<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>sechs+sechzig &#187; Sport &amp; Freizeit</title>
	<atom:link href="http://www.magazin66.de/category/sport-und-freizeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.magazin66.de</link>
	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 15:18:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Mit zehn Übungen fit für die Ski-Piste</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/12/mit-zehn-ubung-fit-fur-die-piste/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/12/mit-zehn-ubung-fit-fur-die-piste/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 09:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gunsch]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Ski fahren]]></category>
		<category><![CDATA[Übungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=11239</guid>
		<description><![CDATA[Physiotherapeut M. Sc. Phys. (Univ.) Markus D. Gunsch, Leiter des Wirbelsäulenzentrums München, schlägt acht Übungen vor, mit denen sich Skifahrer optimal auf ihren Urlaub vorbereiten. Sie trainieren alle Muskelgruppen, die dieser Sport besonders beansprucht. Sieben der acht Übungen lassen sich neben traditioneller Ausführung auf dem Boden oder einer Gymnastikmatte auch auf einer Ganzkörper-Vibrations-Platte, wie beispielsweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F12%2Fmit-zehn-ubung-fit-fur-die-piste%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F12%2Fmit-zehn-ubung-fit-fur-die-piste%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<div id="attachment_11242" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Ski1.jpg"><img class="size-full wp-image-11242" title="Ski1" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/Ski1.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bevor es auf die Skipiste geht, sollte man trainieren. Das gilt für Ältere ganz besodners. Foto: oh</p></div>
<p>Physiotherapeut M. Sc. Phys. (Univ.) Markus D. Gunsch, Leiter des Wirbelsäulenzentrums München, schlägt acht Übungen vor, mit denen sich Skifahrer optimal auf ihren Urlaub vorbereiten. Sie trainieren alle Muskelgruppen, die dieser Sport besonders beansprucht. Sieben der acht Übungen lassen sich neben traditioneller Ausführung auf dem Boden oder einer Gymnastikmatte auch auf einer Ganzkörper-Vibrations-Platte, wie beispielsweise der Plate One, durchführen. „Während bei konventionellem Training nur etwa 40 Prozent aller Muskeln beansprucht werden, aktiviert eine Plate circa 97 Prozent. So stärkt sie auch die schwer zu erreichenden Tiefenmuskeln, zum Beispiel im Rücken, wirkungsvoll“, erklärt Markus Gunsch. Die gleichzeitige Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination stellt darüber hinaus eine wichtige Voraussetzung dar, um dynamisch und verletzungsfrei Ski fahren zu können.</p>
<p>Übung 1 – Wedelhüpfen:<br />
Als Aufwärmübung Skistock oder Besen auf den Boden legen. Dann mit geschlossenen Beinen für 20 – 30 Sekunden abwechselnd zur rechten und linken Seite springen. 2 bis 3 Mal wiederholen.</p>
<p>Übung 2 – Abfahrtshocke:<br />
Zur Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur und Stabilisation des Rumpfes eignet sich diese Übung.<br />
Abfahrtshocke einnehmen. Füße flach auf den Boden oder die Plate stellen und mit geradem Rücken den Oberkörper nach vorne beugen. Knie leicht über die Fußspitzen und die Arme nach vorne mit leicht gebeugten Ellbogen am Körper halten. 20 – 40 Sekunden in dieser Position verharren und 2 bis 3 Mal durchführen. Dazwischen jeweils 1 bis 2 Minuten pausieren. Steigerung: Gewicht abwechselnd von rechts nach links verlagern.</p>
<p>Übung 3 – Ausfallschritt:<br />
Der Ausfallschritt fördert die Koordination, stabilisiert Knie und Sprunggelenk.<br />
Ausfallschritt nach vorne machen. Rücken dabei gerade halten und darauf achten, dass das vordere Knie im 90-Grad-Winkel und hinter der Fußspitze steht. Hinteres Knie bis knapp über den Boden senken, dann Bein wieder strecken. Der Oberkörper bleibt gerade. Pro Seite jeweils 10 Wiederholungen. 2 bis 3 Sätze, dazwischen pausieren.</p>
<p>Übung 4 – Beinbeuger:<br />
Der Beinbeuger unterstützt die Kräftigung der hinteren Oberschenkelmuskulatur und des Gesäßes sowie die Stabilisation des Knies.<br />
Mit dem Rücken auf den Boden oder die Plate legen. Füße schulterbreit aufstellen, Kniewinkel von 90 Grad. Gesäß abheben und Fersen Richtung Oberkörper ziehen. Arme seitlich ablegen, auf einen geraden Rücken achten. Position für etwa 20 Sekunden halten, dann eine kurze Pause einlegen. 2 bis 3 Mal durchführen.</p>
<p>Übung 5 – Armstrecker:<br />
Der Armstrecker kräftigt Schultergürtel und Oberarmstrecker und stabilisiert den Rumpf.<br />
Rücklings an die Plate oder einen Stuhl stellen, in die Hocke gehen und mit den Händen schulterbreit darauf abstützen. Position halten oder für Geübte: Körper mit der Kraft der Arme dynamisch auf und ab bewegen. Rücken stets gerade halten. 20 Sekunden halten oder 12 bis 15 Wiederholungen, dann etwa 1 bis 2 Minuten pausieren. 2 bis 3 Sätze.</p>
<p>Übung 6 – unterer Bauch:<br />
Nachfolgende Übung kräftigt die tiefe Bauch- und Rückenmuskulatur.<br />
Auf den Bauch legen und die Unterarme auf den Boden stellen oder die Kanten der Plate umfassen. Körper abheben, nur die Zehen und Arme berühren den Boden, dabei den Rücken gerade halten. Bauch anspannen, Schultern nach hinten ziehen und ca. 20 Sekunden halten. Als Steigerung die Füße im Wechsel leicht vom Boden abheben. 2 bis 3 Mal durchführen, dazwischen Pausen einlegen.</p>
<p>Übung 7 – Achterkreisel:<br />
Der Achterkreisel fördert das Gleichgewicht und mobilisiert Rumpf- und Beinmuskulatur.<br />
Ein Bein vom Boden abheben und damit horizontal eine Acht malen. Dabei ruht das Gewicht auf dem Standbein. Übung circa 20 Sekunden durchführen mit 5 Wiederholungen pro Seite.</p>
<p>Übung 8 – Waden heben:<br />
Diese Übung kräftigt Waden, hintere Oberschenkelmuskulatur und Rumpf und stabilisiert das Knie.<br />
Gerade hinstellen, Füße hüftbreit auseinander und mit fast gestreckten Knien auf den Zehen stehend. An der Plate oder einem Stuhl festhalten. Bauch anspannen und Rücken gerade halten. Übung für 15 bis 20 Sekunden halten oder für Fortgeschrittene Fersen 12 bis 15 Mal im Wechsel auf und ab bewegen. Jeweils 3 Sätze.<br />
Wer diese Übungen als Vorbereitung auf den Urlaub über einige Wochen regelmäßig ausführt, stellt seinen Körper optimal auf die Belastungen des Skilaufens ein und beugt damit Verletzungen vor.</p>
<p>Weitere Informationen unter www.orthopaede.com und www.wsz-muc.de.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/12/mit-zehn-ubung-fit-fur-die-piste/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Karate &#8211; der Fitmacher für Ältere</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/11/karate-der-fitmacher-fur-altere/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/11/karate-der-fitmacher-fur-altere/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Karate]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Regensburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=10999</guid>
