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	<title>sechs+sechzig &#187; Computer &amp; Technik</title>
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	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
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		<title>Doktor Internet ist immer gefragter</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den ersten Anzeichen einer Krankheit suchen die Meisten schnelle Hilfe im Internet, bevor sie sich auf den Weg in die Arztpraxis machen. Jonas Weiland, der Gründer und Geschäftsführer der 2011 ans Netz gegangenen Gesundheitsplattform für Phytotherapie DocJones.de, begrüßt diese Entwicklung: &#8220;Im Gespräch mit den Ärzten aus unserem Team, die teilweise auch in eigener Praxis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><div id="attachment_12273" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/schnupfen.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/schnupfen-300x216.jpg" alt="" title="schnupfen" width="300" height="216" class="size-medium wp-image-12273" /></a><p class="wp-caption-text">Immer mehr Menschen schauen erst einmal ins Internet, bevor sie den Arzt aufsuchen. Davon profitieren neu gegründete Gesundheitsportale. Foto: oh</p></div>Bei den ersten Anzeichen einer Krankheit suchen die Meisten schnelle Hilfe im Internet, bevor sie sich auf den Weg in die Arztpraxis machen. Jonas Weiland, der Gründer und Geschäftsführer der 2011 ans Netz gegangenen Gesundheitsplattform für Phytotherapie DocJones.de, begrüßt diese Entwicklung: &#8220;Im Gespräch mit den Ärzten aus unserem Team, die teilweise auch in eigener Praxis tätig sind, wurde deutlich, dass fundiertes Wissen aus dem Netz nicht nur den Erkrankten, sondern auch den Ärzten hilft. Viele erleben den Austausch mit informierten Patienten als sehr positiv, weil es häufig die Qualität der Diagnose verbessert und die Wahl der richtigen Behandlung erleichtert.&#8221; </p>
<p>Was ist am meistens gesucht? Nach Erfahrung dieses Portals ist es der Begriff Prostata. Das zeigt, dass die Betroffenen sich gerade bei heiklen Themen gerne in die Anonymität des Internets flüchten. Hier bewirkt der Austausch mit anderen Betroffenen oder das Sammeln von Informationen zum Ablauf der Untersuchung oft, die Hemmung vor dem Arztbesuch abzubauen. Von detaillierten Informationen zu Heilpflanzen über Suchthilfegruppen bis hin zu Portalen eigens für Diabetiker &#8211; im Internet gibt es ein breites Spektrum an Angeboten. Anstelle von dicken Wälzern voller Fachbegriffe findet man heutzutage übersichtlich strukturierte, auch für den Laien verständliches, Medizinwissen. Da man Ärzten die Möglichkeit geben sollte, die Quellen zu überprüfen, diese am besten während der Recherche notieren. Gute Ärzte geben auch Tipps, wo man seriöse Informationen zum eigenen Leiden findet. Wer weiß, welche Therapieformen es gibt, kann seinen Arzt danach fragen oder gar den Arzt gezielt nach dem Schwerpunkt auswählen. Für schnelle Genesung ist es wichtig, dass der Kranke selbst von der Wirksamkeit der gewählten Therapie überzeugt ist. </p>
<p>Gesundheitsbewusste Menschen sollten sich beim Surfen stets bewusst machen, dass eine Internetrecherche kein Medizinstudium ersetzen kann. Bereichernd ist es, kritisch nachzufragen. Alles besser zu wissen, bringt meist das Gegenteil. Ziel sollte stets sein, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, um Krankheiten so gut wie möglich zu vermeiden.</p>
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		<title>Bundesamt rät jedem Internetnutzer zu einem Schnelltest</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware &#8220;DNS-Changer&#8221; zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Dies wurde notwendig, weil Internetkriminelle die Netzwerkkonfiguration von PC- und Mac-Systemen durch den Eintrag neuer DNS-Server mit der Schadsoftware &#8220;DNS-Changer&#8221; manipuliert hatten. In Deutschland sind nach Angaben der amerikanischen Bundespolizei FBI derzeit bis zu 33.000 Computer täglich betroffen.</p>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/dns-test.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/dns-test-300x81.jpg" alt="" title="dns-test" width="300" height="81" class="alignright size-medium wp-image-11948" /></a>Das DNS (Domain Name System) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet, welcher für die Umsetzung von Namen (URLs) in IP-Adressen verantwortlich ist. Im Falle einer Infektion mit der Schadsoftware leitet der Webbrowser die Benutzer bei Abfrage populärer Webseiten unbemerkt auf manipulierte Seiten der Kriminellen um, wo betrügerische Aktivitäten, wie beispielsweise die Verbreitung angeblicher Antivirensoftware, Klickbetrug oder nicht lizenzierter Medikamentenverkauf stattfinden. Zudem konnten die Kriminellen gezielt manipulierte Werbeeinblendungen an infizierte Rechner senden, Suchergebnisse manipulieren und weitere Schadsoftware nachladen.</p>
