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	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
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		<title>In Büchenbacher Hochhäusern gedeiht die Nachbarschaftshilfe</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 17:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hatte nach einer Kompromisslösung ausgesehen, als Karla Bald im Jahr 1993 in ein Hochhaus in Erlangen-Büchenbach zog. In einem Wohnturm mit so vielen Menschen zu leben – das war nicht unbedingt das Ziel der damals 52-Jährigen. Aber die Wohnung war für sie erschwinglich gewesen. Zudem könne es auch ganz nett sein, mit vielen Leuten [...]]]></description>
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<p><div id="attachment_14516" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/03/nachbarschaftshilfe02.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/03/nachbarschaftshilfe02.jpg" alt="" title="66 Heft 1/2012 Nachbarschaftshilfe im Hochhaus Erlangen." width="300" height="200" class="size-full wp-image-14516" /></a><p class="wp-caption-text">Eine muntere Runde, die eine lebendige Nachbarschaft pflegt von links nach rechts: Kunibert Wittwer, Heidi Schubert-Wittwer, Sophie Wingert, Gertrud Meister, Lisa Gilardoni, Elfriede Rank, Brunhilde Koschatzky, Heinz Koschatzky, Ezio Gilardoni und Wilma Thomas bei einem Treffen in der Wohnung von Herrn Wittwer und Frau Schubert-Wittwer. Foto: Mile Cindric</p></div>Es hatte nach einer Kompromisslösung ausgesehen, als Karla Bald im Jahr 1993 in ein Hochhaus in Erlangen-Büchenbach zog. In einem Wohnturm mit so vielen Menschen zu leben – das war nicht unbedingt das Ziel der damals 52-Jährigen. Aber die Wohnung war für sie erschwinglich gewesen. Zudem könne es auch ganz nett sein, mit vielen Leuten zusammenzuleben, wenn man älter wird und nicht mehr so mobil ist wie in jungen Jahren, überlegte Bald. Sie erlebte rasch, dass eine ganze Reihe von Menschen in ihrem Umfeld ähnlich dachte. Sie traf sie im Aufzug, im Treppenhaus, beim Einkaufen, beim Spazierengehen am Kanal. </p>
<p>Es gehört Mut dazu, andere anzuschreiben<br />
Neun Jahre nach dem Einzug in das schicke Zuhause am Europakanal fasste sie den Entschluss, eine Gruppe zu gründen mit Menschen ihrers Alters, die die Gemeinschaft suchen, vielleicht sogar Hilfe benötigen. »Es gehört allerdings schon etwas Mut dazu, fremden Menschen einen Brief zu schreiben und sie zu sich einzuladen«, sagt sie heute. Karla Bald hatte den Mut, auch wenn sie ein ganzes Jahr mit sich gerungen hatte. Doch dieser Mut hat sich gelohnt. Denn die zwölf Hochhaus-Nachbarn, die sie angeschrieben hatte, dachten und fühlten damals wie sie, elf kamen zum ersten Treffen. »Wir haben unsere Vorstellungen von Nachbarschaftshilfe und Wohnen im Alter erläutert, und dabei ist dann eine ganz wunderbare Seniorengemeinschaft entstanden«, berichtet Karla Bald.<br />
Am Anfang sei man sich freilich etwas fremd gewesen, gesteht sie, doch bald habe man sich geduzt, gemeinsam Ausflüge gemacht, füreinander eingekauft. Eine alte Dame aus dem Hochhaus, die krank war, wurde bekocht, eine andere, Schwerkranke, hat die Gruppe sogar am Sterbebett begleitet und »die Zeit tropfen lassen«, wie es Karla Bald ausdrückt. Jetzt ist die Nachbarschaftshilfe im Umbruch. Zwei Ehepaare wollten nicht mehr an den Treffen teilnehmen, zwei ältere Bewohner verstarben, aber dafür sind fünf neue Nachbarn zur Gruppe gestoßen, die sich regelmäßig einmal im Monat trifft.<br />
Das Engagement von Karla Bald ist inzwischen in größeren Wohneinheiten kein Einzelfall mehr. Nur wenige Meter entfernt, in einem der anderen Hochhäuser am Kanal, hat Heidi Schubert eine ähnliche Initiative ins Leben gerufen. Schon vor 20 Jahren, als Schubert hier einzog, begrüßte sie eine Nachbarin mit den Worten: »Herzlich willkommen im Paradies«. Schon damals traf sie sich mit Nachbarn in regelmäßigen Abständen. Später übernahm Kunibert Wittwer die Organisation der Gruppe, als er Heidi Schubert heiratete und bei ihr in Büchenbach einzog. Der katholische Pfarrer Wittwer hatte sich für die Frau entschieden, die er liebte, und damit ein neues Leben begonnen.<br />
Unter Wittwers Regie wurden Regeln aufgestellt, zum Beispiel festgelegt, dass es bei den Treffen nur eine minimale Bewirtung und einfache Getränke geben soll. »Wir wollten einen Wettlauf der besten Küchen vermeiden«, begründet Kunibert Wittwer dies. Das entlaste diejenigen, die nicht so bewandert sind in der Gastgeberfunktion.<br />
Es werden seitdem Ausflüge vorbereitet, gemeinsam Dias angeschaut, aber auch anstehende Fragen geklärt. Einige Gruppenmitglieder haben auch Gärten, in denen man sich manchmal trifft. Kurzum: Es gibt kein festes Programm, alles wird demokratisch und nach spontanen Wünschen entschieden. Zwar gehöre die Pflege von Gruppenmitgliedern nicht zur Aufgabe des Zusammenschlusses, sagt Wittwer, aber man könne sich vorstellen, gemeinsam eine Pflegerin zu beschäftigen oder mit einer Sozialstation zusammenzuarbeiten. »Schließlich werden wir alle älter.« Inzwischen kommen bereits Bewohner anderer Häuser am Europakanal zu den Treffen, und es sei »eine ganz besondere Nachbarschaft« entstanden, in der man sich auch gegenseitig bei allen nur denkbaren Arbeiten unterstützt.<br />
