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	<title>sechs+sechzig &#187; Pflege &amp; Betreuung</title>
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	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
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		<title>Gewalt im Alter &#8211; ein Schwerpunktthema</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Aging]]></category>
		<category><![CDATA[Bayerische Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt im Alter]]></category>
		<category><![CDATA[ProAlter]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Heft von ProAlter 1/2012, herausgegeben vom Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA), beschäftigt sich in seinem Schwerpunkt-Thema unter anderem mit der "Gewalt im Alter". Einem aktuellen Bericht der WHO zufolge erleiden jährlich rund vier Millionen ältere Menschen in Europa Misshandlungen und rund 2.500 sterben gar daran. Ungeachtet dessen wird das Thema Gewalt in der Pflege immer noch oft tabuisiert. 
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<div id="attachment_12165" class="wp-caption alignnone" style="width: 222px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/Cover_ProAlter_1_2012.jpeg"><img class="size-medium wp-image-12165" title="" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/Cover_ProAlter_1_2012-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Titel: ProAlter1/2012</p></div>
<p>In dieser ProAlter-Ausgabe schildert das KDA die Ergebnisse des im Juli 2011 im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit veranstalteten Experten-Workshops zum Thema Gewalt in der Pflege. Darüber hinaus werden an Beispielen aus dem Projekt „Aus kritischen Ereignissen lernen“ Fälle von Misshandlungen im Pflegealltag verdeutlicht. Zudem erklärt der Mediziner und Psychologe Professor Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch in einem Interview, was sich in der Pflege ändern muss, um Gewalt zu verhindern und Betroffene vor Übergriffen zu schützen.</p>
<p><strong>Weitere Themen dieser Ausgabe: </strong></p>
<p><strong></strong>Der „Bayerische Weg“ – Seniorenpolitische Gesamtkonzepte und ihre Folgen</p>
<p>„Das Leben ist eine Torte. Und das letzte Stückchen sollte man richtig genießen!“ – Interview mit Christa Gassmann, einer der ersten Au-pairs jenseits der 70</p>
<p>Krankenhaus – was nun?<br />
Angehörige als Partner für ein professionelles Entlass- und Versorgungsmanagement</p>
<p>Alte Menschen in ihrer letzten Lebensphase professionell pflegen und begleiten: Curriculum Palliative Praxis</p>
<p>Autonomieerhalt trotz Armut und Pflegebedarf?<br />
Eine Studie in sozial benachteiligten Quartieren und Nachbarschaften in Berlin und Brandenburg<br />
KDA-Ausschreibung: Quartiere als Projektpartner gesucht!<br />
Vom eigenen Wert des Alters – jenseits des Fitnessimperativs<br />
Gedanken zum Thema „Anti-Aging“ aus ethischer Sicht</p>
<p>Expertenstandards in der Pflege<br />
Rechtliche Grundlage für die Umsetzung</p>
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		<title>Das große Tabu: Gewalt in der Pflege</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 20:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
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		<category><![CDATA[Tabu]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein Skandal, den kaum jemand wahrzunehmen scheint: Gewalt an älteren Menschen. Was sich hinter den Mauern von Pflegeeinrichtungen aber auch bei der häuslichen Pflege mitunter abspielt, lässt sich kaum in Worte fassen. Da werden - zumeist hilflose - Alte gequält, gedemütigt, misshandelt oder vernachlässigt– oft mit tödlichen Folgen. Das Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) schlägt nun Alarm und fordert Maßnahmen, um Senioren besser vor Übergriffen zu schützen. Denn es handelt sich nicht um Einzelfälle: Vier Millionen Betroffene sollen es europaweit sein. <a href=http://www.magazin66.de/2012/01/das-grose-tabu-gewalt-in-der-pflege/>weiterlesen</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><div id="attachment_12028" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/gewalt.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/gewalt.jpg" alt="" title="gewalt" width="300" height="200" class="size-full wp-image-12028" /></a><p class="wp-caption-text">Einen Pflegebedürftigen in seinem Bett einfach zu fixieren, ohne dass eine medizinische Notwendigkeit besteht, ist eine Form des gewaltsamen Übergriffs auf alte Menschen.  Foto: epd</p></div>Es ist ein Skandal, den kaum jemand wahrzunehmen scheint: Gewalt an älteren Menschen. Was sich hinter den Mauern von Pflegeeinrichtungen, aber auch bei der häuslichen Pflege mitunter abspielt, lässt sich kaum in Worte fassen. Da werden &#8211; zumeist hilflose &#8211; Alte gequält, gedemütigt, misshandelt oder vernachlässigt– oft mit tödlichen Folgen. Das Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) schlägt nun Alarm und fordert Maßnahmen, um Senioren besser vor Übergriffen zu schützen. Denn es handelt sich nicht um Einzelfälle: Vier Millionen Betroffene sollen es europaweit sein.<br />
„Die Ausmaße der Gewalt in der Pflege werden von unserer Gesellschaft ignoriert und tabuisiert“, sagt der Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Dr. Peter Michell-Auli. Vier Millionen ältere Menschen werden allein in Europa misshandelt. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO hervor. Etwa 2500 Opfer sterben an den Folgen der Misshandlungen. Das KDA informiert in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins ProAlter über Gewalt in der Pflege.<br />
