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	<title>sechs+sechzig &#187; Vermischtes</title>
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	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
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		<title>Abschiedsgeschenk der Firma: Es muss nicht immer ein Fresskorb sein!</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 17:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn Beschäftigte vor dem altersbedingten Abschied aus dem Unternehmen stehen, dann sind Wein, Pralinen &#038; Co. das Übliche. Nicht teurer, aber wesentlich nachhaltiger für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist das neue Programm "PLUS ULTRA", das aus einem aus wissenschaftlich fundierten Test, einem hochwertigen Ratgeber und einem Coaching besteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/plusultra_ratgeber_titel.gif"><img class="size-full wp-image-12339 alignright" title="plusultra_ratgeber_titel" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/plusultra_ratgeber_titel.gif" alt="" width="200" height="283" /></a>Wenn Beschäftigte vor dem altersbedingten Abschied aus dem Unternehmen stehen, dann sind Wein, Pralinen &amp; Co. das Übliche. Nicht teurer, aber wesentlich nachhaltiger für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist ein neues Programm namens &#8220;PLUS ULTRA&#8221;, das aus einem aus wissenschaftlich fundierten Test, einem hochwertigen Ratgeber und einem Coaching besteht.</p>
<p>Wer vor dem Ruhestand steht, kann sich mit dem einzigartigen, dreistufigen Programm auf die neue Lebensphase mit vielfältigen Chancen vorbereiten: Bei PLUS ULTRA bestimmen Menschen vor dem Ende des Berufslebens mit einem Test zunächst ihre persönlichen Voraussetzungen und erhalten dann einen Ratgeber mit speziell auf jeden Typ zugeschnittenen Informationen und Tipps.</p>
<p><strong>Motiviert in den Unruhestand </strong></p>
<p>Ehrenamt, Schrebergarten, Weltreise oder doch noch für das Unternehmen aktiv bleiben? Hunderttausende scheiden Jahr für Jahr altersbedingt aus dem Arbeitsleben aus, und meist erfahren sie dabei eine einschneidende Veränderung: Der gewohnte Tagesablauf entfällt, ebenso die Bestätigung im Beruf und mit dem Kollegenkreis ein Teil des sozialen Umfelds. PLUS ULTRA hilft, die neue Freiheit zu nutzen.</p>
<p><strong>Vorteile für Unternehmen</strong></p>
<p>Auf das Potenzial älterer Mitarbeiter kann gerade angesichts des Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung nicht verzichtet werden. Arbeitgeber<br />
können PLUS ULTRA für diese Mitarbeiter buchen und so einerseits für das bisher Geleistete einen besonderen Dank aussprechen. Andererseits können sie die Beschäftigten für die Schlussphase des Berufslebens gezielt motivieren und gegebenenfalls klären, ob sich Arbeitnehmer auch nach Erreichen der Altersgrenze für das Unternehmen einsetzen wollen, zum Beispiel als Berater mit Erfahrungswissen oder Mentoren für Auszubildende. Bei Bedarf runden passende Seminare im Unternehmen (Coaching) das Programm ab.</p>
<p><strong>Test zur Standortbestimmung </strong></p>
<p>Den Anfang des Programms macht eine persönliche Standortbestimmung mit dem etwa 20-minütigen Test PLUS ULTRA, der sich sicher und bequem online ausfüllen lässt: Wo liegen meine Interessen? Welche Ressourcen bringe ich mit? Das Testergebnis kommt per Post ins Haus und zeigt jedem Teilnehmer individuell, welchem Typ er in welchem Maße entspricht: natur – sozial – wissen – praktisch – kreativ – initiativ.</p>
<p><strong>Ratgeber mit typgerechten Infos </strong></p>
<p>Um die Erkenntnisse direkt praktisch umsetzen zu können, erhalten die Teilnehmer zusammen mit dem Testergebnis den Ratgeber PLUS ULTRA mit 224 hochwertig gestalteten Seiten. Er bietet für jeden Interessentyp anschauliche Beispiele für Betätigungsmöglichkeiten im Ruhestand mit spannenden Geschichten, Porträts von Menschen in entsprechenden Lebenslagen und Interviews mit Prominenten. Ein Extrateil informiert über wichtige Themen wie Finanzen, Gesundheit und Lebensart. Test und Ratgeber kosten im Paket pro Person 79 Euro.</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://www.plus-ultra-programm.de" target="_blank">www.plus-ultra-programm.de</a></p>
<blockquote><p><strong>PLUS ULTRA – der Test</strong></p>
<p>- flexibel und sicher über Online-Zugang<br />
- Dauer etwa 20 Minuten<br />
- Fragen zu Interessen und Ressourcen<br />
- wissenschaftlich fundiert<br />
- personalisierte Testauswertung mit Ratgeber per Post<br />
- keine Weitergabe von Personendaten an Dritte</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>PLUS ULTRA – der Ratgeber</strong></p>
<p>- 224 Seiten, DIN A4<br />
- journalistischer Magazinstil<br />
- strukturiert nach Test-Typen<br />
- inklusive Sonderteil zu allgemeinen Themen (u.a. Standortbestimmung, Gesundheit, Finanzen, Lebensart)<br />
- komfortabler Test-Zugang<br />
- Onlinedienst mit laufend ergänzten Tipps für jeden Typ<br />
- Vernetzung mit Facebook</p></blockquote>
