<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>sechs+sechzig &#187; aktuell</title>
	<atom:link href="http://www.magazin66.de/category/aktuell/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.magazin66.de</link>
	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 15:18:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Senioren in Turnschuhen: Familienministerin eröffnet das EU des aktiven Alterns</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2012/02/senioren-eu/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2012/02/senioren-eu/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Altern]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnung]]></category>
		<category><![CDATA[EUZ-Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Schröder]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Turnschuh]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=12360</guid>
		<description><![CDATA[Ein Jahr lang soll das aktive Altern im Mittelpunkt desThemenjahrs der Europäischen Union stehen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eröffnete die Kampagne in Berlin und ging auf die verschiedenen Möglichkeiten ein, wie Beruf und Pflege miteinander verbunden werden können. Als Beispiel nannte sie die verschiedenen Möglichkeiten, die jungen Eltern heute offen stehen. Allerdings liegt der Schwerpunkt auf der Teilhabe von älteren Menschen in der Gesellschaft, ihre Bedürfnisse und wie Politik darauf reagiert. <a href=http://www.magazin66.de/2012/02/senioren-eu/>weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2012%2F02%2Fsenioren-eu%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2012%2F02%2Fsenioren-eu%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<div id="attachment_12362" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/schröder1.jpg"><img class="size-medium wp-image-12362" title="schröder1" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/schröder1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bundesfamilienministerin Kristina Schröder eröffnete in Berlin das EU-Jahr des aktiven Alterns und der Seniorensolidarität. Foto: Nossek-Bock</p></div>
<p>Sie hat die sportlichen Senioren im Blick. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder wählt das Bild von den Alten im Turnschuh, um das Motto des Europäischen Jahrs des aktiven Alterns zu verdeutlichen. Allerdings warnt sie davor, nur an die fitten Senioren zu denken. Es müsse mehr getan werden für alle Alten, egal wie gesund sie noch sind.<br />
Bei der Auftaktveranstaltung wurden die Potenziale Älterer in den Vordergrund gestellt, aber auch die Frage nach einer Solidarität innerhalb der Generationen und die Beziehung von Jung und Alt behandelt. Prof. Ursula Lehr betonte, dass man ein Miteinander nicht von oben verordnen könne. Aber es müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die ein gleichberechtigtes Leben und einen Austausch ermöglichen. Zahlreiche Projekte praktizieren dies bereits heute. Viele basieren auf dem ehrenamtlichen Engagement und werden nicht mit Steuergeldern gefördert. Einige von ihnen präsentierten sich in einem der vier Foren zu den Kernthemen Arbeit jenseits der 50, Teilhabe und Engagement, Generationendialog und Alter ohne Grenzen, für ein realistisches Altersbild.<br />
Prof. Andreas Kruse schuf eine Vorstellung vom Altern als Lebenswerk. Der renommierte Redner verwies auf berühmte Vordenker wie Simone de Beauvoir, aber auch auf Seneca. Man solle das Altern als einen Prozess begreifen, an dessen Ende etwas steht, dass an die nächste Generation weitergegeben wird. Es gehe bei der Beziehung zwischen Eltern, Großeltern und Kindern um einen hochemotionalen Bereich. Die Beziehung müsse sowohl im privaten als auch im gesellschaftlichen Bereich ausgehandelt werden.<br />
Der Generationenforscher Prof. Andreas Hoff verwies darauf, dass die Rentenreform 1957 das Verhältnis der Generationen im politischen Bereich definiert. Doch angesichts des demografischen Wandels müsse man hier nachdenken, ob dies noch so Bestand hat. Laut Statistik unterstützen immer 23 Prozent der Älteren ihre Erwachsenen Kinder finanziell und mit persönlichem Engagement beispielsweise bei der Kinderbetreuung. Bei 17 Prozent erstreckt sich diese Unterstützung auch auf die Enkel.<br />
In den nächsten Monaten werden 46 Projekte bundesweit vom Familienministerium gefördert. Sie werden verschiedene Aspekte des aktiven Alterns ausloten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2012/02/senioren-eu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Europäisches Jahr fördert Dialog über demografische Entwicklung</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2012/02/europaisches/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2012/02/europaisches/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Aktives Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Demografischer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Eu-Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Generationengerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin 66]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorenliga]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=12282</guid>
		<description><![CDATA[Für die einen sind es reine Schaufensterveranstaltungen, andere versprechen sich einen echten Schub nach vorne davon. Die Rede ist von den Mottojahren der Europäischen Union, die regelmäßig einer Bevölkerungsgruppe oder einem Themenschwerpunkt gewidmet sind. Diesmal geht es um das aktive Älterwerden und die Generationengerechtigkeit. Am Montag ist die Auftaktveranstaltung in Berlin. Die Deutsche Seniorenliga fordert breits jetzt mehr öffentliche Beachtung der EU-Jahres 2012.<a href=http://www.magazin66.de/2012/02/europaisches/>weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2012%2F02%2Feuropaisches%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2012%2F02%2Feuropaisches%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_12294" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/eujahraufm..jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/eujahraufm..jpg" alt="" title="Älteres Paar lacht sich an" width="300" height="201" class="size-full wp-image-12294" /></a><p class="wp-caption-text">Aktives  Alter: Unter diesem Motto steht das EU-Jahr 2012. Am Montag beginnt es mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin. Foto: epd</p></div>Zum Beginn des Europäischen Jahres 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen registriert die Deutsche Seniorenliga, dass in weiten Teilen der Bevölkerung bisher Unkenntnis über diese Initiative herrscht. Nach einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Seniorenliga wissen gerade mal 10 Prozent der Bevölkerung von dem Themenjahr. In Deutschland beginnt das Kampagnen-Jahr am kommenden Montag mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder wird auf der Eröffnungsveranstaltung auf die Bedeutung und die Auswirkungen der demografischen Entwicklung hinwiesen. Das <a href="http://www.magazin66.de/2012/01/start-ins-europaische-jahr-des-aktiven-alterns/">Magazin 66</a> wird mit seiner Chefredakteurin Petra Nossek-Bock vor Ort vertreten sein und über die Veranstaltungen berichten, die bereits seit Wochen ausverkauft ist. </p>