In der Volkshochschule haben Wittwer und Karla Bald bereits einen Vortrag gehalten über die Möglichkeiten des Wohnens im Alter und über Nachbarschaftshilfe; und sie haben von ihren eigenen Erfahrungen berichtet. Dabei hat Pfarrer Wittwer aufgezeigt, warum Menschen Formen gemeinschaftlichen Lebens suchen sollten, wenn sie älter werden. Und er hat auch dazu ermutigt, darüber nachzudenken, ob man so nicht mehr Lebensqualität erreichen könne.<br />
Der Vorteil einer solchen Wohnform sei, dass man auch im Alter in der gewohnten Umgebung bleiben, und man Nähe oder Distanz zu anderen selbst festlegen könne. Dadurch würden zusätzliche Kosten oder gar Erbstreitigkeiten vermieden.</p>
<p>Checkliste hilft weiter<br />
Wittwer hat eine Checkliste erstellt, mit der Interessenten prüfen können, ob die Gegend, in der sie wohnen, für solche Formen des gemeinsamen Miteinanders geeignet sind. Karla Bald und Kunibert Wittwer betonen, dass nicht nur Hochhäuser dafür solche Modelle geeignet seien. Überall, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, könnten Nachbarschaftsgruppen entstehen. Sogar in einer Reihenhaussiedlung sei das möglich, wenn der Wunsch bestehe, sich auszutauschen oder gegenseitig zu helfen. Kunibert Wittwer bietet an, bei der Gründung neuer Gruppen zu moderieren und auch aus den Erfahrungen in anderen Städten zu berichten. »Wir werden alle älter, und wir müssen rechtzeitig anfangen an das Leben im Alter zu denken«, mahnt er. Und Karla Bald fügt an: »Spätestens mit 70 muss ich wissen, was ich will.« </p>
<p>Klaus-Dieter Schreiter; Fotos: Mile Cindric</p>
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		<title>Vollmachten für Reisen mit den Enkelkindern</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 08:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Mielenz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Enkelkinder unter 18 Jahren haben allein die Eltern das Sorgerecht, auch wenn sie mit den Großeltern verreist sind. Eigentlich benötigen Großeltern schon eine Vollmacht der Eltern, wenn sie die Enkelkinder aus dem Kindergarten abholen, ganz sicher aber, wenn sie ein paar Tage zu Besuch sind, wenn sie sich längere Zeit bei ihnen aufhalten oder [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/vignette_mielenz2.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/vignette_mielenz2-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-14400" /></a>Für Enkelkinder unter 18 Jahren haben allein die Eltern das Sorgerecht, auch wenn sie mit den Großeltern verreist sind. Eigentlich benötigen Großeltern schon eine Vollmacht der Eltern, wenn sie die Enkelkinder aus dem Kindergarten abholen, ganz sicher aber, wenn sie ein paar Tage zu Besuch sind, wenn sie sich längere Zeit bei ihnen aufhalten oder die Großeltern mit ihnen verreisen &#8230; und das gilt nicht nur für Auslandsreisen.<br />
Es kann ja immer mal was passieren, eine Krankheit zum Beispiel oder ein Notfall, bei dem schnell reagiert werden muß. Nur wenn die Großeltern eine Vollmacht der Eltern haben, ist es möglich, dass sie (gewissermaßen stellvertretend für die Eltern) über medizinische Behandlungen entscheiden können. Haben die Großeltern keine Vollmacht und sind die Eltern (aus welchen Gründen auch immer) nicht erreichbar, dann darf der Arzt den Großeltern (eigentlich) nicht einmal Auskunft über den Gesundheitszustand der Enkelkinder geben. Medizinische Entscheidungen trifft er dann allein, die Großeltern werden wie (fremde) Außenstehende behandelt.<br />
Problematisch kann es für Großeltern ohne Vollmacht béi Auslandsreisen werden. Der Kinderausweis allein genügt offenbar nicht. Kontrollbeamte vergewissern sich gerne durch die Vollmacht, dass die Kinder z.B. nicht entführt worden sind.<br />
Wir Großeltern haben von diesen notwendigen Vollmachten nichts gewußt und sind bislang unbesorgt mit unseren Enkelkindern (in Deutschland) verreist. Wir finden aber, dass eine Vollmacht durchaus Sinn macht und den Großeltern Rechte gibt, die sie sonst nicht hätten. Formulare dafür gibt es im Internet unter &#8220;Vollmacht für Großeltern Muster&#8221;.<br />
Bei Auslandsaufenthalten sollte die Vollmacht auch beglaubigt sein.</p>
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		<title>Erbschleichern auf der Spur</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 07:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter Ego]]></category>
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/vignette_nosseck_bock4.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/vignette_nosseck_bock4.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-14483" /></a>In der ZDF-Reportageserie 37 Grad wurde ein brisantes Thema aufgegriffen. Es ging um Erbschleicher. Was zunächst nach einem schlechten Roman klingt, ist für etliche Familien traurige Realität. In den beiden geschilderten Fällen handelte es sich um einsame alte Männer, die ihr Vermögen an angeblich wohlmeinende Mitmenschen überschrieben haben, obwohl ihre leiblichen Kinder noch leben. Einmal ging es um eine Putzfrau, die dem leicht dementen Mann Liebe vorgaukelte und als sie ihr Ziel erreicht hatte, mit mehr als 100 000 Euro abgezogen ist. In dem anderen Beispiel mißbrauchten Nachbarn, die erst vier Jahre zuvor zugezogen waren, das Vertrauen des ebenfalls bereits altersverwirrten alten Mannes und ließen sich das Haus überschreiben. Statt lebenslangem Wohnrecht und Betreuung erlebte der Mann den unverzüglichen Umzug ins Heim.<br />
