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	<title>sechs+sechzig &#187; Finanzen &amp; Vorsorge</title>
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	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
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		<title>Wann lohnt sich eine Immobilienrente?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 10:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die Rente nicht zum Leben reicht, können Hauseigentümer jetzt ihre Immobilie zu Geld machen und gleichzeitig darin wohnen bleiben. Sie beleihen ihr Haus, nehmen einmalig einen Kredit auf, für den sie keine Raten zahlen müssen oder bekommen monatlich eine Rente ausgezahlt. Die Zeitschrift Finanztest hat sich die zurzeit angebotenen Modelle angesehen und berichtet darüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><div id="attachment_12217" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/umkehrrente.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/umkehrrente-300x200.jpg" alt="" title="Alte Frau mit Hausmodell." width="300" height="200" class="size-medium wp-image-12217" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn die Rente nicht zum Leben reicht, kann man auch seine Immobilie anknabbern. Foto: epd</p></div>Wenn die Rente nicht zum Leben reicht, können Hauseigentümer jetzt ihre Immobilie zu Geld machen und gleichzeitig darin wohnen bleiben. Sie beleihen ihr Haus, nehmen einmalig einen Kredit auf, für den sie keine Raten zahlen müssen oder bekommen monatlich eine Rente ausgezahlt. Die Zeitschrift Finanztest hat sich die zurzeit angebotenen Modelle angesehen und berichtet darüber in ihrer Februar-Ausgabe.</p>
<p>Erst wenn der Eigentümer stirbt, das Haus verkauft oder dauerhaft auszieht, wird das Darlehen samt Zinsen fällig. Dann bekommt die Bank ihr Geld aus dem Verkaufserlös der Immobilie. Wenn die Erben die Schulden tilgen, können sie das Haus behalten. Bislang bot allein die Immokasse solche Umkehrhypotheken überregional an. Nun gibt es aber laut Finanztest starke Konkurrenz durch die R+V-Versicherung. Ihre Immobilienrente ist seit Jahresbeginn in ganz Deutschland zu haben – allerdings mit hohen Hürden. Die Häuser müssen sich in „wertstabiler Lage“ befinden und einen Marktwert von mindestens 250.000 Euro haben. Der Eigentümer muss zwischen 65 und 80 Jahre alt sein, und akzeptiert werden nur gut erhaltene und schuldenfreie Immobilien. </p>
<p>Ein 75 Jahre alter Mann mit einer schuldenfreien Immobilie im Wert von 300.000 Euro kann so sein Einkommen um 611 Euro im Monat aufbessern, eine 70jährige Frau um 364 Euro. Eine Alternative zur Umkehrhypothek ist der Verkauf des Hauses gegen ein Wohnrecht und eine Rente. Das bietet die Stiftung Liebenau an. </p>
<p>Der ausführliche Artikel über die verschiedenen Möglichkeiten der Immobilienrente ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter <a href="http://www.test.de/themen/bauen-finanzieren/meldung/Immobilienrente-Geld-und-Wohnrecht-sichern-4320805-4320807/">www.test.de/immobilienrente veröffentlicht.</a></p>
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		<title>BAGSO-Papier: Altersarmut vermeiden</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Vorsorge]]></category>
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		<description><![CDATA[Trotz des Bemühens um einen Ausbau der betrieblichen und privaten Altersvorsorge müssen sich die meisten Rentnerinnen und Rentner auf die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung verlassen können. Dies wird sich auch für künftige Rentnergenerationen nicht ändern. Vor diesem Hintergrund nehmen die in der BAGSO zusammengeschlossenen Seniorenorganisationen mit Besorgnis die Entwicklung der Alterssicherung in Deutschland seit der Rentenreform im Jahr 2001 wahr und veröffentlichen ihre Positionen in einem Papier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<div id="attachment_12132" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/Arme-Alte2.jpg"><img class="size-full wp-image-12132" title="Armenspeisung in der Holy Apostles Church in New York City" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/Arme-Alte2.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bagso fordert: Altersarmut vermeiden. Foto: epd</p></div>
<p>Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO) legt Leitlinien für eine Altersssicherungspolitk vor, die eine soziale Balance zwischen den Generationen und innerhalb der Generationen sucht.</p>
<p>Dazu stellt die Bagso feste, dass</p>
<p>- von 2002 bis 2011 die Rentne/innen einen Kaufkraft-Verlust von ca. 8% hinnehmen mussten.</p>
<p>- die Durchschnittsrente 2010 mit etwa 740 € nicht viel höher lag als 2002 (774€).</p>
<p>- die Durchschnittsrenten von Frauen in Westdeutschland 40% niedriger liegen als die von Männern.</p>
