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	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
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		<title>Ratgeber &#8220;Wohnen für Hilfe&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 05:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Selbst bei gesundheitlichen Einschränkungen möchten sie in ihrer vertrauten Umgebung leben und ihre Unabhängigkeit behalten. Eine Möglichkeit bietet das Modell „Wohnen für Hilfe“. Dabei werden Wohnpartnerschaften zwischen Alt und Jung vermittelt, in denen Hilfe im Haushalt die Mietkosten ersetzt. Ein [...]]]></description>
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<p><div id="attachment_12306" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/wohnen-für-hilfe.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/wohnen-für-hilfe.jpg" alt="" title="Wohnpartnerschaft im Rahmen des Projekts &quot;Wohnen für Hilfe&quot;" width="300" height="200" class="size-full wp-image-12306" /></a><p class="wp-caption-text">Lulu Liu (21) aus China  und David Bauer(82) haben eine Wohnpartnerschaft, in der man sich gegenseitig hilft. Eine neue Broschüre erklärt die Rahmenbedingungen. Foto: epd</p></div>Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Selbst bei gesundheitlichen Einschränkungen möchten sie in ihrer vertrauten Umgebung leben und ihre Unabhängigkeit behalten. Eine Möglichkeit bietet das Modell „Wohnen für Hilfe“. Dabei werden Wohnpartnerschaften zwischen Alt und Jung vermittelt, in denen Hilfe im Haushalt die Mietkosten ersetzt. Ein Modell, das immer mehr Studenten und Senioren gleichermaßen begeistert. Ältere Menschen nehmen durch den regelmäßigen generationenübergreifenden Kontakt wieder mehr am Leben teil. Und die Jungen bekommen eine preiswerte, gute Wohnmöglichkeit und viel Lebenserfahrung.</p>
<p>In anderen Ländern gibt es das Modell „Wohnen für Hilfe“ schon länger, in deutschen Hochschulstädten setzt es sich nun zunehmend durch. Zu welchen Konditionen die Studenten unterkommen, wird individuell vereinbart, erläutert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga: „Meist geht es um Hilfe im Haushalt, beim Einkaufen, Kochen, Staubsaugen oder bei der Gartenarbeit. Manche Studenten zahlen gar keine Miete, manche müssen sich nur an den Heiz- und Wasserkosten beteiligen.“ Hackler schlägt als Faustregel eine Stunde Arbeit im Monat für einen Quadratmeter Wohnfläche vor.</p>
<p>„Unverzichtbare Voraussetzung ist allerdings, dass sich die Wohnparteien gut verstehen und ähnliche Vorstellungen vom Zusammenleben haben“, appelliert Hackler. Deshalb sollte man zunächst eine Probezeit oder Schnupperphase vereinbaren, bevor man sich vertraglich über einen längeren Zeitraum bindet. Im Idealfall kann so ein vertrauensvolles Miteinander entstehen, das beiden Seiten zugute kommt. „Neben der Ersparnis an Miete auf der einen und der Alltagshilfe auf der anderen Seite ist der generationenübergreifende Austausch sicherlich ein weiteres belebendes Element dieser ganz besonderen Wohngemeinschaft“, so Hackler. </p>
<p>In der aktualisierten Broschüre „Selbstständig wohnen im Alter“ hat die Seniorenliga Tipps zusammengestellt, welche Möglichkeiten der Unterstützung es gibt und was bei der Gestaltung einer altersgerechten Wohnung zu beachten ist. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Bestell-Hotline: 01805 – 001 905 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend). </p>
<p>Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet im Internet umfassende Infos zu den Themen Wohnen, soziale Dienstleistungen und Nachbarschaftshilfe an: www.serviceportal-zuhause-im-alter.de</p>
<p>Übersicht über Angebote in Universitätsstädten unter www.wohnenfuerhilfe.info</p>
