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	<title>sechs+sechzig &#187; Jobs &amp; Ehrenamt</title>
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	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
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		<title>Entlastung für pflegende Angehörige im Arbeitsleben</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder Beschäftigte, der zu Hause einen Angehörigen pflegt, kann die Vorteile der Familienpflegezeit nutzen. Vorausgesetzt, die Pflegeperson verfügt mindestens über Pflegestufe 1. Ansonsten muss erst ein Antrag bei der zuständigen Pflegekasse gestellt und genehmigt werden. Ob eine berufliche Auszeit für die Pflege im Anschluss daran gewährt wird, richtet sich nicht nach der Größe eines Unternehmens, sondern ist abhängig von der Kulanz des jeweiligen Arbeitgebers. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="Wer einen Angehörigen pflegt, kann auf Entlastungen am Arbeitsplatz hoffen. Foto: epd"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/angehörige-300x197.jpg" alt="" title="Urlaub für Demenzkranke mit Angehörigen" width="300" height="197" class="alignright size-medium wp-image-12242" /></a>Seit Anfang des Jahres gibt es zumindest auf dem Papier Erleichterungen für Beschäftigte, die einen Angehörigen pflegen: Wer fest in Lohn und Brot steht, kann im Fall einer verantwortlichen Pflege seine wöchentliche Arbeitszeit für die Dauer von zwei Jahren ohne allzu hohe Gehaltseinbußen reduzieren. Allerdings muss ein Arbeitnehmer in den darauf folgenden zwei Jahren den finanziellen Vorschuss so lange abarbeiten, bis sein Geldkonto wieder ausgeglichen ist. Der Haken an der Sache: „Arbeitgeber können ihren Beschäftigten einen solchen Vorzug für die Pflege eines Angehörigen einräumen, aber sie sind nicht gesetzlich dazu verpflichtet“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Wer die neue halbherzige Regelung der Familienpflegezeit gerne in Anspruch nehmen möchte, sollte sich mit folgenden Hinweisen für ein Gespräch mit dem Arbeitgeber wappnen:<br />
·	Anspruchsberechtigte: Jeder Beschäftigte, der zu Hause einen Angehörigen pflegt, kann die Vorteile der Familienpflegezeit nutzen. Vorausgesetzt, die Pflegeperson verfügt mindestens über Pflegestufe 1. Ansonsten muss erst ein Antrag bei der zuständigen Pflegekasse gestellt und genehmigt werden. Ob eine berufliche Auszeit für die Pflege im Anschluss daran gewährt wird, richtet sich nicht nach der Größe eines Unternehmens, sondern ist abhängig von der Kulanz des jeweiligen Arbeitgebers. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Stimmt ein Unternehmen der vorübergehenden Familienpflegezeit zu, müssen alle Einzelheiten über Dauer, Stundenreduktion, den späteren Ausgleich über Lohnverzicht oder zusätzliche Arbeitsstunden mit dem Arbeitgeber ausgehandelt und in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten werden.<br />
·	Regeln des Lohn- und Arbeitszeitausgleich: Während der Pflegephase muss ein Beschäftigter weiterhin mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten. Dabei vermindert sich der Lohn um die Hälfte der reduzierten Stunden. Für die andere Hälfte und die tatsächlich geleistete Arbeit wird weiterhin ein Gehalt bezahlt – und zwar solange, bis Arbeitsstunden und Lohnzahlungen wieder ausgeglichen sind. Ein Beispiel: Der Arbeitgeber zahlt einem Pflegenden, der seine Arbeitszeit um 50 Prozent verringert, weiterhin 75 Prozent des Bruttogehalts. Kehrt der Berufstätige nach zwei Jahren auf eine volle Stelle zurück, bekommt er die nächsten 24 Monate weiterhin nur 75 Prozent seines Gehalts.<br />
·	Dauer: Die Familienpflegezeit gliedert sich in zwei Phasen. Innerhalb der ersten Pflegephase wird die Arbeitszeit für maximal zwei Jahre reduziert. Unmittelbar daran schließt sich die Nachpflegephase an, in der das reduzierte Arbeitszeit- und Entgeltkonto ebenfalls in maximal zwei Jahren wieder ausgeglichen werden muss. Eine erneute Familienpflegezeit für denselben Pflegebedürftigen ist erst wieder möglich, wenn die Ausgleichsphase komplett abgeschlossen ist. Stirbt die Pflegeperson oder zieht sie in ein Heim, endet die Familienpflegezeit in einem solchen Fall mit Ablauf des zweiten Monats. Der Auszeitnehmer muss seinen Arbeitgeber unverzüglich über die veränderte Situation informieren.<br />
·	Risikoabsicherung: Da ein Beschäftigter in der Pflegephase mehr Lohn beziehungsweise Gehalt für weniger Arbeit bezieht, geht der Arbeitgeber bei dem Deal durchaus ein finanzielles Risiko ein. Für den Fall, dass vorübergehende Aussteiger wegen Berufsunfähigkeit oder Tod nicht wieder voll in den Betrieb einsteigen, müssen sie vorbauen und zwingend eine Versicherung abschließen. Diese Versicherung macht circa zwei Prozent des Lohnvorschusses aus. Bei einem Teilgehalt von 500 Euro im Monat sind dies 10 Euro. Dieser Betrag muss solange gezahlt werden, bis Lohn- und Zeitkonto wieder ausgeglichen sind. Arbeitnehmer, die während der Familienpflegezeit kündigen oder die nach Ablauf der Pflegephasen nicht die vertraglich vereinbarte Zeit nacharbeiten, werden jedoch zur Kasse gebeten: Sie müssen den Lohnvorschuss in festgelegten Monatsraten abstottern. Ein Arbeitgeber hingegen darf in der Pflege- und Nachpflegephase grundsätzlich nicht kündigen. Tut er dies dennoch, sind die Betroffenen von den Nachleistungen im Anschluss an die Pflege befreit.<br />
·	Argumente für Arbeitgeber: Unternehmen, die der Familienpflegezeit zustimmen, bekommen vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ein zinsloses Darlehen für den Lohnausgleich. Weitere Vorteile: Trotz der vorübergehenden Auszeit bleibt ein eingearbeiteter Mitarbeiter langfristig im Betrieb. Fehlzeiten aufgrund von Krankheit und Überlastung werden vermieden. Und Arbeitszufriedenheit und Motivation erhalten einen positiven Schub.</p>
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		<title>Immer mehr ältere Berufstätige studieren</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2012/01/immer-beruftstatige-uber-40-studieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[40 plus]]></category>