Rund 70 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden im häuslich-familiären Umfeld versorgt. Angehörige schlittern oft unvorbereitet oder unfreiwillig in eine Pflegesituation hinein. Viele Familien leiden zusätzlich unter ungelösten familiären Konflikten, Doppelbelastungen durch Beruf und Pflege oder externe Faktoren wie Schulden. „Dies kann zu verzweifelten Reaktionen und Überlastungserscheinungen in Form von Gewalt und Misshandlungen führen“, erklärt Christine Sowinski, Leiterin des Bereichs Beratung von Einrichtungen und Diensten im KDA.<br />
Nur ein Bruchteil der Misshandlungen kommt überhaupt ans Licht. „Die Gewalt findet hinter verschlossenen Türen statt und wird häufig vom Umfeld gedeckt“, sagt Sowinski. Es ist davon auszugehen, dass deutlich mehr als die von der WHO genannten vier Millionen älteren Menschen in Europa unter Misshandlungen leiden. „Fest steht, dass die Gefahr für Übergriffe auch mit der Komplexität der Ausgangssituation, der Dauer der Pflegebedürftigkeit und dem Grad der Hilflosigkeit der Pflegebedürftigen steigt“, erklärt Sowinski. Das Gewaltpotenzial könne nur gemindert werden, wenn über Gewalt in der Pflege auch gesprochen würde. Jedes Eingreifen, jede erfolgreiche Beratung und jedes Entlastungsangebot habe unmittelbare positive Folgen für von Gewalt betroffene Menschen. „Es ist höchste Zeit, effektive Präventions- und Deeskalationsstrategien zu entwickeln und diese konsequent umzusetzen“, sagt Michell-Auli.</p>
<p>Dabei handelt es sich beim Thema Gewalt in der Pflege nicht einmal um ein neues Phänomen. Bereits Ende der 90-er Jahre hatten sich der Sozialverband Reichsbund (RB), das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), der Deutsche Berufsverband für Altenpflege (DBVA), die Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter &#8220;Handeln statt Misshandeln&#8221; (HsM) sowie der Münchener Arbeitskreis gegen Menschenrechtsverletzungen zu einer &#8220;Aktion gegen Gwalt in der Pflege&#8221; zusammengeschlossen. Schon damals trug die Aktion &#8220;aktenfüllende Vorgänge&#8221; zu gravierenden Pflegefehlern, Vernachlässigungen, Misshandlungen und offener Gewalt in Einrichtungen der Altenhilfe zusammen. So bekämen Heimbewohner nicht genügend zu essen oder trinken, sie verwahrlosten aus Mangel an Zuwendung, sie würden durch mechanische Vorrichtungen fixiert oder mit Medikamenten ruhig gestellt (sogenannte &#8220;pharmakologische&#8221; Fixierungen) und somit ihrer Freiheit beraubt.</p>
<p><strong>&#8220;Grausame Verstöße gegen die Menschenwürde&#8221;</strong></p>
<p>&#8220;Die uns vorliegenden und beschriebenen Fälle beinhalten zum Teil grausame und ungeheuerliche Verstöße gegen die Menschenwürde und die körperliche und seelische Integrität pflegebedürftiger Menschen&#8221;, sagte die damalige Vizepräsidentin des Sozialverbandes Reichsbund Ina Stein seinerzeit. Die Vielzahl der bekannt gewordenen Mißstände habe bei der AGP zu der Erkenntnis geführt – so Ina Stein – &#8220;dass es sich dabei um ein bundesweit flächendeckendes Problem handelt und nicht nur um einige wenige Einzelfälle von Gewalt in der Pflege&#8221;.<br />
Die Aktion wollte aber weder Alten-Einrichtungen noch Pflegekräfte pauschal angreifen, betonte Stein. Denn viele Pflegekräfte würden ihren Beruf unter hohem persönlichem Einsatz ausüben und zahlreiche Alten-Einrichtungen eine qualitativ hochwertige Pflege anbieten. Die AGP will sich deshalb gemeinsam mit ihnen für eine größere Anerkennung der Pflegetätigkeit in der Öffentlichkeit einsetzen.<br />
Vor allem durch mehr Fachkräfte, mehr Professionalität und regelmäßige Weiterbildung des Pflegepersonals könne die Wahrscheinlichkeit des Auftretens gefährlicher Pflegesituationen entscheidend gesenkt werden, erläuterte der damalige Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe Klaus Großjohann. </p>
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		<title>Ratgeber zu gesunder Lebensweise</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[BAGSO]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[Für viele Menschen verliert das Leben im Alter an Qualität. Das Essen schmeckt häufig nicht mehr richtig – vor allem, wenn man es allein zu sich nehmen muss – und der Körper macht auch nicht mehr jede Bewegung ohne Weiteres mit. Wie kann man ältere Menschen zu gesundem Essen und zu einer positiven Lebensweise bewegen? Die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) hat einen umfangreichen Ratgeber erarbeitet, der in der Altenarbeit tätigen Profis Anregungen und Hilfen geben soll.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><div id="attachment_12020" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/essen.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/essen.jpg" alt="" title="Seniorenwohngemeinschaft" width="300" height="200" class="size-full wp-image-12020" /></a><p class="wp-caption-text">Ein gesundes Mittagessen ist nicht für alle älteren Menschen eine Selbstverständlichkeit.   Foto: epd</p></div>Für viele Menschen verliert das Leben im Alter an Qualität. Das Essen schmeckt häufig nicht mehr richtig – vor allem, wenn man es allein zu sich nehmen muss – und der Körper macht auch nicht mehr jede Bewegung ohne Weiteres mit. Wie kann man ältere Menschen zu gesundem Essen und zu einer positiven Lebensweise bewegen? Die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) hat einen umfangreichen Ratgeber erarbeitet, der in der Altenarbeit tätigen Profis Anregungen und Hilfen geben soll.</p>