Zwei Aspekte haben mich an diesen Geschichten besonders berührt. Zum einen zeigte das Fernsehteam den Notar, der die Beurkundung bei der Hausüberschreibung übernommen hatte. Dieser war sich &#8211; fast möchte ich sagen selbstverständlich &#8211; keiner Schuld bewusst. Ein Attest über die geistige Klarheit hat er natürlich nicht verlangt. Wir hatten in unserem aktuellen Ausgabe des Magazins 66  in einem <a href="http://www.magazin66.de/2012/03/erblasser/">Interview mit einem Rechtsanwalt</a> genau zu dieser Problematik veröffentlicht. Der Notar ist nur verpflichtet, nach Augenschein die Testierfähigkeit zu bescheinigen. Das hat schon häufig zu erbosten juristischen Auseinandersetzungen geführt. Geändert hat sich nichts. Aber auch Notare machen Fehler. Das sei nur am Rande bemerkt. Als unser Verein kürzlich etwas zu beurkunden hatte, war das Geburtsdatum eines unserer Mitglieder in der Urkunde falsch aufgeführt. Der Notar hatte die Dame um gute 20 Jahre jünger gemacht. Ein Grund zum Schmunzeln, müsste nicht der Verein auch noch die Kosten für die Beseitigung des Fehlers tragen.<br />
Aber das sei nur am Rande bemerkt.</p>
<p>Zurück zum ZDF und der Reportage. Denn der Punkt, der mich am meisten beschäftigt, ist die Großzügigkeit der geprellten Kinder. Sie pflegen in beiden Fällen ihre verarmten Eltern, obwohl sie rechtlich kaum Aussicht haben, ihr Familienvermnögen zurückzubekommen. In beiden gezeigten Fällen kann man den Kindern keinen Vorwurf machen, dass sie sich nicht um ihre Eltern gekümmert ahben, als die Erbschleicher aktiv waren. Es lag an den komplizierten Familienverhältnissen, die den Kontakt jeweils erschwerten.<br />
Ich finde, der Gesetzgeber sollte sich mal um diesen Punkt kümmern angesichts der steigenden Zahl von Demenzkranken  und einigen Menschen, die das schamlos ausnutzen. Ein Lob ans ZDF für diesen Beitrag</p>
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		<title>Mehr Geld für altengerechter Umbau</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 05:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wohnen & Betreuung]]></category>
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		<description><![CDATA[In Deutschland beträgt der Anteil altersgerechter Wohnungen gerade einmal etwa einen Prozent. Der Bedarf wird demografisch bedingt in wenigen Jahren auf über sechs Prozent, oder 2,5 Millionen Wohnungen, ansteigen. Dies ergab eine Studie des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) im Auftrag des Bundesbauministeriums. Daraus erwachse ein Investitionsbedarf in Höhe von 39 Milliarden Euro, so die Experten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><div id="attachment_14465" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/behidnerte-wohnen.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/behidnerte-wohnen.jpg" alt="" title="Mobile Krankenpflege" width="300" height="200" class="size-full wp-image-14465" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Wohnung, die den Ansprüchen von Senioren und Behinderten gerecht wird, findet sich selten. Daher wird eine bessere Förderung des Umbaus gefordert. Foto: epd</p></div>In Deutschland beträgt der Anteil altersgerechter Wohnungen gerade einmal etwa einen Prozent. Der Bedarf wird demografisch bedingt in wenigen Jahren auf über sechs Prozent, oder 2,5 Millionen Wohnungen, ansteigen. Dies ergab eine Studie des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) im Auftrag des Bundesbauministeriums. Daraus erwachse ein Investitionsbedarf in Höhe von 39 Milliarden Euro, so die Experten. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Bundesvorsitzende des Sozialverbandes BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, bestehende Förderprogramme auszuweiten und neue Akzente in der Wohnungspolitik zu setzen. </p>
<p> „Die dramatische Veränderung unserer Altersstruktur in Deutschland muss sich vor allem in einer begleitenden Wandlung des Wohnraumes zu einem barrierefreien Umfeld spiegeln. Neben der ökologischen Sanierung sollte die Politik dem demografischen Faktor einer alternden Gesellschaft Rechnung tragen und dabei berücksichtigen, dass die überwiegende Mehrheit der Betroffenen weder Wohnungseigentümer sind, noch über die finanziellen Mittel verfügen, Sanierung aus eigenen Mitteln zu stemmen. Die eher konservativen Schätzungen der Politik hinsichtlich der Bedarfsentwicklung unterstreichen, dass Investitionsmittel, die im Bereich der energetischen Sanierung und der Förderung der Solarwirtschaft in den kommenden Jahren eingespart werden, in die altersgerechte Sanierung von Wohnungen gelenkt werden müssen. Andernfalls wird städtebauliche Sanierung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger scheitern. Der Erfolg bemisst sich am Wohlfühlfaktor. 93 Prozent der Menschen wünschen sich einen Lebensabend in den eigenen vier Wänden, auch mit Handicap. Es gilt, diesen Wunsch ohne wenn und aber zu berücksichtigen.“</p>