<p>- die Erwerbsminderungsrenten im Jahr durchschnittlich nur noch 695€ betragen (2000 waren 718€).</p>
<p>- die Absenkung des Nettorentenniveaus auf 43% im Jahr 2030 eine Kürzung des Netorentenstandards im Vergleich zu 2009 um 17% bedeutet.</p>
<p>Diese und viele weitere Punkte führen die Bagso dazu, in ihren Leitlinien. u. a. folgende Forderungen zu stellen:</p>
<p>- die umlagefinanzierte Rentenversicherung muss mehr sein als eine Armut vermeidende Grundsicherung.</p>
<p>- die Lebensarbeitszeit muss individualisiert und flexibilisiert werden. Nichtsdestotrotz muss eine Regelaltersgrenze beibehalten werden.</p>
<p>- Kindererziehung und Pflege vonAgehörigen muss in der Rentenverscicherung besser berücksichtige werden als bisher.</p>
<p>- Selbstständig müssen in die Rentenversicherung einbezogen werden.</p>
<p>- betriebliche und private Altervorsorge muss ausgebaut und erleichtert werden.</p>
<p>- der Arbeitsmarkt muss dringend reformiert werden, so dass altersgereichte Arbeitsplätze in geeigneter Zahl geschaffen werden, gesundheitlich beeinträchtige Ältere nicht verdrängt werden können, altersbedingte Entlassungen erschwert werden und Niedriglöhne zurückgedrängt werden.</p>
<p>www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/Positionen/2012/BAGSO_Positionspapier_Alterssicherungspolitik_2012.pdf</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kredite aus dem Netz: Die meisten Angebote sind irreführend</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 08:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Vorsorge]]></category>
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		<description><![CDATA[Über zwei Drittel der Webseiten, die im Internet Kredite oder Kreditkarten anbieten, informieren ihre Kunden nicht ausreichend über wichtige Kriterien. Oft fehlen etwa Angaben dazu, wie viel der Kredit insgesamt kostet, wie lange der Vertrag läuft oder zur effektiven Zinshöhe und -art. Das zeigt eine aktuelle EU-weite Überprüfung von Verbraucherkredit-Webseiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><div id="attachment_11953" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/kreditkartenwerbung.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/kreditkartenwerbung.jpg" alt="" title="kreditkartenwerbung" width="300" height="250" class="size-full wp-image-11953" /></a><p class="wp-caption-text">So sieht Werbung für Kredite oft aus: Tolle Reisen, ohne dass man das Geld dafür hat. Die Kredite haben aber oft miserable Konditionen.</p></div>Über zwei Drittel der Webseiten, die im Internet Kredite oder Kreditkarten anbieten, informieren ihre Kunden nicht ausreichend über wichtige Kriterien. Oft fehlen etwa Angaben dazu, wie viel der Kredit insgesamt kostet, wie lange der Vertrag läuft oder zur effektiven Zinshöhe und -art. Das zeigt eine EU-weite Überprüfung von Verbraucherkredit-Webseiten, die EU-Verbraucherkommissar John Dalli jüngst in Brüssel vorgestellt hat. In Deutschland fanden die Tester bei 20 von 26 untersuchten Webseiten Mängel. Deren Betreiber müssen ihre Werbung und Angebote nun an die europäischen Vorgaben für Verbraucherkredite anpassen.</p>
<p>&#8220;Manchmal müssen Personen, die einen Kredit aufnehmen, hinterher feststellen, dass dieser sie letzten Endes teurer zu stehen kommt als ursprünglich erwartet, weil wichtige Angaben missverständlich waren oder fehlten&#8221;, sagte John Dalli. &#8220;Verbraucherkredite sind nicht immer leicht zu verstehen; deswegen gibt es europäische Rechtsvorschriften, die den Verbrauchern dabei helfen sollen, ihre Entscheidungen in voller Kenntnis der Sachlage zu treffen. Es ist äußerst wichtig, dass die Verbraucher von den Unternehmen richtige und vollständige Informationen erhalten. Aufgabe der Kommission ist es, dies zusammen mit den nationalen Aufsichtsbehörden sicherzustellen.&#8221;</p>
<p>Eine EU-weite Überprüfung (ein sogenannter &#8220;EU Sweep&#8221;) ist eine von der EU-Kommission geleitete und von den nationalen Aufsichtsbehörden gleichzeitig durchgeführte konzertierte Aktion zur Durchsetzung von EU-Recht, bei der ein bestimmter Wirtschaftssektor auf Verletzungen der Verbraucherrechte überprüft wird.</p>
<p>Der Sweep für Verbraucherkredite fand im September 2011 statt. Insgesamt wurden 562 Webseiten überprüft, von denen nur 30 Prozent die einschlägigen verbraucherrechtlichen Vorschriften einhielten. Für 70 Prozent, also 393 Webseiten, wurde eine weitere Überprüfung angesetzt. Die drei häufigsten Mängel waren fehlende Angaben in der Werbung für Verbraucherkredite, fehlende wichtige Angaben im Angebot selbst und eine irreführende Darstellung der Kosten.</p>