<p>Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, und die BAGSO-Vorsitzende Prof. Dr. Ursula Lehr haben in Berlin die neue &#8220;IN FORM MitMachBox&#8221; präsentiert.</p>
<p>Die &#8220;IN FORM MitMachBox&#8221; wurde im Rahmen des Projektes „Im Alter IN FORM: Gesund essen, mehr bewegen“ von der BAGSO erarbeitet und vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert.</p>
<p>Sie richtet sich an Gruppen älterer Menschen, die gemeinsam, gegebenenfalls mit einer Gruppenleitung, aktuelle Fragen zur gesunden Ernährung und Lebensweise erörtern sowie Freude an der Bewegung finden möchten.</p>
<p>Die &#8220;IN FORM MitMachBox&#8221; möchte neben der Wissensvermittlung vor allem die Umsetzung einer ausgewogenen Ernährung und gesundheitsfördernden Bewegung im Alltag <em>erlebbar </em> machen.</p>
<p>“Ein gesunder Lebensstil kann maßgeblich zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude im Alter beitragen. Wie es gelingen kann, ältere Menschen durch gemeinsame Aktivitäten zu einem gesünderen Ernährungs- und Bewegungsverhalten zu motivieren und dafür zu begeistern, zeigt die &#8220;IN FORM MitMachBox&#8221;. Sie enthält konkrete Anregungen und Hilfestellungen für den Alltag in der Seniorenarbeit”, erklärte Staatssekretär Dr. Gerd Müller.</p>
<p>„Es ist erwiesen, dass viele Krankheiten aufgrund unzureichender oder falscher Ernährung entstehen oder dadurch begünstigt werden. Das heißt auch: Durch eine gesunde Ernährung und Lebensweise können wir den Verlauf einer Erkrankung positiv beeinflussen. Nutzen wir diese Chance”, sagte die BAGSO-Vorsitzende und Gerontologin Ursula Lehr bei der Präsentation.</p>
<p><strong>Was bietet die &#8220;IN FORM MitMachBox&#8221;? </strong>Sie umfasst insgesamt vier Ordner mit folgenden Titeln:</p>
<p><strong>Wissen</strong>, <strong>Essen</strong>, <strong>Bewegen</strong> und <strong>Quiz. </strong></p>
<p>-       Der Ordner <strong>Wissen</strong> ist in 52 Thementage strukturiert. Sie beginnen jeweils mit einer Übersicht, die Angaben enthält über Ziele und Inhalte der Themen, wünschenswerte oder erforderliche Arbeitsmaterialien und mögliche Partner, die als Experten bzw. Gäste eingeladen werden können. Darüber hinaus bieten sie Anleitungen, Informationen, Geschichten sowie Beispiele für verschiedene methodische Vorgehensweisen. Die beiliegende DVD enthält ergänzende Informationen, Arbeitsblätter sowie Links zu Bildern, Filmen und Quellen.</p>
<p>-       Der Ordner<strong> Essen </strong>beinhaltet zu den 52 Thementagen jeweils sechs Rezepte mit Gerichten für unterschiedliche Mahlzeiten. Die über 300 Rezepte können je nach räumlichen Gegebenheiten gemeinsam zubereitet, besprochen oder zu Hause ausprobiert werden. <strong></strong></p>
<p>-       Im Ordner <strong>Bewegen </strong>erfährt die Seniorengruppe, warum Bewegung zur Aufrechterhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit bedeutsam ist und wie man diese fördern kann. Zu 52 Themen werden abwechslungsreiche Übungen, Tänze und Bewegungsspiele beschrieben.<strong></strong></p>
<p>-       208 Wissens- und Scherzfragen zu den 52 Thementagen enthält der Ordner <strong>Quiz</strong>. Wer die Lösung nicht kennt, findet diese im Quizordner.</p>
<p>Die insgesamt fast 1.000 Seiten umfassende <strong>IN FORM MitMachBox</strong> wird gegen eine Schutzgebühr von 20 € an Multiplikatoren, die nachweislich Gruppen älterer Menschen begleiten, abgegeben.</p>
<p>Das Bestellformular kann bei der BAGSO angefordert oder auf der Internetseite des Projektes (<a href="http://projekte.bagso.de/fit-im-alter/startseite.html">http://projekte.bagso.de/fit-im-alter/startseite.html</a>) heruntergeladen werden. Außerdem finden Sie dort eine Abbildung der <strong>IN FORM MitMachBox.</strong></p>
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		<title>Der Ansturm an ausländischen Pflegekräften ist ausgeblieben</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2012/01/pflegekrafte/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 13:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rainer_bueschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Brüclner]]></category>
		<category><![CDATA[Budnesagentur]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Freizügigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[IAB]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegekräfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Mai 2011 können die Bürger aus acht mittel- und osteuropäischen EU-Ländern uneingeschränkt in Deutschland arbeiten. Über die Entwicklung der Arbeitnehmerfreizügigkeit - auch im Bereich der Betreuung und Pflege - führte das Magazin sechs+sechzig ein Interview mit Professor Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<div id="attachment_11716" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/IAB1.jpg"><img class="size-medium wp-image-11716" title="Wohngemeinschaft für Demenzkranke &quot;Villa Lux&quot; in Frankfurt am Main" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/IAB1-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Trotz erleichterter Freizügigkeit innerhalb der EU, fehlen immer noch Pflegekräfte in Deutschland. Foto: epd</p></div>
<p>Interview mit dem Sozialwissenschaftler Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg zur Entwicklung der Arbeitnehmerfreizügigkeit.</p>
<p><strong>Sechs+sechzig</strong><strong>:</strong><strong> Seit </strong><strong>Mai</strong><strong> 2011 gilt die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU, die Sie und Ihr Team des IAB analysiert haben. Was sind ihre Ergebnisse?</strong></p>