<p>Mit der Internetseite <a href="http://www.dns-ok.de">www.dns-ok.de</a> können Internetnutzer ab sofort eigenständig prüfen, ob ihr System mit dem Schadprogramm &#8220;DNS-Changer&#8221; infiziert ist. Beim Aufruf dieser Internetadresse erhalten Nutzer, deren Computersystem von dem Schadprogramm manipuliert wurde, eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige. Ergänzt wird dieser Hinweis durch eine Reihe von Empfehlungen, mit denen die Anwender die korrekten Systemeinstellungen wiederherstellen sowie ggf. die Schadsoftware vom System entfernen können. Ist dagegen der Rechner des Internetnutzers nicht betroffen, erhält der Besitzer die Meldung mit einer grünen Statusmeldung, dass sein System korrekt arbeitet.</p>
<p>Verbreitet wurde die Schadsoftware durch das so genannte &#8220;DNS-Changer-Botnetz&#8221;, dessen Betreiber im November 2011 von der amerikanischen Bundespolizei FBI und europäischen Ermittlungsbehörden verhaftet wurden. Die von den Onlinekriminellen manipulierten DNS-Server wurden nach der Festnahme vom FBI durch korrekt arbeitende DNS-Server ersetzt. Diese Server sollen jedoch zum 8. März 2012 abgeschaltet werden. Bei betroffenen Rechnern ist dann eine Internetnutzung ohne die empfohlenen Änderungen der Einstellungen nicht mehr möglich, da die Nutzer wegen des nunmehr fehlenden Zugriffs auf das &#8220;Telefonbuch&#8221; (DNS) im Internet mit ihrem Computer keine Webseiten mehr aufrufen können. Daher sollten Internetnutzer die Überprüfung und ggf. Reinigung ihres Rechners möglichst bald durchführen.</p>
<p>Die Überprüfung erfolgt ausschließlich über den Aufruf der Website <a href="http://www.dns-ok.de">www.dns-ok.de</a>, es wird keine Software gestartet oder heruntergeladen. Zur Reinigung des Rechners können die Betroffenen beispielsweise die unter <a href="http://www.botfrei.de">www.botfrei.de</a> bereitgestellten Programme wie den &#8220;DE-Cleaner&#8221; nutzen.</p>
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		<title>Depp im Web: Der Tod ist eine Marktlücke</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 08:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich weiß, ich weiß: Killerspiele darf man nicht gut finden – schon aus pädagogischen Gründen. Andererseits: Hier sind wir ja unter uns. Betagtere Menschen wie wir sind charakterlich gefestigter. In Wirklichkeit schnappt sich kein Silver-Shooter ein Maschinengewehr und knallt Pflegepersonal ab.

Bei mir hatte das Ballern am Computer sowieso einen ganz anderen Effekt: Mir wurde die Endlichkeit meines Daseins bewusst. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<div id="attachment_11416" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Engel-Friedhof.jpg"><img class="size-medium wp-image-11416 " title="Engel-Friedhof" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Engel-Friedhof-300x201.jpg" alt="" width="240" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn ich einmal sterbe: Was passiert mit meinen ganzen Online-Accounts? Foto: epd</p></div>
<p>Ich weiß, ich weiß: Killerspiele darf man nicht gut finden – schon aus pädagogischen Gründen. Andererseits: Hier sind wir ja unter uns. Betagtere Menschen wie wir sind charakterlich gefestigter. In Wirklichkeit schnappt sich kein Silver-Shooter ein Maschinengewehr und knallt Pflegepersonal ab.</p>
<p>Bei mir hatte das Ballern am Computer sowieso einen ganz anderen Effekt: Mir wurde die Endlichkeit meines Daseins bewusst. Wegen einer für mich nicht ganz durchschaubaren Benutzerführung schaffte ich es nämlich nicht, mir rechtzeitig eine Waffe vom Boden aufzuheben. Mit meiner bloßen Hand konnte ich gegen die Orks nichts ausrichten und wurde platt gemacht. Mein Monitor färbte sich rot, und ehe noch der Schriftzug »Game over« erschien, wusste ich: »Weia, jetzt bist du tot.« Selber gestorben bin ich noch nie. Deswegen was das ein Schock. Vor allem, als mir die Folgen bewusst wurden!</p>
<p>Was wird aus meiner Homepage? Wer beantwortet meine E-Mails? Wer übernimmt meine Twitter-Follower? Wer löscht meine kompromittierenden Flickr-Fotos? Wer sagt meinen Freunden, dass sie mir nicht mehr zum Geburtstag gratulieren müssen? Wer erklärt Xing, dass ich keinen Job mehr suche?</p>
<p>Eine Heidenarbeit, wenn man sich, wie ich, auf mehr als hundert Plattformen und Online-Diensten als »verblichen« melden müsste. Raus ist schwieriger als rein. Und wenn ich selber nicht mehr eingreifen kann, müsste jemand meine Passwörter kennen, sonst geht gar nichts. Am besten also: Man regelt seinen digitalen Nachlass, wenn man noch bei Kräften ist.</p>