		<category><![CDATA[Berufstätige]]></category>
		<category><![CDATA[FOM]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[„Erfolgreich studieren 40+“ heißt das aktuellste Forschungsprojekt der bundesweit aktiven „FOM Hochschule für Oekonomie &#038; Management“. Zielsetzung: Vorbildliche Strukturen und Maßnahmen zu entwickeln, die ältere Berufstätige dabei unterstützen, sich parallel zum Job akademisch zu qualifizieren. „Wir untersuchen zunächst, welche Anforderungen die Zielgruppe der über 40-Jährigen an berufsbegleitende betriebswirtschaftliche Studiengänge hat“, umreißt Professor Dr. Lutz Hoffmann, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_11772" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/seniorenstudenten1.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/seniorenstudenten1.jpg" alt="" title="Seniorenstudium" width="300" height="200" class="size-full wp-image-11772" /></a><p class="wp-caption-text">Immer mehr Menschen jenseits der 40 studieren. Eine Untersuchung soll nun Aufschluss über die richtige Angebotsstruktur bringen. Foto: epd</p></div>„Erfolgreich studieren 40+“ heißt das aktuellste Forschungsprojekt der bundesweit aktiven „FOM <a href="http://www.fom.de/">Hochschule für Oekonomie &#038; Management</a>“. Zielsetzung: Vorbildliche Strukturen und Maßnahmen zu entwickeln, die ältere Berufstätige dabei unterstützen, sich parallel zum Job akademisch zu qualifizieren.<br />
„Wir untersuchen zunächst, welche Anforderungen die Zielgruppe der über 40-Jährigen an berufsbegleitende betriebswirtschaftliche Studiengänge hat“, umreißt Professor Dr. Lutz Hoffmann, der das praxisorientierte Projekt federführend betreut. „Anschließend arbeiten wir didaktische Merkmale für ein altersgerechtes Studium bzw. eine altersgerechte Lehre heraus: Wie wird die Zielgruppe erfolgreich an wissenschaftliches Arbeiten und Lernen herangeführt? Wie lässt sich im Beruf erlangtes Erfahrungswissen einbeziehen? Und welche Art der Wissensvermittlung erzielt die besten Ergebnisse?“</p>
<p> Warum sich die Hochschule verstärkt um die Belange älterer Arbeitnehmer kümmert, erläutert FOM-Rektor Professor Dr. Burghard Hermeier: „Fachkräftemangel, längere Lebensarbeitszeiten und steigende Anforderungen am Arbeitsplatz machen lebenslanges Lernen notwendig. Nur so bleibt die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gesichert. Mit einer soliden Ausbildung bzw. einem Studium ausgelernt zu haben, ist ein immer noch weit verbreiteter Irrtum“, betont er und fordert: „Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitsagentur und Politik haben in den vergangenen Jahren erfolgreich bei der Ausbildungsinitiative kooperiert. Im Zeichen des demografischen Wandels brauchen wir mindestens genauso viel Engagement für Weiterbildungsinitiativen.“</p>
<p> Schon jetzt ist das Interesse Älterer an akademischer Weiterbildung groß: Mehr als 1.000 der insgesamt 18.000 FOM-Studierenden sind über 40 – Tendenz steigend. „Hochschulen müssen verstärkt Brücken bauen, damit lebenslanges Lernen eine Massenbewegung wird. Schließlich verfügen über drei Millionen der über 40-jährigen Arbeitnehmer in Deutschland über eine Hochschulzugangsberechtigung“, schätzt Hermeier. Im Rahmen des Projektes „Erfolgreich studieren 40+“ plant die FOM beispielsweise spezielle Brückenkurse und Beratungsangebote für ältere Studierende, um diese Zielgruppe noch besser zu erreichen und berufsbegleitend zum Bachelor- oder Master-Abschluss zu führen.</p>
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		<title>Seniorentag kreist um das Ehrenamt</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/12/seniorentag-kreist-um-das-ehrenamt/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 13:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesfreiwilligen-Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Seniorentag]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Buf-Di wird von der zuständigen Ministerin schon als Erfolg gefeiert, die schönen Sprüche, die Ehrenamtliche in den 7. Politikerhimmel loben, sind gerade an Silvester wohlfeil zu bekommen und die Zivis gehören entgültig der Vergangenheit an. Ob dies auch für Menschen der älteren Generationen zufriedenstellend umgesetzt wurde, wird auch auf dem Deutschen Seniorentag 2012 in Hamburg zum Thema gemacht. Ein Hinweis auf den Deutschen Seniorentag in Hamburg, vom 3. bis 5. Mai.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_11663" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Christian_Wulff_2010-2.jpg"><img class="size-full wp-image-11663" title="Christian_Wulff_2010-2" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Christian_Wulff_2010-2.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ob Christian Wulff noch Bundespräsident ist, wissen wir nicht, dass der/die Bundespräsident(in) aber den Deutschen Seniorentag eröffnen wird, ist fest eingeplant.</p></div>
<p>Mehr als ein Viertel der deutschen Bevölkerung engagiert sich freiwillig. Die Art und Weise ist dabei so vielfältig wie das Leben. Aus vielen sozialen und kulturellen Projekten sind diese Menschen nicht mehr wegzudenken, denn sie sorgen für eine lebendige, „bessere“ Gesellschaft. Aufgrund demografischer Veränderungen spielen Ältere dabei eine immer wichtigere Rolle. Viele Seniorinnen und Senioren, die „Ja“ zum Alter sagen, engagieren sich entsprechend ihrer Fähigkeiten, Interessen und ihres persönlichen Zeitbudgets und nehmen damit aktiv an der Gesellschaft teil.</p>
<p>Dass ältere Menschen sinnvoll etwas Gutes tun, geschieht aber umso eher, je besser die Rahmenbedingungen dafür sind. 2011 war – und ist noch – das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit, das sich zum Ziel gesetzt hat, die aktive Bürgerschaft zu fördern. Ob dies auch für Menschen der älteren Generationen zufriedenstellend umgesetzt wurde, wird auch auf dem Deutschen Seniorentag 2012 in Hamburg zum Thema gemacht. Einen ersten Ein- und Überblick in das Programm zu diesem Themenkomplex finden Sie in diesem Newsletter.</p>