		<description><![CDATA[Karate kann helfen, im hohen Erwachsenenalter körperlich fit zu bleiben, außerdem kann es ein Gehirnjogging der besonderen Art sein. Das belegt eine Untersuchung der Universität Regensburg in Kooperation mit dem Bayerischen Karatebund und einem Regensburger Facharzt für Allgemeinmedizin. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F11%2Fkarate-der-fitmacher-fur-altere%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F11%2Fkarate-der-fitmacher-fur-altere%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_11000" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/karate-epd.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/karate-epd.jpg" alt="" title="211374" width="500" height="450" class="size-full wp-image-11000" /></a><p class="wp-caption-text">Karate hält Körper und Geist fit - das lässt sich, zumindest in der Tendenz, nachweisen, meinen Forscherinnen der Uni Regensburg. Foto: epd</p></div>Das Forscherteam um Prof. Dr. Petra Jansen vom Institut für Sportwissenschaft und Dr. Katharina Dahmen-Zimmer vom Institut für Psychologie der <a href="http://idw-online.de/de/news450577">Universität Regensburg</a> führte dazu eine Studie durch, an der 48 Seniorinnen und Senioren im Alter von 67 bis 93 Jahren teilnahmen. </p>
<p>Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage, ob durch Karate neben einer Verbesserung der körperlichen Gesundheit auch positive Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit und der individuellen Befindlichkeit feststellbar sind.</p>
<p>Im Rahmen der Studie wurden die Probanden auf insgesamt vier Versuchsgruppen aufgeteilt:<br />
- Eine erste Gruppe erhielt ein „rein“ motorisches Training,<br />
- eine zweite ein „rein“ kognitives Training,<br />
- eine dritte Gruppe absolvierte ein Karate-Training nach den Regeln des Deutschen Karate-Verbandes (DKV)<br />
- und die vierte war eine  „Kontrollgruppe ohne Training“. </p>
<p>In der Tendenz führten alle Trainingsangebote zu Verbesserungen der kognitiven Leistungsfähigkeit. Die Merkleistung sowie die visuelle Merkfähigkeit verbesserten sich allerdings am stärksten bei der Karate-Gruppe, auch wenn hier die Effekte bislang nur in der Tendenz nachgewiesen wurden Nach Ansicht der Regensburger Forscherinnen und Forscher ist dies auf den Umstand zurückzuführen, dass im Zusammenhang mit dem Karate-Training komplizierte Bewegungsabläufe im Gedächtnis behalten werden mussten. Zudem wies das Forscherteam nach, dass die Karate-Seniorinnen und -Senioren am Ende des Experiments weitaus weniger depressive Stimmungen zeigten; somit glücklicher waren als zuvor.</p>
<p>Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie handelte es sich sowohl um selbständig im privaten Haushalt lebende Personen, als auch um Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen in Regensburg. Das Durchschnittsalter aller Teilnehmer lag bei 78,8 Jahre. Für die Karate-Gruppe betrug das Durchschnittsalter 73 Jahre; die/der jüngste(r) bzw. älteste(r) Teilnehmer(in) war 69 bzw. 81 Jahre alt. Personen mit ersten Symptomen einer Demenz oder anderen Störungen mit kognitiven Defiziten konnten nicht teilnehmen. Jeweils vor und nach den Trainingseinheiten wurden die kognitive Leistungsfähigkeit und die emotionale Befindlichkeit untersucht.</p>
<p>Eine gleichzeitige motorische und kognitive Beanspruchung des Körpers bietet ein Karate-Training in besonderem Maße. Es trägt aber auch zur Stimulation der inneren Organe bei, verbessert Kreislauf, Atmung und Verdauung und fördert insgesamt Gesunderhaltung und Beweglichkeit. Zudem ist Karate-Do eine Schule der Geistesbildung, die einen bis ins hohe Alter begleiten kann. Als ganzheitliche Bewegungsform fördert ein Karate-Training somit konditionelle, koordinative und kognitive Fähigkeiten. Das Erlernen neuer, unbekannter Bewegungsabläufe stellt für ältere Menschen eine Herausforderung dar, führt dabei aber gleichzeitig auch zu physischem und psychischem Wohlbefinden und zu Entspannung.</p>
<p>Ansprechpartner/innen an der Uni Regensburg: </p>
<p>Prof. Dr. Petra Jansen<br />
Universität Regensburg<br />
Institut für Sportwissenschaft<br />
Petra.Jansen@psk.uni-regensburg.de</p>
<p>Katharina Dahmen-Zimmer<br />
Universität Regensburg<br />
Institut für Psychologie<br />
Katharina.Dahmen-Zimmer@psychologie.uni-regensburg.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/11/karate-der-fitmacher-fur-altere/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Einfach, wie eine Sense&#8221;</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/10/10741/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/10/10741/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 12:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Denglisch]]></category>
		<category><![CDATA[Meedia]]></category>
		<category><![CDATA[Samland]]></category>
		<category><![CDATA[Schlecker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=10741</guid>
		<description><![CDATA[Denglisch ist für viele, nicht nur Ältere, ärgerlich und unverständlich. Wie etwa der Werbespruch "Sense und Simplicity", der nichts anders heißt wie "Sinnvoll und unkompliziert" und eben nicht mit "Einfach, wie eine Sense" übersetzt wird. Die Internet-Plattform Meedia zeigt, was Deutsche, bei weitem nicht nur Ältere - aus Denglisch-Werbesprüchen machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F10%2F10741%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F10%2F10741%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10744" class="wp-caption aligncenter" style="width: 283px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/Werbung2-epd1.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/Werbung2-epd1.jpg" alt="" title="269454" width="273" height="417" class="size-full wp-image-10744" /></a><p class="wp-caption-text">Auch wenn die Werbung deutsch ist, kann sie geschmacklos sein, wie die Schaufensterauslage zeigt. Foto: epd</p></div>Der Werbespruch der Drogeriemarkt-Kette Schlecker &#8211; &#8220;For you, vor Ort&#8221; &#8211; ist ein Aufreger in der Werbeszene, weil ihn nicht alle Menschen verstehen. Warum die Schlecker-Werber nicht die deutsche Variante &#8220;Für Sie, vor Ort&#8221; genommen haben, ist klar. Der wurde von der Deutschen Telekom genutzt. Auf ihr Sprach-Mischmasch vom Verein des Vereins Deutsche Sprache angesprochen, gaben sie eine pikante Begründung: Sie hätten ihn verwendet, weil sie so die Leute, die sie ansprechen wollen, eher Menschen der Unterschicht und nicht unbedingt gut Gebildete am besten erreichen. Das saß natürlich, weil das Unternehmen seine Kundinnen so doch irgendwie wohl für doof erklärte. Darüber hinaus hat sich aber eine heftige Diskussion im Netz  Pro und Contro Denglisch entwickelt. Die <a href="http://tinyurl.com/5w34k4r">Internet-Plattfomr MEEDIA </a>sprach mit dem Werbeexperten Bernd Samland und zeigt die skurrilsten Missverständnisse. Samland ist Geschäftsführer der Kölner Agentur Endmark, die auf die Entwicklung von Markennamen und -Claims spezialisiert ist. Das Unternehmen gibt seit 2003 die Endmark Claim Studie heraus, in der es Verbraucher befragt, wie diese englische Werbesprüche verstehen. In der aktuellen Ausgabe untersuchten die Kölner zehn Slogans und die Übersetzungsmissverständnisse: Beispiel gefällig</p>