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		<title>Ratgeber &#8220;Wohnen für Hilfe&#8221;</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2012/02/ratgeber-wohnen-fur-hilfe/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 05:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen für Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnpartnerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Selbst bei gesundheitlichen Einschränkungen möchten sie in ihrer vertrauten Umgebung leben und ihre Unabhängigkeit behalten. Eine Möglichkeit bietet das Modell „Wohnen für Hilfe“. Dabei werden Wohnpartnerschaften zwischen Alt und Jung vermittelt, in denen Hilfe im Haushalt die Mietkosten ersetzt. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><div id="attachment_12306" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/wohnen-für-hilfe.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/wohnen-für-hilfe.jpg" alt="" title="Wohnpartnerschaft im Rahmen des Projekts &quot;Wohnen für Hilfe&quot;" width="300" height="200" class="size-full wp-image-12306" /></a><p class="wp-caption-text">Lulu Liu (21) aus China  und David Bauer(82) haben eine Wohnpartnerschaft, in der man sich gegenseitig hilft. Eine neue Broschüre erklärt die Rahmenbedingungen. Foto: epd</p></div>Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Selbst bei gesundheitlichen Einschränkungen möchten sie in ihrer vertrauten Umgebung leben und ihre Unabhängigkeit behalten. Eine Möglichkeit bietet das Modell „Wohnen für Hilfe“. Dabei werden Wohnpartnerschaften zwischen Alt und Jung vermittelt, in denen Hilfe im Haushalt die Mietkosten ersetzt. Ein Modell, das immer mehr Studenten und Senioren gleichermaßen begeistert. Ältere Menschen nehmen durch den regelmäßigen generationenübergreifenden Kontakt wieder mehr am Leben teil. Und die Jungen bekommen eine preiswerte, gute Wohnmöglichkeit und viel Lebenserfahrung.</p>
<p>In anderen Ländern gibt es das Modell „Wohnen für Hilfe“ schon länger, in deutschen Hochschulstädten setzt es sich nun zunehmend durch. Zu welchen Konditionen die Studenten unterkommen, wird individuell vereinbart, erläutert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga: „Meist geht es um Hilfe im Haushalt, beim Einkaufen, Kochen, Staubsaugen oder bei der Gartenarbeit. Manche Studenten zahlen gar keine Miete, manche müssen sich nur an den Heiz- und Wasserkosten beteiligen.“ Hackler schlägt als Faustregel eine Stunde Arbeit im Monat für einen Quadratmeter Wohnfläche vor.</p>
<p>„Unverzichtbare Voraussetzung ist allerdings, dass sich die Wohnparteien gut verstehen und ähnliche Vorstellungen vom Zusammenleben haben“, appelliert Hackler. Deshalb sollte man zunächst eine Probezeit oder Schnupperphase vereinbaren, bevor man sich vertraglich über einen längeren Zeitraum bindet. Im Idealfall kann so ein vertrauensvolles Miteinander entstehen, das beiden Seiten zugute kommt. „Neben der Ersparnis an Miete auf der einen und der Alltagshilfe auf der anderen Seite ist der generationenübergreifende Austausch sicherlich ein weiteres belebendes Element dieser ganz besonderen Wohngemeinschaft“, so Hackler. </p>
<p>In der aktualisierten Broschüre „Selbstständig wohnen im Alter“ hat die Seniorenliga Tipps zusammengestellt, welche Möglichkeiten der Unterstützung es gibt und was bei der Gestaltung einer altersgerechten Wohnung zu beachten ist. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Bestell-Hotline: 01805 – 001 905 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend). </p>
<p>Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet im Internet umfassende Infos zu den Themen Wohnen, soziale Dienstleistungen und Nachbarschaftshilfe an: www.serviceportal-zuhause-im-alter.de</p>
<p>Übersicht über Angebote in Universitätsstädten unter www.wohnenfuerhilfe.info</p>
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		<title>Ein bezaubernder Film: The Artist</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2012/01/ein-bezaubernder-film-the-artist/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rainer_bueschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Hollywoo]]></category>
		<category><![CDATA[Jeam Dujardin]]></category>
		<category><![CDATA[Stummfilm]]></category>
		<category><![CDATA[The Artist]]></category>
		<category><![CDATA[Tonfilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Oscar-verdächtig: "The Artist" ist eine einzige Hommage an Schwarz-Weiß-Stummfilme der 20er Jahre. Er erzählt die Geschichte des Stummfilmstars George Valentin (Jean Dujardin) und seinem Hund in rührenden Bildern. Zurecht hat er 3 Globes gewonnen. The Artist läuft am Donnerstag, 26. Januar 2012 in den deutschen Kinos an und man sollte nicht versäumen, ihn anzuschauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<div id="attachment_12153" class="wp-caption alignnone" style="width: 222px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/ean_Dujardin_Cannes_2011.jpg"><img class="size-medium wp-image-12153" title="ean_Dujardin_Cannes_2011" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/ean_Dujardin_Cannes_2011-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jean Dujardin, der Star in The Artist, bei den Filmfestpielen in Cannes 20111. Foto: Georges Biard</p></div>
<p>Die Story des Films The Artist:</p>