<p>Engagementpolitisch hat sich 2011 für Seniorinnen und Senioren eine neue Option eröffnet. Neben bisherigen Formen des freiwilligen Engagements wurde der als Ersatz des Zivildienstes neu geschaffene Bundesfreiwilligendienst erstmals auch für Ältere geöffnet.</p>
<p>Etwas tun, was dem Leben Sinn verleiht, das in einem langen Berufs- und Familienleben erworbene Erfahrungswissen weiterzugeben – auch an die nächsten Generationen, das ist der Wunsch vieler älterer Frauen und Männer. Sie möchten an der Lösung der gesellschaftlichen Probleme mitwirken, sie möchten mitgestalten, aber auch mitbestimmen.</p>
<p>Die Veranstaltungen im Themenbereich „Engagement“ geben Informationen wie und wo Sie sich für andere engagieren, aber auch selbst vom Engagement anderer profitieren können, gemäß dem Motto: Gutes tun, tut gut!</p>
<p>Es geht aber auch um die Frage nach den Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement? Was muss die Politik tun, um das Engagement zu fördern, und was die Organisationen, die ohne die vielen Menschen, die ihre Zeit und ihr Wissen zur Verfügung stellen, nicht überleben können?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Programübersicht: ww.deutscher-seniorentag.de/veranstaltungen.html</p>
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		<title>Seit zehn Jahren sinktdas Einkommen der Rentner</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/12/seit-zehn-jahren-sinkt-das-einkommen-der-rentner/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 08:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[67]]></category>
		<category><![CDATA[Böckler-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

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		<description><![CDATA[Seniorenhaushalte haben in den vergangenen Jahren real an Einkommen verloren. Das betrifft vor allem Alleinstehende. Aber auch für viele Paare im Ruhestand wird es finanziell enger. Das zeigt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung zur Einkommensentwicklung von Seniorenhaushalten. Seit der Jahrtausendwende sinken die gesetzlichen Renten für Neu-Ruheständler im Durchschnitt spürbar. So kamen Neuzugänge im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_11477" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Rentenstudie.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Rentenstudie.jpg" alt="" title="Seniorinnen basteln Präsente für den Weihnachtsbasar" width="300" height="200" class="size-full wp-image-11477" /></a><p class="wp-caption-text">Keine schöne Bescherung für Senioren. Eine gerade veröffentlichte Studie weist nach, dass ihre Rente seit zehn Jahren sinkt. Foto: epd</p></div>Seniorenhaushalte haben in den vergangenen Jahren real an Einkommen verloren. Das betrifft vor allem Alleinstehende. Aber auch für viele Paare im Ruhestand wird es finanziell enger. Das zeigt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte <a href="http://www.boeckler.de/pdf_fof/S-2009-236-3-6.pdf">Untersuchung</a> zur Einkommensentwicklung von Seniorenhaushalten. </p>
<p> Seit der Jahrtausendwende sinken die gesetzlichen Renten für Neu-Ruheständler im Durchschnitt spürbar. So kamen Neuzugänge im Jahr 1996 noch auf durchschnittlich 709 Euro monatliches Altersgeld. 2009 waren es dagegen nur noch 686 Euro. Das haben Falko Trischler und Prof. Dr. Ernst Kistler vom Institut für Internationale Sozialökonomie (Inifes) ermittelt. Der Trend wird sich fortsetzen, prognostizieren die Forscher. Denn die sinkenden Rentenansprüche spiegeln mit zeitlicher Verzögerung Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt wider, die sich in jüngster Vergangenheit stark ausgebreitet haben: späterer Berufseintritt, instabile Erwerbsverläufe und Arbeitslosigkeit. Hinzu kommen die Rentenreformen des vergangenen Jahrzehnts, die das Niveau der gesetzlichen Alterssicherung absenken, um die Beitragssätze zu stabilisieren.</p>
<p> Nur ein Teil der Arbeitnehmer habe Aussichten darauf, eine niedrigere gesetzliche Rente durch zusätzliche betriebliche oder private Altersvorsorge kompensieren zu können, beobachten Trischler und Kistler. So beziehen aktuell rund 31 Prozent der Männer und nur 7 Prozent der Frauen im Ruhestand Leistungen aus einer betrieblichen Altersvorsorge. Und Geringverdiener, so zeigen Studien, sorgen seltener privat vor als Beschäftigte mit höherem Einkommen. Deshalb gehen die Wissenschaftler davon aus, dass die Alterseinkünfte zunehmend ungleich verteilt sein werden.</p>
<p> Insgesamt deute vieles darauf hin, dass die Altersabsicherung im Schnitt &#8220;zukünftig deutlich niedriger ausfallen wird und damit auch mit einer Zunahme des Armutsrisikos im Alter zu rechnen ist&#8221;, schreiben die Experten in ihrem neuesten Forschungsbericht. Am stärksten werde das Alleinstehende im Rentenalter betreffen, die nur ihre individuelle Alterssicherung haben. In Paarhaushalten können sich die Partner gegenseitig unterstützen. Allerdings dürften auch dafür die Spielräume vielfach eher kleiner werden. Das schließen die Forscher aus ihren Berechnungen zur Einkommensentwicklung von Seniorenhaushalten zwischen 2003 und 2008.</p>
<p> Um Alleinlebende mit Paaren vergleichen zu können, ermittelten Trischler und Kistler das jeweilige monatliche Nettoäquivalenzeinkommen pro Person. Das ist das Einkommen, das jedem Mitglied eines Haushalts, wenn es alleine leben würde, den gleichen Lebensstandard ermöglichen würde, wie es ihn innerhalb der Haushaltsgemeinschaft hat. Die Daten stammen aus den beiden aktuellsten Einkommens- und Verbrauchsstichproben des Statistischen Bundesamts.</p>
<p> Single-Haushalte: Alleinlebende ältere Männer in Westdeutschland haben das höchste Gesamteinkommen. 2003 lag es bei durchschnittlich 1.924 Euro (siehe Grafiken; Links unten). Allerdings wird dieser Mittelwert &#8211; wie bei allen westdeutschen Haushaltstypen &#8211; von den vergleichsweise hohen Altersbezügen pensionierter Beamter mit beeinflusst. Nominal stagnierte das Einkommen bei den männlichen Alleinstehenden im Westen zwischen 2003 und 2008. Real, also nach Abzug der Preissteigerung, sank es um rund 180 Euro. Die Einkommen von alleinstehenden Senioren in Ost- und alleinlebenden Seniorinnen in Westdeutschland nahmen nominal leicht zu, real büßten beide Gruppen jedoch ebenfalls ein &#8211; bei erheblich geringeren absoluten Einkommenshöhen. Ostdeutsche Frauen im Rentenalter hatten nominal und real Verluste zu verzeichnen. </p>