<p><strong>Brücker</strong><strong>:</strong><strong> </strong>Die Zuwanderung aus den neuen Mitgliedstaaten entwickelt sich seit Einführung der vollständigen Arbeitnehmerfreizügigkeit am unteren Rand des Spektrums unserer Prognosen. Von Januar bis einschließlich September 2011 belief sich die Nettozuwanderung auf 37.000 Personen. Bis zum Jahresende erwarten wir eine Nettozuwanderung von 50.000 bis maximal 60.000 Personen. Das ist zwar ein Anstieg um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr, aber der Ansturm ist ausgeblieben. Dagegen werden dieses Jahr weiterhin deutlich mehr als 100.000 Personen nach Großbritannien wandern.</p>
<p><strong>Warum ist die Beschäftigung von Bürger/innen aus den acht zur EU- hinzu gekommenen Staaten sei stärker gestiegen als die Zuwanderung, wie sie in der Studie festgestellt haben?</strong></p>
<p>Die Zahl der Beschäftigten ist im September 2011 um 77.000 Personen gegenüber dem Vorjahr und damit doppelt so stark wie die ausländische Bevölkerung gestiegen. Dieser starke Zuwachs erklärt sich dadurch, dass viele Selbständige, möglicherweise auch schwarz Tätige, jetzt ein reguläres Beschäftigungsverhältnis aufgenommen haben. Davon profitieren die Sozialversicherungssysteme, die öffentlichen Haushalte und der Arbeitsmarkt, weil Wettbewerbsverzerrungen durch Scheinselbständigkeit und Schwarzarbeit abgebaut werden. Es zeigt sich aber auch, zu welchen Folgen eine falsche Regulierung führt: Seit dem 1. Mai 2004 konnten sich in Deutschland Bürger aus den neuen Mitgliedsstaaten als Selbständige niederlassen, aber nicht einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Das hat die öffentlichen Finanzen und den Arbeitsmarkt erheblich geschädigt.</p>
<p><strong>In welchen Branchen arbeiten denn diese Arbeitskräfte aus den mittel- und osteuropäischen Ländern bevorzugt?</strong></p>
<p>In der Arbeitnehmerüberlassung, der Bauwirtschaft und der Industrie, eine gewisse Rolle spielen noch das Hotel- und Gaststättengewerbe und die Haushaltsdienstleistungen. Die Beschäftigungsstruktur weicht damit deutlich von der der deutschen Arbeitnehmer ab. Darin spiegeln sich die Markteintrittsbarrieren für Migranten: Auch bei hervorragenden Bildungsabschlüssen ist es für Migranten in Deutschland schwer, ein festes Beschäftigungsverhältnis etwa in der Industrie zu finden. Sie konzentrieren sich deshalb auf Branchen mit kurzen Beschäftigungsverhältnissen und niedrigen Beschäftigungsschwellen wie die Arbeitnehmerüberlassung oder das Hotel- und Gaststättengewerbe.</p>
<p><strong>Welche Entwicklung lässt sich im Bereich der Haushalts- und Betreuungshilfen für Ältere erkennen?</strong></p>
<p>Genaue Zahlen liegen uns für diese Branche noch nicht vor. Der Beschäftigungszuwachs bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen, zu dem diese Branchen gehören, belief sich auf 5.800 Personen. Hinzu könnten noch einige Leiharbeiter kommen. Insgesamt sind diese Zahlen viel zu gering, um die zunehmenden Versorgungsengpässe bei den Pflegedienstleistungen decken zu können.</p>
<p><strong>Behindert das persönliche Aufeinander-Angewiesen-Sein von Haushaltshilfen und Pflegenden die Umwandlung von (Schein-)Selbstständigkeit in legale Beschäftigung mehr als in anderen Branchen?</strong></p>
<p>Das können wir noch nicht sagen. Auf jeden Fall sinken die Anreize, sich beispielsweise von einer polnischen Firma nach Deutschland als Haushaltshilfe oder Pflegekraft im Haushalt entsenden zu lassen – dieses recht verbreitete Phänomen dürfte zurückgehen. Stattdessen werden sich mehr und mehr Pflegekräfte direkt oder über Vermittlungsagenturen bewerben.</p>
<p><strong>Wie entwickelt sich die Beschäftigung von EU-Bürger/innen aus den ost- und mitteleuropäischen Staaten im Allgemeinen? </strong></p>
<p><strong>Brücker</strong><strong>:</strong><strong> </strong>Gegenwärtig dominieren noch die Branchen, in denen die Eintrittshürden niedrig und die Beschäftigungsverhältnisse instabil sind. Das führt auch dazu, dass die Migranten aus den neuen Mitgliedsstaaten ihre hohe Bildung und Ausbildung nicht angemessen im deutschen Arbeitsmarkt verwerten können. Das ist deshalb besonders schade, weil das durchschnittliche Bildungsniveau der jüngeren Generationen in den neuen Mitgliedsstaaten höher als in Deutschland ist. Mittelfristig erwarte ich, dass die Migranten aus den neuen Mitgliedsstaaten zunehmend Beschäftigungsverhältnisse eingehen werden, in denen ihre Qualifikationen auch gefragt sind.</p>
<p><strong>Und wie sieht es im Haushalts- und Betreuungssektor aus?</strong></p>
<p>Ähnlich wie deutsche Arbeitskräfte, werden Migranten aus den neuen Mitgliedsstaaten bei der gegenwärtigen Lohn- und Gehaltsstruktur diese Jobs nicht in besonders starkem Umfang nachfragen. Etwas anders sieht es für Bulgarien und Rumänien aus, aufgrund des hohen Einkommensgefälles könnten diese Tätigkeiten noch attraktiv sein. Pflegekräfte werden aber künftig verstärkt aus Herkunftsländern außerhalb der EU kommen. Also keine guten Nachrichten für den Haushalts- und Betreuungssektor.</p>
<p><strong><em>Interview</em></strong><strong><em>:</em></strong><strong><em> Rainer Büschel</em></strong></p>
<p>Prof. Dr. Herbert Brücker ist Leiter des Forschungs-bereichs „Internationale Vergleiche und Europäische Integration“ im IAB.<br />