<p>Der Stummfilmschauspieler George Valentin ist der umjubelte Star der Stummfilm-Ära. Nach der Uraufführung seines neusten Films A Russian Affair,  1927 stößt er im Gedränge vor dem Premierenkino mit  Peppy Miller zusammen. Der zuerst verärgert wirkende Valentin löst die für Peppy peinliche Situation scherzhaft auf, posiert mit ihr vor den Fotografen und lässt sich von der jungen Frau auf die Wange küssen. Die Fotos erscheinen am nächsten Tag auf der Titelseite des Branchenblatts Variety.<br />
Dies ist der Anfang ihrer Karriere, die auch den Anfang des Tonfilms markiert. Umgekehrt ist es auch das Ende der Karriere des Stummfilmstars. Valentin produziert trotz des aufkommenden Tonfilms einen eigenen Stummfilm, den sehr kostspieligen Abenteuerfilm Tears of Love, der zum Flop wird. Peppy ist eine der wenigen Zuschauer, die sich den Film überhaupt anschauen. Ihr gefällt er, sie ist gerührt.</p>
<p>Zwei Jahre später ist George Valentins pleite und dem Alkohol zugetan in einer kleinen Wohnung. Nach einem durch ihn ausgelösten Wohnungsbrand will er sich das Leben nehmen, wird jedoch von Peppy  Mill gerettet, gerade als er sich umbringen will. Peppy Miller ist nun selbst ein Star und kann den Regisseur des Films A German Affair dazu überreden, dass Valentin mit ihr in disem Tonfilm auftreten darf.  Da Valentin der Meinung ist, dass  das Publikum ihn nicht „sprechen sehen“ sehen will, überredet, Peppy Valentin ihn, mit ihr als Stepptanz-Duo aufzutreten.Das Paar wird von Produzenten des Films als Unterhaltungssensation gefeiert und zu einer weiteren Tanzeinlage gedrängt. „With pleasure“ antwortet ihm Valentin mit starkem französischen Akzent.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Regisseur Michel Hazanavicius beweist mit dem Film &#8220;The Artist&#8221;, daß die „Kunst des Erzählens“ auch ohne Sprache hervorragend klappt und es sich lohnt, solche Filme mit Vergnügen anzuschauen.</p>
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		<title>Will sie oder will sie nicht?</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2012/01/will-sie-oder-will-sie-nicht-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Aretha Franklin]]></category>
		<category><![CDATA[James Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Queen of Soul]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Queen of Soul, Aretha Franklin, ist 69. Und sie will noch einmal heiraten - und zwar ihren langjährigen Lebensgefährten. Oder doch nicht? Woas g'wies woas ma net, würde der Bayer da sagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<div id="attachment_12148" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/Arethafranklin1.jpg"><img class="size-medium wp-image-12148" title="Arethafranklin" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/Arethafranklin1-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Mal will Aretha Franklin ihren Lebensgefährten heiraten, mal nicht. Foto: Ryan Arrowsmith</p></div>
<p>Aretha Franklin wurde am 25. März 1942 in Memphis (Tennessee) geboren.Ihr Vater Cecil L. Franklin war ein bekannter Baptistenprediger in den Vereinigten Staaten.</p>
<p>1956 erschien ihre erste LP, ein Gospel-Album. Im Alter von 18 Jahren begann sie, neben der Gospelmusik auch Popmusik aufzunehmen. 1967 schaffte sie den Durchbruch mit ihrer Single I Never Loved A Man (The Way I Love You), die sich über eine Million Mal verkaufte. Mit dem Song Respect wurde sie Ende der 1960er Jahre endgültig zu einer der Ikonen der schwarzen Musik in den USA, und das Lied wurde in ihrer Interpretation zu einer Hymne der afro-amerikanischen US-Bevölkerung.</p>
<p>Weitere Stationen:</p>
<p>-         Auftritt in dem Film Blues Brothers, in dem sie den Song Respect sang.</p>
<p>-         Zahlreiche Hits und Grammys</p>
<p>-         Erfolgreiches Album Jump To It  sowie Who’s Zoomin’ Who und A Rose Is Still A Rose.</p>
<p>-         Sie sang u.a. mit Annie Lennox, James Brown oder Elton John. 1998 sprang sie gar für Luciano Pavarotti und sang die Opernarien Nessun Dorma von Puccinis.</p>
<p>Vorerst scheint die Heirat, die vor gar nicht so langer Zeit angesagt war, abgesagt. Die Soul-Queen wollte sich zu den Gründen nicht äußern. Sie hat aber noch genug Zeit, es sich anders zu überlegen.</p>
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		<title>Eifersucht nimmt im Alter spürbar ab</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 08:25:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
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		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ältere Menschen haben in ihrer Beziehung offenbar deutlich mehr Vertrauen zu ihrem Partner bzw. ihrer Partnerin als junge Leute. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“. Mehr als die Hälfte der Deutschen (56,5 %) glaubt, Eifersucht nehme mit zunehmendem Alter ab. Überzeugt davon sind vor allem die, die es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><div id="attachment_11971" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/eifersucht-by-epd.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/eifersucht-by-epd.jpg" alt="" title="eifersucht-by-epd" width="300" height="200" class="size-full wp-image-11971" /></a><p class="wp-caption-text">In jungen Jahren kann das Vertrauen zum Partner einfach noch nicht so groß sein - und so sind auch Trennungen aufgrund von Eifersucht häufiger. Foto: epd</p></div>Ältere Menschen haben in ihrer Beziehung offenbar deutlich mehr Vertrauen zu ihrem Partner bzw. ihrer Partnerin als junge Leute. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“. Mehr als die Hälfte der Deutschen (56,5 %) glaubt, Eifersucht nehme mit zunehmendem Alter ab. Überzeugt davon sind vor allem die, die es wissen müssten: Drei Viertel der ab 60-Jährigen (75,2 %) sagen, je älter man werde, umso weniger sei man eifersüchtig. Die 14-29-Jährigen können sich das noch nicht so richtig vorstellen (33,8 %). Die große Mehrheit der Jüngeren (77,5 %) ist zudem der Meinung: „Wenn man jemand anderen liebt, dann ist Eifersucht ein ganz natürliches Gefühl.“</p>