<p>Übrigens sind sich einer weiteren Umfrage zufolge 71 Prozent der Europäer darüber im Klaren, dass die Bevölkerung Europas immer älter wird. Aber nur 42 Prozent finden diese Entwicklung besorgniserregend. Dies steht im krassen Gegensatz zur Wahrnehmung der politischen Entscheidungsträger, die die demografische Entwicklung als problematisch ansehen. Die <a href="http://www.deutsche-seniorenliga.de/index.php">Deutsche Seniorenliga </a>(DSL) begrüßt und unterstützt deshalb die Initiative und die damit verbundene Auseinandersetzung: „Angesichts der demografischen Entwicklung in allen Ländern Europas steht die ernsthafte Förderung aktiven Alterns unumstößlich auf der Tagesordnung“, meint Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der DSL: „In Zeiten, in denen die Jüngeren weniger und die Älteren mehr werden, setzt dieses Themenjahr ein generationenübergreifendes Signal. Die Herausforderungen gesellschaftlichen Wandels zu meistern und seine Chancen sinnvoll zu nutzen, sind unabdingbare Pflichtaufgaben für die gesamte Gesellschaft.“ Vor diesem Hintergrund fordert Hackler, den Worten sichtbar Taten folgen zu lassen: „Die Zeit der Diskussionen und Lippenbekenntnisse muss vorbei sein: Wir brauchen Nägel mit Köpfen. Das beginnt mit der Bildungs- und Erziehungsarbeit in Familien und Schulen und setzt sich dort fort, wo Handel, Banken und Industrie Jugend und Alter gleichermaßen Respekt erweisen!“</p>
<p>Während die Bevölkerung in Europa im erwerbsfähigen Alter stetig abnimmt, wird ab 2012 die Zahl der über 60-Jährigen jährlich um etwa zwei Millionen zunehmen. Zwischen 2015 und 2035 wird der stärkste Umschwung erwartet. Dann werden die sogenannten „Babyboomer“, die geburtenstarken Jahrgänge, in Ruhestand gehen. „Wir müssen die Rahmenbedingungen aktiven Alterns und insbesondere für ein unabhängiges Leben im Alter europaweit verbessern! Sinn macht ein solches Jahr nur dann, wenn angemessene Lebens- und Beschäftigungsmöglichkeiten für die zunehmende Zahl älterer Menschen wirkungsvoll angeboten und fortschreitend verbessert werden“, so Hackler.</p>
<p>„Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik mit dem Ziel greifbarer Resultate ist aber zu wichtig, um in der Vielfalt gesellschaftlicher Themen unterzugehen“, begründet Hackler die Initiative der Seniorenliga: „Auf den demografischen Wandel muss mit klaren Maßnahmen reagiert werden. Nur so können die Möglichkeiten eines gesunden, aktiven Alterns verbessert und der Ausgrenzung und Vereinsamung älterer Menschen entgegengewirkt werden.“ Die fachliche Beratung zu diesem Thema erfolgt durch einen Experten-Pool der Seniorenliga aus relevanten Bereichen der Alternsforschung. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2012/02/europaisches/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>VGH München verbietet Veröffentlichung von Pflegeberichten</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2012/01/vgh-munchen-verbietet/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2012/01/vgh-munchen-verbietet/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 09:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rainer_bueschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege- und Wohnqualitätsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[VGH München]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=12042</guid>
		<description><![CDATA[Der VGH München hat der Stadt Regensburg am 9. Januar 2012 verboten, Prüfberichte über Pflege- und Wohnheime selbst (im Internet) zu veröffentlichen. Die Stadt Nürnberg zog am Donnerstag nach und entfernte ihre Prüfberichte auch gleich aus dem Netz. Stattdessen schlug das Gericht vor, es den Trägern selbst zu überlassen, dass sie die Ergebnisse in einer "geeigneten" Form veröffentlichen. Das Magazin sechs+sechzig befragte den Chef des Nürnberger Gesundheitsamtes, Fred-Jürgen Beier, zu dem Urteil des VGH. <a href=http://www.magazin66.de/2012/01/vgh-munchen-verbietet/>weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2012%2F01%2Fvgh-munchen-verbietet%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2012%2F01%2Fvgh-munchen-verbietet%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<div id="attachment_12047" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/Pflege-epd.jpg"><img class="size-medium wp-image-12047" title="" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/Pflege-epd-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Die Pflege Älterer muss einer ständigen Qualitätskontrolle unterzogen werden - egal, ob der ketzte Zivi das tut oder ab jetzt ein Bufdi. foto: epd</p></div>
<p>Der VGH München hat entschieden, dass das bayerische Pflege- und Wohnqualitätsgesetz keine Befugnis der Heimaufsicht- Kreisverwaltungsbehörden vorsieht, die im Rahmen der Qualitätssicherung erstellten Prüfberichte selbst zu veröffentlichen.<br />
Der VGH München hat damit den Beschwerden einer Pflegeheim-Trägerin stattgegeben und es der Stadt Regensburg sowie dem Freistaat Bayern bis zum Inkrafttreten einer vom Bayerischen Landtag in der Form eines förmlichen Gesetzes zu beschließenden Rechtsgrundlage untersagt, die Prüfberichte zu veröffentlichen, welche zwei stationäre Einrichtungen der Antragstellerin betreffen.<br />
Das Bayerische Gesetz zur Regelung der Pflege-, Betreuungs- und Wohnqualität im Alter und bei Behinderung (Pflege- und Wohnqualitätsgesetz) sieht vor, dass ab dem 01.01.2011 die Berichte der zuständigen Behörde über die in den stationären Einrichtungen durchgeführten Prüfungen in geeigneter Form zu veröffentlichen sind. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs folgt allerdings aus dem Gesamtzusammenhang der einschlägigen Vorschriften keine Befugnis der Behörden zur Veröffentlichung, sondern ausdrücklich nur eine Verpflichtung der Einrichtungsträger zu Transparenz und Information.<br />
Gegen die im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes ergangene Entscheidung gibt es kein Rechtsmittel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>FRAGEN zum VGH-Urteil vom Magazin66</p>
<p><strong>magazin66: Das VGH München hat der Stadt Regensburg untersagt, die Prüfberichte über Heime zu veröffentlichen. Warum hat die Stadt Nürnberg ihre Prüfberichte zu Pflegeeinrichtungen auch aus dem Internet genommen?</strong><br />
Beier: Aufgrund der Rechtsprechung des VGH ist die derzeitige rechtliche Grundlage für das bisher praktizierte Verfahren der Veröffentlichung der Prüfberichte durch die Kreisverwaltungsbehörden nicht ausreichend. Wir haben daher die Prüfberichte bis zur Klärung des rechtlich konformen Vorgehens aus dem Internet genommen.<br />
<strong>magazin66: Das Gesetz sah bislang die Veröffentlichung in „einer geeigneten Form“ durch die Träger vor. Was ist für Sie eine geeignete Form?</strong><br />