<p>Dafür gibt es auch eine Lösung. Sie heißt Legacylocker. Das Abmelden wird da mit den notwendigen Anweisungen an eine Vertrauensperson übergeben. Die kann, sobald sie den Totenschein hat, zum Beispiel den Facebook-Status auf »memorialized« setzen. Den Freunden wird so signalisiert: Der antwortet nicht mehr, selbst wenn du ihn anstupst. Statt »Happy Birthday« können sie »R.I.P.« posten, und Mark Zuckerberg verliert nicht durch schnödes Ableben einen Benutzer.</p>
<p>Den Dienst gibt es leider nur auf Englisch und nicht kostenfrei. Auf Deutsch kommt der Schnitter bislang nur analog daher. Interimsweise könnte man es mit Socialsitter probieren, einer Art Urlaubsvertretung für das Facebook-Profil, die Meldungen verschickt, wenn man nicht da ist. Allerdings wird höchstens für zwei Wochen ein Weiterleben simuliert, danach müsste einen wieder jemand anmelden.</p>
<p>Wir sehen also: Beim Tod klaffen noch Marktlücken. Wenn jemand diese schließen will und noch einen Deppen braucht, der mitmacht: Ich bin dabei!</p>
<p><em>Peter Viebig</em></p>
<blockquote><p>Die einzelnen Folgen unserer Kolumnen-Serie &#8220;Depp im Web&#8221; kann man nicht nur auf dem iPad oder dem Kindle lesen, sondern auch unter www.magazin66.de. Eine Übersicht finden Sie, wenn Sie diesem <a href="http://www.magazin66.de/tag/depp/">Link</a> folgen.</p></blockquote>
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		<title>Datentresor: Die Sicherheit ist ein Problem</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 08:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Datentresor]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Infratest]]></category>
		<category><![CDATA[Münchner Kreis]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer aufwändigen Studie hat der Münchner Kreis, ein Zusammenschluss von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, auf den Menschen als Nutzer von Technologie agehoben. Mit Hilfe von Zukunftsbildern ermittelten sie, wie sich mögliche Entwicklungen durchsetzen könnten. Das Magazin 66 hat sich das Bild vom Datentresor herausgesucht, weil es durch die Möglichkeit lebenslang wichtige Daten über eine Person zusammenzufassen gerade für ältere Menschen ein Thema ist, das vielen Akzeptanzprobleme bereiten könnte.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_11266" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/datenkarte.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/datenkarte.jpg" alt="" title="370370" width="300" height="240" class="size-full wp-image-11266" /></a><p class="wp-caption-text">17 Prozent der deutschen Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren haben noch nie das Internet genutzt. Wie das Statistische Bundesamt (05.09.2011) mitteilte, waren im Jahr 2010 EU-weit 26 Prozent der Menschen noch nie im Netz. Foto: epd</p></div>
<p>Der Münchner Kreis hat Mitte des Jahres in einer repräsentativen Studie 7.231 Personen in Deutschland, Schweden, USA, Brasilien, China und Südkorea nach ihren Einschätzungen des zukünftigen digitalen Lebens befragt. In der vierten Phase der Zukunftsstudie, die vom Marktforschungsinstitut Infratest durchgeführt und dessen Ergebnisse jetzt publiziert wurden, konzentriert sich das Netzwerk von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik nun auf den Menschen als Nutzer von Technologie. Mit diesem Perspektivwechsel jenseits der bisherigen Expertensicht setzt die Studie einen entscheidenden Akzent: „Aus den Einstellungen und Vorlieben, aber auch aus Vorbehalten und Befürchtungen zu wesentlichen Aspekten der digitalen Zukunft ergeben sich Anhaltspunkte für langfristige Chancen sowie für die Einsatz- und Entwicklungsperspektiven zukünftiger Technologien in den verschiedenen Regionen der Welt“, erläuterte Professor Arnold Picot, Vorstandsvorsitzender des Münchner Kreis. Dazu wurden in der Studie exemplarisch 16 Zukunftsbilder des zukünftigen digitalen Lebens untersucht. Visuell aufbereitet und auf sieben elementare Lebenssituationen bezogen, lässt die Auseinandersetzung der Befragten mit diesen Zukunftsbildern Aussagen über die Bedeutung individueller Erfahrungen, Einstellungen und kultureller Prägungen für die Akzeptanz und Nutzung neuer Anwendungen zu. </p>
<p>Das Magazin 66 stellt eines dieser Szenarien exemplarisch vor, denn dieses scheint für die Zukunft von älteren Menschen besonders relevant zu sein. Es handelt sich um das Zukunftsbild „Der lebenslange Datentresor“ belegt: Für die Nutzer ist die lebenslange Verfügbarkeit persönlicher digitaler Daten von hoher Bedeutung. Die Menge der persönlichen digitalen Daten steigt im Wandel zur digitalen Gesellschaft exponentiell an. Dadurch ist es für den Einzelnen nicht mehr möglich, für eine lebenslange Verfügbarkeit der eigenen digitalen Daten, sowohl technisch als auch zeitlich, zu sorgen. Der lebenslange Datentresor, der die zuverlässige und sichere Speicherung digitaler Inhalte mit einer ortsunabhängigen und langfristigen Auffindbarkeit und Lesbarkeit verbindet, stößt vor allem in China, Brasilien und Korea auf hohe Resonanz.</p>