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		<title>Es ist an der Zeit, Karl May zu entstauben</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 19:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[100. Todestag]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Freundeskreis]]></category>
		<category><![CDATA[Karl May]]></category>
		<category><![CDATA[Winnetou]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 100. Todestag von Karl May ist es an der Zeit, seine Romane wieder zur Hand zu nehmen. Viele ältere Menschen haben seine Romane verschlungen.  Auch in Franken hat der Schriftsteller seine Spuren hinterlassen und eine große Fangemeinde. Ein Freundeskreis trifft sich regelmäßig und diskutiert über die Abenteuer von Winnetou und Old Schatterhand und all die anderen Helden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div id="attachment_11598" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/karlmayneu.jpg"><img class="size-full wp-image-11598" title="66 Heft 4/2011 Karl May." src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/karlmayneu.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Karl May Freunde Franken, von links nach rechts: Klaus Düdder, Gabi Steinel und Helmut Moritz.</p></div>
<p>Durch die Wüste« ist er geritten und »Durch das Land der Skipetaren«. »In den Schluchten des Balkan« hielt er sich auf, »Im Reiche des Silbernen Löwen« und sogar »Am Jenseits«. Was aber ist mit Franken? Hat es Karl May je in den Norden Bayerns verschlagen? Hat er von Abenteuern hier zu Lande erzählt?<br />
Bei Karl May geht es – seine Leser wissen das – immer auch ums Spurenlesen. Man muss aber schon ganz genau hinschauen, um seine dünne Fährte ins Frankenland zu finden. Aber es gelingt. In dem oben bereits als Titel zitierten Band »In den Schluchten des Balkan« kehrt Kara ben Nemsi bei einem Wirt ein, der ihm selbst gebrautes Bier serviert. Die Brautechnik habe er gelernt »von einem Fremden, welcher aus dem Bierland gebürtig war«. Wie dieses Land denn heiße, wird der Wirt gefragt, und er antwortet: »Es heißt Elanka.« Der findige Kara erkennt sofort, dass damit nur Erlangen gemeint sein kann, »eine Stadt in Bawaria«. Wegen dieser winzigen Stelle hat die Erlanger Kitzmann-Brauerei den sächsischen Schriftsteller auf einem Bierfilz verewigt.<br />
Auch in dem Band »Weihnacht« kann der Leser Franken in einem einzigen Satz entdecken. Da wird eine Winterreise angetreten, von der es heißt: »Es muß gesagt werden, daß unser Rendezvous das Städtchen Rehau in Oberfranken war.« In dem marginalen Frühwerk »Der beiden Quitzows letzte Fahrten« spielt der Burggraf von Nürnberg eine Rolle. Das war’s dann auch schon, was die fränkische Präsenz in den Romanen betrifft. Und dennoch ist Franken für die Verbreitung von Karl Mays Büchern gänzlich unverzichtbar. Schließlich residiert der Karl-May-Verlag seit 1960 in Bamberg (einen Vorläufer gab es dort bereits seit 1950). Fast alle Nachkriegs-Leser sind von den Ufern der Regnitz aus mit May-Lektüre beliefert worden.</p>
<p><strong>100 Millionen Bücher verkauft</strong><br />
Warum reden wir über Karl May? Wird über Karl May nicht immer weniger geredet? Zwar ist er mit über 100 Millionen international verkauften Büchern uneingeschränkt der meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache. Zwar kannten nach einer Allensbach-Umfrage vor sechs Jahren 94 Prozent aller Deutschen seinen Namen und 89 Prozent der Kinder und Jugendlichen den Namen Winnetou. Doch verschwinden seine Werke nicht rasch aus den Buchhandlungen? Und schwindet er selbst nicht ebenso rasch aus dem Bewusstsein gerade der »werberelevanten Zielgruppe« zwischen 14 und 49 Jahren?<br />
Es sieht so aus. Und doch wird Karl May demnächst eine hohe Medienpräsenz haben. Er wird in vieler Munde sein. Und man wird ihn neu kennen lernen, vielleicht gar nochmals neugierig werden auf ihn. Denn 2012 ist ein Karl-May-Jahr. Es ist 100 Jahre her, dass May gestorben ist, am 30. März 1912, wenige Tage nach einer triumphalen Friedensrede in Wien. Und nach einem Leben in der Achterbahn.<br />
Aus dem Milieu des erzgebirgischen Weberelends hatte er sich zum Lehramtskandidaten emporgearbeitet. Als Hochstapler und Betrüger ist er in seiner Jugend kriminell geworden und ins Gefängnis gewandert. Es folgte der Aufstieg zum Redakteur und Erfolgsschriftsteller, der im Alter von juristischen Neidern und journalistischen Enthüllern beinahe gebrochen worden wäre. Siegreich starb er und sah in seinen letzten Worten angeblich alles »rosenrot«.<br />