<p> Die Forscher prognostizieren, dass sich dieser Prozess vor allem im Osten künftig noch verstärken wird. Denn wer in den nächsten Jahren in den neuen Ländern in Rente geht, war häufig von der Massenarbeitslosigkeit nach der Wiedervereinigung betroffen. Allein unter Rentnerinnen in den alten Ländern dürften die durchschnittlichen Alterseinkünfte zumindest nominal zunehmen &#8211; als Folge der höheren Erwerbsbeteiligung von Frauen.</p>
<p> Paar-Haushalte: Dass West-Frauen zunehmend einer Erwerbsarbeit nachgehen, lässt sich auch an den zwischen 2003 und 2008 gestiegenen nominalen Äquivalenzeinkommen in westdeutschen Senioren-Paarhaushalten ablesen. Allerdings zeigt die Analyse der Forscher auch, dass der Abschied vom traditionellen Ernährermodell gerade erst begonnen hat: Weibliche Vollzeitbeschäftigte waren nach wie vor die Ausnahme. Und nach Abzug der Preissteigerung sanken auch hier die Haushaltseinkommen geringfügig. Bei Paaren in den neuen Ländern sah die Entwicklung allerdings deutlich schlechter aus. Sie büßten real im Mittel mehr als 140 Euro ein.</p>
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		<item>
		<title>Zum Tag des Ehrenamts: Unverzichtbare Hilfe</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 13:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Ältere]]></category>
		<category><![CDATA[BDH]]></category>
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		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Institution des Ehrenamtes ist das Fundamentalprinzip des Miteinander und stärkt unsere Gesellschaft. Miteinander leben und füreinander einstehen dies sind Grundprinzipen eines funktionsfähigen Gemeinwesens. Anlässlich des heutigen Tages des Ehrenamtes erklärt die Bundesvorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller: Unser aller Dank gehört heute den Millionen Helferinnen und Helfern, insbesondere den ehrenamtlich Tätigen im BDH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Ehrenamt.1.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Ehrenamt.1-300x197.jpg" alt="" title="362764" width="300" height="197" class="size-medium wp-image-11215" /></a>Die Institution des Ehrenamtes ist das  Fundamentalprinzip des Miteinander und stärkt unsere Gesellschaft.  Miteinander leben und füreinander einstehen dies sind Grundprinzipen  eines funktionsfähigen Gemeinwesens. Anlässlich des heutigen Tages des  Ehrenamtes erklärt die Bundesvorsitzende des BDH Bundesverband  Rehabilitation, Ilse Müller: Unser aller Dank gehört heute den Millionen Helferinnen und Helfern, insbesondere den ehrenamtlich Tätigen im BDH Bundesverband  Rehabilitation, die sich uneigennützig für die Schwächeren unserer  Gesellschaft stark machen. Mit ihrer Hilfe stärken sie unser Land, und  dies nachhaltig und unbürokratisch. Ehrenamtliches Engagement bedeutet  gelebtes Interesse für unsere Gemeinschaft. Nur das uneigennützige  Arbeiten für die gute Sache lässt unser Land in der Gegenwart  sozialpolitisch stabil und zukunftsfest erscheinen.<br />
In ihrer Stellungsnahme heißt es weiter: Man kann mit Fug  und Recht sagen, dass die über 23 Millionen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich in  unserem Land an den verschiedensten Stellen persönlich einbringen, das  wertvollste Fundament unseres Sozialwesens bilden. Ohne sie wären viele Einrichtungen, Hilfsangebote und Betreuungsdienste längst  verschwunden. Das Ehrenamt ist das unverzichtbare Korrektiv verfehlter  Sozialpolitik und der Unterfinanzierung notwendiger sozialer  Einrichtungen. Beispielsweise die Kürzungen der Eingliederungshilfen auf dem Arbeitsmarkt waren das jüngste Beispiel destruktiver Sozialpolitik.  Die Folgen werden auf lange Sicht für hundertausende Betroffene verheerend sein und können vielfach wieder nur durch ehrenamtliche  Unterstützung aufgefangen werden.</p>
<p> Zu den Fakten: Mit ihrer außergewöhnlichen Leistung erarbeiten die etwa 23 Millionen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer allein in  Deutschland eine jährliche Wertschöpfung von über 80 Milliarden Euro.  Von der Jugendorganisation, dem Sportverein, über die Seelsorge bis  hin zur Mitarbeit in Betreuungseinrichtungen das unentgeltliche  Engagement ist aufgrund der Unterfinanzierung sozialer Einrichtungen  unverzichtbar für unsere Gesellschaft.</p>
<p>Hier noch ein Hinweis auf ein schönes Ehrenamt: Herzenssache Natur bietet viele interessante Projekte in den Naturparken an, in denen Menschen jeder Altersstufe, Schulklassen und Unternehmen die Naturparke aktiv unterstützen können. Zu den konkreten Unterstützungsmöglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung gehören praktische Naturschutzeinsätze wie das ?Entkusseln? von Heideflächen und Mooren, Baumpflanzungen, die Betreuung eines Infozentrums oder Infopfades, die Führung von Gruppen, Rangereinsätze in Schutzgebieten, der Bau von Infotürmen oder Infopfaden und vieles andere mehr.<br />
In der<a href="http://www.finde-dein-ehrenamt.de/"> Magazin 66-Ehrenamtsbörse</a> finden Sie schöne Angebote.</p>
<p>Nähere Informationen, Projekte und Ansprechpartner finden Sie unter <a href="http://www.herzenssache-natur.de/">www.herzenssache-natur.de</a>.</p>
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		<title>Warum arbeiten manche Leute noch mit 80?</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/11/warum-arbeiten-manche-leute-noch-mit-80/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 16:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