Beier: Bisher war das Bayerische Sozialministerium ja davon ausgegangen, dass nach der bestehenden Gesetzeslage die Kreisverwaltungsbehörden dafür zuständig sind, die Prüfberichte „in geeigneter Form“ veröffentlichen. Nach Anweisung des Ministeriums sollte dies in der Form der Veröffentlichung der Prüfberichte auf der Homepage der jeweiligen Kommune erfolgen. Ich denke, dass diese Verfahrensweise ebenfalls sinnvoll ist, wenn die Veröffentlichungspflicht bei den Heimträgern liegt. Nur liegt derzeit leider keine Rechtsverordnung vor, die die Art und Weise der Veröffentlichung durch die Träger verbindlich festlegt.</p>
<p><strong>magazin66: „Geeignete“ Formen der Veröffentlichung können dauern, vor allem wenn sie gedruckt werden müssen. Welcher Zeitraum einer Veröffentlich durch die Träger ist für Sie hinnehmbar?</strong><br />
Beier: Prinzipiell sollte die Veröffentlichung nach endgültiger Fertigstellung des Prüfberichtes ohne Verzögerung erfolgen. Nur: Bevor durch eine Rechtsverordnung Verbindlichkeit der Veröffentlichungsstandards hergestellt worden ist, stehe ich einer Veröffentlichung durch die Träger skeptisch gegenüber. Das Ziel Transparenz zu schaffen, kann nur über eine einheitliche Veröffentlichungspraxis erreicht werden. Im Übrigen gehe ich davon aus, dass die Staatsregierung zügig darauf hinwirken wird, dass über eine Änderung der gesetzlichen Grundlage das bisherige Verfahren der Veröffentlichung durch die Kreisverwaltungsbehörden rechtlich einwandfrei  wiedereingeführt werden kann.</p>
<p><strong>magazin66: Können Sie Einfluss auf die Träger der Heim nehmen, damit diese die Berichte nicht verzögert veröffentlichen?</strong><br />
<strong>Beier: </strong>Solange keine entsprechende Rechtsverordnung erlassen worden ist, ist die Veröffentlichungspflicht durch die Träger behördlich nicht vollziehbar. Es besteht also dringender Handlungsbedarf, um klare rechtliche Verhältnisse herzustellen.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>magazin66: Das Gericht verweist in seiner Kurzbegründung auf die fehlende Rechtsgrundlage, die vom Landtag zu beschließen sei. Wie verfahren Sie bis dahin?</strong><br />
<strong>Beier:</strong> Ich gehe davon aus, dass in Kürze die notwendigen Klärungen mit den staatlichen Behörden erfolgen können, sodass in Bayern ein einheitliches Verfahren hinsichtlich der weiteren Veröffentlichungspraxis umgesetzt werden kann.</p>
<p><em>Interview: Rainer Büschel</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2012/01/vgh-munchen-verbietet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Magazin sechs+sechzig wünscht: ein gutes neues Jahr</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/12/magazin-sechssechzig-wunscht-schone-weihnachten-und-ein-frohes-fest/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/12/magazin-sechssechzig-wunscht-schone-weihnachten-und-ein-frohes-fest/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 09:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=11619</guid>
		<description><![CDATA[Das Magazin sechs+sechzig aus Nürnberg wünscht allen Leserinnen und Lesern: 
Ein friedliches neues Jahr und einen guten Rutsch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F12%2Fmagazin-sechssechzig-wunscht-schone-weihnachten-und-ein-frohes-fest%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F12%2Fmagazin-sechssechzig-wunscht-schone-weihnachten-und-ein-frohes-fest%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<div>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachten-2-epd6.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-11630" title="Schloss - Kranzbach im Winter, Weihnachten, Karwendelgebirge, Oberbayern, Deutschland" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachten-2-epd6-300x244.jpg" alt="" width="300" height="244" /></a>In diesem Jahr haben viele Bürgerinnen und Bürger &#8220;grüne&#8221; Feiertage erleben, wie es letztlich auch für unsere Breitengrade üblich ist. Denn 2010 war das Hoch bei Island die Ausnahme. Dieses Jahr lagert dort das bekannte Tief, das relativ warme und feuchte Luft nach Deutschland schaufelt. Für den Weihnachtsspaziergang muss man sich zwar warm anziehen, aber die Luft ist nicht sackrisch kalt, wie letztes Jahr. Aber es gibt auch Regionen, in denen der Jahreswechsel &amp; Schnee Geschwister sind, wie auf unserem Foto, das das Schloss &#8211; Kranzbach im Karwendelgebirge in Oberbayern an  Weihnachten zeigt.</p>
<p style="text-align: center;">Wo auch immer Sie sich befinden:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Das Magazin sechs+sechzig aus Nürnberg wünscht allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch, ein friedliches Jahr 2012 und vor allem Gesundheit.</strong></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/12/magazin-sechssechzig-wunscht-schone-weihnachten-und-ein-frohes-fest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Altern: Mehr Lust als Frust</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/12/altern-mehr-lust-als-frust-2/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/12/altern-mehr-lust-als-frust-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 06:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Altern]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=11405</guid>
		<description><![CDATA[Was denken die Deutschen über das Altern, welche Sorgen treiben sie um, welche Vorstellungen vom Alter haben sie, welche Vorzüge hat das Altern? Exklusiv für das Magazin sechs+sechzig hat das Marktforschungsinstitut Psyma Group mit einer repräsentativen Umfrage den Themenkomplex des Alterns beleuchtet. <a href=http://www.magazin66.de/2011/12/altern-mehr-lust-als-frust-2/>Weiterlesen</a>  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F12%2Faltern-mehr-lust-als-frust-2%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F12%2Faltern-mehr-lust-als-frust-2%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<div id="attachment_11406" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Umfrage_klein1.jpg"><img class="size-medium wp-image-11406" title="Umfrage_klein" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Umfrage_klein1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ab wann ist man eigentlich ein Senior, und was macht das Altern aus? Foto: epd</p></div>
<p>Was denken die Deutschen über das Altern, welche Sorgen treiben sie um, welche Vorstellungen vom Alter haben sie, welche Vorzüge hat das Altern? Exklusiv für das Magazin sechs+sechzig hat das Marktforschungsinstitut Psyma Group mit einer repräsentativen Umfrage den Themenkomplex des Alterns beleuchtet.</p>