<p> Während 90 Prozent der Befragten in China den Datentresor nutzen möchten, sind dazu in Deutschland immerhin 57 Prozent bereit. Aber nur jedem dritten Deutschen gefällt es, dass der Datentresor den lebenslangen Zugriff auf persönliche Daten – unabhängig vom <a href="http://www.muenchner-kreis.de/zukunftsstudie/prepage/">Datenformat</a> oder der nötigen Soft- oder Hardware – ermöglicht. Die Aufgeschlossenheit für das Zukunftsbild ist auch hier in den USA und Deutschland deutlich geringer als in den Vergleichsländern. In Brasilien und Südkorea hält jeweils jeder Zweite (48 Prozent) den Datentresor für relevant – in Deutschland nur jeder Vierte (26 Prozent). </p>
<p>Insgesamt verweisen die Ergebnisse auf eine höhere Innovationsoffenheit bei den Nutzern in China, Brasilien und Korea. Allerdings lassen sich auch deutliche Entsprechungen ausmachen. So zeigt das Beispiel „lebenslanger Datentresor“ den auch in anderen Zukunftsbildern genannten Punkt, nämlich Angst vor Datenmissbrauch, als wichtigste Barriere. Auch die bislang noch ungeklärte Frage, was mit den Daten nach dem Ableben passiert, stellt ein Akzeptanzproblem dar. Hierauf ist zu reagieren, wenn eine intelligente Langzeit-Speicherfunktionalität im privaten Nutzungskontext Verbreitung finden soll. </p>
<p>Dass diese Anwendung, die – trotz des Phänomens des digitalen Verfalls von Daten durch unterbrochene Kompatibilität von Datenformaten, Programmen und Betriebssystemen – Daten auffindbar und lesefähig erhält sowie zusätzlich den lebenslangen, sicheren Zugriff gestattet, sich zu einer neuen Schlüsselfunktion mit technischer und gesellschaftlicher Relevanz entwickelt, belegen die Umfrageergebnisse der Zukunftsstudie 2011.</p>
<p>Erfolgskritischer Akzeptanzfaktor: Schutz persönlicher Daten. Weltweit bestehen bei den Nutzern große Befürchtungen im Hinblick auf den sicheren Umgang mit den persönlichen Daten. So geben 40 Prozent der in Deutschland Befragten an, dass sie sich bemühen, so wenig persönliche Daten wie möglich im Internet preiszugeben. Ähnlich hohe Werte erreichen Brasilien (39 Prozent) und Korea (40 Prozent). Die USA sind in dieser Hinsicht sogar Spitzenreiter (45 Prozent). Befürchtet werden vor allem die unbefugte Datenspeicherung und krimineller Datenmissbrauch. Damit wurde die in den vorausgegangenen Zukunftsstudien aufgezeigte international steigende Bedeutung eines sicheren Umgangs mit persönlichen Daten nun auch aus Nutzersicht deutlich bestätigt. </p>
<p>In der Konsequenz muss sich der Anspruch auf den Schutz der Persönlichkeit und der persönlichen Daten noch stärker im gesellschaftlichen, politischen und individuellen Bewusstsein sowie in institutionellen Regelungen verankern. Der zentralen Bedeutung dieses Themas angemessen sollte eine „Nationale Strategie zum Schutz persönlicher Daten“ hier Orientierung für erforderliche technische Funktionalitäten liefern, die das Schutzbedürfnis des Bürgers in der digitalisierten Gesellschaft in den Mittelpunkt rückt und konkret individuelle Hilfestellung gibt. Aufgrund der weltweiten Sensibilität für dieses Thema können Kompetenzen, Funktionen und Produkte entstehen (vergleichbar wie im Umweltschutz), die dann auch zu einem relevanten wirtschaftlichen Standort- und Wettbewerbsvorteil weiterentwickelt werden können. Das Sicherheitsbedürfnis steht in Deutschland bei allen Innovationen immer im Vordergrund und somit muss die Kompetenz der deutschen Industrie im Bereich Sicherheitstechnologie, die insbesondere international hoch geschätzt wird, als wettbewerbsfördernder Faktor entwickelt werden. Im Weiteren ist eine internationale Harmonisierung von IKT-Systemen im Hinblick auf Mechanismen des Umgangs mit persönlichen Daten erforderlich, um die Akzeptanz von IKT-Diensten insgesamt zu befördern.</p>
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		<title>Autos unter Strom</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/11/autos-unter-strom/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 15:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Elektorauto]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ökoinstitut]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpotentiale]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=11033</guid>