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		<title>Handarbeiten mit der Enkelin</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Mielenz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das hätte ich nicht gedacht, dass sich meine 14-jährige Enkelin plötzlich für Handarbeiten interessiert und mich bittet, ihr das Stricken beizubringen. Zu meiner Kinder- und Jugendzeit war ich manchmal ziemlich genervt, wenn meine Mutter und meine Großmutter abends in der Wohnstube saßen und Handarbeiten vor sich hatten. Ich ahnte Schreckliches, nämlich Strümpfe und Socken, Mützen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/vignette_mielenz.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/vignette_mielenz-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-12324" /></a>Das hätte ich nicht gedacht, dass sich meine 14-jährige Enkelin plötzlich für Handarbeiten interessiert und mich bittet, ihr das Stricken beizubringen. Zu meiner Kinder- und Jugendzeit war ich manchmal ziemlich genervt, wenn meine Mutter und meine Großmutter abends in der Wohnstube saßen und Handarbeiten vor sich hatten. Ich ahnte Schreckliches, nämlich Strümpfe und Socken, Mützen, Schals, Strickjacken und Pullover, die fast immer scheuerten und kratzten und überdies nicht wirklich schön waren. Diese Erfahrungen wollte ich meiner Tochter nicht zumuten, außerdem war Selbstgestricktes zu der damaligen Zeit völlig aus der Mode.<br />
Umso erstaunter war ich, als mich meine Enkeltochter bat, sie beim Stricken zu unterstützen. Es gäbe so schöne Strickmuster und so tolle Wolle und in der Schule hätten alle schon sowas &#8220;einzigartiges&#8221;, einen Pullover z.B., den keiner sonst besitzt. Da scheint sich die Mode (wieder einmal) grundlegend geändert zu haben. Gut für uns beide, wenn gemeinsame Handarbeiten Enkeltochter und Großmutter zusammenführen. Und längst wird nicht mehr nur für den Eigenbedarf gestrickt. Das nächste Mal gibt es eine Wollmütze für den 12-jährigen Bruder, der übrigens wissen möchte, wie man &#8220;das macht&#8221;. Vielleicht lernt er es auch noch?</p>
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		<title>Spätfolgen der Krebstherapie: Hilfe für Patienten</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter Ego]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem bin ich auf einen ineterssanten ASrtikel gestoßen. Es ging um Krebspatienten, die schon mindestens zehn Jahre oder länger ihre Erkankung überwunden haben und jetzt an möglichen Spätfolgen der früheren Therapie leiden. Meistens handelt es sich dabei um diffuse Beschwerden, die sich nicht eindeutig zu ordnen lassen und daher selten in Zusammenhang mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/vignette_nosseck_bock1.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/vignette_nosseck_bock1.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-12315" /></a>Vor kurzem bin ich auf einen ineterssanten ASrtikel gestoßen. Es ging um Krebspatienten, die schon mindestens zehn Jahre oder länger ihre Erkankung überwunden haben und jetzt an möglichen <a href="http://www.zeit.de/2012/05/Krebs-Therapie-Spaetfolgen">Spätfolgen der früheren Therapie </a>leiden. Meistens handelt es sich dabei um diffuse Beschwerden, die sich nicht eindeutig zu ordnen lassen und daher selten in Zusammenhang mit der früheren Krebserkrankung gebracht werden. Die meisten Ärzte sind auf solche Krankheitsbilder nicht vorbereitet.</p>
<p>Doch in der Universitätsklinik Erlangen hat sich ein Ärzteteam auf diese Symptome spezialisiert. Dort wird Beratung und Langzeitnachsorge angeboten.<br />
Begeistert von der guten Idee, sich einer Patientengruppe anzunehmen, die eigentlich als geheilt gilt, aber trotzdem die Folgen einer Strahlentherapie oder einer Chemotherapie mit ihren Nebenwirkungen nach Jahren spürt, habe ich mich an die Universitätsklinik gewandt, weil ich in unserem Magazin 66 etwas darüber berichten wollte.</p>
<p>Doch wie groß war meine Enttäuschung als ich die Antwort der Pressestelle las. Hier der knappe Originaltext: Die Broschüre &#8220;Vorsorgen durch Nachsorgen&#8221; ist leider noch nicht fertiggestellt. Der medizinisch gehaltene Entwurf wird derzeit noch von einer Medizinjournalisten für Laien verständlich übersetzt. Sie richtet sich allerdings an Eltern, deren Kinder erkrankt sind. Wir hoffen,dass die Broschüre in etwa 6 Monaten erhältlich ist. Sollte Ihr Interesse weiterhin bestehen, können Sie uns im Juli diesen Jahres gerne erneut kontaktieren.</p>