Ein Flunkerer ist May beinahe sein Leben lang geblieben. Denn er hat die literarischen Abenteuer seiner Ich-Helden Old Shatterhand und Kara ben Nemsi lange Zeit als Tatsachen verkauft. Er hat unter Erfolgsdruck zu viel und daher auch manchmal schlecht geschrieben. Und trotzdem hat er Millionen von Lesern zum Träumen gebracht und bestens unterhalten. Das ist sein Verdienst, egal ob sein Spätwerk (»Ardistan und Dschinnistan«, »Winnetou IV«, »Und Friede auf Erden«) nun hohe Literatur ist oder nicht. Unterhaltungsliteratur ist Moden unterworfen. Vielleicht schwindet die Mode May tatsächlich gerade. Dafür sieht ihn der Kenner Helmut Schmiedt in seiner neuen Biografie »Karl May oder Die Macht der Phantasie« auf dem Weg zum Klassiker.<br />
Wir aber, die wir mit ihm unter der Bettdecke mit Hadschi Halef Omar über den Islam gestritten, mit Winnetou das Blut getauscht und um Nscho-tschi genauso geweint haben wie um den Rappen Rih, werden vielleicht durch die Jubiläumsaktivitäten nochmals in die Kindertage versetzt. Und einige von uns dürfen dann mit offener Brust wieder für Pierre Brice und Lex Barker schwärmen, während andere über diese filmischen Verkörperer der May-Figuren genauso ungeschützt die Nase rümpfen können.<br />
Es ist ja schon losgegangen in Franken. Seit November und noch bis zum 22. Januar sind im Knauf-Museum Iphofen unter dem Titel »Karl Mays Traumwelten« Originale der zahllosen Illustrationen und Titelgrafiken zu Mays Büchern ausgestellt. Das Spektrum reicht vom handwerklich perfekten Realismus bis zur farbsatten Ironie. Für die May-Gemeinde werden auch einige Ikonen aus dem May-Museum in Radebeul gezeigt, darunter Bärentöter und Silberbüchse, die Phantasie-Gewehre, mit denen sich der Autor in seiner eigenen Traumwelt einst fotografieren ließ.<br />
Die Bilder zur Ausstellung hat der Karl-May-Verlag geliefert. Er hat die Illustrationen unter dem gleichen Titel gerade in drei Prachtbänden für seine Leser herausgebracht. Auch die Audioführung in Iphofen ist nach dem Prinzip dieser Bände gestaltet. Ausführlich werden die Texte zu den dargestellten Szenen zitiert. Der Bamberger Verlag ist bei den anspruchsvollen May-Fans höchst umstritten, weil er die literarischen Vorlagen stark bearbeitet und verändert hatte. Inzwischen jedoch werden unter der Verlagsleitung von Bernard Schmid in Bamberg auch diese Vorlagen publiziert, und es entstehen zahlreiche Veröffentlichungen, die Verfasser und Werk seriös analysieren.</p>
<p>Junges Lesepublikum im Blick<br />
Im Jubiläumsjahr hat der Verlag viel zu tun. Im Sommer wird es in Bamberg eine Karl-May-Woche geben, und auf der Landesgartenschau in der Domstadt wird der Sachse mit einem »Patchwork-Garten« aus der Flora des Wilden Westens und dunklem deutschen Tann geehrt. Vor allem aber versucht man das junge Lesepublikum unter der Überschrift »Eine Feder für Winnetou« mit einem Schreibwettbewerb für Kinder zwischen zehn und 15 Jahren zurückzugewinnen.<br />
Über all diese Aktivitäten werden sie sich besonders freuen: die »Karl May-Freunde Franken«. Das ist eine Gruppe von derzeit 14 fränkischen Fans, die sich seit 1992 in jedem Jahr zu diskussionsfreudigen Stammtischen rund um ihren Lieblingsautor trifft. Menschen wie Gabi Steinel, Klaus Düdder und Helmut Moritz gehören dazu. Sie alle teilen ein ähnliches Schicksal. Als Kinder von May begeistert, haben sie ihn nach der Pubertät aus den Augen verloren, um ihn Jahre später als ernsthaften Schriftsteller und lohnendes Diskussionsobjekt neu zu entdecken. Im Januar werden sie nach Iphofen pilgern. Und Helmut Moritz, der auch Kirchenvorstand ist, bereitet sogar einen Gedächtnisgottesdienst zu Mays Todestag in der Nürnberger Reformations-Gedächtnis-Kirche am Berliner Platz vor. Im Internet trifft man die »Freunde« unter der Adresse www.karl-may-franken.de.<br />
Man wird dem sächsischen Lügenbold und wunderbar unterhaltsamen Spinner demnächst also nicht nur »Auf fremden Pfaden« begegnen, sondern auch auf dem Kopfsteinpflaster der Nachbarschaft. Seit einiger Zeit machen außerdem Gerüchte über einen neuen Winnetou-Film die Runde. Schon Amerikas Comic-Superhelden waren fast tot und haben dann doch auf der Kinoleinwand ihre Auferstehung gefeiert. Warum soll es Karl May nicht genauso so gehen? Er hat ein langes literarisches Nachleben verdient.</p>
<p>Herbert halef Heinzelmann</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Helmut Schmiedt, »Karl May oder<br />
Die Macht der Phantasie«, C.H.Beck Verlag 2011, 368 S.<br />
»Karl Mays Traumwelten – Grafik, Illustrationen von Winnetou und Co.« Sonderausstellung bis 22. Januar im Knauf Museum Iphofen, Am Marktplatz, 97343 Iphofen, geöffnet Dienstag bis Samstag 10 bis<br />
17 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr,<br />
Telefon 09323 / 315 28.<br />
www.knauf-museum.de</p>
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		<title>Stimmungsvolle  Gartenbücher einer Erlangerin</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 19:29:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Erlangen]]></category>