<p>-<strong> &#8220;Broadcast yourself&#8221; </strong>(You Tube) &#8220;Mache Deinen Brotkasten&#8221; RICHTIG: Sende was über dich oder informiere über dich!</p>
<p>-	&#8220;<strong>Live unbotted</strong>&#8221; (Jeansmarke Levis)  &#8220;Lebendig angenknöpft&#8221; oder &#8220;Lebe bodenlos&#8221; RICHTIG: sei unkompliziert oder nicht zugeknöpft!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/10/10741/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Ausflug ins Apfelbaumland</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/10/ein-ausflug-ins-apfelbaumland/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/10/ein-ausflug-ins-apfelbaumland/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 06:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Apfelbaumland]]></category>
		<category><![CDATA[Effeltrich]]></category>
		<category><![CDATA[Erlangen]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Lug ins Land]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin66]]></category>
		<category><![CDATA[Neunkirchen am Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Radwanderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=10309</guid>
		<description><![CDATA[Mit diesem Radwander-Vorschlag werden viele Wünsche gleichzeitig erfüllt: Er ist stadtnah und gleichzeitig führt er durch viele kleine, reizvolle, fränkische (Bilderbuch-)Dörfer; er ist für Genussradler genauso geeignet wie für stramme Radfahrer; er ist landschaftlich reizvoll und bietet Einkehrmöglichkeiten – der Ausflugs-tipp des Magazins sechs+sechzig für einen schönen Herbsttag führt von Erlangen über Neunkirchen am Brand, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F10%2Fein-ausflug-ins-apfelbaumland%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F10%2Fein-ausflug-ins-apfelbaumland%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10498" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/lneunkirchen.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/lneunkirchen.jpg" alt="" title="66 Heft 3/2011 Lug ins Land." width="300" height="200" class="size-full wp-image-10498" /></a><p class="wp-caption-text">Drei Varianten einer Radtour gehen durch das Erlanger Oberland. Sie führen an reizvollen Obstplantagen und historischen Baudenkmälern entlang. Foto: Mile Cindric</p></div>Mit diesem Radwander-Vorschlag werden viele Wünsche gleichzeitig erfüllt: Er ist stadtnah und gleichzeitig führt er durch viele kleine, reizvolle, fränkische (Bilderbuch-)Dörfer; er ist für Genussradler genauso geeignet wie für stramme Radfahrer; er ist landschaftlich reizvoll und bietet Einkehrmöglichkeiten – der Ausflugs-tipp des Magazins sechs+sechzig für einen schönen Herbsttag führt von Erlangen über Neunkirchen am Brand, Hetzles und Effeltrich bis nach Baiersdorf.<br />
Damit wir alle Versprechungen auch einhalten können, haben wir drei Möglichkeiten für die Radtour erarbeitet, die sich sowohl von der Länge als auch vom Schwierigkeitsgrad her unterscheiden (siehe Information). Alle Varianten beginnen am Bahnhof in Erlangen. Von dort geht es Richtung Osten zum Lorleberg-Platz, hier führen Hinweisschilder durch Erlangens grüne, beschauliche Vorstädte bis nach Uttenreuth.<br />
Hier und da führt der Weg kurzzeitig an einer größeren Straße entlang, im Großen und Ganzen radelt man aber auf ebenen Nebenstraßen. Nach Uttenreuth (Landkreis Erlangen-Höchstadt) geht es (leider) an der Hauptstraße entlang, danach meist auf separaten Radwegen bis Dormitz. Böse Zungen behaupten, es handle sich um eine (Schlaf-)Vorstadt Erlangens, weil sich die Einwohnerzahl in den letzten 50 Jahren nahezu verdoppelt hat, vorwiegend aufgrund eines Zuzugs aus der Hugenottenstadt. Das ist aber, wenn überhaupt, nur die halbe Wahrheit. Denn Dormitz, das heute zum Landkreis Forchheim gehört, kann auf eine über 800-jährige Geschichte zurückblicken. So wurde es in zwei Urkunden erwähnt – in einer aus dem Jahr 1142 und in einer vier Jahre später. Die längste Zeit seiner Geschichte gehörte es zum Hochstift Bamberg (bis 1803). Erwähnenswert ist die Kirchenburg aus dem Jahr 1400. Von ihr existiert heute nur noch die Kirche »Zu unserer lieben Frau« mit einigen gotischen Kunstwerken. </p>
<p>Hübsche Dörfer, kleine Seen<br />
Hinter Dormitz beginnt der Teil der Strecke auf wenig frequentierten Straßen und einigen wenigen landwirtschaftlich genutzten Wegen durch Dörfer, vorbei an mehreren kleinen Seen, die vom Kiesabbau herrühren und heute im Sommer als Badegelegenheiten genutzt werden. Zunächst führt der Weg bis Kleinsendelbach. Dort folgt man der wenig befahrenen Straße bis nach Neunkirchen am Brand. Wer kann, dem sei der etwas schweißtreibende, weil mit zwei kleinen Steigungen verbundene, zirka elf Kilometer lange »Umweg« über Etlaswind, empfohlen (siehe Variante 2, Abstecher).<br />
Das Erzbistum Bamberg hat Neunkirchen am Brand (Kreis Forchheim) um das Jahr 1050 gegründet. Der Name leitet sich von der »Neuen Kirche« ab, die nach Brandrodungen dort errichtet wurde. Der Namenszusatz am Brand kann sich auf den dort verlaufenden Brandbach und die Rodung beziehen. Schon bald wuchs dem Ort mit dem Augustiner Chorherrenstifts-Kloster (1314) und dem Marktrecht (1410) überörtliche Bedeutung zu. Dies drückt sich auch im Bau der Wehrmauer im frühen 16. Jahrhundert aus. Sie ist noch heute im alten Stadtkern sichtbar. Genauso wie die drei wuchtigen, gut erhaltenen Stadttore, durch die man die Altstadt betritt: das Erlanger, das Forchheimer und das Erleinhofer Tor. Die Wehranlage verhinderte aber nicht, dass Neunkirchen am Brand im ausgehenden Mittelalter und in der neueren Zeit sowohl in den Bauernkriegen (1525) als auch im Markgrafen- (1551) und im Dreißigjährigen Krieg (1618-48) Schauplatz heftiger, kriegerischer Auseinandersetzungen war.<br />
Die letzte Zuzugswelle, prägte die Stadt nachhaltig: Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich dort viele Heimatvertriebene an. Zusammen mit den »Siemensianern«, die nach Erlangen pendelten, suchten sie nach ausreichend Wohnraum. Dies führte zu zahlreichen Neubaugebieten, die den eigentlichen (Klein-)Stadtkern beinahe dahinter verschwinden lassen.<br />
Auf der wenig befahrenen Straße und einem parallel dazu verlaufenden Radweg erreicht man ein fränkisches Bilderbuchdorf, Hetzles. Das im Jahr 1109 erstmals urkundlich erwähnte Dorf glänzt durch seine zahlreichen Fachwerkhäuser älteren und jüngeren Datums und die knorrigen Bäume, die die Hauptstraße samt dazu gehöriger Wirtschaften säumen. Bekannt geworden ist Hetzles aber auch durch einen Ringwall und einige Abschnittsbefestigungen aus der Hallstatt- und der Latènezeit auf dem Hetzleser Berg. Interessant ist das Dorfwappen, das über einen silbern und blau geteilten Schildfuß in Rot einen schräg gestellten Bischofsstab aufweist. Daneben sieht man gestielte Kirschen und ein silbernes Ammonshorn. Die Darstellung verweist mit dem Schildfuß auf die Familie Breitenstein, die im 14. Jahrhundert in Hetzles ansässig war, der Stab auf Michael von Deinlein, Erzbischof in Bamberg von 1858 bis 1875. Sein Geburtshaus befindet sich im Dorf.<br />