<p>Kein Wort mehr über die älteren Patienten, kein Wort darüber, dass man diesen Service in der Broschüre aufnimmt. Schade. Da sind die Senioren mit Spätfolgen wohl nur eine kleine Gruppe, die man nicht abweist. Dass man daraus einen Beratungsschwerpunkt machen könnte, ist wohl leider nicht angedacht.<br />
Kennt jemand andere Beratungsstellen? Ich würd gerne darauf aufmerksam machen.</p>
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		<title>Europäisches Jahr fördert Dialog über demografische Entwicklung</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für die einen sind es reine Schaufensterveranstaltungen, andere versprechen sich einen echten Schub nach vorne davon. Die Rede ist von den Mottojahren der Europäischen Union, die regelmäßig einer Bevölkerungsgruppe oder einem Themenschwerpunkt gewidmet sind. Diesmal geht es um das aktive Älterwerden und die Generationengerechtigkeit. Am Montag ist die Auftaktveranstaltung in Berlin. Die Deutsche Seniorenliga fordert breits jetzt mehr öffentliche Beachtung der EU-Jahres 2012.<a href=http://www.magazin66.de/2012/02/europaisches/>weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_12294" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/eujahraufm..jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/eujahraufm..jpg" alt="" title="Älteres Paar lacht sich an" width="300" height="201" class="size-full wp-image-12294" /></a><p class="wp-caption-text">Aktives  Alter: Unter diesem Motto steht das EU-Jahr 2012. Am Montag beginnt es mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin. Foto: epd</p></div>Zum Beginn des Europäischen Jahres 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen registriert die Deutsche Seniorenliga, dass in weiten Teilen der Bevölkerung bisher Unkenntnis über diese Initiative herrscht. Nach einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Seniorenliga wissen gerade mal 10 Prozent der Bevölkerung von dem Themenjahr. In Deutschland beginnt das Kampagnen-Jahr am kommenden Montag mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder wird auf der Eröffnungsveranstaltung auf die Bedeutung und die Auswirkungen der demografischen Entwicklung hinwiesen. Das <a href="http://www.magazin66.de/2012/01/start-ins-europaische-jahr-des-aktiven-alterns/">Magazin 66</a> wird mit seiner Chefredakteurin Petra Nossek-Bock vor Ort vertreten sein und über die Veranstaltungen berichten, die bereits seit Wochen ausverkauft ist. </p>
<p>Übrigens sind sich einer weiteren Umfrage zufolge 71 Prozent der Europäer darüber im Klaren, dass die Bevölkerung Europas immer älter wird. Aber nur 42 Prozent finden diese Entwicklung besorgniserregend. Dies steht im krassen Gegensatz zur Wahrnehmung der politischen Entscheidungsträger, die die demografische Entwicklung als problematisch ansehen. Die <a href="http://www.deutsche-seniorenliga.de/index.php">Deutsche Seniorenliga </a>(DSL) begrüßt und unterstützt deshalb die Initiative und die damit verbundene Auseinandersetzung: „Angesichts der demografischen Entwicklung in allen Ländern Europas steht die ernsthafte Förderung aktiven Alterns unumstößlich auf der Tagesordnung“, meint Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der DSL: „In Zeiten, in denen die Jüngeren weniger und die Älteren mehr werden, setzt dieses Themenjahr ein generationenübergreifendes Signal. Die Herausforderungen gesellschaftlichen Wandels zu meistern und seine Chancen sinnvoll zu nutzen, sind unabdingbare Pflichtaufgaben für die gesamte Gesellschaft.“ Vor diesem Hintergrund fordert Hackler, den Worten sichtbar Taten folgen zu lassen: „Die Zeit der Diskussionen und Lippenbekenntnisse muss vorbei sein: Wir brauchen Nägel mit Köpfen. Das beginnt mit der Bildungs- und Erziehungsarbeit in Familien und Schulen und setzt sich dort fort, wo Handel, Banken und Industrie Jugend und Alter gleichermaßen Respekt erweisen!“</p>
<p>Während die Bevölkerung in Europa im erwerbsfähigen Alter stetig abnimmt, wird ab 2012 die Zahl der über 60-Jährigen jährlich um etwa zwei Millionen zunehmen. Zwischen 2015 und 2035 wird der stärkste Umschwung erwartet. Dann werden die sogenannten „Babyboomer“, die geburtenstarken Jahrgänge, in Ruhestand gehen. „Wir müssen die Rahmenbedingungen aktiven Alterns und insbesondere für ein unabhängiges Leben im Alter europaweit verbessern! Sinn macht ein solches Jahr nur dann, wenn angemessene Lebens- und Beschäftigungsmöglichkeiten für die zunehmende Zahl älterer Menschen wirkungsvoll angeboten und fortschreitend verbessert werden“, so Hackler.</p>