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<p><div id="attachment_11591" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/gartenbuch1.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/gartenbuch1.jpg" alt="" title="66 Heft 4/2011 Ingeborg Tschakert." width="300" height="200" class="size-full wp-image-11591" /></a><p class="wp-caption-text">Ingeborg Tschakert mit ihrem Hund Vanito auf der Veranda ihres Anwesens in Frauenaurach. Foto: Mile Cindric </p></div>Mein Baum ist ergraut. Vorsichtig streiche ich mit meiner Hand über seine rauhe Rinde. Er teilt das Schicksal, das uns allen zuteil wird: Er ist alt geworden.« Worte von Ingeborg Tschakert, die man in »Gartenzauber – überall und jederzeit« nachlesen kann. Die heute 84-jährige Erlangerin schrieb das Buch 1998, im Alter von 71. Nur ein Jahr zuvor war ihr erstes Werk erschienen. Die Auflage war nach wenigen Monaten vergriffen. Und die Kritiken waren bestens. Ein Rezensent lobte gar: »›Gartenträume‹ ist, glaube ich, das schönste Buch des Jahres.«<br />
Ingeborg Tschakerts eigener verwunschener Zaubergarten liegt unweit der Autobahn Nürnberg-Würzburg, am Ende einer kleinen Straße. Das Anwesen ist Hobbyraum und Atelier in einem für die Fotografin und Gärtnerin, Gartenkünstlerin und Blumenliebhaberin. Geboren in Kiel, aufgewachsen in Bremen und Plön, ist sie seit Jahrzehnten in Erlangen-Frauenaurach heimisch. Auf den verschlungenen Wegen zu dem kleinen Haus stößt der Besucher auf Dinge, die scheinbar vertraut sind: auf die verschnörkelte Bank, den bewachsenen Gartenteich und das schmale lichtdurchflutete Gartenhaus … Das Gefühl verstärkt sich im heimeligen Wohnhaus. Kein Wunder. In jedem der vier opulenten Bildbände – zwei weitere erschienen in den Jahren 1999 und 2001 – hat Autorin Tschakert die Leser tief in ihre ureigene Welt blicken lassen. Treffend der Kommentar der Thüringer Allgemeinen: »Sie lässt uns eintreten in ihr Reich und ihre Seele, beschenkt uns mit großartigen Fotografien.« Ein Loblied auf die »Gartenträume«, das sich durchaus verallgemeinern lässt.<br />
Schon früh ging Ingeborg Tschakert eigene Wege. »Ob aus dir wohl noch ein vernünftiger Mensch wird? Das war ein Spruch meines Vaters, den er oft im Munde führte«, erinnert sie sich. Ihre Eltern waren beide Ärzte, sie war die Älteste von vier Geschwistern, der Vater war sehr streng. Dass Tochter Ingeborg das Abi schmiss und lieber eine Fotografenlehre begann, dürfte ihn nicht erheitert haben. Und doch war dies genau das Richtige. »Sie ist eine vorzügliche Fotografin – falsch … Fotogestalterin«, schwärmte »Der fränkische Sonntag« nach Erscheinen ihres dritten Bandes »Gartenromantik &#038; Reiselust« 1999. Ingeborg Tschakert erfasse das Wesen des Gartens mit dem Fotoapparat auf eine Weise, wie das früher die Maler taten, meinte das Badische Tagblatt. Und die Zeitung »Die Woche« schrieb, die »begnadete Fotografin (fängt) die Atmosphäre des eigenen Gartens und anderer Gärten auf eine Art ein, dass man sich in Zauber- und Märchenländer der eigenen Kindheit versetzt fühlt.«<br />
»Ich habe die Bücher mit viel Liebe und Wonne gemacht«, sagt Tschakert. Das Wissen hat sie sich aus einschlägiger Literatur angeeignet: »Ich bin immer mit einem Stapel Gartenbücher ins Bett gegangen«, erinnert sie sich. Heute könne sie auf das Erreichte zufrieden zurückblicken. Doch jetzt reicht die Kraft manchmal nicht mehr für die alltäglichsten Dinge, geschweige denn zum Gärtnern.<br />
Und fotografieren? Ein neues Buch oder vielleicht einen Kalender? Das letzte Werk aus einer stattlichen Reihe war im Jahr 2000 erschienen. »Natürlich habe ich die Hasselblad noch, mit der ich am liebsten gearbeitet habe. Schon ihre Geräusche haben mich fasziniert! Ja, fotografieren könnte ich – aber ich habe keine Lust mehr«, bekennt Ingeborg Tschakert.</p>
<p>»In Gärten altert nie mein fröhlich Herz.« Auf diesen Ausspruch war die Wahl-Erlangerin bei einem Ausflug in die »Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin« im badischen Sulzburg gestoßen. Sie fand ihn so passend, dass sie ihm Platz in einem ihrer viel gerühmten Bildbände schenkte. Damals.<br />
Seither hat sich viel verändert in ihrem Leben. Vor mehr als zwei Jahren ist ihr Mann Alfons, mit dem sie über 30 Jahre sehr glücklich verheiratet war, nach langer Krankheit gestorben. Seitdem ist Vanito, der etwa sechs Jahre alte schwarze Zwergpudel, ihr einziger Begleiter. »Ohne ihn wäre ich nicht über die schwere Zeit hinweggekommen«, gesteht Ingeborg Tschakert. Ihr Paradies liegt wie eh und je vor der Haustür. Doch heißt es nicht, gegen Einsamkeit sei kein Kraut gewachsen?<br />
Es scheint so. Andreas Augustin, 56, der jüngere der beiden Tschakert-Söhne, erzählt: »Erst kürzlich hatte Mutter eine schwere Lungenentzündung, im Moment sind wir fast täglich bei ihr.« Sein älterer Bruder komme alle zwei Monate für drei Tage aus Spanien angereist, um sich ebenfalls zu kümmern. Ihre Leidenschaft fürs Gärtnern hat Ingeborg an ihren Sohn Andreas vererbt. Er betreibt seit mehr als 25 Jahren eine Staudengärtnerei in Effeltrich im Landkreis Forchheim. Und auch Enkel Felix hat Gärtner gelernt und macht derzeit seinen Meister.<br />
Auch außerhalb der Familie hat Ingeborg Tschakert den Samen für eine aufkeimende Gartenleidenschaft gelegt. Jahrzehnte lang gab sie Kurse – zuerst in der Volkshochschule Erlangen und dann zu Hause. Außerdem hat sie zahlreiche fremde Gärten gestaltet, darunter sogar einen in der Schweiz. Ihre Bücher wimmeln vor Lebens- und Gärtnerweisheiten. Auch die »Gartenträume«, von denen die Nürnberger Nachrichten einst schwärmten: »Nur ungern legt man das Buch zur Seite. Aber was hindert uns, es wieder zur Hand zu nehmen und uns in Gartenträumen zu verlieren …«</p>