<p>In den kommenden Wochen und Monaten werden nun die nationalen Behörden die Unternehmen kontaktieren und sie um Klarstellung bitten bzw. zur Korrektur ihrer Websites auffordern. Kommen die Unternehmen dieser Aufforderung nicht nach, können rechtliche Schritte eingeleitet werden, die zu Geldstrafen oder sogar zur Schließung der betreffenden Websites führen können. </p>
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		<title>&#8220;Viele verstehen ihre Geldanlage nicht!&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 06:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer nach einem langen Berufsleben oder aufgrund einer Erbschaft ein hübsches Vermögen zusammengebracht hat, muss sich Gedanken darüber machen, wie er sein Geld am besten anlegt. Auf die Ratschläge eines Bankberaters möchte sich nicht jeder verlassen, schließlich handelt dieser nicht ganz unabhängig und bekommt für jede verkaufte Geldanlage Provisionen. Tom Friess, Geschäftsführer des VZ Vermögenszentrums, das sich selbst als unabhängig bezeichnet, hat gemeinsam mit Michael Huber den Ratgeber "Finanzcoach für den Ruhestand – Der persönliche Vermögensberater für Leute ab 50" verfasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<div id="attachment_11370" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Friess.jpg"><img class="size-full wp-image-11370 " title="Friess" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Friess.jpg" alt="" width="270" height="257" /></a><p class="wp-caption-text">Tom Friess rät seinen Kunden, zehn Jahre vor der Rente einen Kassensturz zu machen. Foto: Roland Fengler</p></div>
<p>Wer nach einem langen Berufsleben oder aufgrund einer Erbschaft ein hübsches Vermögen zusammengebracht hat, muss sich Gedanken darüber machen, wie er sein Geld am besten anlegt. Auf die Ratschläge eines Bankberaters möchte sich nicht jeder verlassen, schließlich handelt dieser nicht ganz unabhängig und bekommt für jede verkaufte Geldanlage Provisionen. Tom Friess, Geschäftsführer des VZ Vermögenszentrums, das sich selbst als unabhängig bezeichnet, hat gemeinsam mit Michael Huber den Ratgeber &#8220;Finanzcoach für den Ruhestand – Der persönliche Vermögensberater für Leute ab 50&#8243; verfasst.</p>
<p><strong>sechs+sechzig: Herr Friess, in Ihrem Buch beschreiben Sie die großen Ängste der Deutschen. Haben die Deutschen mehr oder andere Ängste als andere Nationen?</strong></p>
<p>Tom Friess: Ich kenne zwar nicht so viele andere Nationen, um ein umfassendes Bild zu haben – aber ich meine: ja, die Deutschen haben größere Ängste als andere. Vieles davon ist in der Geschichte begründet. Vor allem die Währungsreformen und die Hyperinflation haben die Menschen geprägt. Das ist – gerade in Krisenzeiten – immer wieder ein Thema, besonders bei älteren Menschen. In der Schweiz zum Beispiel ist die Wahrnehmung eine ganz andere: Dort gab es nie eine Währungsreform oder eine Hyperinflation, deswegen gehen die Menschen viel sachlicher mit der Thematik um.</p>
<p><strong>Als gebürtiger Schweizer, der seit über zehn Jahren in Deutschland lebt, kennen Sie beide Nationen. Was für Unterschiede stellen Sie noch fest?</strong></p>
<p>Beim Sparen wird das Denken stark beeinflusst durch die Organisation der sozialen Sicherungssysteme. In der Schweiz sind die gesetzliche und die betriebliche Altersvorsorge obligatorisch. Und ganz wichtig: Die Gelder in der betrieblichen Vorsorge spart der Anleger für sich selber. Die Menschen in Deutschland zahlen verpflichtend nur in die gesetzliche Versorgung ein. Die ist zwar überdurchschnittlich gut, für Vermögende jedoch bei Weitem nicht ausreichend, um den Lebensstandard im Alter halten zu können. Also muss diese Klientel zusätzlich etwas machen. Das führt zu Unsicherheit. Und gerade in Krisenzeiten legen die Deutschen gerne eine gewisse Vogel-Strauss-Mentalität an den Tag: Lieber nichts machen, als etwas falsch zu machen. Dabei wird vergessen, das nichts machen oft das Falsche ist.</p>
<p><strong>Was also tun?</strong></p>
<p>Wer sich immer wieder regelmäßig mit seinen Anlagen auseinandersetzt, erzielt erwiesenermaßen bessere Resultate. Wenn man sie regelmäßig pflegt, ist die Chance am größten, dass sie gut bleiben. Interessant ist auch folgende Statistik: Für einen Autokauf wenden die Menschen in Deutschland im Durchschnitt 40 Stunden auf. Beim Kauf einer Küche setzen wir immerhin noch 20 Stunden ein. Für unsere Altersvorsorge wenden wir gerade einmal zehn Stunden auf.</p>
<p><strong>Welche Fragen sollte man sich vor allem stellen, wenn man seine Finanzen fürs Alter richtig planen will?</strong></p>