herbert.bruecker@iab.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die IAB-Studie im Internet:  <a href="http://doku.iab.de/kurzber/2011/kb2411.pdf">http://doku.iab.de/kurzber/2011/kb2411.pdf</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Altenpfleger werden immer jünger</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/12/altenpfleger-werden-immer-junger/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 08:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Altenpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pfleger]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Pflegeberuf leidet unter Nachwuchsmangel. Doch das könnte sich bald ändern. Auch, weil es Menschen wie Anja Rosenbauer (40) gibt, die examinierte Altenpflegerin werden will. Sie ärgert sich darüber, dass viele Menschen immer noch falsche Vorstellungen von diesem Beruf haben. "Pflege ist mehr als Füttern, Windeln wechseln und Vorlesen", betont sie. Das sehen auch die Ausbilder so. "Es ist eine vielfältige und abwechslungsreiche Aufgabe mit hohen Anforderungen", sagt Andrea Schönhöfer, stellvertretende Pflegedienstleiterin der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Zirndorf im Landkreis Fürth.]]></description>
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<div id="attachment_11354" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_21338710_M1.jpg"><img class="size-full wp-image-11354" title="Wundversorgung durch Krankenpfleger" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_21338710_M1.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Mehr als Füttern und Vorlesen: Der Beruf der Altenpflegerin wird immer noch unterschätzt. Foto: Gina Sanders, fotolia</p></div>
<p>Der Pflegeberuf leidet unter Nachwuchsmangel. Doch das könnte sich bald ändern. Auch, weil es Menschen wie Anja Rosenbauer (40) gibt, die examinierte Altenpflegerin werden will. Sie ärgert sich darüber, dass viele Menschen immer noch falsche Vorstellungen von diesem Beruf haben. &#8220;Pflege ist mehr als Füttern, Windeln wechseln und Vorlesen&#8221;, betont sie. Das sehen auch die Ausbilder so. &#8220;Es ist eine vielfältige und abwechslungsreiche Aufgabe mit hohen Anforderungen&#8221;, sagt Andrea Schönhöfer, stellvertretende Pflegedienstleiterin der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Zirndorf im Landkreis Fürth.</p>
<p>Politiker, Sozialexperten, aber auch die Betroffenen selbst kämpfen seit Jahren darum, die Altenpflege aufzuwerten. Sie verweisen auf ein Gesetz aus dem Jahr 2003, das die Kompetenz und Ausbildung der Altenpfleger bundeseinheitlich regelt; vorher gab es länderspezifische Richtlinien. &#8220;Die Vorteile des neuen Gesetzes sind in der Öffentlichkeit leider noch zu wenig bekannt&#8221;, sagt Schönhöfer.</p>
<p>Wer früher Altenpfleger oder -pflegerin werden wollte, durchlief entweder eine dreijährige Ausbildung – blockweise verteilt auf Theorie und Praxis. Oder man wählte eine zweijährige Ausbildung, die eineinhalb Jahre in der Schule und ein halbes Jahr in der Praxis zu absolvieren war. Das neue Gesetz schreibt nun eine dreijährige Ausbildung vor. Aber: Sie ist nicht mehr in einen theoretischen und anschließend praktischen Teil getrennt, sondern beide Qualifikationsstränge laufen heute parallel nebeneinander her.</p>
<p><strong>Mittlere Reife ist gewünscht</strong></p>
<p>Pflegedienstleiterin Andrea Schönhöfer unterstreicht, dass die jeweilige Pflegeschule zwar für die Gesamtausbildung verantwortlich sei, dennoch räume das Gesetz nun den Heimen eine größere Bedeutung ein. Sie hätten mehr Möglichkeiten, die Qualifikationen künftiger Altenpfleger zu bestimmen. Zudem sind die Zulassungs-Kriterien für die Bewerber geändert worden. Früher genügte ein Hauptschulabschluss oder der Nachweis, vier Jahre lang einen Haushalt geführt zu haben. Heute gilt die Mittlere Reife als Voraussetzung oder ein Hauptschulabschluss mit zweijähriger Berufsausbildung. Altenpflegehelfer können sich nach einjähriger Praxis für die dreijährige Ausbildung zum Pfleger anmelden. Die Folge beschreibt Dietmar Lorenz, Lehrer an der Fürther Hans-Weinberger-Akademie: &#8220;Der Altersdurchschnitt hat sich verändert. Früher lag das Einstiegsalter etwa bei 35 Jahren, nunmehr liegt es zwischen 18 und 22.&#8221;</p>
<p>Mit den neuen Richtlinien wurden auch die Lernfelder straffer geregelt. So bekommen die Auszubildenden zum Beispiel über Diabetes nicht nur gesundheitliche, sondern auch psychologische Aspekte vermittelt und lernen alles Wichtige über Hautpflege, Ernährung und Bewegung bei diesem Krankheitsbild. Darüber hinaus muss jedes Heim einen Vertrag mit dem Altenpflegeschüler abschließen, der nicht nur die Ausbildung stationär und ambulant garantiert, sondern neuerdings auch den Einsatz in einer geronto-psychiatrischen Abteilung vorsieht (zirka 200 Stunden). Schülerin Rosenbauer resümiert: &#8220;Das ist übersichtlicher dargestellt als vorher und kann dadurch auch besser vermittelt werden. Ich würde mich sofort wieder für diesen Berufsweg entscheiden.&#8221;</p>
<p>Auch die Bezahlung ist besser geregelt als vorher. Früher erhielt ein Altenpflegeschüler während der Schulzeit keine Vergütung. Seit dem Jahr 2003 bekommen beispielsweise die Auszubildenden der Arbeiterwohlfahrt im ersten Lehrjahr rund 800, im zweiten 860 und im dritten 962 Euro. Das entspricht dem Tarif; mancher private Träger bezahlt allerdings weniger.</p>
<p>Ein Modellversuch soll jetzt die Berufsaussichten unter den Absolventen deutlich verbessern. Die Hans-Weinberger-Akademie und das Klinikum Fürth haben gerade einen Austausch der Auszubildenden gestartet: Angehende Krankenpfleger schlüpfen in die Rolle von Altenpflegern – und umgekehrt.</p>
<p><strong>Voller spannender Geschichten</strong></p>