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		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen über 65 Jahre arbeiten. Grund hierfür sei der demographische Wandel, sagt die Regierung. Sozialverbände dagegen meinen, dass Altersarmut die Senioren zum Arbeiten zwinge. Ein Reporterteam des ZDF hat sich aufgemacht, diese Menschen selbst zu fragen: Warum tun Sie sich das in Ihrem Alter noch an? Bertold Lackas beispielsweise will seinen beiden Enkeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/arbeitenimalter.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/arbeitenimalter-300x217.jpg" alt="" title="arbeitenimalter" width="300" height="217" class="alignright size-medium wp-image-11107" /></a>Immer mehr Menschen über 65 Jahre arbeiten. Grund hierfür sei der demographische Wandel, sagt die Regierung. Sozialverbände dagegen meinen, dass Altersarmut die Senioren zum Arbeiten zwinge. Ein Reporterteam des ZDF hat sich aufgemacht, diese Menschen selbst zu fragen: Warum tun Sie sich das in Ihrem Alter noch an? Bertold Lackas beispielsweise will seinen beiden Enkeln ab und zu kleine Geschenke machen können und führt deshalb noch mit 78 Jahren durchs Museum. Wir stellen die kurze Reportage aus dem offiziellen ZDF-Channel bei YouTube (Laufzeit: zwei Minuten) hier direkt zum Abspielen bereit: einfach auf den Abspielpfeil in der Mitte des Bildes klicken! </p>
<p><iframe width="610" height="340" src="http://www.youtube.com/embed/gOpYwisGfz4?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Nur den wenigsten Senior-Experten geht es ums Geld</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/11/senior-experten/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 13:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Senior-Experten]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur einem guten Viertel der Senior-Experten In Deutschland geht es bei ihrer Tätigkeit vorrangig ums Geld. Der Großteil hat vor allem Freude daran, die eigene Expertise in der Praxis angewandt zu sehen - beziehungsweise sich weiterhin gefordert zu wissen. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer neuen Studie des Vermittlers "Erfahrung Deutschland".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><div id="attachment_10788" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/SES.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/SES.jpg" alt="" title="SES" width="300" height="200" class="size-full wp-image-10788" /></a><p class="wp-caption-text">Wissen weitergeben anstatt Langeweile daheim: Das ist das Prinzip des Senior-Experten-Service. Foto: SES</p></div>Nur einem guten Viertel der Senior-Experten In Deutschland geht es bei ihrer Tätigkeit vorrangig ums Geld. Der Großteil hat vor allem Freude daran, die eigene Expertise in der Praxis angewandt zu sehen &#8211; beziehungsweise sich weiterhin gefordert zu wissen. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer neuen Studie des Vermittlers &#8220;Erfahrung Deutschland&#8221;.</p>
<p>&#8220;Erfahrung Deutschland&#8221; hat im Rahmen einer Umfrage über 600 Fragebögen von Senior-Experten ausgewertet und kann so ein umfassendes Bild über Fähigkeiten, Möglichkeiten und Motivation der Hochkaräter im Ruhestand zeichnen. Hauptantriebe der Befragten, sich auch im Ruhestand noch aktiv in Projekten zu engagieren: die Wissensweitergabe und die Herausforderung. Jeweils über 80 Prozent aller Umfrageteilnehmer wollen ihre Expertise in der Praxis angewandt sehen beziehungsweise sich weiterhin gefordert wissen. Nur einem guten Viertel der Befragten geht es ums Geld.</p>
<p>Auch die generelle Bereitschaft ist ausnehmend hoch. Denn mehr als 60 Prozent der Senior-Experten macht den Willen zur Projektarbeit nicht am eigenen Alter fest &#8211; der (Un)Ruhestand kennt also kein zeitliches Limit. Dies unterstreicht auch eine weitere Angabe, die von mehr als zwei Drittel gemacht wurde: Projekte dürfen beliebig zeitintensiv sein. Ein festes Limit von maximal drei Tagen pro Woche erlegt sich lediglich ein knappes Viertel der Befragten auf. Wobei über 70 Prozent der Senior-Experten die ideale Projektlänge auf zwölf Monate und weniger bemisst. Dies begründet die überwiegende Mehrheit damit, dass sie nicht länger in einem Abhängigkeitsverhältnis arbeiten möchte. Auch Argumente wie die eigene Gesundheit und die mit der Familie zu verbringende Zeit stehen hoch im Kurs.</p>
<p>Ein gängiges Vorurteil gegenüber älteren Mitarbeitern widerliegt die Umfrage quasi im Vorbeigehen: Weniger als 20 Prozent der Umfrageteilnehmer schränken ihren Aktionsradius auf 100 Kilometer ein. Über 80 Prozent hingegen zeigen sich ausnehmend mobil und stehen in ganz Deutschland zur Verfügung, ein Teil dieser Gruppe sogar international.</p>
<p>Auch in Sachen Fachwissen geben sich die Senior-Experten keine Blöße. Beinahe alle Befragten informieren sich weiterhin durch die einschlägigen Fachmedien. Mehr als ein Drittel steht in regem Kontakt zu den jeweiligen Nachfolgern und hält sich so auf dem Laufenden. Ergebnis: Die Ruheständler können ohne große Anlaufzeit sofort loslegen im Projekt. Moderne Kommunikationsmittel sind auch kein Hindernis. Beinahe alle Befragten sind im Umgang mit elektronischer Kommunikation geübt und wissen deren Vorteile zu schätzen.</p>
<p>Dazu Manfred Brock, Geschäftsführer von Erfahrung Deutschland: &#8220;Die von uns vermittelten Senior-Experten punkten ausnahmslos, wenn es um zeitlich kritische Projekte oder solche mit hohem Optimierungsbedarf geht. Die über Jahrzehnte gesammelte Expertise sowie die erworbene Praxis- und Führungserfahrung sprechen in Kombination mit der hohen Motivation für die ED-Experten.&#8221;</p>
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		<title>IAB-Studie: Ältere finden nur schwer eine Stelle</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/10/iab-studie-altere/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/10/iab-studie-altere/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 09:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Ältere Arbeitnehmer/innen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigungsprobleme]]></category>
		<category><![CDATA[IAB]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Je älter Arbeitslose sind, desto geringer sind ihre Chancen, eine Beschäftigung zu finden. Das belegt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Insgesamt habe sich die Beschäftigungssituation der Älteren in den vergangenen Jahren aber verbessert, erklären die IAB-Forscher Ulrich Walwei und Martin Dietz.