<p>Erstens: Welches konkrete Ziel verfolge ich? Wenn ich zum Beispiel eher aufhören möchte zu arbeiten, muss ich mich fragen, ob ich mir das leisten kann. Zehn Jahre vor der Rente sollte man noch einmal Kassensturz machen und schauen, wie viel man auf der hohen Kante hat. Die meisten Menschen bauen in den letzten zehn Jahren ihrer Berufstätigkeit bis zur Hälfte ihrer gesamten Altersvorsorge auf: Die Kinder sind aus dem Haus, die laufenden Kosten sinken, man hat eigentlich schon alles, und die Löhne sind so hoch wie nie. Etwa jeder Dritte, der gerne eher aufhören möchte, könnte es sich leisten. Aber er weiß es nicht, weil er kein Überblick über seine Finanzen hat. Der zweite wichtige Punkt ist: Versteht man wirklich, was man da macht? Jeder zweite unserer Kunden hat Produkte im Portfolio, die er nicht versteht. Doch genau das sollte man: seine Anlage verstehen.</p>
<p><strong>Ist eine Immobilie für das Alter ein sanftes Ruhekissen?</strong></p>
<p>Man muss man unterscheiden zwischen eigengenutzter und vermieteter Immobilie.</p>
<p>Ein Eigenheim ist mehr als eine Geldanlage, es ist immer auch ein Stück Lebensqualität. Damit wird es unter Renditegesichtspunkten praktisch nicht beurteilbar. Die Immobilie bringt gefühlte Sicherheit. Aber tragbar sollte sie trotzdem sein. Manche Menschen investieren die Hälfte ihres Netto-Einkommens oder noch mehr zur Finanzierung ihrer Immobilie. Da wird dann spitz auf Knopf gerechnet. Und nicht selten führt dann Unvorhergesehenes zum Zwangsverkauf oder sogar Zwangsversteigerung. Schön wäre es, wenn neben dem Eigenheim und bis zum Ruhestand so viel Kapital aufgebaut werden könnte, dass die eigene Immobilie dann rund einen Drittel des Vermögens ausmacht.</p>
<p><strong>Und was ist mit fremdvermieteten Immobilien?</strong></p>
<p>Ganz ehrlich? Drei von vier Immobilien, die wir analysieren, würde ich nicht kaufen. Viele Menschen denken dabei nur an einen steuerlichen Vorteil und vergessen dabei die klassischen Risiken: Mietausfall, Vandalismus, gesetzliche Vorgaben, die sich ändern, und daraus resultierende Investitionen wie zum Beispiel in den Klimaschutz. Wertmindernd können sich auch Autobahnen oder Landebahnen, die in unmittelbarer Nachbarschaft gebaut werden, auf die Immobilie auswirken. Den Anlegern sage ich meist: Bitte rechnet einmal richtig durch. Eigentlich ist eine Rendite von über fünf Prozent in Bezug auf die Bruttokaltmiete notwendig, um die bestehenden Risiken fair abgegolten zu bekommen und unter dem Strich nachhaltig Geld zu verdienen.</p>
<p><strong>Was ist also die beste Geldanlage?</strong></p>
<p>Eines gleich vorweg, es gibt keine hundertprozentige Sicherheit im Leben – auch bei der Geldanlage nicht. Man muss auch nicht immer den Anspruch haben, die eine, optimale Geldanlage zu erwischen. Wenn man beim besten Fünftel dabei ist, ist das wunderbar.</p>
<p><em>Interview: Anja Kummerow</em></p>
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		<title>Hinterbliebene oft schlecht abgesichert</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/12/hinterbliebene-oft-schlecht-abgesichert/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 10:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterbliebene]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tod eines Familienangehörigen ist oft nicht nur seelisch ein schwerer Schicksalsschlag. Auch finanziell stehen Familien nicht selten vor großen Problemen. Das Thema "Absicherung der Hinterbliebenen" ist in Deutschland sehr unbequem. Jeder fünfte Hauptverdiener hat es bislang versäumt, seine Angehörigen durch den Abschluss einer entsprechenden Versicherung abzusichern. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_11182" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/trauer-web.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/trauer-web.jpg" alt="" title="375861" width="300" height="201" class="size-full wp-image-11182" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn ein Angehöriger stirbt, ist nicht nur der seelische Schmerz groß. Für viele Hinterbliebene fehlt es auch an einer ausreichenden finanziellen Absicherung.   Foto: epd</p></div>Der Tod eines Familienangehörigen ist oft nicht nur seelisch ein schwerer Schicksalsschlag. Auch finanziell stehen Familien nicht selten vor großen Problemen. Das Thema &#8220;Absicherung der Hinterbliebenen&#8221; ist in Deutschland sehr unbequem. Jeder fünfte Hauptverdiener hat es bislang versäumt, seine Angehörigen durch den Abschluss einer entsprechenden Versicherung abzusichern.<br />
Das hat eine repräsentative forsa-Befragung im Auftrag von Asstel, einem Direktversicherer der Gothaer, unter 1.022 deutschen Haushaltsvorständen mit mindestens einem Kind ergeben.<br />
Durch fehlenden Hinterbliebenenschutz entsteht eine Absicherungslücke in der Bundesrepublik von hochgerechnet rund 235 Mrd. Euro. Aber selbst die Familien, die über eine entsprechende Police verfügen, haben mit im Schnitt rund 2,4 abgesicherten Bruttojahresgehältern einen zu geringen Risikoschutz. &#8220;Natürlich beschäftigt sich niemand gerne mit dem Thema Tod. Dennoch sollten Familien zwingend für den Fall der Fälle vorsorgen und für eine entsprechende Absicherung der nächsten, meist finanziell abhängigen Angehörigen sorgen&#8221;, erklärt Asstel-Vorstand Mathias Bühring-Uhle.</p>