In der Dorfmitte geht es links ab nach Honings, in dem es ebenfalls malerische Fachwerkhäuser gibt. Von Honings aus geht es bergab etwa vier Kilometer auf einer viel befahrenen Landstraße nach Effeltrich, dessen Namen so viel bedeutet wie »Ort mit vielen Äpfeln« oder »Apfelreich«. Die 1174 erstmals urkundlich erwähnte und bis 1802 zum Hochstift Bamberg gehörende Siedlung weist auch heute noch eine ausgeprägte Obstbaumzucht auf. Im Lauf seiner Geschichte wurde der Ort im Hussiten- (1430) und im Markgrafenkrieg (1449/50) – hier von Nürnberger Truppen – zerstört. Aus diesem Grund baute man zwischen 1470 und 1490 eine imposante Wehrkirche. Einen guten Eindruck von der ursprünglichen Befestigungsanlage gibt der noch an der Ostseite erhaltene Torbau. Die Kirche selbst vermittelt, obwohl ihre Bauten älteren Datums sind, einen barocken Eindruck. Dies sieht man auch an der bunten Figurengruppe Laurentius-Georg-Sebastian, die den Wehrgang schmückt. Entstanden ist sie im frühen 16. Jahrhundert. Darüber hinaus sollte man sich auf jeden Fall die wohl über 800 Jahre alte Linde im Ortskern und die Kirchenburg ansehen. Danach bleibt nur noch der Heimweg, entweder zum fünf Kilometer entfernten Baiersdorfer Bahnhof oder über Adlitz nach Erlangen (Variante 3 Abstecher). </p>
<p>Rainer Büschel; Fotos: Mile Cindric</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/10/ein-ausflug-ins-apfelbaumland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sport treiben nur die Gesunden</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/10/sport-treiben-nur-die-gesunden/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/10/sport-treiben-nur-die-gesunden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 19:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=10427</guid>
		<description><![CDATA[Egal ob Herzsportgruppe, Nordic Walking oder Rückenschule – Sport fördert die Gesundheit. Das Problem dabei: Gerade Menschen, die etwas für ihre Gesundheit tun müssten, zieht es relativ selten in die Turnhallen. „Je weniger zufrieden Männer und Frauen mit ihrer Gesundheit sind, desto seltener treiben sie Sport“, sagt die Heidelberger Soziologin Simone Becker.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F10%2Fsport-treiben-nur-die-gesunden%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F10%2Fsport-treiben-nur-die-gesunden%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10428" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/sport-web.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/sport-web.jpg" alt="" title="sport-web" width="300" height="200" class="size-full wp-image-10428" /></a><p class="wp-caption-text">Sport fördert zwar die Gesundheit, aber meist sind es nur die Gesunden, die sich bewegen.  Foto: epd</p></div>Egal ob Herzsportgruppe, Nordic Walking oder Rückenschule – Sport fördert die Gesundheit. Das Problem dabei: Gerade Menschen, die etwas für ihre Gesundheit tun müssten, zieht es relativ selten in die Turnhallen. „Je weniger zufrieden Männer und Frauen mit ihrer Gesundheit sind, desto seltener treiben sie Sport“, sagt die Heidelberger Soziologin Simone Becker. Das ist das Ergebnis ihrer kürzlich als 400. SOEPpaper veröffentlichten Studie.</p>
<p>Die SOEP-Daten zeigen: Im Laufe des Lebens lässt die Gesundheitszufriedenheit der Deutschen immer mehr nach. Gleichzeitig geht die sportliche Aktivität zurück. Zwar ist der Anteil der Deutschen, die mindestens einmal pro Woche Sport treiben, in den vergangenen 15 Jahren um 16 % gestiegen. Aber mit zunehmendem Alter zieht es die Deutschen immer seltener in die Turnhallen. „Je weniger zufrieden Männer und Frauen mit ihrer Gesundheit sind, desto eher geben sie frühere sportliche Aktivitäten auf“, sagt Simone Becker. „Und desto seltener beginnen sie damit, regelmäßig Sport zu treiben.“</p>
<p>Die Folge: Im Alter von 18 Jahren treiben knapp 70 % der Männer und 42 % der Frauen wöchentlich Sport. Mit 35 Jahren zieht es etwa ebenso viele Frauen wie Männer, nämlich jeweils ca. 30 %, auf die Sportplätze. Unter den älteren Menschen ab 68 Jahren sind es nur noch jeweils 18 % der Frauen und Männer.</p>
<p>Warum lässt mit zunehmendem Alter nicht nur die Gesundheitszufriedenheit, sondern auch die Sportbegeisterung nach? „Natürlich kostet es mehr Überwindung Sport zu treiben, wenn man sich nicht fit fühlt“, sagt Simone Becker. Sie kritisiert aber auch das Konzept vieler Präventions- oder Rehabilitationsangebote, wie etwa Herzsportgruppen. „Solche Kurse werden meist nur zeitlich begrenzt angeboten“, so Becker. „Danach haben die Teilnehmer oft keine Möglichkeit mehr, das Training fortzusetzen.“</p>
<p>Für ihre Untersuchung hatte Simone Becker Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) ausgewertet, die zwischen 1986 und 2005 erhoben wurden. In den SOEP-Befragungen geben die Befragten auf einer Skala von 0 (gar nicht zufrieden) bis 11 (sehr zufrieden) an, wie zufrieden sie mit ihrer Gesundheit sind. Außerdem geben sie darüber Auskunft, wie oft sie Sport treiben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/10/sport-treiben-nur-die-gesunden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die alten Krauterer sind gern gesehen</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/09/die-alten-krauterer-sind-gern-gesehen/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/09/die-alten-krauterer-sind-gern-gesehen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 05:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Kleingarten]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=10300</guid>
		<description><![CDATA[Ein kleiner Kirschbaum, ein kaum größerer Birnbaum, ein Weinstock, ein Haselnussstrauch, Stachelbeeren. Blumen natürlich, ein Rasenstück und ein bisschen Gemüse, den Gartenteich nicht zu vergessen und die leuchtend orangerot gestrichene Laube – das ist es im Wesentlichen. Ein typischer Kleingarten. Davon gibt es knapp 6000 in Nürnberg und eine Million im ganzen Land. Aber für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F09%2Fdie-alten-krauterer-sind-gern-gesehen%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F09%2Fdie-alten-krauterer-sind-gern-gesehen%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10339" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Krauterer.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Krauterer.jpg" alt="" title="66 Heft 3/2011 Kleingartenkolonie." width="300" height="200" class="size-full wp-image-10339" /></a><p class="wp-caption-text">Fachsimpeln am Gartenteich: German Dirner (links) und Thorsten Weber sind Kleingärtner mit Leib und Seele. Foto: Mile Cindric</p></div>Ein kleiner Kirschbaum, ein kaum größerer Birnbaum, ein Weinstock, ein Haselnussstrauch, Stachelbeeren. Blumen natürlich, ein Rasenstück und ein bisschen Gemüse, den Gartenteich nicht zu vergessen und die leuchtend orangerot gestrichene Laube – das ist es im Wesentlichen. Ein typischer Kleingarten. Davon gibt es knapp 6000 in Nürnberg und eine Million im ganzen Land. Aber für Thorsten Weber ist seine 200-Quadratmeter-Parzelle im Osten Nürnbergs, einen Steinwurf vom Goldbach entfernt, etwas ganz Besonderes. Dabei hält sich der Mann nicht einmal für den geborenen Gärtner. Aber: »Es hängen viele Erinnerungen daran«, sagt Weber. Denn der 41-Jährige führt den Garten »in der vierten Generation«.</p>
