jährigen nur noch bei 45 Prozent. Auch der Anteil der Personen mit einer Meister- oder Technikerausbildung beziehungsweise einem gleichwertigen Fachschulabschluss fällt bei den 30- bis 34-Jährigen mit 9 Prozent etwas geringer aus als bei 60- bis 64-Jährigen, von denen 10 Prozent über einen entsprechenden Abschluss verfügten.

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