<p>Text: Ute Fürböter</p>
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		<title>Das Grauen vor den Feiertagen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 06:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wochenenden sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Wie anders war das früher, als man noch in Lohn und Brot stand! Das Wohlgefühl fing schon freitagabends an. Die Welt mit ihren tausend Möglichkeiten lag einem sozusagen zu Füßen. Auch wenn nichts anderes auf dem Programm stand als der Vorratseinkauf im Supermarkt, das Große-Wäsche-Waschen oder "Rasch-mal-durchwischen". Und doch: wie wunderbar. ]]></description>
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<div id="attachment_11423" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/glosse-truebe-weihnacht.jpg"><img class="size-full wp-image-11423" title="glosse-truebe-weihnacht" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/glosse-truebe-weihnacht.jpg" alt="" width="300" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Leergefegt ist diese Stätte: Kein Mensch, kein Hund ist sonntags in den Einkaufsmeilen unterwegs. Illustration: Sebastian Haug</p></div>
<p>Wochenenden sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Wie anders war das früher, als man noch in Lohn und Brot stand! Das Wohlgefühl fing schon freitagabends an. Die Welt mit ihren tausend Möglichkeiten lag einem sozusagen zu Füßen. Auch wenn, wenigstens samstags, nichts anderes auf dem Programm stand als der Vorratseinkauf im Supermarkt, das Große-Wäsche-Waschen oder &#8220;Rasch-mal-durchwischen&#8221;. Sonntags war meistens ausschlafen angesagt, Spaziergang, den Hund bürsten, gemütlich essen und vielleicht ein paar Freunde treffen. Nichts Aufregendes also, und doch: wie wunderbar. Bis montags kein Chef, keine Kollegen und keine Kunden, die nerven – das hätte ruhig so weitergehen dürfen.</p>
<p><strong>Und jetzt, liebe Berufstätige, lest von hier an nicht weiter!</strong></p>
<p>Für Rentner und Pensionäre ist das Wochenende nichts mehr, wonach man sich sehnt. Im Gegenteil. Es unterbricht den geruhsamen Fluss der Tage auf höchst überflüssige Weise. Denn nichts ist besser, als wenn man nach einem gemütlichen Frühstück und ausgiebigem Zeitunglesen in die Stadt gehen kann. Hier pulsiert das Leben, die Menschheit ist emsig unterwegs, und man fühlt sich mittendrin und zugehörig. Auch ein Ausflug ins Grüne macht wochentags Freude. Die Gegend gehört einem allein, im Wirtshaus findet man Platz, und Parkplätze gibt es zur Genüge. Man schnauft durch und freut sich an der gemächlich verrinnenden Zeit.</p>
<p>Am Samstag und Sonntag ist alles anders. Das früher so ersehnte Ausschlafen hat seinen Reiz verloren, denn das kann man nun jeden Tag. Die Wochenendzeitung ist schon am Samstag ausgelesen, die Einkaufstour fällt aus, denn den Sturm auf die Läden überlässt man rücksichtsvoll den werktätigen Zeitgenossen. Das Fernsehprogramm ist »k.v.«, wie der Enkel sagt (»kannste vergessen«), und im Radio gibt es Wunschkonzert. Sonntags sind die Straßen der Innenstadt wie leer gefegt, im Museum war man schon hundert Mal und im sogenannten Umland erholen sich – verdientermaßen – die Familien. Der Nachwuchs hat Besseres vor, als bei Oma und Opa Kaffee zu trinken.</p>
<p>Laut sagen sollte man das als alter Mensch besser nicht, schon gar nicht in Gegenwart der Jungen. Schließlich ist man früher als arbeitender Mensch selbst in die Luft gegangen, wenn die betagte Verwandtschaft im Kalender blätterte und missbilligend feststellte, dass Weihnachten »schon wieder so ungünstig fällt!!!« : Heilig Abend am Mittwoch, erster Feiertag am Donnerstag, zweiter Feiertag am Freitag, dann Wochenende und bald darauf Silvester und Neujahr. Und wäre es damit nicht genug, auch noch Heilige Drei Könige an einem Werktag: »Lieber Himmel, das hält doch kein Mensch aus!« Lauter lange Tage –, und über die Plätzchen freut man sich auch nicht mehr wie damals.</p>
<p>Es gibt etwas, das garantiert hilft gegen den Senioren-Blues an Wochenenden und Feiertagen, und das ist die Erinnerung an jene Jahre, als man noch im Beruf stand. Wie war das doch noch, als man am Mittag des Heiligen Abends eilenden Schrittes seinen Arbeitsplatz verließ, rasch die letzen Einkäufe erledigte, nach Hause rannte, putzte, backte, kochte, den Baum schmückte, die angereisten Lieben zum Fest empfing, die Familie um sich versammelte, aufdeckte, abdeckte, aufdeckte, abdeckte, aufräumte, aufdeckte, abdeckte und so weiter und so fort? Und sich am liebsten am Weihnachtsbaum festgeklammert hätte, um nicht vor Müdigkeit umzukippen. So romantisch war das auch nicht.</p>
<p><em>Brigitte Lemberger</em></p>
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		<title>Das war schick: der Wollknäuel-Halter</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 06:30:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sie waren in den 50-er, 60-er und 70-er Jahren der letzte Schrei, heute liegen sie unbeachtet in Schränken, Schüben, Kellern oder auf Dachböden: Dinge, die einmal richtig »schick« waren. Manches davon hat die Jahre unbeschadet überdauert und erregt plötzlich wieder Aufmerksamkeit. Und manches findet man heute richtig lustig. So wie beispielsweise den Wollknäuel-Halter.]]></description>