		<description><![CDATA[So heißt eine neue Broschüre des Öko-Instituts in Freiburg. In der 44-seitigen Broschüre wird erstmals systematisch untersucht, wie stark Elektroautos die Umwelt be- beziehungsweise entlasten. Denn auch hier gilt: Der Strom kommt zwar aus der Steckdose, aber hoffentlich nicht vom Atomkraftwerk um die Ecke! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_11035" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Elektroauto-epd.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Elektroauto-epd.jpg" alt="" title="362099" width="300" height="200" class="size-full wp-image-11035" /></a><p class="wp-caption-text">Elektorautos stinken zwar nicht, verbrauchen aber auch Strom. Foto: epd</p></div>Die Broschüre des <a href="http://tinyurl.com/7rec8l7">Ökoinstituts in Freiburg</a>, die im Forschungsprojekt &#8220;Optum&#8221; Umweltentlastungspotentiale von Elektrofahrzeugen &#8211; Integrierte Betrachtung von Fahrzeugnutzun und Energiewirtschaft wird in folgenden  Fragen nachgegangen: </p>
<p>Wie groß ist die Akzeptanz für Elektrofahrzeuge?</p>
<p>Wie hoch ist ihr künftiges Marktpotenzial?</p>
<p>Welche Vorteile für das Klima verspricht Elektromobilität?</p>
<p>Könnten bei wichtigen Rohstoffen Versorgungsengpässe auftreten?</p>
<p><strong>Die Broschüre unterglieder sich in 8 Kapitel: </strong></p>
<p>Kapitel 1<br />
Was möchte diese Broschüre vermitteln?</p>
<p>Kapitel 2<br />
Klimaschutz und Verkehr:<br />
Lösung gesucht </p>
<p>Kapitel 3<br />
Wie viel Elektro darf es sein?<br />
Die Fahrzeugkonzepte der Zukunft. </p>
<p>Kapitel 4<br />
Der Elektro-Pkw: Akzeptanz,<br />
Attraktivität, Alltagstauglichkeit </p>
<p>Kapitel 5<br />
So fahren wir heute.<br />
Wie fahren wir morgen? </p>
<p>Kapitel 6<br />
Wie sauber sind Elektroautos? </p>
<p>Kapitel 7<br />
Ressourcen und Rohstoffe:<br />
Für die Zukunft planen </p>
<p>Kapitel 8<br />
Mobilität für morgen.<br />
Zusammenfassung und Ausblick </p>
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		<title>Bald werden die Haare vom Roboter gewaschen!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 16:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Haare]]></category>
		<category><![CDATA[Haarewaschen]]></category>
		<category><![CDATA[Panasonic]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen neuartigen Haarwaschroboter hat der japanische Mischkonzern Panasonic entwickelt. Das weitgehend autonom operierende System, das nur noch an den Patienten herangeschoben werden und dann aktiviert werden muss, wirkt auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Haarwaschbecken. Das Gerät kann mit seinen 24 Fingern jedoch selbstständig waschen, spülen, föhnen und sogar eine Kopfhautmassage verabreichen. Panasonic hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10820" class="wp-caption alignright" style="width: 601px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/HairWashingRobot.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/HairWashingRobot.jpg" alt="" title="HairWashingRobot" width="591" height="340" class="size-full wp-image-10820" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Panasonic</p></div>Einen neuartigen Haarwaschroboter hat der japanische Mischkonzern Panasonic entwickelt. Das weitgehend autonom operierende System, das nur noch an den Patienten herangeschoben werden und dann aktiviert werden muss, wirkt auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Haarwaschbecken. Das Gerät kann mit seinen 24 Fingern jedoch selbstständig waschen, spülen, föhnen und sogar eine Kopfhautmassage verabreichen.</p>
<p>Panasonic hatte kürzlich bereits einen Telepräsenz-Roboter für den Gesundheitsbereich vorgestellt: Der stets lächelnde Roboter mit Namen &#8220;Hospi-Rimo&#8221; steht bettlägerigen Patienten zur Kommunikation mit Ärzten oder der Familie zur Verfügung. Das System ist fahrbar, bietet Bildschirm und Kamera sowie eine Benutzerführung, die auch für Senioren verständlich sein soll. &#8220;Hospi-Rimo&#8221;, dessen Display standardmäßig ein lächelndes Gesicht zeigt, soll zudem psychologische Effekte haben und gegen Einsamkeit helfen. Das berichtet das Magazin Technology Review in seiner November-Ausgabe (<a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Automat-am-Krankenbett-1369919.html">hier mit Details</a>).</p>
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		<title>So bearbeitet man Bilder heute gleich online!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kann man, ohne dass man auf einem Rechner überhaupt eine Bildbearbeitungssoftware installiert hat, online Fotos verändern? Ein Lehrvideo unseres Kooperationspartners Starthilfe50 erklärt&#8217;s, und zwar hier. Starthilfe50 bietet Erklärfilme für Menschen, die noch ungeübt im Umgang mit Computer und Internet sind. Auf Starthilfe50.de finden Sie über 50 Erklärvideos kostenfrei und werbefrei. Weitere Videos können Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/bildbearbeitung.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/bildbearbeitung-150x150.jpg" alt="" title="bildbearbeitung" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-10780" /></a>Wie kann man, ohne dass man auf einem Rechner überhaupt eine Bildbearbeitungssoftware installiert hat, online Fotos verändern? Ein Lehrvideo unseres Kooperationspartners Starthilfe50 erklärt&#8217;s, und zwar <a href="http://vimeo.com/29888067">hier</a>. </p>