<p>„Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik mit dem Ziel greifbarer Resultate ist aber zu wichtig, um in der Vielfalt gesellschaftlicher Themen unterzugehen“, begründet Hackler die Initiative der Seniorenliga: „Auf den demografischen Wandel muss mit klaren Maßnahmen reagiert werden. Nur so können die Möglichkeiten eines gesunden, aktiven Alterns verbessert und der Ausgrenzung und Vereinsamung älterer Menschen entgegengewirkt werden.“ Die fachliche Beratung zu diesem Thema erfolgt durch einen Experten-Pool der Seniorenliga aus relevanten Bereichen der Alternsforschung. </p>
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		<title>Doktor Internet ist immer gefragter</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den ersten Anzeichen einer Krankheit suchen die Meisten schnelle Hilfe im Internet, bevor sie sich auf den Weg in die Arztpraxis machen. Jonas Weiland, der Gründer und Geschäftsführer der 2011 ans Netz gegangenen Gesundheitsplattform für Phytotherapie DocJones.de, begrüßt diese Entwicklung: &#8220;Im Gespräch mit den Ärzten aus unserem Team, die teilweise auch in eigener Praxis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_12273" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/schnupfen.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/schnupfen-300x216.jpg" alt="" title="schnupfen" width="300" height="216" class="size-medium wp-image-12273" /></a><p class="wp-caption-text">Immer mehr Menschen schauen erst einmal ins Internet, bevor sie den Arzt aufsuchen. Davon profitieren neu gegründete Gesundheitsportale. Foto: oh</p></div>Bei den ersten Anzeichen einer Krankheit suchen die Meisten schnelle Hilfe im Internet, bevor sie sich auf den Weg in die Arztpraxis machen. Jonas Weiland, der Gründer und Geschäftsführer der 2011 ans Netz gegangenen Gesundheitsplattform für Phytotherapie DocJones.de, begrüßt diese Entwicklung: &#8220;Im Gespräch mit den Ärzten aus unserem Team, die teilweise auch in eigener Praxis tätig sind, wurde deutlich, dass fundiertes Wissen aus dem Netz nicht nur den Erkrankten, sondern auch den Ärzten hilft. Viele erleben den Austausch mit informierten Patienten als sehr positiv, weil es häufig die Qualität der Diagnose verbessert und die Wahl der richtigen Behandlung erleichtert.&#8221; </p>
<p>Was ist am meistens gesucht? Nach Erfahrung dieses Portals ist es der Begriff Prostata. Das zeigt, dass die Betroffenen sich gerade bei heiklen Themen gerne in die Anonymität des Internets flüchten. Hier bewirkt der Austausch mit anderen Betroffenen oder das Sammeln von Informationen zum Ablauf der Untersuchung oft, die Hemmung vor dem Arztbesuch abzubauen. Von detaillierten Informationen zu Heilpflanzen über Suchthilfegruppen bis hin zu Portalen eigens für Diabetiker &#8211; im Internet gibt es ein breites Spektrum an Angeboten. Anstelle von dicken Wälzern voller Fachbegriffe findet man heutzutage übersichtlich strukturierte, auch für den Laien verständliches, Medizinwissen. Da man Ärzten die Möglichkeit geben sollte, die Quellen zu überprüfen, diese am besten während der Recherche notieren. Gute Ärzte geben auch Tipps, wo man seriöse Informationen zum eigenen Leiden findet. Wer weiß, welche Therapieformen es gibt, kann seinen Arzt danach fragen oder gar den Arzt gezielt nach dem Schwerpunkt auswählen. Für schnelle Genesung ist es wichtig, dass der Kranke selbst von der Wirksamkeit der gewählten Therapie überzeugt ist. </p>
<p>Gesundheitsbewusste Menschen sollten sich beim Surfen stets bewusst machen, dass eine Internetrecherche kein Medizinstudium ersetzen kann. Bereichernd ist es, kritisch nachzufragen. Alles besser zu wissen, bringt meist das Gegenteil. Ziel sollte stets sein, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, um Krankheiten so gut wie möglich zu vermeiden.</p>
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		<title>Harte Kerle: Vergiss es!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter Ego]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Assauer]]></category>