<p>Dabei hat das international agierende Institut eine eher jugendlich anmutende Methode angewandt: die Online-Befragung. Im September 2011 befragte Psyma eintausend Bürger in Deutschland, im Alter von dreißig bis Anfang achtzig Jahren. Der Anteil der über 60-Jährigen wurde im Vergleich zur Gesamtbevölkerung auf 40 Prozent erhöht (&#8220;Booster&#8221;), um eine robuste Datengrundlage für den Vergleich zwischen verschiedenen Altersgruppen zu erzeugen. Die Umfrage ist repräsentativ für Menschen in jener Altersgruppe, die in Deutschland online erreichbar sind. Daher sind in der Stichprobe doppelt so viele Befragte mit Hochschulreife vertreten wie im Bundesdurchschnitt. Die Kontrollauswertungen innerhalb dieser Stichprobe zeigen jedoch keinen signifikanten bildungsspezifischen Einfluss auf die Antworten zur Wahrnehmung des Alterns.</p>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Grafik11.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11407" title="Grafik1" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Grafik11-300x248.jpg" alt="" width="300" height="248" /></a>Wie ausgeprägt ist die Angst vor dem Alter? Die Ergebnisse zeigen: Eine knappe Mehrheit aller Befragten (53%) macht sich kaum Sorgen über das Alter. Eine große Mehrheit der Männer (57%) schaut dabei optimistisch in die Zukunft, bei den Frauen ist es nur eine knappe Mehrheit (51%). Unterteilt man die Befragten in unter und über 62-Jährige, zeigt sich, dass die Ältern dem Alter(n) gegenüber wesentlich gelassener sind als die Jüngeren: Fühlt man sich gesund und/oder glücklich, wird das Alter in allen Altersgruppen mit weniger Sorgen betrachtet (61%).</p>
<p>Vieles ist beim Thema Altersbilder in den zurückliegenden Jahren in Bewegung geraten. Deswegen beschäftigt sich die Befragung der Psyma Group mit der Frage: Ab welchem Alter gilt man heute als Senior/in? Frauen werden von Männern dabei ein bzw. zwei Jahre später als Seniorin eingestuft als Männer. Umgekehrt sehen Männer sich ein Jahr später als Senior als sie von Frauen als solche angesehen werden. Trotz der insgesamt nur leicht differierenden Ansichten ist eindeutig: Ab Mitte 60 ist der Begriff  &#8220;Senior&#8221; durchaus angemessen. Als hochbetagt gilt der Mensch, wenn er die 80 überschritten hat oder mit 79 Jahren kurz vor dem Überschreiten dieser Altersgrenze steht. Hier sehen die Männer sich zwei Jahre früher als Hochaltrige als Frauen.</p>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Grafik41.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11408" title="Grafik4" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Grafik41-300x249.jpg" alt="" width="300" height="249" /></a>Bei den Pluspunkten des Alterns führt nach Ansicht der Befragten die Lebenserfahrung (92 Prozent) die Rangliste an, gefolgt von Gelassenheit (48 Prozent), frei verfügbarer Zeit (35 Prozent) und dem weggefallenen Erfolgsdruck (34 Prozent). Die frei verfügbare Zeit im Alter ist ein Gut, das die Älteren mehr zu schätzen wissen (47 Prozent) als die Jüngeren (25 Prozent) es sich vorstellen. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Frage nach der Befreiung vom Erfolgsdruck, die lediglich 23 Prozent der bis zu 46-Jährigen als Vorteil sehen, aber immerhin<br />
42 Prozent der über 62-Jährigen.</p>
<p>Die Angst, zum Pflegefall zu werden, ist die größte Sorge – bei allen Altersgruppen. Und sie steigt mit zunehmenden Jahren: von 76 Prozent bei den 30- bis 46-Jährigen auf 85 Prozent bei den über 62-Jährigen. Die Furcht, unter eingeschränkter Beweglichkeit zu leiden (57 Prozent), folgt auf Platz zwei. Es schließt sich die Angst vor dem Verlust des Partners (38 Prozent) an sowie die vor chronischen Schmerzen (35 Prozent), finanziellen Sorgen (26 Prozent) und Einsamkeit (24 Prozent).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/12/altern-mehr-lust-als-frust-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>So gibt man bei unseine kostenlose Kontaktanzeige auf</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/12/kontaktborse/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/12/kontaktborse/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 06:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Funktion]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktbörse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=11284</guid>
		<description><![CDATA[Viele Menschen sind auf der Suche nach einem Partner fürs Leben, nach Freundschaften oder Leuten, die mit ihnen gerne ihre Freizeit teilen möchten. Für diese Menschen, insbesondere natürlich ältere, bieten wir eine kostenlose Kontaktbörse an. Neben der klassischen Partnersuche sind hier auch Anfragen von Leuten eingetragen, die beispielsweise jemanden für einen gemeinsamen Stammtisch suchen, sich neue Mitbewohner wünschen oder einfach wen, der mit einem verreist. Doch wie kann man solch ein Gesuch aufgeben? Das sechs+sechzig-Team hat dazu eine kleine Anleitung vorbereitet. <a href=http://www.magazin66.de/2011/12/kontaktborse/>Weiterlesen</a>  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F12%2Fkontaktborse%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F12%2Fkontaktborse%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<div id="attachment_11285" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/kb-titel.jpg"><img class="size-medium wp-image-11285" title="kb titel" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/kb-titel-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">In einer Liste werden alle Gesuche untereinander aufgeführt.</p></div>
<p>Viele Menschen sind auf der Suche nach einem Partner fürs Leben, nach Freundschaften oder Leuten, die mit ihnen gerne ihre Freizeit teilen möchten. Für diese Menschen, insbesondere natürlich ältere, bieten wir eine kostenlose Kontaktbörse an. Neben der klassischen Partnersuche sind hier auch Anfragen von Leuten eingetragen, die beispielsweise jemanden für einen gemeinsamen Stammtisch suchen, sich neue Mitbewohner wünschen oder einfach wen, der mit einem verreist. Doch wie kann man solch ein Gesuch aufgeben? Das sechs+sechzig-Team hat dazu eine kleine Anleitung vorbereitet.</p>
<div id="attachment_11295" class="wp-caption alignleft" style="width: 278px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/kb-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-11295" title="kb 2" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/kb-2-268x300.jpg" alt="" width="268" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wer  schon einen Benutzernamen hat, kann sich gleich anmelden. Andernfalls  kann man sich ganz einfach mit dem Button links unten registrieren.</p></div>
<p>Von der sechs+sechzig-Startseite aus kommt man ganz einfach auf die Kontaktbörse, indem man auf den entsprechenden Menüpunkt (links) in der oberen Leiste klickt. Hier wählt man den Menüpunkt &#8220;Kontaktanzeige aufgeben&#8221; aus, der auf der linken Seite steht und mit einem Pluszeichen in einem grünen Kreis markiert ist. Verfügt man noch über keinen Benutzernamen samt Passwort, benötigt es eine vorherige Registrierung.</p>
<p>Dazu wählt man &#8220;Register&#8221; unten links aus und gelangt zu einem Adressformular. Für die Registrierung muss man nun einige wenige Daten angeben: einen selbst gewählten Benutzernamen, seine E-Mail-Adresse, seinen Vor- und Nachnamen und ein Passwort.  Nach dem Ausfüllen und Abschicken des Formulars bekommt man postwendend eine Bestätigungs-E-Mail zugeschickt. Bevor die Registrierung gültig ist, muss sie jedoch noch von einem sechs+sechzig-Administrator freigeschaltet werden. Dies kann unter Umständen kurze Zeit dauern.</p>