<p>Um auf ihren Beruf aufmerksam zu machen, wagten Schüler der Fürther Berufsfachschule für Altenpflege vor Monaten eine Demonstration der anderen Art in der Fußgängerzone der Kleeblattstadt. Die Fachkräfte in spe gingen mit bunten Schildern an die Öffentlichkeit. Da stand zu lesen &#8220;Ich lerne Altenpflege, weil …&#8221;, wobei jeder Schüler einen eigenen Gedanken anfügte. Eine Botschaft lautete: &#8220;Weil alte Menschen voller spannender Geschichten sind&#8221;, eine andere &#8220;weil es ein zukunftssicherer Job ist&#8221;. Der demonstrative Einsatz machte durchaus Eindruck auf die Vorbeigehenden, von denen einige Senioren mit Blick auf die jungen Pflegekräfte verwundert meinten: &#8220;Das sind ja keine grauen Mäuse, sondern eigentlich ganz fröhliche Menschen!&#8221;</p>
<p><em>Horst Mayer</em></p>
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		<title>Oma und Opa werden gebraucht</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/11/oma-und-opa-werden-gebraucht/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 15:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[großeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbetreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[opa]]></category>

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		<description><![CDATA[Großeltern, die mit der Kindererziehung ihrer Enkel beauftragt sind, haben viele Vorzüge: viel Zeit, Geduld und liebevolle Zuwendung. Die Eltern wissen ihre Kinder in guten Händen, wenn sie arbeiten gehen. Und so ist es kaum verwunderlich, dass viele Großeltern eine kaum mehr wegzudenkende Komponente in der Kinderbetreuung sind: Nach Eltern und Kindertageseinrichtungen sind sie die wichtigsten Betreuungspersonen für Kinder bis zum Schuleintritt.]]></description>
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		</div>
<div id="attachment_11056" class="wp-caption alignright" style="width: 365px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Grosseltern-Betreuung_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-11056 " title="Grosseltern-Betreuung_klein" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Grosseltern-Betreuung_klein.jpg" alt="" width="355" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">Großeltern sind bei der Kinderbetreuung kaum noch wegzudenken. Foto: epd</p></div>
<p>Großeltern, die mit der Kinderbetreuung ihrer Enkel beauftragt sind, haben viele Vorzüge: viel Zeit, Geduld und liebevolle Zuwendung. Die Eltern wissen ihre Kinder in guten Händen, wenn sie arbeiten gehen. Und so ist es kaum verwunderlich, dass viele Großeltern eine kaum mehr wegzudenkende Komponente in der Kinderbetreuung sind: Nach Eltern und Kindertageseinrichtungen sind sie die wichtigsten Betreuungspersonen für Kinder bis zum Schuleintritt, so das Deutsche Jugendinstitut in München. Mehr als ein Drittel der Kinder unter sechs Jahren wird demnach mindestens einmal in der Woche von Oma und Opa betreut. In den ersten Schuljahren sind es sogar mehr als 40 Prozent.</p>
<p>Die Betreuungszeit durch Oma und Opa reicht bei Kindern, die noch nicht zur Schule gehen, von drei bis zwölf Stunden die Woche. Somit stellt die Betreuung durch die Großeltern in der Regel keine Ersatzbetreuung dar oder ersetzt institutionelle Betreuungsangebote, ist aber eine wichtige Erweiterung. Vor allem, wenn das Kind einmal krank wird oder der Kindergarten geschlossen ist.</p>
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		<title>Pflegezeit kann nur ein Mal genommen werden!</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 10:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrecht-Berater]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegezeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Informationsdienst "Arbeitsrecht-Berater" aus dem Otto Schmidt Verlag weist auf ein Urteil hin, wonach das Recht der Arbeitnehmer unter bestimmten Voraussetzungen für die Pflege eines nahen Angehörigen von der Arbeitsleistung freizustellen sind, nur einmal in Anspruch genommen werden kann und danach erlischt. Selbst wenn die Pflegezeit die Höchstdauer von sechs Monaten unterschreitet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_11015" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Pflege.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Pflege.jpg" alt="" title="Pflege" width="640" height="425" class="size-full wp-image-11015" /></a><p class="wp-caption-text">Angehörige dürfen Pflegezeit nur ein Mal nehmen.</p></div>Pressemitteilung des Informationsdienstes &#8220;Arbeitsrecht-Berater&#8221; aus dem <a href="http://tinyurl.com/6sln972">Otto Schmidt Verlag:</a><br />
§ 3 Abs. 1 Satz 1 PflegeZG, wonach Arbeitnehmer unter bestimmten Voraussetzungen für die Pflege eines nahen Angehörigen von der Arbeitsleistung freizustellen sind, stellt ein einmaliges Gestaltungsrecht dar. Wird es erstmalig in Anspruch genommen, so erlischt es. Das gilt auch, wenn die genommene Pflegezeit die Höchstdauer von sechs Monaten unterschreitet. Diese sechs Monate können nicht auf mehrere Pflegezeiten verteilt werden.<br />
Der Sachverhalt:<br />
Der Kläger teilte der beklagten Arbeitgeberin am 12.2.2009 mit, dass er vom 15. bis 19.6.2009 seine pflegebedürftige Mutter (Pflegestufe I) unter Inanspruchnahme von Pflegezeit nach § 3 Abs. 1 PflegeZG in häuslicher Umgebung pflegen wolle. Dem stimmte die Beklagte zu.<br />
Am 9.6.2009 zeigte der Kläger an, er werde seine Mutter auch am 28. und 29.12.2009 pflegen. Dem widersprach die Beklagte. Der Kläger sei nicht berechtigt, für denselben Angehörigen Pflegezeit in mehreren Zeitabschnitten zu nehmen.<br />
Mit seiner hiergegen gerichteten Klage begehrte der Kläger die Feststellung, dass ihm weiterhin Pflegezeit bis zu einer Gesamtdauer von sechs Monaten abzüglich der bereits genommenen Woche zusteht. Die Klage hatte in allen Instanzen keinen Erfolg.<br />