<p><strong>Weniger als drei Jahreseinkommen abgesichert</strong></p>
<p>Gerade wenn Kredite, zum Beispiel für eine Immobilie, abgezahlt werden müssen, wird es für Hinterbliebene schnell brenzlig. Als Faustregel gilt, dass ungefähr drei bis fünf Bruttojahresgehälter des Hauptverdieners abgesichert werden sollten. 68 Prozent der Befragten verfügen zwar über eine entsprechende Absicherung für den Todesfall, 50 Prozent der Deutschen haben aber weniger als drei Jahreseinkommen abgesichert.<br />
Die am häufigsten genutzte Police zur Absicherung der Hinterbliebenen ist in Deutschland die Unfallversicherung mit Todesfallleistung. 54 Prozent der Befragten verfügen über diese Police. 46 Prozent haben eine Kapitallebens- und 39 Prozent eine Risikolebensversicherung abgeschlossen. Besonders vernachlässigt wird die Absicherung in Deutschland gerade von den Jüngeren. Beispielsweise hat in der Altersklasse der 18- bis 34-Jährigen nur rund ein Viertel (27 Prozent) der Haushaltsvorstände eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen.<br />
Im Osten mehr Policen<br />
Bei den 45- bis 54-Jährigen sind es fast doppelt so viele (52 Prozent). Auch im Ost-West-Vergleich gibt es einen markanten Unterschied: In den neuen Bundesländern nehmen die Haushaltsvorstände das Thema Absicherung deutlich ernster. Während im Westen 20 Prozent der Befragten auf die Todesfallabsicherung komplett verzichten, sind es im Osten nur halb so viele (zehn Prozent). pte</p>
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		<title>Ernüchternd: 10 Jahre Riester-Rente</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 15:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Ebert-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Rentabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Riester Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat 10 Jahren nach der Einführung der Riester-Rente eine Studie in Auftrag gegeben. Sie sollte untersuchen, welche Auswirkungen die Änderungen, die bei den Riester-Renten erfolgten, auf die Rentenhöhe haben. Bereits die ersten Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Änderungen der Riester-Regularien starke Auswirkungen auf die Verträge hatten und die Rente geschwächt haben.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/Arme-Alte22.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/Arme-Alte22.jpg" alt="" title="306891" width="300" height="200" class="size-full wp-image-10715" /></a><br />
Vor zehn Jahren wurde in Deutschland die staatlich geförderte private Altersvorsorge<br />
eingeführt, die seither als „Riester-Rente“ bekannt ist. Mit Blick auf den demographischen<br />
Wandel und in Erwartung sinkender  gesetzlicher Renten sollte sie auch künftig den<br />
lohnabhängig Beschäftigten einen angemessenen Lebensstandard im Alter ermöglichen.<br />
Während jedoch Problemen ihrer Transparenz und Zielgenauigkeit viel Aufmerksamkeit<br />
geschenkt wurde, hat die Rentabilität der „Riester-Produkte“ bislang kaum eine Rolle<br />
gespielt. Dabei ist sie aufgrund regulatorischer Änderungen der letzten Jahre erheblich unter<br />
Druck geraten, wie eine Studie im Auftrag der <a href="http://tinyurl.com/6ayktm7">Friedrich-Ebert-Stiftung </a>zeigt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lebensqualität im Altenheim ist nachprüfbar</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 08:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Heime]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=10398</guid>
		<description><![CDATA[Wer für sich oder die alten Eltern einen Heimplatz sucht, möchte keinen Fehlgriff landen. Bei der Auswahl des richtigen Heimes helfen Beurteilungen und Begutachtungen, die nach vergleichbaren Kriterien erstellt wurden. Im Internetportal www.heimverzeichnis.de sind bereits mehr als 2000 Alten- und Pflegeheime verzeichnet. Das Online-Angebot kommt den Wünschen der Generation 70 plus entgegen. Vor allem aber ihren Angehörigen, die nach Orientierung suchen bei der Auswahl eines Heimplatzes für ihre Eltern. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10400" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/heim-web.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/heim-web.jpg" alt="" title="heim-web" width="300" height="200" class="size-full wp-image-10400" /></a><p class="wp-caption-text">Gut aufgehoben: Wer das richtige Heim ausgewählt hat, steigert seine Lebensqualität.  Foto: oh</p></div>Wer für sich oder die alten Eltern einen Heimplatz sucht, möchte keinen Fehlgriff landen. Bei der Auswahl des richtigen Heimes helfen Beurteilungen und Begutachtungen, die nach vergleichbaren Kriterien erstellt wurden. Im Internetportal www.heimverzeichnis.de sind bereits mehr als 2000 Alten- und Pflegeheime verzeichnet. Das Online-Angebot kommt den Wünschen der Generation 70 plus entgegen. Vor allem aber ihren Angehörigen, die nach Orientierung suchen bei der Auswahl eines Heimplatzes für ihre Eltern. </p>