<p>Wurde der Zugang freigeschaltet, erhält man wiederum eine E-Mail: Die Registrierung war erfolgreich. Nun kann man nochmals auf die Seite der Kontaktbörse gehen und dort das Feld &#8220;Kontaktanzeige aufgeben&#8221; auswählen. Mit der Eingabe von Benutzername und Passwort gelangt man zu einem Formular, in das man seine Kontaktanzeige schreiben kann. In einem ersten Schritt gibt man dazu den Titel des Gesuchs ein, beispielsweise &#8220;Mitbewohner gesucht&#8221; oder &#8220;Suche nette Freundin&#8221;. Danach wählt man eine Kategorie, in der die Anzeige erscheinen soll: &#8220;Er sucht Sie&#8221;, &#8220;Sie sucht Ihn&#8221; oder &#8220;Verschiedenes&#8221;. Zur weiteren Information gehören auch E-Mail-Adresse, Land und Stadt, die man im Folgenden eingibt. Schließlich folgt der Anzeigentext: Hier kann man frei formulieren und sein Gesuch beschreiben. Im letzten Schritt muss noch als sogenanntes &#8220;Captcha&#8221; eine kleine Rechenaufgabe gelöst werden, um sicherzugehen, dass es sich nicht um einen Spamversuch handelt.</p>
<p>Bestätigt man nun den Button &#8220;Continue&#8221;, kann man auf einer weiteren Seite noch bei Bedarf Fotos hochladen, oder auch direkt auf &#8220;Finish&#8221; gehen und die Eingabe beenden.</p>
<p>Bevor die Anzeige auf der Internetseite sichtbar ist, muss sie noch von einem Administrator freigeschaltet werden. Dies kann wiederum ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, geschieht aber in der Regel kurze Zeit später. Wenn die Anzeige dann freigeschaltet ist, erscheint sie in der Kontaktanzeigen-Liste. Hier kann sie jeder Nutzer, auch ohne vorherige Anmeldung, die Kontaktanzeigen durchlesen.</p>
<p>Viel Erfolg bei Ihrer Suche!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/12/kontaktborse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bayern ist kein Rentnerparadies!</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/11/kein-rentnerparadies/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/11/kein-rentnerparadies/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 17:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Armut in Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Christine Haderthauer]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Mascher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=10979</guid>
		<description><![CDATA[2009 gab es in Bayern etwa 1,64 Millionen Menschen, die von Armut bedroht waren. Etwa 25 Prozent davon sind Ältere, stellt Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) in ihrem Sozialbericht fest. Die Opposition im Landtag und die Sozialverbände sehen in den vorgelegten Zahlen ein Versagen der bayerischen Sozialpolitik.<a href=http://www.magazin66.de/2011/11/kein-rentnerparadies/>weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F11%2Fkein-rentnerparadies%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F11%2Fkein-rentnerparadies%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10982" class="wp-caption aligncenter" style="width: 267px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Kirche2-epd.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Kirche2-epd.jpg" alt="" title="374059" width="257" height="170" class="size-full wp-image-10982" /></a><p class="wp-caption-text">Gott sei Dank hilft armen Älteren in Bayern nicht nur das Beten in der Dorfkirche von Pleß an der Iller, sondern auch der Staat. Foto: epd</p></div>Auszug aus dem Sozialbericht von Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU).</p>
<p>Während die Armutsgefährdungsquote insgesamt zwischen 2003 und 2009 nahezu stagnierte (minimaler Anstieg von 13,5 % auf 13,7 %), stieg diese Quote<br />
• bei den unter 25-Jährigen minimal um 0,2 %-Punkte, was dennoch (aufgrund der Bevölkerungsentwicklung) rund 20 Tausend mehr Personen bedeutet und<br />
• auch bei den 25- bis unter 65-Jährigen um 0,1 %-Punkt, was aufgrund der Bevölkerungsentwicklung einen Rückgang um rund 15 Tausend Personen bedeutet,<br />
• <strong>während die Quote bei den 65-Jährigen und älteren zwar um 0,4 %-Punkte sank, aber dennoch bei wachsendem Bevölkerungsanteil die absolute Zahl an Armutsgefährdeten um rund 35 Tausend erhöhte. Von 2008 auf 2009 sank die Quote um 0,9 %.</strong></p>
<p>Armutsgefährdungslücke in %* 2003, 2008 und 2009, Bayern<br />
* Mittlerer prozentualer Abstand des Medianeinkommens der armutsgefährdeten Bevölkerung zur Armutsgefährdungsschwelle; Ergebnisse des Mikrozensus.<br />
Quelle: IT.NRW<br />
Merkmal 	                                         2003               2008               2009<br />
Insgesamt                                        19,9                 19,0                19,4<br />
unter 18                                            18,6                 16,4                19,8<br />
18 bis unter 25 Jahre                        24,7                 25,3                19,8<br />
25 bis unter 45 Jahre                        20,2                 18,9                19,9<br />
45 bis unter 65 Jahre                        18,9                 20,1                19,9<br />
65 Jahre und älter                             20,6                 18,2                17,9</p>
<p>Damit ist beinahe jeder fünfte Rentner in Bayern armutsgefährdet, das heißt, er verfügt über weniger als 60 Prozent des Durschnittseinkommens in der Bundesrepublik. Insgesamt sind in Bayern damit im Jahr 2009 35.000 Ältere mehr von Armut bedoht als 2003. Trotzdem haben 2009 weniger ältere Menschen auf staatliche Hilfen zurück gegriffen. Sozialministerin Haderthauer verwies aber darauf, dass alte Menschen in Bayern trotzdem seltener Sozialleistungen in Anspruch nehmen als anderswo. Älter lebten häufig in der eigenen Wohnung oder Haus und auf dem Land in ihren Familien.<br />
Ulrike Mascher vom Sozialverband VdK kommentierte diese Zahlen mit den Worten: &#8220;Bayern ist kein weiß-blaues Rentnerparadies&#8221;. Auch andere Sozialverbände wiesen darauf hin, dass die Altersarmut so nicht hinnehmbar sei.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/11/kein-rentnerparadies/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ehrenamtskarte: Nicht für jeden ein Gewinn</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/11/ehrenamtskarte/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/11/ehrenamtskarte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 07:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamtskarte]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[vdk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=10875</guid>