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		<title>Uni sucht Teilnehmer an Hörgeräte-Studie</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 05:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welche Erfahrungen ältere Erwachsene mit ihrem Hörgerät machen, wann und von wem Hörgeräte getragen werden, welche Schwierigkeiten bei der Nutzung der Geräte auftreten und in welchen Situationen ein Hörgerät als hilfreich oder störend erlebt wird – das will eine neues Forschungsprojekt am Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) klären. Eine Online-Studie soll helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden.<a href=http://www.magazin66.de/2012/05/horgerate-studie/>weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_14443" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/hören1.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/hören1.jpg" alt="" title="Bunte Hörgeräte" width="300" height="209" class="size-full wp-image-14443" /></a><p class="wp-caption-text">Manchmal sind sie bunt und werden als Schmuck getragen. Manchmal bevorzugen gerade Ältere ein kaum sichtbares Hörgerät. Jetzt möchte eine Studie wissen, wie sehr die Träger mit ihrem Gerät zufrieden sind. Foto: epd</p></div>Wer kennt das nicht? Erst wird ein, oft recht teures Hörgerät angeschafft, und dann nimmt es der Betroffenen, beziehungsweise der Angehörige nur ungern. Warum? Einige sind so eingestellt, dass es zu unerwünschten Rückkoppelungen kommt. Oder der Hörgeräteträger hat Schwierigkeiten, in einer größeren Runde der Diskussion zu folgen, weil er nicht alle gleich gut versteht. Nun soll eine Untersuchung neue Erkenntnisse über Hörgeräte bringen. Die Studie des Instituts für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) richtet sich an Männer und Frauen ab 50 Jahren, die ein Hörgerät jeglicher Art besitzen und in ihrem Haushalt über einen Internet-Zugang verfügen. Für die Teilnahme an der Studie ist es unerheblich, ob sie das Hörgerät regelmäßig oder überhaupt nicht nutzen. Die Studie ist noch bis zum 30. Juni 2012 über das institutseigene Studien-Portal Gerotest zugänglich unter <a href="http://www.gerotest.geronto.uni-erlangen.de/studien/hoeren/index.shtml">www.gerotest.de</a>. Die Befragung im Internet erfolgt anonym und dauert in etwa 30-45 Minuten.</p>
<p>„Beschwert sich ihr Partner von Zeit zu Zeit darüber, dass Sie den Fernseher zu laut stellen? Überhören Sie das Klingeln des Telefons bzw. die Türglocke? Haben Sie manchmal Probleme damit, die Durchsagen im Supermarkt oder in der U-Bahn zu verstehen? Solche Ereignisse können auf Symptome der sogenannten Altersschwerhörigkeit hinweisen“, sagt Prof. Dr. Frieder R. Lang, der das Projekt leitet. Die Altersschwerhörigkeit gilt als zweithäufigste chronische Erkrankung im Alter, denn 37 % der 60- bis 69-Jährigen und mehr als 60 % der 70- bis 79-Jährigen klagen über ein nachlassendes Hörvermögen. Betroffen sind vorrangig Männer und meist ist der Hörverlust auf hohe Tonlagen beschränkt. „Für die Betroffenen wirkt sich die Altersschwerhörigkeit oftmals recht deutlich auf das tägliche Leben aus“, erläutert Prof. Lang. „Neben Missverständnissen und Konflikten mit Angehörigen, kann die Schwerhörigkeit auch mit vermehrten Unfallrisiken im Alltag einhergehen oder zu sozialer Isolation führen.“</p>
<p>Obwohl die Hörgerätetechnik mittlerweile gute Lösungen für ein nachlassendes Hörvermögen bietet, ist derzeit nur ein Viertel der objektiv Schwerhörigen mit einer Hörhilfe versorgt. Aber auch wer ein Hörgerät erworben hat, nutzt dies oftmals unregelmäßig oder nur sporadisch. Viele Menschen setzen ein erworbenes Hörgerät nach einigen Monaten sogar gar nicht mehr ein. Die Ursachen für diese schlechte Verbreitung und Nutzung von Hörhilfen sind vielfältig. Neben finanziellen und ästhetischen Gesichtspunkten werden vor allem Qualitätsdefizite der Hörgeräte als Gründe angeführt. Deswegen untersuchen die Gerontologen der FAU bei ihrem Forschungsprojekt gezielt die Erfahrungen im Umgang mit den Geräten: Ihr Ziel ist, die Hörgeräteversorgung in Zukunft besser auf die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen anzupassen.</p>
<p>Für weiterführende Informationen zu dem Projekt können sich alle Interessierten an Bettina Williger vom Institut für Psychogerontologie wenden unter Tel.: 09131/85-26558 oder per E-Mail unter hoeren@geronto.uni-erlangen.de.</p>
<p>Weitere Informationen für die Medien:</p>
<p>Prof. Dr. Frieder R. Lang<br />
Bettina Williger<br />
Tel.: 09131/85-26526 oder -26558<br />
hoeren@geronto.uni-erlangen.de</p>
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		<title>Danke für einen tollen Literaturtipp</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter Ego]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich im Postfach unserer Redaktion folgende Nachricht gefunden, über die ich mich sehr gefreut habe. Ich möchte mich bei unserem User Michael Rau herzlich bedanken und seine Anregung auf diesem Weg weitergeben: Was für eine schöne + notwendige Webseite. Vielleicht kann ich etwas beitragen. Ich habe neulich ein ebenso zauberhaftes wie deutliches Buch [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/vignette_nosseck_bock2.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/vignette_nosseck_bock2.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-14452" /></a>Heute habe ich im Postfach unserer Redaktion folgende Nachricht gefunden, über die ich mich sehr gefreut habe. Ich möchte mich bei unserem User Michael Rau herzlich bedanken und seine Anregung auf diesem Weg weitergeben:<br />