<p>Dass Lebensqualität und Wohlfühlfaktoren keine rein subjektiven Empfindungen, sondern nachprüfbare Größen sind, zeigt die Arbeit der rund 150 ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachter, die seit rund zwei Jahren im Auftrag der unabhängigen Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) e.V. in ganz Deutschland unterwegs sind. Ihre Fragebögen umfassen 121 Bewertungskriterien, die das Frankfurter Institut für Soziale Infrastruktur (ISIS) nach wissenschaftlichen Standards entwickelt hat. Dies geschah in Anlehnung an die Standards der Weltgesundheitsorganisation, in Anlehnung an die „Charta der Rechte der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen“ sowie unter Berücksichtigung der derzeit vorliegenden Forschungsergebnisse. Die zusammengestellten Kriterien decken die Dimensionen Teilhabe, Autonomie und Menschenwürde ab. Einrichtungen, die in jeder dieser drei Kategorien mindestens 80 Prozent der Bewertungskriterien erfüllen, erhalten aufgrund des Begutachtungsberichts den begehrten „Grünen Haken“, der immer nur für ein Jahr vergeben wird. </p>
<p>Ansprüche an Altenheime sind gestiegen<br />
Immer mehr Alten- und Pflegeheime stellen sich der Begutachtung durch die Gutachterinnen und Gutachter des Heimverzeichnisses. Sie tun dies, um ihre gute Arbeit sichtbar zu machen, aber auch weil sie wissen, dass die Ansprüche an die Einrichtungen gestiegen sind. Wer die eigenen vier Wände aus Alters- oder Gesundheitsgründen aufgibt, will nicht nur versorgt werden, sondern möchte sich im neuen Zuhause rundherum wohlfühlen. So möchte man beispielsweise nicht plötzlich auf liebgewonnene Einrichtungsgegenstände verzichten oder sich an streng festgelegte Essenszeiten halten. Vielen ist auch der Schutz ihrer Privatsphäre besonders wichtig, wozu unter anderem der eigene Briefkasten oder die Schlüsselgewalt über den persönlichen Wohnbereich gehören. </p>
<p>Lebensqualität aus Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner<br />
Rund sechs Stunden Zeit nimmt sich ein Gutachter, um herauszufinden, ob sich die Bewohnerinnen und Bewohner eines Heims dort „wie zu Hause“ fühlen können. „Lebensqualität definieren wir aus der Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner, ganz konkret aus dem erlebten Alltag. Daher fragen wir die Bewohnerinnen und Bewohner, wie sie die Angebote in den einzelnen Lebensbereichen erfahren und ob diese ihren Wünschen und Vorstellungen entsprechen. Ihre Antworten fließen in unsere Begutachtungsergebnisse ein“, erklärt Heinz Drenkberg, ehrenamtlicher Gutachter und Vorsitzender der BIVA. Darüber hinaus begehen die Gutachter das jeweilige Haus, nehmen an einer Mahlzeit teil und führen Interviews mit Heim- und Pflegedienstleitung sowie dem Bewohnerbeirat. Sind genügend Kriterien erfüllt, erhält das Haus die begehrte Urkunde mit dem „Grünen Haken“, der dann ganz offiziell Lebensqualität und Verbraucherfreundlichkeit ausweist. </p>
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		<title>Was ich als Rentner wissen muss</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 07:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Erben]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherzentrale]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Jahr für Jahr treten rund 1,2 Millionen Bundesbürger in den beruflichen Ruhestand. Der neue Lebensabschnitt bringt Fragen mit sich, mit denen sich Verbraucher zuvor kaum beschäftigt haben. So sollte die finanzielle Strategie an die neuen Lebensumstände angepasst werden. Ebenso stellt sich für viele Rentner die Frage nach der Vorsorge im Hinblick auf Pflege und altersgerechtes Wohnen sowie nach der Regelung der erbrechtlichen Verhältnisse.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10059" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/rentner-web.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/rentner-web.jpg" alt="" title="rentner-web" width="300" height="199" class="size-full wp-image-10059" /></a><p class="wp-caption-text">Unbeschwert in den Lebensabend starten: Ein neuer Ratgeber hilft, die richtigen Entscheidungen für die nachberufliche Phase zu treffen.  Foto: Verbraucherzentrale NRW</p></div>Jahr für Jahr treten rund 1,2 Millionen Bundesbürger in den beruflichen Ruhestand. Der neue Lebensabschnitt bringt Fragen mit sich, mit denen sich Verbraucher zuvor kaum beschäftigt haben. So sollte die finanzielle Strategie an die neuen Lebensumstände angepasst werden. Ebenso stellt sich für viele Rentner die Frage nach der Vorsorge im Hinblick auf Pflege und altersgerechtes Wohnen sowie nach der Regelung der erbrechtlichen Verhältnisse.<br />