<p>Starthilfe50 bietet Erklärfilme für Menschen, die noch ungeübt im Umgang mit Computer und Internet sind. Auf <a href="http://www.starthilfe50.de">Starthilfe50.de</a> finden Sie über 50 Erklärvideos kostenfrei und werbefrei. Weitere Videos können Sie auf DVD bestellen. Starthilfe50 wurde ausgezeichnet vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und ist Partner von Magazin66.de.</p>
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		<title>Fragen Sie Frau Mielenz</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 09:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[66]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[computer]]></category>
		<category><![CDATA[Enkel]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin66]]></category>
		<category><![CDATA[Mielenz]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit 55 Jahren hat Ingrid Mielenz den Anstoß zur Gründung des Seniorenmagazins »sechs+sechzig« gegeben. Gemeinsam mit der damaligen Vorsitzenden des Nürnberger Stadtseniorenrats, Ursula Wolfring, und der früheren Bürgermeisterin Helene Jungkunz hat sie als Schirmfrau stets das Projekt tatkräftig unterstützt, bis heute. Jetzt feierte Ingrid Mielenz selbst ihren 66. Geburtstag. Nicht nur die Lebenssituation der langjährigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Mielenzportrait.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Mielenzportrait-207x300.jpg" alt="" title="Mielenzportrait" width="207" height="300" class="alignright size-medium wp-image-10577" /></a>Mit 55 Jahren hat Ingrid Mielenz den Anstoß zur Gründung des Seniorenmagazins »sechs+sechzig« gegeben. Gemeinsam mit der damaligen Vorsitzenden des Nürnberger Stadtseniorenrats, Ursula Wolfring, und der früheren Bürgermeisterin Helene Jungkunz hat sie als Schirmfrau stets das Projekt tatkräftig unterstützt, bis heute. Jetzt feierte Ingrid Mielenz selbst ihren 66. Geburtstag.<br />
Nicht nur die Lebenssituation der langjährigen Nürnberger Sozialreferentin hat sich in dieser Dekade komplett verändert, sondern auch ihr Engagement für das Magazin sechs+sechzig. Die erfahrene Sozialpolitikerin ist seit einiger Zeit im Ruhestand. Doch nach wie vor ist Ingrid Mielenz, wie viele in ihrer Generation, sehr aktiv. So hat sie sich im vergangenen Jahr intensiv dem Internet zugewandt und ist in die Riege der Blogger aufgestiegen, also jener Autoren, die im Internet ein Tagebuch beziehungsweise eine Kolumne schreiben. Ihr Thema: das Verhältnis zwischen Großeltern und Enkeln. Eine schier unerschöpflicher Fülle von Ideen und Themen sprudelt seither im Enkel-Blog auf der Internet-Seite des Magazins sechs+sechzig – und findet immer mehr Anhänger.<br />
Denn das Generationen übergreifende Blog widmet sich einem offenbar nicht so einfachem Miteinander von Jung und Alt. Die Rollen sind im gesellschaftlichen Verständnis fest definiert: hier Oma und Opa, die verwöhnen, und da die Enkel, die sich verwöhnen lassen.<br />
Doch im wirklichen Leben ist das nicht selten anders, wie Ingrid Mielenz immer wieder treffend schildert. In ihren Einträgen greift die Autorin nicht nur auf eigene Erfahrungen zurück, sondern verarbeitet auch Geschichten aus dem Freundeskreis. In den Texten steht immer das Bemühen an erster Stelle, eine Diskussion anzustoßen, Erfahrungen auszutauschen und Lösungen anzubieten.<br />
Bei ihren Recherchen stößt sie auf Interessensvertretungen wie die Bundesinitiative Großeltern, den Medienpass »Schau hin« für einen sinnvollen Umgang mit dem Internet oder auf die Frage: Wann haften Großeltern, wenn den Enkeln bei gemeinsamen Unternehmungen etwas zustößt? Die Liste der Beiträge umfasst schon mehr als 170 Artikel, die jederzeit im Internet nachzulesen sind.<br />
Udo Jürgens wusste, warum die Zahl 66 eine besondere ist und hat ihr in seinem Lied »mit sechsundsechzig Jahren&#8230;« ein Denkmal gesetzt. Und es war Ingrid Mielenz, die einst bei der Namensfindung für unser Magazin den Entertainer als Paten ins Spiel gebracht hat. Nun kann die Schirmfrau selbst beurteilen, ob jetzt »das Leben anfängt«. Ganz aktuell hat ihr die Problematik der verstoßenen Großeltern, denen der Umgang mit den Enkeln untersagt wird, gezeigt, wie wichtig es ist, für Großeltern eine Lobby zu bilden. Das Thema, das sie frühzeitig aufgegriffen hatte und das in der letzten Ausgabe unseres Magazins mit einem Artikel nochmals für große Resonanz sorgte, zeigt deutlich, dass diese Menschen nicht allein gelassen werden dürfen.<br />