<a href=http://www.magazin66.de/2011/10/iab-studie-altere/>weiterlesen</a> 
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10620" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/Arbeiten.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/Arbeiten.jpg" alt="" title="Arbeiten" width="640" height="427" class="size-full wp-image-10620" /></a><p class="wp-caption-text">Ältere sollen länger arbeiten, aber es gibt zu wenig Jobs für sie.</p></div>Das sagt die Studie des<a href="http://tinyurl.com/5usna4b"> Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) </a> in Kurzform Ein Großteil der Verbesserung beruht auf der wachsenden Erwerbsbeteiligung älterer Frauen. Zwischen 1998 und 2010 ist der Anteil der Frauen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 55 bis 64 Jahren um gut acht Prozentpunkte auf 45 Prozent gestiegen. Das wirkt sich sowohl auf die Beschäftigtenquote der Älteren als auch auf die absolute Zahl der älteren Beschäftigten positiv aus. Die absolute Zahl der älteren Beschäftigten ist außerdem gewachsen, weil die geburtenstarken Jahrgänge mehr und mehr zu den Älteren zählen. Hinzu kommt, dass die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse bei den Älteren mittlerweile stabiler sind als noch vor einigen Jahren.<br />
„Trotzdem bleiben Arbeitsmarktprobleme von Älteren weiterhin unübersehbar. Deutliche Probleme zeigen sich, wenn man die Übergänge aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt betrachtet“, so Walwei und Dietz. Im Jahr 2010 lag die monatliche Übergangsrate für die 50- bis 64-Jährigen mit 3,9 Prozent klar unter dem Wert der 25- bis 49-Jährigen mit 7,2 Prozent. Die Schwierigkeiten von älteren Arbeitslosen, in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurückzukehren, schlagen sich auch in einem hohen Anteil an Langzeitarbeitslosen nieder: 41 Prozent der Arbeitslosen über 50 waren im Jahr 2010 bereits länger als ein Jahr arbeitslos. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen lag dagegen nur bei 18 Prozent.<br />
Einen starken Einfluss auf die Arbeitsmarktintegration Älterer habe die Qualifikation. Die Erwerbstätigenquote der 50- bis 59-jährigen Akademiker unterscheidet sich kaum von anderen Altersgruppen, während die Kombination von höherem Alter und geringer Qualifikation die Beschäftigungschancen wesentlich senkt.</p>
<p>Hier finden Sie ein Interview mit<a href="http://tinyurl.com/3kmgjt2"> Martin Dietz </a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gute Erfahrungen mit &#8220;Granny Aupair&#8221;</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/09/granny-aupair/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 08:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Austauschdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Gößweinstein]]></category>
		<category><![CDATA[Granny Aupair]]></category>
		<category><![CDATA[Großmutter auf Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Vermittlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf die Vermittlung von "Großeltern auf Zeit" hat sich die Hamburger Agentur "Granny Aupair" spezialisiert. Die Nachfrage ist groß, schließlich können Senioren auf diese Weise preiswert ins Ausland reisen und fühlen sich dort gleich heimisch, weil sie in eine Familie aufgenommen werden. Sie betreuen in der Regel die Kinder und erhalten dafür Kost und Logis frei sowie häufig auch ein kleines Taschengeld.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Granny.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Granny-300x211.jpg" alt="" title="Granny" width="300" height="211" class="size-medium wp-image-10334" /></a>Ich liebe das Leben, ich liebe Menschen und ich bin wahnsinnig neugierig«, sagt Embjörg Elster aus Gößweinstein über sich. In der Fränkischen Schweiz war es der 60-Jährigen, die ihren außergewöhnlichen Vornamen einer norwegischen Mutter verdankt, langweilig geworden. »Ich wollte weg.« Ihre Enkel Sofie und Steffen sind heute 17 und 14 Jahre. »Sie freuen sich, mich zu sehen, aber sie brauchen mich nicht mehr.« Und ihr 200 Quadratmeter großer Gemüsegarten verlangt auch nur von Frühjahr bis Herbst nach ihr. Als sie davon hörte, dass eine neue Agentur ältere Frauen als Aupairs in alle Welt vermittelt, fühlte sie sich sofort angesprochen.<br />
Sie bewarb sich, und ihr erster Job als »Granny Aupair« führte sie ins arabische Jordanien.  Die Sprache war für Embjörg Elster kein Problem – die ehemalige Chefstewardess spricht mehrere Sprachen, und der Pfarrer, bei dem sie in Jordanien wohnen sollte, hatte einst in Deutschland studiert. »Ich habe mich erst einmal nur auf vier Wochen festgelegt, um zu testen, wie die klimatischen Bedingungen für mich sind«, erzählt sie. Mit dem Pfarrer und seiner Familie kam sie sofort gut klar. Mit der Kälte, die in die nicht isolierten Häuser in Jordanien kriecht, allerdings nicht.<br />
Weg, raus, die Welt sehen, etwas erleben. Das war auch immer Michaela Hansens Traum. Doch der zerplatzte erst einmal, denn die Hamburgerin hatte jung geheiratet, wurde mit 20 Jahren zum ersten Mal und mit 21 zum zweiten Mal Mutter. Vor ein paar Jahren dann kam ihr der Wunsch schlagartig ins Bewusstsein zurück, als sie an einem verregneten Sonntagnachmittag einen Bericht im Fernsehen sah. Ein Kamerateam hatte zwei junge Mädchen bei ihren Auslandsjobs als Aupairs begleitet.  »Warum sollte so etwas eigentlich nur jungen Mädchen vorbehalten sein?«, dachte sie sich. Noch während die Sendung lief, fuhr sie ihren Computer hoch und recherchierte im Internet, ob es auf dem Markt ein Vermittlungsangebot für ältere Frauen als Aupairs gibt. Fehlanzeige! Wenige Minuten später stand für Michaela Hansen fest: »Das nehme ich in die Hand.«</p>
<p><strong>Telefone stehen nicht still</strong></p>