		<description><![CDATA[Die Bayerische Ehrenamtskarte wurde jetzt in zahlreichen Städten und Gemeinden eingeführt. Doch Nürnberg, München, Augsburg machen nicht mit. Die Vergünstigungen, die ein Engagement versüßen sollten, würden zu teuer erkauft, sagen die Verantwortlichen. Der Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum vermuteten Nutzen. Wer in der Diskussion überhaupt nicht zu Wort kommt, sind die Betroffenen selber. Dabei wäre das doch sehr wichtig. Unsere Kommentarspalte steht allen offen.<a href=http://www.magazin66.de/2011/11/ehrenamtskarte/>weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F11%2Fehrenamtskarte%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F11%2Fehrenamtskarte%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10914" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Ehrenamt1.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Ehrenamt1.jpg" alt="" title="305884" width="300" height="203" class="size-full wp-image-10914" /></a><p class="wp-caption-text">Wer anderen hilft, soll durch die Bayerische Ehrenamtskarte selber etwas gutgeschrieben bekommen. Aber die großen Städte spielen da nicht mit. Foto: epd</p></div>Ob die Ehrenamtskarte tatsächlichein Anreiz darstellt, sich stärker freiwillig in sozialen, kulturellen,sportlichen oder sonstigen gesellschaftlich wichtigen Bereichen zu engagieren, dieser Beweis steht noch aus. Schließlich wurde die <a href="http://www.ehrenamtskarte.bayern.de/">Bayerische Ehrenamtskarte</a> erst vor kurzem eingeführt. Der vdk, einer der größten Sozialverbände Deutschlands und in Bayern mit mehr Mitgliedern gesegnet als die CSU, begrüßt diese Initiatve. Demnach werden Menschen, die für Gotteslohn anderen helfen, künftig verbilligt einige Leistungen des Bayerischen Staates genießen können  z. B. verbilligter Eintritt in staatliche Museen, beim Schwimmen oder beim Einkaufen, wenn sie in Geschäften ihr Geld ausgeben, die sich an dieser Aktion beteiligen.<br />
In einer Presseerklärung des vdk bayern heißt es: Die Vergünstigungen, die winken, sind je nach Wohnort höchst unterschiedlich. Man findet in der Liste den günstigen Ausleihtarif in der Straubinger Stadtbibliothek, 10 Prozent Ermäßigung beim Tandemfallschirmspringen in Amberg oder 7,5 Prozent Rabatt bei der Passauer Donauschifffahrtsgesellschaft, aber auch den Gratiskaffee beim Sportverein in der Gemeinde Zell für Fußballzuschauer der Seniorenmannschaft.</p>
<p>Die größte Auswahl an Anbietern für Vergünstigungen findet sich in Cham, wo vor zwei Jahren ein Modellversuch gestartet ist, der jetzt bayernweit als &#8220;Bayerische Ehrenamtskarte&#8221; umgesetzt werden soll. Über 700 Karteninhaber in Cham können beispielsweise die öffentlichen Verkehrsmittel zum Kindertarif benutzen, und im Autohaus bis zum Elektrogeschäft gibt es für sie vieles günstiger.<br />
Allerdings stößt die Ehrenamtskarte nicht überall auf Begeisterung. Denn ihre Einführung obliegt der Entscheidung der betroffenen Städte und Gemeinden. Augsburg, München und Nürnberg sind hier sekptisch. Der Sozialausschuss des Nürnberger Stadtrats hat das Thema diskutiert. Denn der frühere CSU-Stadtrat und Kreisvorsitzende der Seniorenunion Werner Gruber hatte in einem Schreiben an den Oberbürgermeister Ulrich Maly gebeten, eine Einführung zu prüfen.<br />
Nach einer Stellungnahme der Sozialverwaltung verlief diese allerdings negativ. Mit lediglich 5000 Euro wollte die Staatsregierung die Einführung der Ehrenamtskarte in den Städten und Gemeinden fördern. Doch in Nürnberg geht man von etwa 90 000 engagierten Menschen aus, die mindestens 250 Stunden im Jahr gemeinnützig tätig sind und damit die Anforderung erfüllen. Diese mit spürbaren Vorteilen zu versehen, wäre ein finanzieller Kraftakt und würde eine Vollzeitstelle erfordern. Da der organisatorische Aufwand recht groß wäre. Schließlich verfügt Nürnberg über entsprechende Erfahrungen mit einer Jugendkarte (Juleika). Auch eine Familienkarte hat man eingeführt. Deshalb wolle man sich eher darauf konzentrieren, diese vorhandenen Aktivitäten auszubauen als eine weitere Karte einzuführen, lautete der Tenor des vorgelegten Berichts.</p>
<p>http://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/Positive-Erfahrungen-mit-der-Ehrenamtskarte-id17360616.html</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/11/ehrenamtskarte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der neue Demografie-Bericht der Bundesregierung</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/10/der-demografie-bericht/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/10/der-demografie-bericht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 13:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesinnministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Demografiebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Maßnahmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=10764</guid>
		<description><![CDATA[Bundesinnenminister Dr. Friedrich hat am Mittwoch, 19.10.2011, den „Bericht der Bundesregierung zur demografischen Lage und künftigen Entwicklung des Landes“ vorgestellt. Der Bericht beschreibt die demografische Entwicklung des Landes sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die einzelnen Lebens- und Politikbereiche. Er stellt die Maßnahmen des Stattes dar und zeigt Handlungsschwerpunkte auf. Darauf aufbauend soll bis zum Frühjahr 2012 ein Vorschlag für eine ressortübergreifende Demografiestrategie der Bundesregierung vorgelegt werden. <a href=http://www.magazin66.de/2011/10/der-demografie-bericht/>weiterlesen</a>

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F10%2Fder-demografie-bericht%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F10%2Fder-demografie-bericht%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10765" class="wp-caption aligncenter" style="width: 285px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/Menschenmassen2.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/Menschenmassen2.jpg" alt="" title="349438" width="275" height="170" class="size-full wp-image-10765" /></a><p class="wp-caption-text">Auch wenn es so aussieht, als ob die Deutschen immer mehr werten - die Bevölkerungszahl schrumpft. Foto: epd</p></div><strong><a href="http://tinyurl.com/3vfj7z2">Resumee des Demografieberichts:</a></strong><br />
Der Demografiebericht macht deutlich, dass sich Deutschland in den nächsten Jahrzehnten stärker als die meisten anderen OECD-Länder auf einen Rückgang und eine Alterung der Bevölkerung einstellen muss. Diese Entwicklung hat Auswirkungen auf nahezu alle Gesellschafts-, Lebens- und Politikbereiche. Hieraus ergeben sich  neue Herausforderungen, um das gesellschaftliche Zusammenleben und den wirtschaftlichen Wohlstand in Deutschland langfristig zu sichern. Durch verbesserte Lebensbe13 Bedingungen und gute medizinische Versorgung sind die Perspektiven für ein längeres und gesundes Leben gegeben. Dadurch bieten sich Chancen für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Sie gilt es zu erkennen und positiv zu gestalten. Die Bundesregierung hat – wie der Bericht im Einzelnen zeigt – in den vergangenen Jahren in allen relevanten Politikbereichen bereits auf die Veränderungen reagiert. Um die Chancen des demografischen Wandels zu nutzen und die Herausforderungen positiv zu gestalten, wird die Bundesregierung ihre demografiepolitischen Aktivitäten mit einer Demografiestrategie, die sie im Frühjahr 2012 vorlegen wird, ressortübergreifend koordinieren. Die Bundesregierung orientiert sich dabei an einer der jeweiligen Lebenssituation angepassten, generationenübergreifenden Politik, die die Entwicklungschancen frühzeitig und für Menschen jeden Alters durch die Schaffung der entsprechenden Rahmenbedingungen fördert. Sie richtet ihre Arbeit dabei nach folgenden vier Zielen aus: </p>