<p>Schon seine Urgroßmutter Theresia Mayr hat auf demselben Grund und Boden gewerkelt. Ihre Zeit als Kleingärtnerin begann in den 1920-er Jahren. Damals war die Anlage noch ziemlich neu, wie der Vorsitzende des Kleingartenvereins »Goldbach e.V.«, Horst Röckl, berichtet: »1910 haben Eisenbahner das brachliegende Land zwischen Bertastraße und dem Goldbach erschlossen. So sind die ersten 35 Gärten entstanden.«<br />
Damals steckte die Schrebergartenbewegung noch in den Kinderschuhen. Benannt nach dem Leipziger Arzt Moritz Schreber (1808–1861), geht der erste Schreberverein auf einen Schuldirektor namens Ernst Innozenz Hauschild zurück, einen Mitstreiter Schrebers. Eigentlich war es ein Schulverein, der in Zusammenarbeit mit Eltern seiner Schüler entstanden ist. Schrebergärten im eigentlichen Sinne legte erst der Lehrer Heinrich Karl Gesell um 1865 an. Zunächst als Beschäftigungsmöglichkeit für Kinder gedacht, entwickelten sich die Gärten bald zum Refugium für die ganze Familie.<br />
Ist der Kleingarten in den vergangenen Jahrzehnten ein wenig aus der Mode gekommen, so erlebt er gerade eine Renaissance. Fünf Millionen Anhänger hat er bereits. Mancherorts existieren lange Wartelisten. In Nürnberg nicht, da liegt die Anzahl der Anträge seit Jahren konstant um 350. Der Grund: Immerhin 4,6 Kleingärten kommen auf 100 Einwohner, damit belegt die Noris den dritten Platz im deutschlandweiten Ranking der Städte. Zwar beträgt das Durchschnittsalter der Schrebergärtner immer noch 60 Jahre. »Aber es strömen immer mehr junge Leute zu uns, denn die verkrusteten Strukturen sind aufgebrochen«, freut sich Jochen Obermeier vom Stadtverband der Kleingärtner Nürnbergs. Thomas Wagner vom Bundesverband deutscher Gartenfreunde in Berlin kann den Trend bestätigen. »In den Jahren von 2003 bis 2008 gingen 45 Prozent der Neuverpachtungen an junge Familien, die ihre Kinder wieder im Grünen aufwachsen lassen wollen. Und 64 Prozent aller Pächter, die seit 2000 einen Garten haben, sind jünger als 55 Jahre.« </p>
<p>Etwas blüht immer<br />
Der Nürnberger Thorsten Weber gehört zu diesen »jungen« Schrebergärtnern. Er hat »sein« Stückchen Land erst im vergangenen Jahr übernommen. Bis dahin war es die kleine Oase seiner Mutter Edeltraud Dirner. Sie war die Pächterin der Laubenparzelle, jedoch war sie schwer krank und konnte sich nicht mehr richtig um Blumen und Bäume kümmern. Vergangenes Jahr starb sie mit 59 Jahren. Doch Spuren ihrer Arbeit finden sich überall. »Das Rundbeet hat Mutter angelegt. Etwas blühte immer bei ihr«, sagt Sohn Thorsten. Was da wann für bunte Tupfer im Grün sorgt, weiß er zwar noch nicht. »Aber ich komm’ da rein«, versichert er. Klassische Beete hat er abgeschafft, den Gartenteich hat er erst vor einiger Zeit geschrubbt. Nie wurde auch nur ein Gedanke daran verschwendet, den Garten aufgrund der neuen familiären Situation aufzugeben. »Er gehört doch dazu.«<br />
»Ich bin hier praktisch aufgewachsen«, sagt Thorsten Weber. »Unsere Gartennachbarn beispielsweise, beide 80, kennen mich, seit ich zur Welt gekommen bin.« Ein altes Foto, das Weber hervorholt, zeigt einen kleinen Buben auf einem Töpfchen mitten im Grünen. »Sommer 1970«, erklärt er und lächelt. »Auch als ich älter wurde, war ich oft hier. Nach der Schule bin ich zum Essen hergekommen. Hier habe ich mir mein Taschengeld abgeholt. Vom Freibad ging es nicht etwa auf direktem Weg nach Hause, obwohl wir bloß ums Eck gewohnt haben. Nein, der Garten war der Anlaufpunkt! Hier waren alle vom Frühjahr bis zum Herbst, und meist bis zum Einbruch der Dunkelheit: die Mutter, später auch der Stiefvater, die Großeltern, und die Uroma sowieso. Sie lebte bis 1990 und war selbst noch mit 85 Jahren im Garten aktiv.« »Und wie gern«, berichtet Weber, »habe ich hier mit der Clique gezeltet und gefeiert.«</p>
<p>Relaxen und Lesen<br />
Heute liebt der Nürnberger den Garten hauptsächlich als Rückzugsort. Zum Relaxen, Lesen, Lernen. »Mein Fußball- und auch der Tennisverein sind nur wenige hundert Meter entfernt,  15 Minuten brauche ich bis nach Hause. Kurz: Der Garten liegt im Zentrum meines Lebens.« Und noch immer finden im »grünen Wohnzimmer« Feiern statt. An Silvester zum Beispiel, wo bei Schnee und Eis im Freien gegrillt wurde. Tradition ist die jährliche »lange Nacht«; bei Kerzenlicht sitzt man von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang beisammen.<br />
»Früher ging’s hier zu wie in einer Großfamilie«, erinnert sich German Dirner, Webers Stiefvater. Bei Gesprächen über den Gartenzaun hat man einander gefragt: »Wie geht’s? Brauchst du Birnen? Dann bringe ich dir welche rüber.« Inzwischen hat das Publikum gewechselt, viele Migranten sind dazugekommen. »Die neuen Pächter zeigen wenig Interesse an Gemeinsamkeiten. Lieber bleibt jede Familie unter sich mitsamt den Kindern und Freunden.  Das find’ ich schade.« Es gehe dadurch viel Kleingartenkultur verloren, findet der 64-jährige Rentner.<br />
Für manch Außenstehenden sieht diese Kultur freilich auch nach Spießigkeit aus. »Mit Spießertum hat ein Kleingarten nichts zu tun«, widerspricht Thorsten Weber. »Es kommt natürlich drauf an, was man darunter versteht«, räumt er ein. »Für mich ist der wahre Spießer tätowiert und sitzt in der Sonne am Ballermann.«</p>
<p>Ute Fürböter<br />
Fotos: Mile Cindric</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/09/die-alten-krauterer-sind-gern-gesehen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Elektro-Motorrad auf Rekord-Kurs</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/08/elektro-moto/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/08/elektro-moto/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 08:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[E-Bike]]></category>
		<category><![CDATA[E-Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[grüne Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Thede]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Utah]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=9651</guid>
		<description><![CDATA[E-Bikes sind in der älteren Generation der Renner. Aber nicht nur die Senioren steigen gerne auf die Räder mit Hilfsmotoren um, zunehmend kaufen auch jüngere Menschen diese Produkte. Deswegen ist die Industrie daran interessiert, diese technisch weiter zu entwickeln. Ein Schritt dahin war jetzt in Utah der Weltrekord, den ein E-Motorrad aufstellte. Diese Geschwindigkeitswettkampf hat auch Auswirkungen auf den Fortschritt bei E-Bikes, die manche für wesentlich erfolgreicher halten als E-Automobile.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F08%2Felektro-moto%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F08%2Felektro-moto%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_9654" class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/E-Motorrad.jpeg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/E-Motorrad.jpeg" alt="" title="E-Motorrad" width="280" height="209" class="size-full wp-image-9654" /></a><p class="wp-caption-text">Paul Thede: Fuhr in den Bonneville Salt Flats zum Weltrekord. Foto: Race Tech</p></div>Erstmals erreichte ein Elektro-Motorrad eine Geschwindigkeit von über 200 Meilen pro Stunde. Mit 215,960 mp/h (ca. 348 km/h) fuhr Paul Thede, CEO des Bike-Zulieferers Race Tech gleich zwei mal zum Rekord. Gelang ihm vor drei Wochen bereits, mit 206 mp/h die bislang unerreichte Barriere zu überwinden, pulverisierte er nun auch die neue Bestmarke.  Markus Kreusch, Geschäftsführer des Stromberaters Strom-Prinz http://www.strom-prinz.de , sieht elektrische Zweiräder klar im Vorteil zu E-Autos.</p>