Wir freuen uns, bleiben am Thema dran und ermuntern alle, sich an der Diskussion zu beteiligen.</p>
<p>Petra Nossek-Bock<br />
Foto: Michael Matejka</p>
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		<title>Alle Links anklicken? Das machen nur die Naiven!</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 12:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Klicks]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Silversurfer]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Nutzerverhalten in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter &#038; Co. spielt Online-Kriminellen wunderbar in die Hände - wie jüngst die Studie eines Antivirenherstellers ergab, klickt fast jeder fünfte Anwender einfach auf alle veröffentlichen Links – egal von wem diese stammen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10161" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/NetworkCriminal.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/NetworkCriminal.jpg" alt="" title="NetworkCriminal" width="300" height="214" class="size-full wp-image-10161" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht jeder Link liegt im grünen Bereich... Foto: G-Data</p></div>Das Nutzerverhalten in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter &#038; Co. spielt Online-Kriminellen wunderbar in die Hände &#8211; wie jüngst die Studie eines Antivirenherstellers ergab, klickt fast jeder fünfte Anwender einfach auf alle veröffentlichen Links – egal von wem diese stammen. Bezieht man dieses Ergebnis nur auf Facebook, so riskieren hier mehr als 130 Millionen Nutzer allein durch ihr leichtfertiges Verhalten, in die Falle von Cyber-Kriminellen zu tappen. Die Umfrageergebnisse zeigen aber auch einen Unterschied zwischen den Nutzergruppen: Ältere Anwender sind in den Portalen deutlich vorsichtiger unterwegs als jüngere und auch Frauen zeigen ein etwas höheres Sicherheitsbewusstsein als Männer.</p>
<p>Generell nutzen jüngere Anwender soziale Plattformen länger und intensiver als die „Silversurfer“. Trotzdem agieren die älteren Nutzer in den Portalen deutlich vorsichtiger, wie die Studie von G-Data zeigt: Je älter die Netzwerker sind, desto eher lehnen sie das Anklicken von Links ab. Sechs von zehn Befragten zwischen 55 und 64 Jahren ignorieren die Verweise auf andere Webseiten. Im Umkehrschluss zeigt sich, je jünger die Anwender sind, desto risikoreicher sind sie in sozialen Netzwerken unterwegs: Denn mit abnehmenden Alter steigt der Anteil derer, die zwischen Links von bekannten und unbekannten Nutzern nicht unterscheiden. So wählt annähernd jeder vierte Umfrageteilnehmer im Alter von 18 bis 24 Jahren Links an – egal von wem sie stammen.</p>
<p><strong>Frauen haben ein höheres Sicherheitsbewusstsein</strong><br />
<a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Ergebnisse_Klickverhalten.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Ergebnisse_Klickverhalten.gif" alt="" title="Ergebnisse_Klickverhalten" width="300" height="186" class="alignright size-full wp-image-10164" /></a>Kleinere Unterschiede in der Nutzung von Facebook und Co. stellte G Data in der Security Studie 2011 auch zwischen Frauen und Männern fest: Die männlichen Anwender sind in der Nutzung der sozialen Netzwerken etwas riskanter. Wie die jüngeren Altersklassen beachten Männer weniger, ob der genutzte Link von einem bekannten oder unbekannten Anwender stammt. Frauen haben anscheinend ein leicht höheres Bewusstsein für Risiken im Mitmach-Web, sie klicken bevorzugt URLs von Mitgliedern ihres eigenen Netzwerkes an. </p>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Klickverhalten.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Klickverhalten.gif" alt="" title="Klickverhalten" width="200" height="276" class="alignright size-full wp-image-10163" /></a>Fast jeder fünfte Befragte geht ein besonders hohes Risiko in sozialen Netzwerken ein: Sie wählen in Portalen URLs an, unterscheiden dabei aber nicht zwischen Links von Freunden und unbekannten Netzwerkern. Diese Nutzer laufen daher leicht Gefahr, in die Falle von Online-Kriminellen zu tappen. Im Gegensatz dazu lehnen 46 Prozent das Anklicken von Links kategorisch ab. Die dritte Gruppe der Befragten nutzt ausschließlich Links, die Mitglieder des eigenen Netzwerkes veröffentlicht haben.</p>