Was für eine schöne + notwendige Webseite. Vielleicht kann ich etwas beitragen. Ich habe neulich ein ebenso zauberhaftes wie deutliches Buch gelesen: Das Buch <a href="http://www.literaturdepot.eu/buch.php?buchnr=106&#038;warenkorb=&#038;seite=#">&#8220;Gretes Geschichte&#8221;</a> von C. Wernersson, zu haben bei <a href="http://www.literaturdepot.eu/home.php?seite=1">www.literaturdepot.eu</a>, hat mich zu diesem Thema begeistert. Da wird Situationskomik mit der sozialen Frage verknüpft, und das Tabu Demenz ist auch mit drin &#8211; da werden Kinder und Erwachsene gleichermaßen sanft und deutlich darauf aufmerksam, dass wir so nicht weitermachen können in unserer alternden Gesellschaft &#8211; die Alten wegschließen oder ausschließen? Nein, sondern miteinander, die Enkelin mit der Oma zeigt’s den Erwachsenen. Und die Zipperlein und Besonderheiten des Alters sind da so überzeichnet &#8211; da können auch die Alten drüber lachen und sich evtl. freuen, dass es ihnen noch nicht so geht.  Aber der Ernst der Angelegenheit kommt immer mehr zum Tragen gegen Ende. Muss man gelesen haben und auch den Kindern zu lesen geben!<br />
 Und Ihnen alles Gute und ein Danke für Ihre großartige Arbeit !!</p>
<p>Bitte gerne mehr davon, ich meine natürlich von den Hinweisen, aber Lob freut natürlich auch.</p>
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		<title>Stärkere Vernetzung durch einen nationalen Aktionsplan Demenz</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 08:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen & Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsplan Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[alte]]></category>
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		<category><![CDATA[Tag der Pflege]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Internationalen Tag der Pflege häufen sich die Beiträgen über die zunehmende Zahl von Demenzkranken. Das Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) nimmt das Datum zum Anlass, um sich eine stärkere Vernetzung der beteiligten Akteure zu wünschen. Damit könnte die Qualität der Versorgung von Patienten verbessert werden. Zudem schafft eine solche Initiative mehr Durchsetzungskraft bei wichtigen Fragen der Versorgung von Senioren.
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<p><div id="attachment_14428" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/demenzaktion.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/demenzaktion.jpg" alt="" title="Demenzkranke in Wohngruppe" width="300" height="201" class="size-full wp-image-14428" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Aktionsplan Demenz auf nationaler Ebene soll eine bessere Abstimmung unter Forschungseinrichtungen und Pflegeorganisationen bringen. Foto: epd</p></div>„In der Demenzforschung gewinnt die Entwicklung neuer Ansätze für die Pflege und Versorgung von Menschen mit Demenz immer mehr an Bedeutung“, betont Prof. Pierluigi Nicotera zum „Internationalen Tag der Pflege“ (12.5.2012). Der wissenschaftliche Vorstand und Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wünscht sich daher eine stärkere Vernetzung der beteiligten Akteure in Deutschland. Ein Schritt in diese Richtung könnte der Nationale Aktionsplan Demenz sein, der zurzeit in der Diskussion steht. „Eine begrüßenswerte Initiative gerade für alle Betroffenen“, so Nicotera. Das DZNE verfolgt als erstes deutschlandweit agierendes Forschungszentrum auf diesem Gebiet bereits seit 2009 einen weitreichenden Ansatz: „Wir bringen alle Wissenschaftler von der Laborforschung über Klinik und Pflege bis zur Versorgungsforschung zusammen.“</p>
<p> Die Erforschung neuer Verfahren zur Früherkennung und Therapie von Demenz läuft weltweit auf Hochtouren. Bislang können Demenz-Formen wie Alzheimer nicht geheilt, sondern allenfalls verzögert werden. Daher ist die Versorgung von Menschen mit Demenz eine zentrale Herausforderung für die Gesellschaft und das Gesundheitssystem. „Das vorrangige Ziel muss sein, die Selbstbestimmung und die gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen so weit wie möglich zu erhalten. Darauf ist unser Versorgungssystem heute noch nicht ausreichend vorbereitet“, so Prof. Sabine Bartholomeyczik vom DZNE-Standort Witten.</p>
<p> Die Wissenschaftler in Witten stellen die Perspektive der Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt. So untersuchen sie bereits bei der Diagnosestellung, wie Betroffene unterstützt und die Versorgung organisiert werden kann. Dabei stehen unter anderem leicht zugängige Angebote im Fokus. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, Methoden der stationären Altenpflege zu evaluieren, die Pflegekräfte nutzen können, um das Wohlbefinden von Patienten zu prüfen. Denn Menschen mit Demenz können ihre Gefühle oft nicht in der gewohnten Weise ausdrücken.</p>