<p><strong>1. Chancen eines längeren Lebens erkennen und nutzen</strong><br />
Der erfreuliche Anstieg der Lebenserwartung und das damit verbundene längere gesunde Leben sind eine große Chance für jeden Einzelnen wie auch für die Gesellschaft als Ganzes. Damit einher geht eine Verschiebung der Abfolge und Länge, teilweise auch die Überlagerung der bisherigen klassischen Lebensphasen (Ausbildung, Arbeit, Ruhestand). Alle Menschen sollen ihrer Lebenssituation entsprechend die Chance erhalten, ihre Potenziale und Fähigkeiten zu entwickeln, Lebenswünsche zu realisieren und ihren Beitrag zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu leisten. Die Entwicklungsmöglichkeiten sind frühzeitig, für Menschen jeden Alters und in allen Lebensbereichen von der Familie über die Bildung, Erwerbsbeteiligung und das bürgerschaftliche Engagement bis hin zur Gesundheit zu gestalten. </p>
<p><strong>2. Wachstumsperspektiven stärken und Wohlstand sichern</strong><br />
Der zu erwartende Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird etwa ab dem Jahr 2020 deutlich schneller verlaufen als der Rückgang der Gesamtbevölkerung. Die damit verbundenen Herausforderungen für die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere die Sicherung der Fachkräftebasis und eines hohen Produktivitätswachstums, erfordern es, diesen Prozess zu gestalten. Dies verlangt vorrangig die Qualifizierung und Ausschöpfung des inländischen Arbeitskräftepotenzials, aber auch mehr qualifizierte Zuwanderung sowie die Stärkung des Forschungs- und Innovationspotenzials und wachstumsfördernde Rahmenbedingungen der Faktor- und Produktmärkte. </p>
<p><strong>3. Soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt erhalten und<br />
stärken</strong><br />
Die Alterung der Bevölkerung und die regional unterschiedliche Bevölkerungsdynamik werden Veränderungsbereitschaft und Anpassungen erfordern. Dies gilt für eine stabile Finanzierungsbasis und generationengerechte Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme ebenso wie für die Sicherung einer wohnortnahen Grundversorgung in den Regionen und Kommunen. Die Menschen in Deutschland sollen sich auch künftig auf eine angemessene Absicherung im Alter und Versorgung mit Gesundheits- und Pflegeleistungen verlassen können.<br />
<strong><br />
4. Handlungsfähigkeit des Staates bewahren</strong><br />
Um die Handlungsfähigkeit des Staates zu bewahren, ist die Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte sicherzustellen. Ein wichtiger Orientierungspunkt ist dabei die Generationengerechtigkeit. Die sozialen Sicherungssysteme und das öffentliche Leistungsangebot sind dabei an die sich verändernden Bedingungen und Bedürfnisse anzupassen. Ausgehend von diesen vier Zielen leitet die Bundesregierung folgende Handlungsfelder für ihre Demografiestrategie ab:<br />
• Jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Geschlecht, Bildung<br />
und Qualifizierung ermöglichen, den Übergang in das Berufsleben erleichtern sowie<br />
von den ersten Lebensjahren an die Grundlagen einer gesunden Lebensführung<br />
vermitteln.<br />
• Eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft einschließlich familiengerechter<br />
Wohnbedingungen unterstützen und die Realisierung von Kinderwünschen erleichtern.<br />
• Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, damit die Menschen familiäre<br />
Verantwortung für die Erziehung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen<br />
übernehmen, ihre beruflichen Potenziale entfalten und diese über familienbedingte<br />
Nichterwerbsphasen hinaus langfristig erhalten können.<br />
• Die Voraussetzungen für ein längeres und gesundes Arbeitsleben weiter verbessern,<br />
Altersbilder neu definieren sowie Weiterbildung und Qualifizierung unterstützen.<br />
15<br />
• Eine qualifizierte Fachkräftebasis sichern und die unternehmerische Initiative stärken<br />
durch Nutzung des inländischen Potenzials – vor allem durch die Steigerung<br />
der Beteiligung von Frauen und älteren Arbeitnehmern am Erwerbsleben – wie<br />
auch durch vermehrte Zuwanderung gut qualifizierter ausländischer Fachkräfte.<br />
• Die Innovationsfähigkeit steigern und eine wachsende Produktivität in der Wirtschaft<br />
durch Infrastruktur und wachstumsfördernde Rahmenbedingungen unterstützen.<br />
• Die Potenziale der älteren Menschen aktivieren, ihre Teilhabe am sozialen Leben<br />
unterstützen und bürgerschaftliches Engagement stärken.<br />
• Ein möglichst langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben durch förderliche<br />
Bedingungen vom altersgerechten Wohnraum bis hin zu familiären und sozialen<br />
Netzwerken unterstützen und eine qualitätsgesicherte und angemessene<br />
Gesundheitsversorgung und Pflege sicherstellen.<br />
• Den Rahmen für den demografischen Wandel in ländlichen Räumen und Städten<br />
gestalten und damit verbundene Chancen für Umwelt und Ressourcenschonung<br />
nutzen, infrastrukturelle Daseinsvorsorge und bedarfsgerechte Mobilitätslösungen<br />
sichern, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im Blick haben, gesellschaftliche<br />
Teilhabe ermöglichen und die Integration vor Ort verbessern.<br />
• Die Solidität der öffentlichen Finanzen einschließlich der sozialen Sicherungssysteme<br />
langfristig sichern, eine gute Versorgung aller Bürger mit leistungsfähiger<br />
und effizienter öffentlicher Verwaltung gewährleisten.<br />
Die Kompetenzen zur Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels liegen für<br />
die aufgeführten Handlungsfelder nicht allein auf der Bundesebene. Länder, Kommunen,<br />
Wirtschaft, Sozialpartner sowie weitere gesellschaftliche Akteure sind in ihren<br />
Bereichen und Zuständigkeiten gefordert. Die Gestaltung des demografischen<br />
Wandels sowie die Nutzung der Chancen eines längeren und gesunden Lebens<br />
können nur gelingen, wenn die unterschiedlichen staatlichen und nichtstaatlichen<br />
Ebenen zusammenwirken und die demografischen Herausforderungen aktiv und<br />
nachhaltig angehen. Die Eigenverantwortung jedes Einzelnen ist dafür Voraussetzung:<br />
Ohne sie kann die Gestaltung des demografischen Wandels keinen Erfolg haben.<br />
Die Bundesregierung versteht ihren Demografiebericht und – darauf aufbauend – die<br />
Demografiestrategie als Beiträge zur Entwicklung einer ebenenübergreifenden<br />
16<br />
Demografiepolitik für Deutschland und zu einer insgesamt nachhaltigen Entwicklung.<br />
Sie wird – ausgehend von der bestehenden Zusammenarbeit – im Rahmen ihrer<br />
Demografiestrategie auch Vorschläge unterbreiten, wo und in welcher Form eine zusätzliche<br />