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		<title>Zukunftskongress: Weniger Technik ist mehr wert</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 09:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[langes Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Wippermann]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen im Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsforum]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Zukunftskongress &#8220;Langes Leben&#8221;, der dieser Tage in Berlin stattfand, stand das Thema Wohnen im Alter im Mittelpunkt. Dabei gab es zahlreiche spannende Vorträge von kompetenten Referenten. Einer von ihnen war der Zukunftsforscher Prof. Peter Wippermann. Der Gründer des Hamburger Trendbüros erteilte allen eine Absage, die vorwiegend auf eine technische Lösung setzen, wenn es darum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F09%2Fzukunftskongress-weniger-technik-ist-mehr-wert%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10049" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Wippermann1.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Wippermann1-300x200.jpg" alt="" title="Wippermann1" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-10049" /></a><p class="wp-caption-text">Der Zukunftsforscher Prof.Peter Wippermann plädierte für weniger Technik in altengerechten Häusern. Foto: Nossek-Bock</p></div>Beim Zukunftskongress &#8220;Langes Leben&#8221;, der dieser Tage in Berlin stattfand, stand das Thema Wohnen im Alter im Mittelpunkt. Dabei gab es zahlreiche spannende Vorträge von kompetenten Referenten. Einer von ihnen war der Zukunftsforscher Prof. Peter Wippermann. Der Gründer des Hamburger Trendbüros erteilte allen eine Absage, die vorwiegend auf eine technische Lösung setzen, wenn es darum geht, dass die Menschen möglichst lange selbstständig in einer eigenen Wohnung leben. Wippermann plädierte dafür, dass sich Architketen möglichst auf die Schaffung von Räumen mit schönen Formen konzentrieren sollten und einer guten Infrastruktur in den Stadtteilen. Denn kurze Wege zum Arzt, zur Apotheke oder zum Einkaufen seien wichtiger, als &#8220;den Toaster mit dem Garagentor zu verknüpfen&#8221;.<br />
Das &#8220;vernetzte Haus&#8221; sei ein &#8220;typischer germansiche Ansatz&#8221;, kritisierte der Zukunfstforscher den weit verbreiteten Trend zum hochindividualisierten Einsatz von Technik. Denn im Zweifelsfall gehe der ältere Mensch lieber in einen Coffeeshop als dass er die Kaffeemaschine per Fernsteuerung bedient. Die Technik ändere sich viel zu schnell, als dass man sie fest einbauen sollte, argumentierte er. Zudem neige der Mensch dazu, sich die Hiulfsmittel selbst anzuschaffen, die er benötige. Man solle sich also mehr um Prozesse Gedanken machen und weniger um die einzelnen Schritte und Geräte, forderte Wippermann.<br />
Über die Bedürfnisse in den unterschiedlichen Altersgruppen meinte Wippermann: Mit 50 plus tendiere der Mensch zu zwei Räumen pro Person, wenn er es sich leisten kann. Ab 60 plus würden Aufzug und Balkon wichtiger und mit 70 plus sei ein Ansprechpartner in erreichbarer Nähe besser als eine Rundumversorugn, also beispielsweise der Pförtner als ein Seniorenheim.<br />
Wie zahlreiche anderen Refrenten bei dem zweitägigen Kongress (über den das Magazin 66 in den nächsten Tagen noch weitere Beitrge auf der Internetseite veröffnetlichen wird) ging Wippermann auf den demografsichen Wandel anhand von Bevölkerungszahlen ein. Demnach sei die Zahl der Jugendlichen unter 18 Jahren in Deutschland innerhalb von zehn Jahren um 2,1 Millionen geschrumpft. Dennoch interssierten sich von den Bauherren nur etwa vier Prozent für das Thema altengerechtes Wohnen. Das seien in etwa so viele wie sich über Photovoltaik informieren.</p>
<p>Mit Sorge beobachten Trebdnforscher die Vertreibung der älteren Menschen aus ihren angestammten Wohnquartieren, da sich häufig Innestadt nahe Viertel zu In-Viertel entwickeln und sich die Älteren aufgrund ihrer meist bescheidenen Rente die Mieten nicht mehr leisten können. Hier müsse gegengesteuert werden, forderte Wippermann.<br />
Hinsichtlich der Kosten, die eine Betruung und gesundheitliche Versorgung von Senioren mit sich bringen, verwies der Professor auf die zunehmende Bedeutung von Sensoren, die auf der Haut oder implementiert Schlüsseldaten an verschiendene Stellen senden. Da ist die Blutzuckermessung per Handy ebenso denkbar wie die ärztliche Sprechstunde via Computer und Bildschirm. In USA sind solche Praktiken durchaus schon über das Erprobungsstadium hinaus, erkläte der Experte und brachte als Beispiel die Sensoren, die LKW-Fahrer beobachten, ob sie auch aufmerksam auf die Straße blicken beim Fahren.<br />
Allerdings enthielt sich Wippermann im Gegensatz zu seine Thesen zum Technik basierten Wohnen im Ater bei solchen Entwikclung der Wertung. Ob das dem Menschn wirklich gerecht wird, ließ der 62-Järige offen. Zweifel daran, ob nicht mehr menschlicher Kontakt gerade bei Senioren eher ihren Bedürfnissen gerecht werden würden, weckte er auf jeden Fall.</p>
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