<p> Der geplante Nationale Aktionsplan der Bundesregierung soll in ähnlicher Weise Akteure an einen Tisch bringen. Ziel ist die Koordinierung der medizinischen, pflegerischen und sozialen Versorgung von Demenzbetroffenen. „Ein Nationaler Aktionsplan Demenz würde unsere Arbeit sicher unterstützen. Wir sehen uns als Teil der Akteure und würden uns an einer wissenschaftlichen Begleitung des Aktionsplans sehr gerne beteiligen“, so Bartholomeyczik. Sie begrüße es sehr, wenn die derzeitigen Planungen zur Umsetzung eines umfassenden Aktionsplans führen würden.</p>
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		<title>Entrümpeln für die Enkel</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 08:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Mielenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enkelblog]]></category>
		<category><![CDATA[Aufräumen]]></category>
		<category><![CDATA[Entrümpeln]]></category>
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		<category><![CDATA[Nippes]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseandenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir Großeltern sind in unserem Alter schon etwas fortgeschritten. Jetzt machen wir uns Gedanken um unsere Kinder und Enkelkinder, die irgendwann einmal unseren Haushalt ausräumen und entrümpeln müssen. &#8220;Brauchen&#8221; werden sie von den vielen Dingen, die sich bei uns angesammelt haben, wohl kaum etwas und &#8220;gefallen&#8221; wird ihnen auch nichts. Also habe ich mit meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/vignette_mielenz1.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/vignette_mielenz1-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-14395" /></a>Wir Großeltern sind in unserem Alter schon etwas fortgeschritten. Jetzt machen wir uns Gedanken um unsere Kinder und Enkelkinder, die irgendwann einmal unseren Haushalt ausräumen und entrümpeln müssen. &#8220;Brauchen&#8221; werden sie von den vielen Dingen, die sich bei uns angesammelt haben, wohl kaum etwas und &#8220;gefallen&#8221; wird ihnen auch nichts.<br />
Also habe ich mit meinem Mann verhandelt, von welchen Dingen wir uns jetzt schon trennen und das Aufräumen selbst besorgen könnten.<br />
Immerhin habe ich eine gemeinsame Durchsicht unserer Wohnung erreicht (einen Keller haben wir auch noch!). Entsorgt worden ist allerdings nichts. Alles noch da: die gesammelten Reiseandenken (die man heute nicht mehr kaufen würde), die vielen Fotos (z.B. von irgendwelchen Bergen, von denen man nicht mehr weiß, wo das eigentlich war), die Bierdeckel und Bierkrüge, Unmengen von Schrauben und Nägeln, Bücher (die niemand mehr liest), überhaupt das ganze &#8220;Archiv&#8221; gesammelter Zeitungsausschnitte und Zeitschriften. Sich davon zu trennen, sei einfach eine Zumutung. Ich hätte doch auch diese Porzellanfiguren, die vielen Kristallvasen und -schalen (das seien doch nur Staubfänger, die keiner braucht) &#8211; und überhaupt das von meiner Mutter geerbte Geschirr, Tischdecken und Häckeldeckchen. Alles dies benutzen wir nicht, also brauchen wir es auch nicht.<br />
In Ratgebern wird immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig das &#8220;Loslassen&#8221; und &#8220;Entrümpeln&#8221; sei: &#8220;Platz schaffen für was Neues&#8221;. Naja, Neues brauchen wir nun wirklich nicht, aber den ganzen alten Krempel auch nicht. Da aber all´ die Dinge um uns herum mit Erinnerungen verbunden sind, werden wir das Entrümpeln wohl doch unseren Enkelkindern überlassen müssen?</p>
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		<title>EU-Erbrecht: Welche Folgen haben die Reformen?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht & Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Forum für Erbrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
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		<description><![CDATA[Als „eines der 20 vordringlichsten Probleme“ bei der Entfaltung grenzüberschreitender Aktivitäten: So drastisch bezeichnet die EU-Kommission die Besteuerung grenzüberschreitender Erbfälle in der Europäischen Union. Grund dafür sind vor allem Mehrfachbesteuerungen und die steuerliche Ungleichbehandlung auslandsbezogener Erbfälle in den Mitgliedstaaten. Eine Lösung des Problems erhofft die Kommission sich von einem neuen Erbschaftsteuerpaket. Das Deutsche Forum für Erbrecht sieht die Vorschläge jedoch kritisch. <a href=http://www.magazin66.de/2012/05/eu-erbrecht/>weiterlesen</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><div id="attachment_14423" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/Finca-by-EPD.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/Finca-by-EPD.jpg" alt="" title="Finca-by-EPD" width="300" height="194" class="size-full wp-image-14423" /></a><p class="wp-caption-text">Musterfall des Problems: die Finca eines Deutschen auf Mallorca. Foto: epd</p></div>Als „eines der 20 vordringlichsten Probleme“ bei der Entfaltung grenzüberschreitender Aktivitäten: So drastisch bezeichnet die EU-Kommission die Besteuerung grenzüberschreitender Erbfälle in der Europäischen Union. Grund dafür sind vor allem Mehrfachbesteuerungen und die steuerliche Ungleichbehandlung auslandsbezogener Erbfälle in den Mitgliedstaaten. Eine Lösung des Problems erhofft die Kommission sich von einem neuen Erbschaftsteuerpaket. Das Deutsche Forum für Erbrecht sieht die Vorschläge jedoch kritisch.</p>