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		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Legende vom harten Kerl ist ins Wanken geraten. Rudi Assauer macht seine Alzheimer Erkrankung öffentlich. Das finde ich bemerkenswert, weil damit in der scheinbar so heilen Fußballwelt plötzlich ein weiteres Stück Realität aufscheint. Erst haben sich die Fans daran gewöhnen müssen, dass die Helden der Fußballarena auch nur Menschen sind, die an Depressionen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/vignette_nosseck_bock.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/vignette_nosseck_bock.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-12263" /></a>Die Legende vom harten Kerl ist ins Wanken geraten. <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/rudi-assauer-macht-alzheimer-erkrankung-oeffentlich-der-kopf-die-birne-schlimmer-gehts-nicht-1.1271888">Rudi Assauer </a>macht seine Alzheimer Erkrankung öffentlich. Das finde ich bemerkenswert, weil damit in der scheinbar so heilen Fußballwelt plötzlich ein weiteres Stück Realität aufscheint. Erst haben sich die Fans daran gewöhnen müssen, dass die Helden der Fußballarena auch nur Menschen sind, die an Depressionen und Burn-out leiden. Jetzt kommt auch noch die gefürchtete Krankheit Alzheimer dazu. Das ist umso verstörender, da man ja immer noch glaubte, dass Sport für die Gesundheit ganz elementar sei. Wenn also ein Sportler wie der 67-jährige Rudi Assauer daran erkrankt, ist die Frage, ob die gängigen Rezepte wie viel Bewegung oder entsprechende Ernährung nur lindern, aber nicht verhindern können. Interessant ist Aussauers Aussage, dass in der Familie bereits öfter diese Erkrankung ausgebrochen ist. Also ist eine genetische Veranlagung auf jeden Fall einer der Faktoren, die das Demenzrisiko erhöhen. </p>
<p>Assauer wird durch seine offene Art im Umgang mit Alzheimer hoffentlich viel Unterstützung erhalten. Natürlich kurbelt es auch den Verkauf seiner Biografie an. Aber das gönne ich ihm. Denn, wer krank ist, braucht mehr Pflege. Das persönliche Umfeld von Assauer ist offenbar mit der Erkrankung, wie so viele andere Familien auch, überfordert.  Rudi Assuaers Mut sollte belohnt werden mit einer ernsthaften Auseinandersetzung mit seinem Schicksal. Schließlich ist mit seinem Coming out die Erkrankung &#8211; wie sagt man so schön &#8211; in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und sie hat ein prominentes Gesicht erhalten.<br />
Bin gespannt auf Reaktionen auf <a href="http://www.weltbild.de/3/17163907-1/buch/wie-ausgewechselt.html?wea=8001208">seine Biografie</a>. Wer sie gelesen hat, sollte sich hier gerne äußern. Ab 2. Februar ist sie auf dem Markt.<br />
Mein Kommentar zum Thema: <a href="http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-news/kommentar-ein-mutiger-schritt-voran-1.1826368">Ein mutiger Schritt voran</a>.</p>
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		<title>Bei Blasenschwäche leidetoft die Partnerschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Blasenschwäche]]></category>
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		<category><![CDATA[Inkontinenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Schätzungsweise sechs Millionen Menschen in Deutschland haben Probleme mit der Blasenfunktion. Auch wenn das Risiko mit dem Alter steigt, so betrifft Harninkontinenz nahezu alle Altersgruppen. Insbesondere Frauen haben oftmals auch schon in jüngeren Jahren damit zu tun, etwa als Folge von Entbindungen. Viele von ihnen leiden sehr darunter: Sie fühlen sich unsauber, haben Angst unangenehm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_12254" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/Blase.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/02/Blase-199x300.jpg" alt="" title="Blase" width="199" height="300" class="size-medium wp-image-12254" /></a><p class="wp-caption-text">Blasenschwäche kann die Partnerschaft belasten. Eine Broschüre gibt Tipps für einen entspannten Umgang mit dem Thema. imagesource the golden years 1</p></div>Schätzungsweise sechs Millionen Menschen in Deutschland haben Probleme mit der Blasenfunktion. Auch wenn das Risiko mit dem Alter steigt, so betrifft Harninkontinenz nahezu alle Altersgruppen. Insbesondere Frauen haben oftmals auch schon in jüngeren Jahren damit zu tun, etwa als Folge von Entbindungen. Viele von ihnen leiden sehr darunter: Sie fühlen sich unsauber, haben Angst unangenehm zu riechen und sorgen sich ständig um die Erreichbarkeit einer Toilette. Um peinliche Zwischenfälle zu vermeiden, bleiben sie am liebsten zu Hause und schränken dadurch nicht nur ihre eigenen Aktivitäten ein, sondern auch gemeinsame Unternehmungen mit der Familie. </p>