Auf gut 230 Seiten liefert der Ratgeber „Was ich als Rentner wissen muss“ umfassende Informationen zu Finanzen, Steuern, Versicherungen, Vorsorge und Erbrecht. Gut verständlich und fundiert wird erklärt, welche Kriterien bei der Finanzstrategie berücksichtigt werden sollten, wie die Weitergabe des Vermögens gestaltet werden kann und welche gangbaren Wege die Versorgung im Alter sichern. Mit hilfreichen Tipps, praxisnahen Beispiele und nützlichen Checklisten ist der Ratgeber für Rentner eine unentbehrliche Orientierungshilfe in Finanz- und Rechtsfragen.<br />
Der Ratgeber kostet 12,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 3,00 Euro (Porto und Versand) wird er auch nach Hause geliefert.</p>
<p>Bestellmöglichkeiten:<br />
Verbraucherzentrale NRW, Versandservice, Adersstr. 78, 40215 Düsseldorf<br />
Tel: (02 11) 38 09-555, Fax: (02 11) 38 09-235,<br />
E-Mail: publikationen@vz-nrw.de, Internet: www.vz-ratgeber.de</p>
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		<title>Regierung bittet zum Rentendialog</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/09/regierung-rentendialog/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 11:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Altersarmut]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerbsminderungsrente]]></category>
		<category><![CDATA[Rentendialog]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[Zuverdienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) trifft sich am Mittwoch, 7. September 2011, mit dem Präsidenten der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herbert Rische, in Homburg. Das ist der Auftakt für den so genannten Rentendialog, in dem Experten, Wirtschaft, Tarifpartner und Sozialverbände im Herbst über die Zukunft der Renten miteinander reden werden. Jede Menge Kritik gab es auch im Vorfeld.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_9989" class="wp-caption aligncenter" style="width: 505px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/495px-Von_der_Leyen_2010.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/495px-Von_der_Leyen_2010.jpg" alt="" title="495px-Von_der_Leyen_2010" width="495" height="600" class="size-full wp-image-9989" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: 	  Laurence Chaperon</p></div>Im Herbst sollen im von Ursula von der Leyen (CDU) so genannten Rentendialog mehrere Arbeitsgruppen tagen, um die Möglichkeiten einer Rentenreform auszuloten. Themen sind unter anderem: die Zunahme von Altersarmut, die gesetzliche Erwerbsminderungsrente und die Regelungen für Rentner sich ihre Rente durch Zuverdienst aufzubessern. </p>
<p>Im Vorfeld des Rentendialogs platzte <a href="http://tinyurl.com/3s8n67x">ein Bericht der SZ</a> mit der Überschrift &#8220;Von der Leyen plant Reförmchen für Ruheständler&#8221;. Darin wird der Ministerin vorgehalten, sie wolle nicht viel Geld für die Reform der Renten in die Hand nehmen. So dürften zwar Frührentner mehr als die bisher erlaubten 400 Euro verdienen. Auch würden die Zurechnungszeiten bei der Erwerbsminderungsrente verbessert. Aber bei der so genannten Mindestrente blockiert der Finanzminister und von der Leyen hält sie für unfinanzierbar. Dabei handelt es sich um eine Rente, die jeder und jede, unabhängig von seiner Arbeitsleistung erhalten soll. Auch vom Scheitern bedroht ist nach dem Bericht der SZ die &#8220;Rente nach Mindesteinkommen&#8221; für Arbeitnehmer. Die Ministerin hingegen favorisiert einen Vorschlag, der für diejenigen gelten soll, die 45 Jahre und mehr gearbeitet haben und deren Rente danach so gering ist, dass sie in die Grundsicherung fallen (derzeit zwischen 650 und 750 Euro). Sie soll aus Steuermitteln aufgestockt werden auf 850 Euro.<br />
Deutliche Worte kommen aber auch vom DGB. Annelie Buntenbach moniert etwa, dass für die Mindestsicherung eine private Zusatzvorsorge zur Voraussetzung gemacht werde. Dies sei für Geringverdiener nicht zu schaffen. Ins selbe Horn stößt die vdK-Präsidentin Ulrike Mascher, die  forderte, der Staat müsse Rentenbeiträge auch bei Langzeitarbeitslosigkeit weiter zahlen und die Abschläge bei den Erwerbsminderungsrenten wieder abschaffen. Dies koste aber Geld. Die Regierungspläne für niedrigere Rentenbeiträge im nächsten oder übernächsten Jahr seien daher kontraproduktiv.<br />