<p>18 von 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union erheben derzeit spezielle Steuern auf den Vermögenserwerb von Todes wegen, darunter auch Deutschland. Damit hört die Gemeinsamkeit aber auch schon auf: Während einige Länder den ungeteilten Nachlass als solchen besteuern, stellen andere Staaten auf den Erben ab und erheben eine Erbanfallsteuer. Auch die Anknüpfungspunkte für die Steuerpflicht sind unterschiedlich: In manchen Ländern, darunter Deutschland, ist es der Wohnsitz bzw. der persönliche Aufenthalt, in anderen die Staatsangehörigkeit von Erblasser oder Erben. Gleichzeitig wird in manchen Mitgliedstaaten schon Erbschaftsteuer fällig, wenn sich nur ein Teil des Nachlasses (z. B. eine Ferienwohnung) dort befindet, ohne daß Erblasser oder Erbe einen sonstigen Bezug zu diesem Staat hatten. „Die Folge können Doppel- oder gar Dreifachbesteuerungen sein“, erklärt Dr. Anton Steiner, Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht und Fachanwalt für Erbrecht in München.</p>
<p>Ein Beispiel: Ein Erblasser mit letztem Wohnsitz in Deutschland hinterläßt Bankguthaben in Spanien. Deutschland besteuert dies aufgrund der unbeschränkten Steuerpflicht des deutschen Erben, ebenso der spanische Fiskus, weil er jegliches Inlandsvermögen der beschränkten Steuerpflicht unterwirft. Eine nach deutschem Recht grundsätzlich mögliche Anrechnung von auf Auslandsvermögen bezahlter Erbschaftsteuer scheitert daran, dass das Bankguthaben in Spanien nicht als Auslandsvermögen im Sinne des deutschen Erbschaftsteuergesetzes gilt. „Der Erbe zahlt in diesem Fall doppelt Erbschaftsteuer für ein und denselben Nachlaßgegenstand“, erläutert Dr. Steiner.</p>
<p>Neben der Doppelbesteuerung können auch Ungleichbehandlungen von auslandsbezogenen Erbfällen zu einer höheren Belastung des Erben führen. Aktuell verfolgen viele Deutsche mit Finca auf Mallorca oder Ferienhaus auf Gran Canaria interessiert das Vertragsverletzungsverfahren gegen Spanien, das die EU-Kommission eingeleitet hat, weil Gebietsfremde und Auslandsvermögen nach spanischem Erbschaftsteuergesetz gegenüber Inländern und inländischem Vermögen benachteiligt werden. Auch deutsche Finanzämter wandten bis vor einigen Jahren bei der Bewertung von im Nachlass enthaltenen Auslandsgrundstücken ein ungünstigeres Verfahren an als bei inländischem Grundbesitz. 2008 entschied der EuGH im Fall Jäger, dass dies gegen den Grundsatz der Kapitalfreiheit verstößt.</p>
<p>Von solchen Problemen sind mehr und mehr EU-Bürger betroffen: Die Zahl der auslandsbezogenen Erbschaften geht heute schon in die Hunderttausende, der ausländische Immobilienbesitz hat zwischen 2002 und 2010 um bis zu 50 Prozent zugenommen und immer mehr Menschen investieren ihr Geld in ausländische Portfolioanlagen. Die neue EU-Erbrechtsverordnung klammert die Problematik jedoch vollständig aus. Abhilfe schaffen könnten Doppelbesteuerungsabkommen, doch davon gibt es nur wenige: Deutschland hat innerhalb der EU lediglich mit Dänemark, Schweden, Frankreich und Griechenland einen solchen völkerrechtlichen Vertrag abgeschlossen.</p>
<p>Die EU-Kommission setzt nun statt dessen auf Freiwilligkeit: Sie hat am 15.12.2011 ein Erbschaftsteuer-Paket angenommen, das auf Zusammenarbeit und freiwilligen Steuerverzicht der Mitgliedstaaten bei grenzüberschreitenden Erbfällen setzt.Gleichzeitig soll es EU-Bürger und Staaten über die Diskriminierungsproblematik aufklären. „Ziel der Empfehlungen ist es, daß die Gesamtbesteuerbelastung in einem Erbfall mit Auslandsbezug nicht höher ist als in einer rein inländischen Nachlaßsache“, erläutert Dr. Steiner.</p>
<p>Zur Vermeidung von Mehrfachbesteuerungen sollen die jeweiligen Mitgliedstaaten Rechtsakte oder Verwaltungsvorschriften erlassen. Darin sollen für grenzübergreifende Erbfälle Steuerermäßigungen, die Anrechnung von ausländischer Erbschaftsteuer oder gleich die Freistellung des Nachlasses von der inländischen Besteuerung vorgesehen sein. Die Grundsätze des EU-Erbschaftsteuerpaketes im Detail: Grundbesitz und Immobilien sowie Betriebsvermögen sollen im Belegenheitsstaat besteuert werden, also dort wo sich das Vermögen befindet. Der Wohnsitzstaat des Erben bzw. Erblassers soll verzichten. Befindet sich sonstiges Vermögen in einem Mitgliedstaat, zu dem weder der Erblasser noch der Erbe eine persönliche Beziehung hatten – wie im Beispiel des deutschen Erblassers mit Bankkonto in Spanien –, soll trotzdem nur in dem Land besteuert werden, zu dem eine solche persönliche Beziehung besteht. Hatten Erblasser und Erbe eine jeweils unterschiedliche Verbindung zu einem Staat (Beispiel: Ein in Berlin lebender Deutscher vererbt sein Vermögen einem Franzosen aus Toulouse) soll der Erbenstaat die Besteuerung im Staat des Erblassers berücksichtigen.</p>