<p>Ende 2009 vermittelte Hansen, damals noch keine 50 Jahre alt, die erste ältere Frau nach Kanada – eine Freundin der Familie. Anfang 2010 ging ihre frisch gegründete Agentur »Granny Aupair« offiziell an den Start. Seitdem stehen bei ihr in Hamburg die Telefone nicht mehr still. Frauen rufen an, die gerne vermittelt werden möchten, und Familien, die eine Frau mit Lebenserfahrung engagieren wollen. Und es melden sich verschiedene Medien, die Berichte über den Austausch planen. Eben ist ein Artikel über Hansens Agentur in Finnland erschienen, seitdem gehen zahlreiche Anrufe und E-Mails aus dem skandinavischen Land ein. Großbritannien ist auch auf sie aufmerksam geworden: Die große liberale Tageszeitung The Guardian hat angefragt, ebenso das Blatt The Independet und der TV-Sender BBC. Mehr als 400 Adressen von Frauen verwaltet Michaela Hansen bereits in ihrer Kartei, und nahezu täglich kommen neue hinzu. </p>
<p><strong>Man sollte Englisch können</strong></p>
<p>Was ihre Frauen den 16-, 17- oder 18-Jährigen Aupairs voraus haben, ist die Lebenserfahrung. »Viele von ihnen haben selbst Kinder großgezogen, haben meist schon Enkelkinder. Oft haben sie auch als Erzieherin, Krankenschwester oder Lehrerin gearbeitet«, berichtet die blonde Unternehmerin. Als Grundvoraussetzung müssen ihre Bewerberinnen aber anderes mitbringen: ein Internetzugang müsse vorhanden sein, »und dass man – zumindest ein bisschen – die Sprache des Landes beherrscht, in das man vermittelt werden möchte. Oder wenigstens Englisch kann«.<br />
Haben sich die interessierten Frauen dann im Internet auf ihren Seiten angemeldet, bekommen sie Zugriff auf die vorhandenen Angebote. Ist eine Auswahl getroffen, stellt die Agentur den Kontakt zwischen Familie und »Granny« her. Etwa 50 Frauen hat die Agentur seit ihrem Start bereits vermittelt – rund um den Globus. »Nach Tasmanien, Thailand, China, Indien, Kanada, Namibia, nach Italien, aber auch innerhalb Deutschlands«, berichtet Hansen.<br />
So aufregend die Möglichkeiten, die »Granny Aupair« bietet, klingen – Michaela Hansen warnt davor, sich einen Auslandsaufenthalt nur in den rosigsten Farben auszumalen. »Bedenken und Ängste gibt es immer auf beiden Seiten«, weiß Hansen. Sie nennt Beispiele: Oft fürchteten Mütter, die eine Aupair suchen, sie bekämen eine »gestandene Frau«, die womöglich überall mitreden wolle. Und die »Großmutter auf Zeit« fürchte wiederum, eventuell ausgenutzt zu werden.<br />
In der Gastfamilie sind Kost und Logis in der Regel frei. Ob die »Großmütter« ein Taschengeld für ihre Dienste erhalten, ist Verhandlungssache. Embjörg Elster zum Beispiel macht es von der finanziellen Situation der Familie abhängig, ob sie etwas verlangt. Von einer alleinerziehenden Mutter, bei der sie in Hamburg in Einsatz war, nahm sie kein Geld. Auch aus einem anderen Grund: »Ich mache das nur im Winter und flüchte damit vor den hohen Heizkosten, die fast die Hälfte meiner Rente auffressen. So spare ich mir viel Geld.«<br />
Auch Michaela Hansen bestätigt: »Es ist wichtig, dass man miteinander redet und ausspricht, wenn einen mal was stört. Sonst fängt man leicht an, alles, was der andere sagt und tut, zu interpretieren. Da können sich die Fronten schnell verhärten.« Wer sich dazu entschließt, Großmutter auf Zeit zu sein, müsse sich darauf vorbereiten – ebenso wie auf das vielleicht fremde Land. Auch darauf, dass sich möglicherweise Heimweh einstellen könnte. Fünf Frauen hat die PR-Beraterin bereits in Teilzeit bei »Granny Aupair« als Vermittlerinnen eingestellt. Gerade ist sie 50 Jahre alt geworden und hat damit nach eigenen Kriterien das Alter erreicht, ab dem man sich als »Granny Aupair« bewerben kann. Wie steht es also um ihren Traum vom Auslandsaufenthalt? »Der ist nach wie vor da, aber den habe ich jetzt wegen der vielen Arbeit erst einmal zurückgestellt«, sagt sie. </p>
<p>»Granny Aupair« vermittelt Frauen ab 50 Jahren als »Großmutter auf Zeit« an Familien, seit kurzem aber auch als Gesellschafterin – im altmodischen Sinne – oder auch zur Betreuung eines Hauses in Abwesenheit. Die Gebühr, um in die Kartei aufgenommen zu werden, kostet 35 Euro, für eine erfolgreiche Vermittlung werden auf beiden Seiten noch einmal 250 Euro fällig. Weitere Informationen unter www.granny-aupair.com </p>
<p>Anja Kummerow; Foto: Roland Fengler; privat<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Traum vom Zusatzverdienst im Netz</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/09/der-traum-vom-zusatzverdienst-im-netz/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/09/der-traum-vom-zusatzverdienst-im-netz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 05:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Shop]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Sieglinde Graf]]></category>
		<category><![CDATA[Zenger]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzverdienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die beiden Frauen gehören nicht zu der Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist. Dennoch haben Sieglinde Graf und Barbara Zenger das weltweite Datennetz für sich entdeckt. Sie versuchen, mit ihren Online-Shops die Rente aufzubessern. »Ich wollte immer schon einen eigenen Laden haben«, sagt Sieglinde Graf mit einem Leuchten in den Augen. Jedoch wollte sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
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<p><div id="attachment_10207" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Zenger_Heft3.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Zenger_Heft3-300x212.jpg" alt="" title="Zenger_Heft3" width="300" height="212" class="size-medium wp-image-10207" /></a><p class="wp-caption-text">Barbara Zenger hat einen Online-Shop für Tierzubehör aufgebaut, mit dem sie ihre Rente aufbessern möchte. Foto: Roland Fengler</p></div>Die beiden Frauen gehören nicht zu der Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist. Dennoch haben Sieglinde Graf und Barbara Zenger das weltweite Datennetz für sich entdeckt. Sie versuchen, mit ihren Online-Shops die Rente aufzubessern.<br />
»Ich wollte immer schon einen eigenen Laden haben«, sagt Sieglinde Graf mit einem Leuchten in den Augen. Jedoch wollte sich die 60-Jährige, die inzwischen in Rente ist, nicht an Ladenöffnungszeiten binden. Die Lösung sah sie, die bis dahin kaum etwas im Internet gekauft hatte, in der Eröffnung eines Online-Shops. Nach einem dreiviertel Jahr Planung und Vorarbeit ging im Oktober 2007 »da sempre« ans Netz. »Von jeher« heißt die Übersetzung für ihr Geschäft und bezeichnet genau das, was Sieglinde Graf am Herzen liegt: schöne Dinge für Frauen, italienisches Design, Handwerkskunst und das Thema Nachhaltigkeit. Kundinnen auf der Suche nach außergewöhnlichen Accessoires werden auf ihrer Website fündig.<br />