<p>Für Thede, der für dieses Vorhaben mit dem Motorradhersteller Lightning Motorcycles http://lightningmotorcycle.com kooperierte, ging es bei diesem Lauf um mehr als bloße Geschwindigkeit: &#8220;Die 200 mp/h-Grenze auf einem elektrischen Bike zu knacken ist mehr als nur ein weiterer Rekord. Es ist ein Schritt in Richtung &#8216;grüner Technologie&#8217; auf der ganzen Welt&#8221;, sagte er gegenüber mylifeatspeed.com. Partner Hatfield stellte das Rekord-Motorrad her. Er sieht es als seine Mission, E-Bikes auf eine Stufe zu ihren benzinbetriebenen Pendants zu bringen. Thede passte die Maschine an seine Bedürfnisse an und stattete sie mit hydraulischen Bauteilen aus der Produktion von Race Tech &#8211; die in diesem Bereich zu den führenden Herstellern zählen &#8211; aus. Der Firmenchef ist ehemaliger MotoCross-Profi und begann 2005 mit seinen Fahrten in Bonneville. Seitdem konnte er in nur sechs Jahren ganze 13 Rekorde einstellen. Bevor Thede die 200-Meilen-Mauer durchbrach, lag die Höchstgeschwindigkeit für ein elektrisches Motorrad bei knapp über 173 mp/h (279 km/h). Auch diesen Spitzenwert hatte er zuvor selbst aufgestellt.</p>
<p><strong>Zweiräder im Aufwind</strong></p>
<p>Markus Kreusch beobachtet den Geschwindigkeitswettkampf der Elektro-Zweiräder, und sieht die Batterietechnologie derzeit im Fokus der Entwicklung. &#8220;Es findet ein globaler Akku-Wettlauf statt&#8221;, so der Experte im pressetext-Interview. &#8220;Im Bereich der Elektromotoren sind keine Quantensprünge mehr zu erwarten, bei den Akkus ist aber noch viel Luft nach oben&#8221;. Er sieht E-Bikes und Roller klar im Vorteil gegenüber Elektroautos. &#8220;Ein Auto bietet mehr Platz, muss mehr transportieren können und Zusatzleistungen wie eine Klimaanlage oder Heizung bieten &#8211; das kostet viel Energie&#8221;, so Kreusch. &#8220;Auf ein Motorrad möchte man sich draufsetzen und einfach fahren&#8221;. Dabei bietet ein Bike klare Vorteile im Stadtverkehr, lässt sich im eigenen Hausflur auftanken und unterliegt niedrigeren Erwartungen in Sachen Reichweite. &#8220;Die Frage, die sich stellt, ist: Wieviel Kapazität kann man in den begrenzen Platz eines Bikes verbauen?&#8221;, erläutert der Unternehmer.</p>
<p>Dabei sind die zweirädrigen Vehikel unterschiedlicher Leistungsklassen mittlerweile auch breit verfügbar. Zum Kauf oder zur Leihe findet man sie vom Kfz-Händler bis zum Radverleih, der Preisunterschied zu herkömmlich betriebenen Fahrzeugen ist zudem budgetär leichter zu bewältigen als bei Autos. Ein Zeugnis für die steigende Verbreitung legt die Schweizer Post ab, die im Großraum Zürich mittlerweile mit über 1.000 Elektrorollern verkehrt. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/08/elektro-moto/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Manche Elektrofahrräder haben Mängel</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/07/e-bike-test/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/07/e-bike-test/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 10:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bremsen. Rahmen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Bikes]]></category>
		<category><![CDATA[Hollandrad]]></category>
		<category><![CDATA[Kauf]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Motor]]></category>
		<category><![CDATA[Rahmen schwach]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Trekkingräder]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Warentest]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=9225</guid>
		<description><![CDATA[Pegasus hat weiterhin Probleme mit den Rahmen seiner E-Bikes: Im Test der Stiftung Warentest sind sie nach 10.000 Kilometern gebrochen. Eine bekannte Schwachstelle, denn schon im vergangenen Jahr musste der Hersteller aus demselben Grund rund 11.000 Modelle zurückrufen. Jetzt haben die Warentester gemeinsam mit dem ADAC zwölf Fahrräder mit Zusatzmotor, sogenannte Pedelecs, überprüft. Auch für Ruhrwerk gab es ein „Mangelhaft“ – die Bremsen sind zu schwach. Am 3. August bietet die Zeitschrift einen Chat mit Experten an. Die ausführliche Bewertung der Tester finden Sie hier.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F07%2Fe-bike-test%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F07%2Fe-bike-test%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/07/rad-neu.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/07/rad-neu.jpg" alt="" title="rad neu" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-9260" /></a>Erstmals führte die Stiftung Warentest einen umfangreichen Test von 12 Elektrofahrrädern durch. Dabei fehlten einige beliebte Modelle, wie Kommentatoren bei dem <a href="http://www.test.de/">Internet-Auftritt</a> der Stiftung Warentest vermerkten. Dennoch ist der Prüfbericht der renommierten Verbraucherzeitschrift hilfreich und informativ.</p>
<p>Die ausgewählten Komfort- und Trekkingräder gehören zur Gruppe der Pedelecs. Der inzwischen gebräuchliche Name steht für „Pedal Electric Cycle“. Das sind Fahrräder, bei denen ein Elektromotor den Radler unterstützt, solange der in die Pedale tritt. „Gasgeben“ ohne zu treten, wie bei einem Mofa, ist nicht möglich. Beim Fahren schaltet sich der Motor ab, sobald 25 km/h erreicht sind. Wer schneller fahren möchte, muss auf Muskelkraft „umschalten“. Führerschein und Versicherungskennzeichen sind für Pedelecs nicht erforderlich. Immerhin: Die Kraft der leistungsstarken Akkus kann inzwischen für Touren bis rund 100 Kilometer Länge ausreichen.</p>
<p>Bei Pedelecs springt der 250-Watt-Elektromotor erst an, wenn man in die Pedale tritt. Nur zwei Modelle im Test verfügen über eine Anfahr- oder Schiebehilfe, die von Flyer und Winora. Generell gilt für Pedelecs: Ist die Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht, schaltet sich der Motor ab. </p>
<p>Trotzdem müssen die Bremsen von Pedelecs mehr aushalten als normale Fahrräder, denn Durchschnittsgeschwindigkeit und Gewicht sind höher. Im Test hat sich gezeigt, dass die Bremsen mancher Pedelecs diesen Anforderungen nicht genügen. Drei Modelle haben recht schwache Bremsen: Giant Twist Esprit Power, Kettler Twin Front NX8 und KTM Macina Dual. Das Elektrofahrrad von Ruhrwerk bremst sogar nur „mangelhaft“. Sehr effektiv sind hingegen die hydraulischen Felgenbremsen der drei „guten“ Räder im Test: Kreidler Vitality Elite, Raleigh Leeds HS und Diamant Zouma Sport+. Das „gute“ Rad von Kreidler hat noch einen anderen Vorteil: Der Akku ist nach rund zwei Stunden und 15 Minuten komplett aufgeladen. Bei Winora und Kalkhoff sind es acht bis neun Stunden.  Die Rahmen und Bremsen von Pedelecs müssen dem höheren Gewicht der Räder und der höheren Durchschnittsgeschwindigkeit standhalten. Aber gerade in dem Punkt offenbarten manche Räder im Test ihre Schwächen. Schon nach knapp 10 000 Kilometern brach bei einem Rad der Rahmen. Das ist mangelhaft. Das zweite Mangelhaft im Test kassierte ein weiteres Pedelec für seine viel zu schwachen Bremsen. Bei drei weiteren Modellen ist die Bremswirkung nur ausreichend. Sie verpassten daher ein besseres Qualitätsurteil.</p>