Die Gründe:<br />
Der Kläger hat aus § 3 Abs. 1 Satz 1 PflegeZG keinen Anspruch auf eine weitere Pflegezeit.<br />
Nach § 3 Abs. 1 Satz 1 PflegeZG sind Beschäftigte in Betrieben, in denen der Arbeitgeber mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt, von der Arbeitsleistung vollständig oder teilweise freizustellen, wenn sie einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung pflegen. Die Pflegezeit nach § 3 PflegeZG beträgt für jeden pflegebedürftigen nahen Angehörigen höchstens sechs Monate (§ 4 Abs. 1 Satz 1 PflegeZG).<br />
Im Streitfall hatte der Kläger die maximale Dauer der Pflegezeit von sechs Monaten zwar noch nicht ausgeschöpft. § 3 Abs. 1 PflegeZG gibt dem Arbeitnehmer aber nur ein einmaliges Gestaltungsrecht. Mit der erstmaligen Inanspruchnahme von Pflegezeit ist dieses Recht daher erloschen. Dies gilt selbst dann, wenn die genommene Pflegezeit die Höchstdauer von sechs Monaten unterschreitet.<br />
Linkhinweis:<br />
•	Der Volltext der Entscheidung wird demnächst auf den Webseiten des BAG veröffentlicht.<br />
•	Für die Pressemitteilung des BAG klicken Sie bitte hier.<br />
Mehr zum Thema:<br />
Lesen Sie in Heft 10 des Arbeits-Rechts-Beraters einen aktuellen Beitrag zur richtigen Antragstellung bei Pflegezeit und zur Reichweite des Sonderkündigungsschutzes (ArbRB 2011, 320 ff.). Der Aufsatz ist auch in unserer Datenbank ArbRB online abrufbar.<br />
Verlag Dr. Otto Schmidt vom 16.11.2011 09:49<br />
Quelle: BAG PM Nr. 87 vom 15.11.2011</p>
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		<item>
		<title>Sterbebegleitung für Menschen mit Demenz</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/11/sterbebegleitung-fur-menschen-mit-demenz/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 07:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[KDA]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Ratschläge]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen mit Demenz leiden wie andere Patienten auch kurz vor ihrem Tod häufig unter Schmerzen. Diese Schmerzen bleiben jedoch oft unbemerkt: Viele Demenzkranke können sich nicht mehr verbal mitteilen, können nicht auf ihre Schmerzen hinweisen. „Viele Bedürfnisse und Probleme von Menschen mit Demenz bleiben zu oft unentdeckt. Bestimmte Aspekte wie Schmerz bedürfen bei dieser Gruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Sterbende-1.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/Sterbende-1-300x198.jpg" alt="" title="154362" width="300" height="198" class="size-medium wp-image-10877" /></a>Menschen mit Demenz leiden wie andere Patienten auch kurz vor ihrem Tod häufig unter Schmerzen. Diese Schmerzen bleiben jedoch oft unbemerkt: Viele Demenzkranke können sich nicht mehr verbal mitteilen, können nicht auf ihre Schmerzen hinweisen. „Viele Bedürfnisse und Probleme von Menschen mit Demenz bleiben zu oft unentdeckt. Bestimmte Aspekte wie Schmerz bedürfen bei dieser Gruppe einer besonderen Aufmerksamkeit“, erklärt Dr. Peter Michell-Auli, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe. In der <a href="http://www.kda.de/startseite.html">neuen Ausgabe </a>seines Fachmagazins ProAlter beschreibt das Kuratorium Deutsche Altershilfe, wie man sterbende Menschen mit Demenz an ihrem Lebensende professionell begleitet. Auch Angehörigen können diese Informationen helfen.</p>
<p>Ein besonders wichtiges Thema bei der Begleitung Demenzkranker ist Kommunikation. „Menschen mit Demenz können ihre Wünsche und Bedürfnisse nur schwer mitteilen. Trotzdem ist es wichtig, dass wir als Begleitende und Pflegende erfassen, was sie brauchen und wünschen“, sagt Gerlinde Strunk-Richter, Leiterin des Bereichs Demenz im Kuratorium Deutsche Altershilfe. „Das können schmerzlindernde Maßnahmen sein, aber auch andere körperliche Grundbedürfnisse wie Wärme oder der Wunsch nach Vertrautem und menschlicher Zuwendung.“ ProAlter zeigt, wie die Bedürfnisse Demenzkranker bewusst wahrgenommen werden können. Zu einer professionellen Pflege Demenzkranker in der Sterbephase gehört es, die Informationen aufzunehmen, weiterzugeben und darauf zu reagieren.</p>
<p>In der sechsten Ausgabe des ProAlter Magazins liegt der Fokus auf dem Thema „Würdevoll sterben mit Demenz“. Die LeserInnen erwartet eine fachliche Auseinadersetzung mit verschiedenen Aspekten des Sterbeprozesses unter anderem aus medizinischer und pflegerischer Sicht. Anhand der Vorstellung des HoLDe-Konzeptes wird gezeigt, wie die Bedürfnisse Demenzkranker bewusst wahrgenommen werden können. Das Ziel des Schwerpunktthemas dieser Ausgabe ist es, Pflege- und Betreungskräfte aber auch Angehörige mit praktischen Ratschlägen und Informationen zu ermuntern, den Herausforderungen des Sterbens von Menschen mit Demenz zu begegnen und die Betroffenen würdevoll zu verabschieden.    </p>
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		<title>Leben oder sterben lassen?</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/10/leben-oder-sterben-lassen/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 21:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist die wohl schwierigste Entscheidung, die ein Mensch treffen kann: Soll man einen Angehörigen sterben lassen, dem man mit moderner Medizin das Leben noch etwas verlängern könnte? Was ist überhaupt medizinisch sinnvoll? Das hochemotional besetzte Thema spaltet die Gesellschaft und überfordert den Einzelnen, der in einer solchen Situation steckt. Ein neues Buch des Münchner Mediziners Ralf J. Jox kann durch viele Informationen dazu beitragen, sich mit seinen Entscheidungen sicherer zu fühlen.