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<p><div id="attachment_11466" class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/schick_klein.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/schick_klein-217x300.jpg" alt="" title="schick_klein" width="217" height="300" class="size-medium wp-image-11466" /></a><p class="wp-caption-text">Dank des Wollknäuel-Halters mussten die langen Wollstränge nicht mehr per Hand aufgerollt werden. Foto: Michael Matejka</p></div>Sie waren in den 50-er, 60-er und 70-er Jahren der letzte Schrei, heute liegen sie unbeachtet in Schränken, Schüben, Kellern oder auf Dachböden: Dinge, die einmal richtig »schick« waren. Manches davon hat die Jahre unbeschadet überdauert und erregt plötzlich wieder Aufmerksamkeit. Und manches findet man heute richtig lustig. So wie beispielsweise den Wollknäuel-Halter.</p>
<p>Zu Beginn der 1950-er Jahre kam die 16-jährige Rosalie Köhler aus Nürnberg in den Irrungen und Wirrungen der Nachkriegszeit zu Pflegeeltern nach Pyrbaum nahe Neumarkt. In ihrer neuen Familie entdeckte &#8220;Rosi&#8221; bald ein lustig aussehendes Gerät, das ihr gute Dienste leisten sollte: Der Wollknäuel-Halter. Die langen Stränge an Wolle, die man damals kaufen konnte, mussten nicht mehr per Hand aufgerollt werden. Sie wurden mittels einer überdimensionalen &#8220;Stecknadel&#8221; auf einen tellerähnlichen Untersatz mit Haltevorrichtung gespießt. Der Anfang der Strickwolle oder auch des feineren Häkelgarns lief durch eine Metall-Öse, und los konnte es gehen mit den tollen Maschen. Nichts verhakte sich mehr, kein Knoten stoppte die Handarbeiterin. Ob Pullover, Bordüren oder Socken – Rosalie Köhler entwickeltes großes Geschick im Stricken und Häkeln; sie fertigte, teilweise mit Unterstützung ihrer Pflegemutter, so ziemlich alles, was man an Wäsche gebrauchen konnte – selbst während der Schulstunden. Erdkunde sei nicht gerade ihr Lieblingsfach gewesen, gesteht die heute 75-Jährige rückblickend. Da habe sie im Unterricht lieber gestrickt, anstatt sich allzu viel Notizen zu machen. Die Liebe zur Handarbeit hat sie weitergegeben: Heute fädeln auch Tochter und Enkelin hin und wieder Maschen auf. Freilich, der Knäuel-Halter ist nicht mehr in Mode. Schließlich bietet die Industrie inzwischen handlichere Portionen an Garn und Wolle an.</p>
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		<title>Fertigaroma verdirbt die Weihnachtsplätzchen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 22:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selbstgebackene Plätzchen sind im Advent eine beliebte Nascherei. Damit sie besonders gut gelingen, sollte man auf hochwertige Backzutaten achten, rät die Verbraucherzentrale Bayern. „Erwischt man zu viel vom Fertigaroma, können die Plätzchen eine unangenehm künstliche Geschmacksnote aufweisen“, sagt Ernährungsexpertin Andrea Danitschek. ]]></description>
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<p><div id="attachment_11147" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/keks.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/keks.jpg" alt="" title="292306" width="300" height="201" class="size-full wp-image-11147" /></a><p class="wp-caption-text">Plätzchen gehören zu Weihnachten wie Baum und Gans. Wer hochwertige Zutaten verwendet, wird mit guten Ergebnissen belohnt.  Foto: epd</p></div><br />
Selbstgebackene Plätzchen sind im Advent eine beliebte Nascherei. Damit sie besonders gut gelingen, sollte man auf hochwertige Backzutaten achten, rät die Verbraucherzentrale Bayern. So sind Vanilleschoten zwar teurer als Vanillearoma oder Vanillin-Zucker, dafür aber viel feiner im Aroma. Auch bei Butter- oder Rumaroma versprechen die Original-Zutaten bessere Ergebnisse. „Erwischt man zu viel vom Fertigaroma, können die Plätzchen eine unangenehm künstliche Geschmacksnote aufweisen“, sagt Andrea Danitschek, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Große Qualitätsunterschiede gibt es bei Mandeln und Nüssen. Wer sie in gemahlener Form einkauft, sollte auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten und vor dem Backen den Geschmack testen. „Schmecken sie ranzig, muffig oder bitter, sind sie verdorben und nicht mehr zum Backen geeignet“, rät Danitschek. Besser sei es, ganze Mandeln und Nüsse zu kaufen und nach Bedarf frisch zu mahlen. </p>
<p>Für Rezepte mit Marzipan empfiehlt die Verbraucherzentrale, eine hochwertige Marzipanrohmasse mit einem möglichst geringen Zuckeranteil zu verwenden. Billigeres Persipan wird nicht aus Mandeln, sondern aus Pfirsich- oder Aprikosenkernen hergestellt und schmeckt daher auch anders. Fragen zur Lebensmittelqualität beantwortet die Verbraucherzentrale am Beratungstelefon unter 09001-89229376 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz für Fragen zu Lebensmitteln und Ernährung, zwei Euro/Min für Rechts- und Versicherungsberatung. Mobilfunkpreise können abweichen).</p>
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