<p> „Häufig leidet auch die Sexualität“, bemerkt Professor Dr. Ingo Füsgen, Facharzt für innere Medizin am Elisabeth-Krankenhaus, Velbert. „Das stellt selbst eine stabile Partnerschaft auf eine Belastungsprobe.“ Viele Betroffene schämen sich sogar vor dem eigenen Partner und versuchen, ihre Probleme und Ängste zu verheimlichen. Besonders schwer haben es Menschen, die eine neue Beziehung eingehen möchten, sich aber nicht trauen, das Thema anzusprechen. „Um ein offenes Gespräch kommt niemand herum, der sich trotz Blasenschwäche eine harmonische Partnerschaft und ein ausgefülltes Sexualleben wünscht“, betont Füsgen. Mit ein paar einfachen Tipps und ein wenig Einfallsreichtum ist beides durchaus vereinbar: So sollten Betroffene möglichst auf harntreibende Getränke wie Kaffee, Tee oder Bier verzichten und sich angewöhnen, vor dem Intimverkehr noch einmal die Toilette aufzusuchen. Ein Handtuch oder eine Inkontinenz-Unterlage im Bett beruhigen für den Fall, dass doch ein paar Tropfen verloren gehen. Günstig sind außerdem Stellungen, bei denen der Druck auf die Blase gering ist. „Und falls es doch zum Abgang von Urin kommt, sollten die Betroffenen versuchen, es gelassen zu nehmen“, so Füsgen. Eines sollte jedoch bei all diesen Maßnahmen nicht zu kurz kommen: Eine Blasenschwäche ist stets ein Fall für den Arzt. Denn Vorsichtsmaßnahmen sind gut – eine zielgerichtete Therapie, die zur Linderung oder sogar zum Abklingen der Symptome führt, ist besser. </p>
<p> Weitere Tipps und Informationen enthält die Broschüre „Blasenschwäche bei Frauen“, kostenlos erhältlich beim Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz e.V. (BGV), Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.frauen-blasenschwaeche.de.</p>
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		<title>Entlastung für pflegende Angehörige im Arbeitsleben</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
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		<category><![CDATA[Familienpflegezeit]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherzentrale]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Beschäftigte, der zu Hause einen Angehörigen pflegt, kann die Vorteile der Familienpflegezeit nutzen. Vorausgesetzt, die Pflegeperson verfügt mindestens über Pflegestufe 1. Ansonsten muss erst ein Antrag bei der zuständigen Pflegekasse gestellt und genehmigt werden. Ob eine berufliche Auszeit für die Pflege im Anschluss daran gewährt wird, richtet sich nicht nach der Größe eines Unternehmens, sondern ist abhängig von der Kulanz des jeweiligen Arbeitgebers. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="Wer einen Angehörigen pflegt, kann auf Entlastungen am Arbeitsplatz hoffen. Foto: epd"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/angehörige-300x197.jpg" alt="" title="Urlaub für Demenzkranke mit Angehörigen" width="300" height="197" class="alignright size-medium wp-image-12242" /></a>Seit Anfang des Jahres gibt es zumindest auf dem Papier Erleichterungen für Beschäftigte, die einen Angehörigen pflegen: Wer fest in Lohn und Brot steht, kann im Fall einer verantwortlichen Pflege seine wöchentliche Arbeitszeit für die Dauer von zwei Jahren ohne allzu hohe Gehaltseinbußen reduzieren. Allerdings muss ein Arbeitnehmer in den darauf folgenden zwei Jahren den finanziellen Vorschuss so lange abarbeiten, bis sein Geldkonto wieder ausgeglichen ist. Der Haken an der Sache: „Arbeitgeber können ihren Beschäftigten einen solchen Vorzug für die Pflege eines Angehörigen einräumen, aber sie sind nicht gesetzlich dazu verpflichtet“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Wer die neue halbherzige Regelung der Familienpflegezeit gerne in Anspruch nehmen möchte, sollte sich mit folgenden Hinweisen für ein Gespräch mit dem Arbeitgeber wappnen:<br />