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			</a>
		</div>
<div id="attachment_10690" class="wp-caption alignright" style="width: 324px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/353557_4186876.jpg"><img class="size-full wp-image-10690" title="353557_4186876" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/353557_4186876.jpg" alt="" width="314" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Der Tod ist immer noch ein Tabu-Thema. Mit der Frage des Sterben-Lassens möchte sich kaum jemand auseinandersetzen. Foto: epd</p></div>
<p>Es ist die wohl schwierigste Entscheidung, die ein Mensch treffen kann: Soll man einen Angehörigen sterben lassen, dem man mit moderner Medizin das Leben noch etwas verlängern könnte? Was ist überhaupt medizinisch sinnvoll? Das hochemotional besetzte Thema spaltet die Gesellschaft und überfordert den Einzelnen, der in einer solchen Situation steckt. Ein neues Buch des Münchner Mediziners Ralf J. Jox kann durch viele Informationen dazu beitragen, sich mit seinen Entscheidungen sicherer zu fühlen.<br />
Sterben müssen wir noch immer alle – wenn auch anders als früher. Der Tod tritt immer seltener unverhofft auf: Dank der modernen Medizin sterben in den industrialisierten Ländern zwei Drittel aller Menschen nicht mehr unerwartet, sondern absehbar und unter ärztlicher Begleitung. Dr. Ralf J. Jox, Mediziner an der Ludwig-Maximilian-Universität in München geht in seinem neuen Buch „Sterben lassen. Über Entscheidungen am Ende des Lebens“ jenen Fragen nach, die sich aus dieser neuen „Sterbepraxis“ ergeben. Denn vielfach finden sich Ärzte und Angehörige vor die Entscheidung gestellt, ein Sterben zuzulassen, wo eine medizinische Intervention vielleicht noch möglich, aber nicht mehr sinnvoll ist. Jox schreibt in seinem Buch von der Angst der Betroffenen &#8211; und wer gehörte in der einen oder anderen Rolle nicht dazu? – sowie die Selbstbestimmung im Sterben. Er skizziert die rechtliche Situation, die ärztlichen Indikationen sowie Suizid und Suizidhilfe wie auch die klinische Ethikberatung. Ausführlich geht der Mediziner, der selbst in diesem Bereich gearbeitet hat, auf die Palliativversorgung in Deutschland ein, also jene Medizin am Lebensende, die nicht auf ein Heilen ausgerichtet ist, sondern auf ein Sterben ohne allzu großes Leiden. „Wir alle stehen vor der Notwendigkeit, über das Wann und Wie des Sterbens zu entscheiden – und das nicht nur uns selbst, sondern, vielleicht mehr noch, andere betreffend“, sagt Jox. „Es mag darum gehen, ob die demenzkranke Großmutter noch eine Magensonde bekommt, ob der herzkranke Ehemann noch eine riskante Herzkatheter-Therapie erhalten oder gar das eigene Kind nach einem schlimmen Verkehrsunfall weiter maschinell beatmet werden soll.“ Für ein verantwortungsvolles Entscheiden in diesen Fällen soll sein Buch nun das Rüstzeug liefern. (suwe)</p>
<p>Publikation:<br />
„Sterben lassen. Über Entscheidungen am Ende des Lebens“<br />
Ralf J. Jox<br />
Edition Körber Stiftung, 268 Seiten, Oktober 2011<br />
ISBN: 978-3896840875</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stuhl mit Aufstehhilfe schafft mehr Bewegungsfreiheit</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/10/stuhl-mit-aufstehhilfe-schafft-mehr-bewegungsfreiheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 09:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Actisit]]></category>
		<category><![CDATA[Dauphin]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsmanager]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut Fendler]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Rollstuhl]]></category>
		<category><![CDATA[Schwaig]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen sitzen den ganzen Tag im Rollstuhl, weil sie sich kaum noch bewegen können. Gerade in Pflegeheimen wird dieses Hilfsmittel häufig verwendet. Die Bewohner rollen damit an den Esstisch und sitzen dann meistens relativ tief im Verhältnis zur Tischplatte. Aus Sicherheitsgründen wird dazu die Feststellbremse fixiert. Das ist Helmut Fendler, Gründer der Pflegefirma »Gesundheitsmanager« [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><div id="attachment_10446" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Aufstehhilfe_Stuhl_47561.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Aufstehhilfe_Stuhl_47561-200x300.jpg" alt="" title="66 Heft 3/2011 Aufstehhilfe." width="200" height="300" class="size-medium wp-image-10446" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Mischung zwischen Rollstuhl und Büromöbel ist diese Neuentwickling. Foto: Mile Cindric</p></div>Viele Menschen sitzen den ganzen Tag im Rollstuhl, weil sie sich kaum noch bewegen können. Gerade in Pflegeheimen wird dieses Hilfsmittel häufig verwendet. Die Bewohner rollen damit an den Esstisch und sitzen dann meistens relativ tief im Verhältnis zur Tischplatte. Aus Sicherheitsgründen wird dazu die Feststellbremse fixiert. Das ist Helmut Fendler, Gründer der Pflegefirma »Gesundheitsmanager« und erprobter Krankenpfleger, schon lange ein Dorn im Auge gewesen. Deswegen hat er sich vor gut drei Jahren mit dem Bürostuhl-Hersteller Friedrich-Wilhelm Dauphin aus dem Landkreis Nürnberger Land zusammengetan, um eine komfortablere Sitzgelegenheit zu entwickeln. Diese Kooperation erwies sich als fruchtbar, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Entstanden ist ein Stuhl mit dem Chic eines Büromöbels und dem Komfort eines Pflegehilfsmittels. »Actisit« heißt die Innovation, die durch eine einfach zu bedienende Höhenverstellung auch Trippelschritte ermöglicht. Viele Hochbetagte versuchen sich auf diese Weise doch noch fortzubewegen. Diese Konstruktion unterstützt die Bewegung. Die Rückenlehne und die Sitzfläche sind so konstruiert, dass sie die Muskulatur entlasten und einem Dekubitus vorbeugen.<br />
Das Team des Gesundheitsmanagers mit Sitz in Schwaig setzt diese Entwicklung bei Pflegefällen ein, erläutert Geschäftsführer Milton Reichert. Nun hoffen die Produzenten des Stuhls mit Sitz- und Aufstehhilfe, leicht verschiebbaren Armlehnen und allerlei weiteren Funktionen, dass mehr Menschen mit Mobilitätseinschränkungen dieses Möbel ausprobieren.<br />
Informationen bei der Firma Dauphin Human Design in Offenhausen (Telefon: 09158/17700) und bei der Firma -Gesundheitsmanager in Schwaig. </p>
<p>Foto: Mile Cindric</p>
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