Dass Schmuck, Textilien, Taschen und Büroartikel häufig von Frauen hergestellt werden, ist kein Zufall: »Ich wollte dazu beitragen, Frauenarbeitsplätze in Europa zu erhalten«, sagt die gelernte Drogistin, die hauptberuflich viele Jahre beim FrauenWerk Stein tätig war. Jetzt steht im ehemaligen Kinderzimmer ihres Hauses am Nürnberger Stadtpark der PC, in den Regalen lagern über 500 Artikel. »Zum Glück sind sie relativ klein und brauchen nicht viel Platz«, sagt sie lachend.<br />
Das ist bei Barbara Zenger anders. Ausgefallenes bietet auch sie in ihrem Online-Shop an – und zwar für Hunde und Katzen. Um Hundebetten, Katzentoiletten, Transportboxen, Fressnäpfe und anderes Zubehör auf Vorrat halten zu können, musste sie sich extra ein Lager mieten. Tiere waren schon immer ihre große Leidenschaft. Eine Zeit lang besaß sie eigene Pferde, im Moment teilt sie sich mit den Katzen Shiva und Jerome ihre Wohnung. Der PC steht daheim in Nürnberg-Laufamholz im Wohnzimmer, das Lager befindet sich einen Steinwurf entfernt. Noch betreibt die 60-Jährige ihren Laden nebenher. In ihrem Hauptberuf als Bedienung ist sie von morgens bis spätabends außer Haus. Wenn sie nach einem langen Tag zurückkommt, beantwortet sie E-Mails und bearbeitet Bestellungen. In ihrer knappen Freizeit besucht sie Messen und Ausstellungen. </p>
<p>Genauso viel Arbeit wie jedes andere Geschäft<br />
Wie Sieglinde Graf träumte auch Barbara Zenger schon lange von einem eigenen Geschäft. Freunde rieten ihr dazu, dieses »virtuell« zu eröffnen. »Es war schwieriger als ich gedacht habe«, sagt Zenger rückblickend. »Aber ich bin sehr stolz darauf, was ich alles gelernt habe.« Wer glaube, dass ein Online-Shop weniger Arbeit macht als ein »richtiger« Laden, täusche sich allerdings, sagen die beiden Geschäftsfrauen unisono. »Ohne Unterstützung von Experten geht es nicht«, weiß Sieglinde Graf. Sie hatte Glück, ihr Sohn machte eine Ausbildung zum Mediengestalter und half ihr beim Internet-auftritt, und ihr Mann unterstützt sie in betriebswirtschaftlichen Fragen und bei der Buchhaltung. »Darüber hinaus gibt es noch eine rechtliche Seite, die einem regelrecht Angst machen kann«, sagt die späte Gründerin. Schon beim Markenschutz habe sie die Macht der Konzerne zu spüren bekommen, und sich dennoch nicht ohne Stolz mit ihrem Namen gegen große Discounter durchgesetzt.<br />
»Ich war ganz schön blauäugig«, sagt Barbara Zenger im Rückblick und erinnert sich an ihren ersten Messebesuch vor fünf Jahren auf der Interzoo. »In der ersten Euphorie habe ich viel zu viel eingekauft«, seufzt sie. »Aber was gut geht, weiß man eben erst hinterher.« Bei der Auswahl verlässt sie sich auf ihren eigenen Geschmack und ihr Gefühl. Die Konkurrenz ist jedoch groß im Internet. Und: »Man ist mit einem Klick vergleichbar«, sagt Zenger.<br />
Manche Ideen, die sie selbst für sehr gut hielt, erwiesen sich in der Praxis als Flop. »Ich wollte einen Lieferservice für die Region Nürnberg, Fürth, Erlangen anbieten«, erinnert sie sich. Obwohl sie Tausende von Flugblättern verteilte und Anzeigen schaltete, kam keine einzige Nachfrage. Nachdem Barbara Zenger vergangenes Jahr ihre Website überarbeiten ließ, geht es langsam aufwärts. Die Gewinnzone hat sie mit ihrem Shop allerdings noch nicht erreicht: »Ich hoffe, die viele Arbeit rentiert sich eines Tages und wirft ein Zubrot zur Rente ab.«<br />
Von ihrer Rente alleine könnte auch Sieglinde Graf nicht leben. Deshalb wollte sie etwas auf die Beine stellen, das ihr Spaß macht und ein zusätzliches Einkommen bringt. »Ich bin auf einem guten Weg«, sagt sie heute mit viel Optimismus. Drei Jahre hatte sie sich selbst für ihr »Rentenprojekt«, wie sie es nennt, gegeben. Dann sollte es laufen. </p>
<p>Hilfe bei der Bestellung<br />
Um auf dem Laufenden zu bleiben, müssen die beiden Frauen ständig die aktuelle Gesetzgebung und die Vertragsbedingungen von Google im Blick behalten. Das A und O sei die Suchmaschinenenoptimierung, sagen sie, damit potenzielle Kunden sie im Internet überhaupt finden. Bezahlte Werbung bringe zwar mehr Zugriffe, aber nicht mehr Bestellungen. Die beiden Online-Spezialistinnen wissen inzwischen auch, warum das so ist: »Da klicken die Konkurrenten drauf.«<br />
Ein wesentlicher Punkt bei Online-Shops sind die Zahlungsmodalitäten. Daran ist schon so manche Bestellung gescheitert. Per Vorkasse oder mit Paypal zu bezahlen, ist nicht jedermanns Sache. Deshalb leisten sie ihren Kunden »Geburtshilfe« in Sachen Online-Shopping. Nicht selten bekommen sie dann zu hören: »Das war meine erste Online-Bestellung.« Dennoch ist es schwierig, Stammkunden zu gewinnen. »Meist wird nur ein Teil bestellt«, so die Erfahrung von Barbara Zenger.<br />
Seit Sieglinde Graf in Rente ist, hat sie einige neue Ideen entwickelt. Als Nächstes will sie sich den »Trusted Shops« anschließen, einer Gemeinschaft von 10.000 Online-Shops, die sich verpflichten, höchste Anforderungen in puncto Daten- und Liefersicherheit zu erfüllen.<br />
Aber auch der persönliche Erfahrungsaustausch ist den beiden Ladenbesitzerinnen, die sich über eine gemeinsame Bekannte kennen gelernt haben, wichtig. Sie besuchen zusammen Fortbildungen und helfen sich bei Problemen gegenseitig weiter. Über eine Erweiterung ihres Netzwerks würden sie sich freuen. Denn: »Jeder hat andere Erfahrungen gemacht und jeder hat andere Ideen«, sagt Barbara Zenger.</p>
<p>Barbara Lohss</p>
<p>www.dasempre.de<br />
www.hundeshop-zenger.de<br />
www.katzen-shop-zenger.de<br />
<div id="attachment_10211" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Graf_Heft32011.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Graf_Heft32011-300x214.jpg" alt="" title="Graf_Heft32011" width="300" height="214" class="size-medium wp-image-10211" /></a><p class="wp-caption-text">Sieglinde Graf hat ein kleines warenlager in hrer Wohnung, denn die Onlinekunden sollen schnell ihre Bestellung erhalten. Foto: Fengler</p></div></p>
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