<p>Den Elektroantrieb gibt es für alle Fahrradtypen. test hat sich bei der Auswahl für die Untersuchung an einer Umfrage unter rund 1 000 test-Lesern orientiert und Modelle der beiden beliebtesten Bauarten ausgewählt: Alu-Komforträder mit tiefem Durchstieg und Alu-Trekkingräder mit 28-Zoll-Laufrädern sowie Diamantrahmen. Auch innerhalb der Gruppen ist für jeden Geschmack etwas dabei: Unterschiedliche Reifenbreiten, Lenker- und Sattelformen sowie Naben- oder Kettenschaltungen – je nachdem ob Radler eher sportlich oder komfortabel unterwegs sein möchten.</p>
<p>In Bayern ging es bergauf, bergab und über gerade Strecken: Drei Frauen und vier Männer, alles erfahrene Freizeitradler, sammelten auf der Teststrecke ihre Eindrücke. Zusätzlich führten die Tester in mehreren Labors umfangreiche Prüfungen zur elektrischen und mechanischen Sicherheit durch. Ein Prüfstand etwa simulierte eine Fahrtstrecke von 20 000 Kilometern, um die Bruchfestigkeit von Gabel, Lenker und Vorbau, Sattelstütze sowie Rahmen zu testen. Darüber hinaus holperten die Räder noch über einem Rollenprüfstand, der unterschiedliche unebene Straßenbeläge wie Pflastersteine nachahmte, um die Haltbarkeit weiterer Teile – vom Schutzblech bis zum Gepäckträger – zu testen. Bei der Begutachtung der Bremswirkung flossen neben den subjektiven Erfahrungen der Testradler auch Messungen im Prüflabor ein.</p>
<p>Für eines der drei guten Elektrofahrräder, müssen Radler zwischen 2 200 und 2 700 Euro ausgeben. Dafür erhalten sie Räder mit guten Fahreigenschaften und sehr effektiven Bremsen. Raum für Verbesserungen gibt es aber auch hier. Mal war die Akkuladedauer etwas lang, bei allen das Licht nur durchschnittlich oder die Gebrauchsanleitung oder CE-Kennzeichnung unvollständig.</p>
<p><strong>Erfahrene Radler sollten die Umstellung langsam angehen</strong></p>
<p>Auch wenn es keine Helmpflicht für Pedelec-Fahrer gibt: Sicherer ist es mit Helm auf jeden Fall. Denn sogar erfahrene Radler unterschätzen häufig die höhere Fahrdynamik bei einem E-Bike. Sie sollten sich Zeit nehmen, um sich an das Pedelec zu gewöhnen. Sonst kann es auch mal kritisch werden auf der Straße. Bei einigen Pedelecs wird die Motorunterstützung durch einen Sensor aktiviert, der auf die Umdrehung der Pedalkurbel reagiert. Dadurch kann der Schub verzögert einsetzen oder der Motor noch nachlaufen – auch wenn der Radler schon aufgehört hat zu treten. Pedelecs, deren Steuerung dagegen auf Pedaldruck reagieren, können sich an der roten Ampel plötzlich in Bewegung setzen, wenn der Fuß auf dem Pedal ruht. Das ist zum Beispiel der Fall bei Radlern, die es gewohnt sind, noch im Stand das Pedal auf „fünf nach Zwölf“ zu stellen und dann mit vollem Körpergewicht aufs Pedal steigen. Sicherer ist es, mit dem Pedal unten zu starten und erst dann mit Kraft in die Pedale zu treten, wenn es losgehen soll und der Radler im Sattel sitzt. Eine Umstellung vom gewohnten Fahrverhalten ist also durchaus angebracht.[caption id=&#8221;attachment_9220&#8243; align=&#8221;alignright&#8221; width=&#8221;300&#8243; caption=&#8221;E-Bikes sind sehr beliebt. Jetzt wurden zwölf Modelle von der Stiftung Warentest auf den Prüfstand gestellt.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/07/e-bike-test/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Elfriede rennt</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/07/elfriede-rennt/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/07/elfriede-rennt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 06:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Elfriede Nachtrab]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Never Walk Alone]]></category>
		<category><![CDATA[Women's Run]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=8823</guid>
		<description><![CDATA[Sport im Alter ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Aber Hochleistungssport im Alter sieht man eher selten. Noch seltener allerdings ist es, wenn eine beinahe 67-Jährige, die erst vor einem Jahr zum Laufen gekommen ist, daran denkt, einen Marathon zu bestreiten - bevor sie 70 Jahre alt ist. Elfriede Nachtrab aus Nürnberg hat sich dieses Ziel gesteckt und auch realistische Chancen, es zu erreichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F07%2Felfriede-rennt%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F07%2Felfriede-rennt%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_8825" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/07/titel-2-11.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/07/titel-2-11.jpg" alt="" title="titel 2-11" width="300" height="450" class="size-full wp-image-8825" /></a><p class="wp-caption-text">Elfriede Nachtrab aus Nürnberg will mit 70 Jahren ihren ersten Marathon laufen. Foto: Mile Cindric</p></div>Der Tag, der einen Wendepunkt in ihrem Leben darstellt, ist Elfriede Nachtrab noch genau im Gedächtnis. »Es war am 25. Juli 2010. Da habe ich in einer Sonntagszeitung geblättert und eine Notiz gelesen, in der es um den Stadtlauf im folgenden Oktober ging. Wer mitmachen wolle, könne sich melden. Plötzlich hatte ich die verrückte Idee: Das probier’ ich auch«, erinnert sich die 66-Jährige. Schon am Montag rief sie Bernhard Nuss an, den Sportlichen Leiter des Nürnberger Vereins »Never Walk Alone« – und fand sich schon tags darauf zum Lauftreff am Wanderparkplatz beim Tiergarten ein. »Ich hatte ganz normale Straßenschuhe an, auch keine besondere Sportkleidung, aber das war egal«, erzählt sie von ihrem ersten Lauf. Er begann für sie, wie für alle anderen Anfänger, recht schonend: fünf Minuten Walken und eine Minute Joggen im Wechsel, zusammen eine halbe Stunde lang. Für Elfriede Nachtrab war das eine leicht zu leistende Übung. Sie spürte gleich, wie Kopf, Herz und Körper dieser Bewegungsart zustimmten. Offenbar sah man ihr das an, denn auch Trainer Bernhard Nuss, der mit der Anfängergruppe lief, wusste gleich, dass in dieser älteren Dame ein unentdecktes Lauftalent schlummerte. </p>
<p>Davon hatte sie selbst nichts geahnt. Aktiven Sport hatte die ehemalige Verkäuferin nie betrieben. Sie fuhr Rad, arbeitete mit Ver-gnügen in ihrem großen Garten, lief »aus Überzeugung« jede Treppe zu Fuß hinauf und hinab und hatte darüber hinaus keinen Drang nach zusätzlicher körperlicher Betätigung. Die Spaziergänge mit dem Ehemann fielen allerdings schon eher in die sportliche Kategorie: »So zehn bis fünfzehn Kilometer, aber stramm gelaufen!« Das machen die beiden noch heute.<br />