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnte die Regierung davor, den Rentendialog als Alibi zu nutzen, um ihre vorgefasste Position zu untermauern. Differenziert werden müsse nach Branchen und Berufen. So gingen etwa deutlich mehr Beschäftigte am Bau aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Rente als im Durchschnitt aller Berufe. Die Betroffenen erhielten gerade einmal 640 Euro pro Monat.<br />
Die Linke warnte, Deutschland drohe eine Altersarmut, &#8220;die alle Dämme brechen lassen wird&#8221;. Ihr Rentenexperte im Bundestag, Matthias Birkwald, sagte, notwendig seien nun ein gesetzlicher Mindestlohn, die schnellstmögliche Rücknahme aller Kürzungsfaktoren einschließlich der Rente ab 67 sowie eine Mindestrente von mindestens 850 Euro. </p>
<p><a href="http://www.tagesthemen.org/multimedia/politikimradio/audio74546.html">Bericht der ARD</a><br />
http://www.tagesthemen.org/multimedia/politikimradio/audio74546.html (ARD)<br />
Stellungnahme des Deutschen <a href="http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.375522.de">Instituts der Wirtschaft (DIW)</a></p>
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		<title>Private Pflegezusatz-Versicherung ist unsinnig</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/09/private-pflege-ist-unsinnig-4/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 16:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Bahr]]></category>
		<category><![CDATA[Private Pflegeversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Mascher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=9967</guid>
		<description><![CDATA[Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr von der FDP will die Pflegeversicherung um eine kapitalgedeckte Zusatzversicherung erweitern. An ihm sind die Erfahrungen mit dem Kapitalmarkt in den letzten Jahren offensichtlich vorbei gegangen. Die Präsidentin des vdk, Ulrike Mascher, kritisiert deshalb die Pläne Bahrs, weil sie jeder ökonomischen Vernunft widersprächen. Gute Pflege dürfe nicht von den finanziellen Möglichkeiten eines Einzelnen abhängig sein.<a href=http://www.magazin66.de/2011/08/private-pflege-ist-unsinnig/> Weiterlesen</a>  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F09%2Fprivate-pflege-ist-unsinnig-4%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_9968" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Mascher-5a1.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Mascher-5a1.jpg" alt="" title="" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-9968" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: vdk</p></div>Das Recht auf gute Pflege darf nicht von den finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen abhängen&#8221;, sagte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, angesichts der Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, an seinen Plänen festzuhalten und die Pflegeversicherung um eine kapitalgedeckte Zusatzversicherung zu erweitern.<br />
&#8220;Diese verpflichtende private Pflegezusatzversicherung können sich längst nicht alle Versicherten leisten&#8221;, fuhr Mascher fort, &#8220;deshalb lehnt der Sozialverband VdK diese Pläne strikt ab.&#8221; Insbesondere Ältere und Menschen mit Behinderung wären benachteiligt. Mascher: &#8220;Je älter und kränker, desto höher wären die Beiträge, die monatlich zu zahlen sind.&#8221;<br />
Ohnehin sei es &#8220;komplett unverständlich, wie man angesichts der letzten Finanzkrise und der aktuellen Turbulenzen an der Börse noch auf Kapitaldeckung zur Finanzierung eines allgemeinen Lebensrisikos setzen kann. Schon heute müssen viele Lebensversicherer ihre Zinsversprechen von Jahr zu Jahr nach unten korrigieren&#8221;, führte die VdK-Präsidentin weiter aus. Eine solche Einführung sei &#8220;wider jede ökonomische Vernunft&#8221;.<br />
Der VdK schlägt stattdessen einen Finanzierungsmix aus drei Komponenten vor:<br />
Erstens: eine geringe Anhebung des Pflegeversicherungsbeitrags. Dabei müssen auch die Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden, auf deren Druck hin bei der Einführung der Pflegeversicherung 1995 bundesweit mit Ausnahme von Sachsen der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag geopfert wurde.<br />
Zweitens sollten die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern künftig aus Steuermitteln und nicht nur von den Beitragszahlern finanziert werden.<br />
Und drittens hält der VdK einen Solidarausgleich zwischen privater und gesetzlicher Pflegeversicherung für angemessen. &#8220;Die jährlichen Milliardenüberschüsse in der privaten Pflegeversicherung könnten zur Finanzierung von Leistungen für Demenzkranke verwendet werden, die allen Versicherten, egal ob privat oder gesetzlich versichert, zugute kämen&#8221;, erklärte Mascher.</p>
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