<p>Wenn Verbindungen zu mehreren Ländern bestehen (Beispiel: Ein deutscher Erblasser hatte seinen Wohnsitz in Frankreich, arbeitete aber in Belgien, der Erbe ist Italiener, lebt aber in den Niederlanden), sollen die zuständigen Finanzbehörden sich untereinander verständigen, wer in diesem Fall den Vortritt hat. Dabei sollen der Staat des Wohnsitzes oder des Lebensmittelpunkts den Vortritt vor dem Land der Staatsangehörigkeit haben. Was die Ungleichbehandlung auslandsbezogener Erbfälle betrifft, analysiert die Kommission in einer Arbeitsunterlage die Rechtsprechung des EuGH zur erbschaftsteuerlichen Diskriminierung. Daraus ergeben sich folgende Prinzipien: Es verstößt gegen das Diskriminierungsverbot, im Ausland belegenes Vermögen höher zu besteuern oder zu bewerten als Inlandsvermögen. Ebenso ist es verboten, Personen aufgrund ihrer Gebietsansässigkeit steuerrechtlich anders zu behandeln. Auch Unternehmen dürfen nicht allein deshalb bevorzugt behandelt werden, weil sie im Inland geführt werden oder die Mitarbeiter dort ansässig sind. Die EU-Bürger werden auf Grundlage dieser Prinzipien dazu ermutigt, bei erbschaftsteuerlichen Diskriminierungen den Rechtsweg einzuschlagen. Die Kommission selbst behält sich vor, notfalls Vertragsverletzungsverfahren gegen die jeweiligen Staaten einzuleiten. Verbindliche europäische Erbschaftsteuerregelungen soll es aber nicht geben, vorerst zumindest.</p>
<p>„Daß die EU-Kommission erkannt hat, daß es auch in einem grenzenlosen Europa immer häufiger zu erbschaftsteuerlichen Ungerechtigkeiten kommt, ist zu begrüßen“, sagt Dr. Steiner. Der Experte für Erbrecht ist jedoch skeptisch, ob sich das Erbschaftsteuerpaket tatsächlich durchsetzen läßt. „Die Vorschläge setzen zum Großteil auf Freiwilligkeit und könnten deshalb leicht zum Papiertiger werden“, sagt er.</p>
<p>An fiskalischen Begehrlichkeiten dürfte die Initiative eigentlich nicht scheitern: Laut EU-Kommission entfällt nur ein Anteil von rund 0,5 Prozent der Gesamtsteuereinnahmen in den Mitgliedstaaten auf Erbschaftsteuern, grenzüberschreitende Sachverhalte machen demnach einen noch geringeren Anteil aus. „Für viele Erben würde das Ende von Doppelbesteuerung und Diskriminierung im Gegenzug aber eine große Entlastung bedeuten“, sagt Dr. Steiner.</p>
<p>Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Nachfolgeplanung aber auch künftig selbst in die Hand nehmen und nicht auf die prompte Umsetzung der Vorschläge der Kommission vertrauen. Durch juristisch saubere und ausgeklügelte Planung kann eine hohe steuerliche Belastung auch in Fällen mit Auslandsbezug vermieden werden, z. B. durch Schenkungen zu Lebzeiten oder durch die Umwandlung von Vermögen, wie etwa die Einbringung von inländischem Grundbesitz in eine ausländische Kapitalgesellschaft. „Betroffene sollten am besten frühzeitig fachmännischen Rat einholen“, rät Dr. Steiner. </p>
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		<title>Wie schmeckt Omas Apfelkuchen?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter Ego]]></category>
		<category><![CDATA[Apfelkuchen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
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		<description><![CDATA[In Berlin führt eine Eissorte die Beliebtheitsskala an: Sie heißt Omas Apfelkuchen. Sie schmeckt wie eine Mischung aus Apfel und Teig. Aber eigentlich wundert es mich, dass nicht Chili-Schoko oder Aperol-Erdbeere der Renner sind. Also Geschmacksrichtungen, die mehr dem modernen Großstadtmenschen entsprechen. Es sind auch nicht die nostalgischen Sorten wie Waldmeister, die die vorderen Plätze [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/vignette_nosseck_bock1.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/05/vignette_nosseck_bock1.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-14411" /></a>In Berlin führt eine Eissorte die Beliebtheitsskala an: Sie heißt Omas Apfelkuchen. Sie schmeckt wie eine Mischung aus Apfel und Teig. Aber eigentlich wundert es mich, dass nicht Chili-Schoko oder Aperol-Erdbeere der Renner sind. Also Geschmacksrichtungen, die mehr dem modernen Großstadtmenschen entsprechen. Es sind auch nicht die nostalgischen Sorten wie Waldmeister, die die vorderen Plätze der Beliebtheitsskala einnehmen.<br />
Nun bin ich auf einen Zeitungsartikel gestoßen, der mir wenigstens ansatzweise dieses Phänomen erklärt. Darin wird bedauert, dass selbst bei den Festen auf dem Land, wo man häufig für ein bis zwei Euro tolle Kuchenstücke erwerben konnte, Backmischungen zum Einsatz kommen. Inzwischen dominieren Zupfkuchen und Maulwurfstorte das Angebot. Dr. Oetker und Co. lassen grüßen.<br />
Dabei schmecken die traditionellen Rezepte viel besser, weil hier nach dem individuellen Geschmack aromatisiert und gesüßt wird und nicht nach einem angenommenen Durchschnitt.<br />
Wenn diese Entwicklung weiter voranschreitet, dass man hausgebackene Kuchen nur im privaten Kreis bekommt, ist mir klar, warum eine Eissorte, die wenigstens nach der guten alten Zeit klingt, so erfolgreich ist.<br />
Nun würde es mich natürlich interessieren, ob der Apfelkuchen, der dort als Vorbild dient, ein Hefekuchen, ein Mürbteigboden oder ein Rührkuchen ist? Jeder schmeckt bekanntlich anders.<br />
In meinem Freundeskreis backt übrigens ein Mann den besten Apfelkuchen. Die Füllung wird mit Frankenwein gewürzt und oben drauf kommt eine dicke Schicht Sahne.<br />
Würde ich also diese Apfeleiskreation entwerfen, dann schmeckte sie nach diesem Apfelkuchen und hieße <strong>Opas Apfelkuchen</strong>.<br />
Und Ihr Apfelkuchen-Favorit?</p>
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