ebenen- und maßnahmenübergreifende Koordinierung in Bezug auf die<br />
Handlungsfelder erforderlich ist.<br />
Der demografische Wandel und seine Gestaltung sind ein komplexer Prozess.<br />
Demografiepolitik ist daher eine langfristige Gestaltungsaufgabe. Sie kann nur gelingen,<br />
wenn die Bürger mitwirken. Dazu bedarf es Möglichkeiten eines Austauschs.<br />
Die Bundesregierung wird daher mit ihrer Demografiestrategie einen Dialogprozess<br />
initiieren, in dessen Rahmen die weitere Abstimmung der demografiepolitischen Aktivitäten<br />
auf den unterschiedlichen staatlichen und nichtstaatlichen Ebenen sowie ihre<br />
zukünftige Ausgestaltung, Begleitung und Fortentwicklung vorgesehen sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/10/der-demografie-bericht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tabuthema Gewalt gegen Alte: Neues Projekt</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/10/tabuthema/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/10/tabuthema/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 16:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Heime]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinischer Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[MILCEA]]></category>
		<category><![CDATA[Montoring]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegebedürftige]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=10548</guid>
		<description><![CDATA[„Wichtig ist, dass wir das Thema Gewalt gegen Ältere nicht länger tabuisieren oder verharmlosen“, sagt Uwe Brucker, Leiter des Projekts „Monitoring in Long-Term-Care – Pilot Project on Elder Abuse“ (MILCEA), das unter Leitung des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS) durchgeführt wurde. Am 11.Oktober 2011 haben Experten aus Europa und Kanada gemeinsame Empfehlungen für ein europäisches Monitoringsystem vorgestellt..<a href=http://www.magazin66.de/2011/10/tabuthema/>weiterlesen</a> 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F10%2Ftabuthema%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F10%2Ftabuthema%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10550" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/gewaltalte.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/gewaltalte-300x202.jpg" alt="" title="48894" width="300" height="202" class="size-medium wp-image-10550" /></a><p class="wp-caption-text">Genaue Zahlen über Pflegebedürftige in Institutionen, die Gewalt erleiden, gibt es nicht. Ein neues Projekt möchte die Rechte der Alten stärken. Foto: epd</p></div>Gewalt gegen alte und pflegebedürftige Menschen ist ein soziales Problem. Dennoch gibt es in den meisten Ländern der Europäischen Union bisher keine Strategie, um Gewalt zu verhindern. Viele ältere Menschen sind aufgrund von physischen oder psychischen Einschränkungen auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Mit zunehmender Abhängigkeit von der Pflege und Zuwendung anderer steigt für sie das Risiko, Opfer von Gewalt (elder abuse) zu werden. Dies gilt besonders, wenn Pflegebedürftigkeit eingetreten ist &#8211; und zwar sowohl in der Familie wie auch in professionellen Pflegeeinrichtungen. </p>
<p>In dem Projekt MILCEA arbeiten fünf europäische Länder &#8211; Deutschland, Luxemburg, die Niederlande, Österreich und Spanien &#8211; zusammen, um Gewalt in Pflegesituationen erkennen und verhindern zu können. Im Mittelpunkt stehen die Rechte und Bedürfnisse der älteren Pflegebedürftigen. Da Gewalthandlungen an Pflegebedürftigen aber immer im sozialen Nahumfeld – z. B. der Familie oder der Pflegeeinrichtung – müssen auch die Pflegepersonen in Präventionsstrategien einbezogen werden. Das Ergebnis des Projekts ist eine Rahmenempfehlung zum Aufbau eines Monitoringsystems in den Staaten der Europäischen Union.<br />
„Während Kindesmisshandlung zu Recht ein großes gesellschaftliches Thema ist, ist dies bei Gewalt gegen Pflegebedürftige, aber auch gegen Senioren allgemein noch längst nicht der Fall. Dieses Problem wird tabuisiert, verharmlost oder sogar geleugnet“, so Brucker. Deshalb sei es ein erster wichtiger Schritt zur Gewaltprävention, dass Personen, die mit möglichen Opfern von Gewalt in der Pflege in Kontakt kommen &#8211; Professionelle oder Ehrenamtliche –für das Thema sensibilisiert werden. „Sie müssen das Vorkommen von Gewalt in ihrem Umfeld für möglich halten. Solange man nicht glaubt, dass Gewalt gegen alte und pflegebedürftige Personen möglich ist, wird man Gewalt und Hinweise darauf auch nicht sehen“, so Brucker. Dafür bedürfe es umfassender Informations- und Fortbildungskampagnen, insbesondere in den medizinischen, sozialen und pflegerischen Berufen.</p>
<p>Zuständigkeiten bündeln</p>
<p>Ist es bereits zu Gewalthandlungen gekommen, geht es zunächst vor allem darum, die Gewaltsituation zu beenden, so die Experten. Dazu sollten einstweilige Wohn-, Schlaf- und Pflegemöglichkeiten vorgehalten werden, wie dies in den Niederlanden bereits der Fall ist. Opfer und Täter brauchen Beratung, die ihnen Alternativen aufzeigt. Fruchtet alles nicht, muss es auch – ähnlich wie bei misshandelten Frauen &#8211; rechtliche Möglichkeiten geben, den Täter vom Opfer fernzuhalten. Dafür sollten bei den Familiengerichten spezielle richterliche Zuständigkeiten für häusliche Gewalt geschaffen werden, damit zügig Abhilfe geschaffen werden kann.</p>
<p>Unabdingbar ist nach Einschätzung der Experten die Festlegung von Verantwortlichkeiten zur Prävention von Gewalt gegen Pflegebedürftige, um die zersplitterten Zuständigkeiten zu bündeln. Ehrenamtliche, Angehörige und Nachbarn, aber auch alle, die beruflich mit pflegebedürftigen alten Menschen arbeiten und die Pflegebedürftigen selbst müssen in Zukunft wissen, wer Ansprechpartner für Gewalt in der Pflege ist. In Deutschland wäre bei der zuständigen Stelle auch ein Notruftelefon einzurichten. „Vieles spricht dafür, die gerade neu geschaffenen Pflegestützpunkte mit dieser Aufgabe zu betrauen oder sie direkt bei den Kommunen anzusiedeln“, so Brucker. </p>
<p>Hintergrund </p>
<p>Gewalt gegen ältere Menschen kann unterschiedliche Formen annehmen und von körperlicher und emotionaler Misshandlung bis zur finanziellen Ausbeutung älterer Menschen reichen. Die meisten Fachleute unterschieden vier Erscheinungsformen</p>
<p>von Gewalt gegen Ältere:</p>
<p>• physische Gewalt (körperlicher Schaden durch z.B. Treten oder Schlagen)</p>
<p>• psychische Gewalt (z. B. durch Aggressivität) </p>
<p>• finanzielle Ausbeutung (z.B. Diebstahl)</p>
<p>• sexueller Missbrauch</p>
<p>• Vernachlässigung</p>
<p>Nicht nur aktive Handlungen sind Ausdruck von Gewalt. In der Langzeitpflege ist besonders die Vernachlässigung (neglect) als eine Form von Gewalt relevant. Vernachlässigung bedeutet in diesem Zusammenhang die Unterlassung einer gebotenen Handlung, die zur Aufrechterhaltung des Wohlbefindens eines älteren Menschen dient. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/10/tabuthema/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