·	Anspruchsberechtigte: Jeder Beschäftigte, der zu Hause einen Angehörigen pflegt, kann die Vorteile der Familienpflegezeit nutzen. Vorausgesetzt, die Pflegeperson verfügt mindestens über Pflegestufe 1. Ansonsten muss erst ein Antrag bei der zuständigen Pflegekasse gestellt und genehmigt werden. Ob eine berufliche Auszeit für die Pflege im Anschluss daran gewährt wird, richtet sich nicht nach der Größe eines Unternehmens, sondern ist abhängig von der Kulanz des jeweiligen Arbeitgebers. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Stimmt ein Unternehmen der vorübergehenden Familienpflegezeit zu, müssen alle Einzelheiten über Dauer, Stundenreduktion, den späteren Ausgleich über Lohnverzicht oder zusätzliche Arbeitsstunden mit dem Arbeitgeber ausgehandelt und in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten werden.<br />
·	Regeln des Lohn- und Arbeitszeitausgleich: Während der Pflegephase muss ein Beschäftigter weiterhin mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten. Dabei vermindert sich der Lohn um die Hälfte der reduzierten Stunden. Für die andere Hälfte und die tatsächlich geleistete Arbeit wird weiterhin ein Gehalt bezahlt – und zwar solange, bis Arbeitsstunden und Lohnzahlungen wieder ausgeglichen sind. Ein Beispiel: Der Arbeitgeber zahlt einem Pflegenden, der seine Arbeitszeit um 50 Prozent verringert, weiterhin 75 Prozent des Bruttogehalts. Kehrt der Berufstätige nach zwei Jahren auf eine volle Stelle zurück, bekommt er die nächsten 24 Monate weiterhin nur 75 Prozent seines Gehalts.<br />
·	Dauer: Die Familienpflegezeit gliedert sich in zwei Phasen. Innerhalb der ersten Pflegephase wird die Arbeitszeit für maximal zwei Jahre reduziert. Unmittelbar daran schließt sich die Nachpflegephase an, in der das reduzierte Arbeitszeit- und Entgeltkonto ebenfalls in maximal zwei Jahren wieder ausgeglichen werden muss. Eine erneute Familienpflegezeit für denselben Pflegebedürftigen ist erst wieder möglich, wenn die Ausgleichsphase komplett abgeschlossen ist. Stirbt die Pflegeperson oder zieht sie in ein Heim, endet die Familienpflegezeit in einem solchen Fall mit Ablauf des zweiten Monats. Der Auszeitnehmer muss seinen Arbeitgeber unverzüglich über die veränderte Situation informieren.<br />
·	Risikoabsicherung: Da ein Beschäftigter in der Pflegephase mehr Lohn beziehungsweise Gehalt für weniger Arbeit bezieht, geht der Arbeitgeber bei dem Deal durchaus ein finanzielles Risiko ein. Für den Fall, dass vorübergehende Aussteiger wegen Berufsunfähigkeit oder Tod nicht wieder voll in den Betrieb einsteigen, müssen sie vorbauen und zwingend eine Versicherung abschließen. Diese Versicherung macht circa zwei Prozent des Lohnvorschusses aus. Bei einem Teilgehalt von 500 Euro im Monat sind dies 10 Euro. Dieser Betrag muss solange gezahlt werden, bis Lohn- und Zeitkonto wieder ausgeglichen sind. Arbeitnehmer, die während der Familienpflegezeit kündigen oder die nach Ablauf der Pflegephasen nicht die vertraglich vereinbarte Zeit nacharbeiten, werden jedoch zur Kasse gebeten: Sie müssen den Lohnvorschuss in festgelegten Monatsraten abstottern. Ein Arbeitgeber hingegen darf in der Pflege- und Nachpflegephase grundsätzlich nicht kündigen. Tut er dies dennoch, sind die Betroffenen von den Nachleistungen im Anschluss an die Pflege befreit.<br />
·	Argumente für Arbeitgeber: Unternehmen, die der Familienpflegezeit zustimmen, bekommen vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ein zinsloses Darlehen für den Lohnausgleich. Weitere Vorteile: Trotz der vorübergehenden Auszeit bleibt ein eingearbeiteter Mitarbeiter langfristig im Betrieb. Fehlzeiten aufgrund von Krankheit und Überlastung werden vermieden. Und Arbeitszufriedenheit und Motivation erhalten einen positiven Schub.</p>