Das Lauffieber hat allerdings nur Elfriede, nicht ihren Mann gepackt. Ihr erstes anvisiertes Ziel – »Lauf10« beim Stadtlauf in Nürnberg – ging sie nicht nur mit nagelneuen Laufschuhen, sondern auch mit einer gehörigen Portion Konsequenz an. Dazu kam, dass sie sowohl mit ihrer Gruppe von Mitläufern als auch mit Trainer Bernhard Nuss sehr zufrieden war, der sie, ohne jeden Leis-tungsdruck, anleitete und förderte. Und Elfriede Nachtrab machte ihm und dem Verein, dessen Mitglied sie inzwischen war, alle Ehre: Den Stadtlauf am 3. Oktober letzten Jahres meisterte sie mit Bravour und einer Zeit von einer Stunde und 11 Minuten. Beim Silvesterlauf unterbot sie ihre Leistung bereits um mehr als elf Minuten, obwohl die Strecke um den Wöhrder See nicht einfach war: Schnee und Matsch machten den Läufern zu schaffen. </p>
<p>Aber was ist schon schlechtes Wetter für begeisterte Sportler? Nicht nur Wettkämpfe, sondern auch die regelmäßigen Trainings-läufe im Tiergartengelände finden bei Schnee und Eis, Regen und Sonnenschein statt. Dreimal wöchentlich, dienstags und don-nerstags ab 18.30 Uhr und samstags ab 13 Uhr gehen die Leute auf die Strecke. Der Vereinsname ist zugleich das Motto: »Niemals allein laufen«.</p>
<p>»Laufen tut in jedem Alter gut«, sagt Übungsleiter Bernhard Nuss, der inzwischen vier Trainerscheine besitzt und aus sportlicher Überzeugung Menschen in Bewegung bringen will. »Wenn man es langsam angeht und um seine eigene körperliche Leistungsfä-higkeit weiß, kann man auch mit über Siebzig noch mit Gewinn und Freude laufen.« Immerhin rät er älteren Interessenten zu einer ärztlichen Untersuchung, bevor sie mit dem Laufen beginnen. Die schnell entschlossene Elfriede Nachtrab hatte daran allerdings keinen Gedanken verschwendet und es auch nicht bereut. Gesund ist sie und schlank sowieso. »Ich esse halt nicht viel und schmeiße lieber mal a Bröckerla weg.« Inzwischen hat sie sich vorgenommen, ein bisschen gegenzusteuern, »weil die Pfunde halt nur so purzeln beim Laufen«. </p>
<p>Als Teilnehmerin am »Runtalya 2011«, einem großen internationalen Laufwettbewerb in der Nürnberger Partnerstadt Antalya, hat sie im März erneut »Pfunde purzeln lassen«. In der W70-Altersklasse schaffte sie den Halbmarathon über 21,1 Kilometer in zwei Stunden und drei Minuten – »eine Topleistung«, wie Übungsleiter Nuss bestätigt. Seine »Never Walk Alone«-Gruppe stellte in der Türkei mit etwa 40 Teilnehmern eine starke Lauffraktion – die ersten Anmeldungen für 2012 sind schon eingegangen. Elfriede Nachtrab wird gewiss wieder dabei sein. Vorher aber ist für sie noch allerhand geboten, beispielsweise der »Women’s Run« über acht Kilometer in München, wo nur Frauen laufen (und das in Pink!). Aber voraussichtlich tritt sie auch bei mehreren regionalen Wettbewerben wie etwa dem Metropolmarathon in Fürth an. </p>
<p>»Elfriede rennt« könnte man in Anlehnung an einen Kinofilm sagen – und das will sie mit Begeisterung weiter tun. Sie wird im August schließlich erst 67. Und sie hat ein großes Ziel vor Augen, wie Übungsleiter Bernhard Nuss verrät: »Vor dem 70. Geburtstag will unsere Elfriede unbedingt einen Marathon laufen.«</p>
<p>Brigitte Lemberger; Fotos: Mile Cindric</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/07/elfriede-rennt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Lies doch mal ein gutes Buch!&#8221;</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/06/lies-doch-mal-ein-gutes-buch/</link>
		<comments>http://www.magazin66.de/2011/06/lies-doch-mal-ein-gutes-buch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 08:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ausspannen]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Erholung]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=8722</guid>
		<description><![CDATA[Die Urlaubszeit naht – damit wird es Zeit für die Buchhandlungen in Stadt und Land, sich auf einen gewaltigen Käuferansturm einzustellen. Schließlich nimmt ja praktisch jeder "ein gutes Buch" mit in den Urlaub. Sogar Barack Obama soll zum Ausspannen auf der Atlantik-Insel Martha’s Vineyard "gute Bücher" mitnehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F06%2Flies-doch-mal-ein-gutes-buch%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F06%2Flies-doch-mal-ein-gutes-buch%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<div id="attachment_8730" class="wp-caption alignright" style="width: 325px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/06/kopie_Seite_1_Bild_110001.jpg"><img class="size-full wp-image-8730  " title="kopie_Seite_1_Bild_110001" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/06/kopie_Seite_1_Bild_110001.jpg" alt="" width="315" height="241" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht jeder möchte einen Gedichtband mit in den Urlaub nehmen. Cartoon: Sebastian Haug</p></div>
<p>Die Urlaubszeit naht – damit wird es Zeit für die Buchhandlungen in Stadt und Land, sich auf einen gewaltigen Käuferansturm einzustellen. Schließlich nimmt ja praktisch jeder &#8220;ein gutes Buch&#8221; mit in den Urlaub. Sogar Barack Obama soll zum Ausspannen auf der Atlantik-Insel Martha’s Vineyard &#8220;gute Bücher&#8221; mitnehmen. Die permanent und gedankenlos verwendete Wortpaarung &#8220;Gutes Buch&#8221; hat es wirklich in sich, hebt sie doch die schlichte Tätigkeit des Lesens in den Bereich einer kulturellen Leistung. Frühzeitig von den Eltern gehört und angewendet (&#8220;Lies doch mal ein gutes Buch!&#8221;) wirkt sie beim Kind nachhaltig bis ins Erwachsenenalter.</p>
<p>Ob meine Lektüre hohen literarischen Ansprüchen genügt, darüber denke ich überhaupt nicht nach. Im Urlaub am Meer habe ich ein möglichst dickes Taschenbuch dabei, das ein paar Wasserflecken verkraften kann. Vorzugsweise ist es ein spannender oder herzergreifender Schmöker, bei dem ich auch mal den Faden verlieren darf, wenn ich zwischendurch meine Blicke schweifen lassen oder ein bisschen träumen möchte.</p>
<p>Während einer Reise, ob im Bus, Flugzeug oder Zug, wo man in der Regel recht eng nebeneinander sitzt, bin ich sorgsam darauf bedacht, dass meine Lektüre möglichst sexfrei ist – für den Fall, dass mir jemand über die Schulter linst. Früher habe ich das umgekehrt gehandhabt. Nein, nicht mit Sex, sondern mit hochgeistigen Texten. Auf meiner täglichen Fahrt zur Schule trug ich Bücher mit gewichtigen Titeln unterm Arm und hoffte, alle Welt nähme das zur Kenntnis und staunte entsprechend! Oder ich las Gedichte. &#8220;Was für ein feinsinniges junges Mädchen&#8221;, haben dann bestimmt meine Mitfahrer gedacht. Oder wenigstens habe ich mir das eingebildet.</p>
<p>Darüber bin ich heute hinaus. Ich muss nicht mehr Eindruck schinden, sondern darf, zu meinem puren Vergnügen, öffentlich den größten Käse lesen oder, still für mich allein, irgendeine verzwickte Geschichte.</p>
<p>Vielleicht irre ich mich aber auch, und meine Mitmenschen haben bei ihrer Suche nach dem &#8220;guten Buch&#8221; tatsächlich eine bestimmte Kategorie im Sinn… ? Möglicherweise lesen sie im Urlaub auf der Alm gern mal wieder die »Bhagavad Gita« und am Meer die &#8220;Odyssee&#8221;? Am Abend in der gemütlichen Bar &#8220;Zettels Traum&#8221; und vor dem Einschlafen &#8220;Die Leute von Seldwyla&#8221;? Liebe Buchhändler, helft mir doch bitte bei dieser Frage auf die Sprünge, ihr habt euch ja schon gewappnet!</p>
<p><em>Brigitte Lemberger</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.magazin66.de/2011/06/lies-doch-mal-ein-gutes-buch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