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		<title>Fingernägelkauen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 11:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Mielenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enkelblog]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<category><![CDATA[Fingernägelkauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Tut bestimmt weh und sieht auch nicht schön aus &#8211; meine Enkeltochter (14 Jahre alt) kaut an ihren Fingernägeln so lange bis bis sie sich verletzt hat. Auch wenn sie bei uns zu Besuch ist, beobachten wir, wie sie manchmal verschämt, oft aber mit den Gedanken ganz wo anders, ihre Fingernägel abbeißt. Ansonsten versteckt sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/vignette_mielenz7.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/vignette_mielenz7-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-12230" /></a>Tut bestimmt weh und sieht auch nicht schön aus &#8211; meine Enkeltochter (14 Jahre alt) kaut an ihren Fingernägeln so lange bis bis sie sich verletzt hat. Auch wenn sie bei uns zu Besuch ist, beobachten wir, wie sie manchmal verschämt, oft aber mit den Gedanken ganz wo anders, ihre Fingernägel abbeißt. Ansonsten versteckt sie eher ihre Hände.<br />
Natürlich haben wir mit ihr darüber gesprochen, aber keine Antwort zu den Gründen erhalten, die weiß sie wohl selbst nicht &#8211; das sei nur eine &#8220;blöde&#8221; Angewohnheit, sagt sie. Besorgt sind wir aber doch. Früher hat man Angstzustände für das Kauen der Fingernägel verantwortlich gemacht. Heute nach neueren Erkenntnissen geht man von einer psychischen Störung aus, die ihren Ursprung in der Kindheit haben kann und u.a. durch Elternstreit, Alkoholismus eines Elterteils, Bestrafungen des Kindes oder duch Schockmomente ausgeöst werden kann. Fingernägelkauen wirke als &#8220;Beruhigung&#8221; in solchen Stresssituationen, erklären die Fachleute.<br />
Richtig hilfreich sind diese Deutungen für uns nicht, schließlich möchten wir unsere Enkeltochter ja nicht noch zusätzlich verunsichern, indem wir ihr vorschlagen, einen Facharzt aufzusuchen oder indem wir unsere Kinder nach dem Familienleben ausfragen. Vielleicht helfen beim Abgewöhnen des Fingernägelkauens ja auch Nagellack oder künstliche Fingernägel, die nicht &#8220;schmecken&#8221; und zudem noch hübsch aussehen?</p>
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		<title>Gottschalk als Hoffnungsträger für Ältere?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter Ego]]></category>
		<category><![CDATA[Ältere]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[Hoffnungsträger]]></category>
		<category><![CDATA[Rente 67]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Arbeitschancen für Ältere wurde in letzter Zeit einiges publiziert. Wer für die Rente mit 67 ist, setzt die Zahl der Beschäftigen jenseits der 60 drastisch hoch. Wer versucht, neutraler die Aussagen zu formulieren als die Bundesagentur für Arbeit, liegt mit seinen Zahlen schon mal meilenweit von denen des Arbeitgeberverbandes entfernt. Aber das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/vignette_nosseck_bock11.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/vignette_nosseck_bock11.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-12223" /></a>Über die Arbeitschancen für Ältere wurde in letzter Zeit einiges publiziert. Wer für die Rente mit 67 ist, setzt die Zahl der <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13796234/Aeltere-bleiben-beim-Jobwunder-auf-der-Strecke.html">Beschäftigen jenseits der 60 </a>drastisch hoch. Wer versucht, neutraler die Aussagen zu formulieren als  die <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/arbeitsmarkt-zahl-der-aelteren-beschaeftigten-steigt-deutlich-11594295.html">Bundesagentur für Arbeit,</a> liegt mit seinen Zahlen schon mal meilenweit von denen des Arbeitgeberverbandes entfernt.<br />
Aber das ist eigentlich ein Thema, das Alltag in der Berichterstattung der Medien ist. Das gilt übrigens auch für den Showmaster <a href="http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Panorama/Nachrichten/NWZ/Artikel/2790086/Thomas-Gottschalks-Quoten-im-Sinkflug.html">Thomas Gottschalk</a>, der gar kein Problem hatte, schnellstmöglich einen neuen Job zu finden. Doch vielleicht hätte er ein bisschen warten sollen, bevor er wieder auf Sendung geht. Die Kritiken zu seiner halbstündigen Sendung sind ziemlich mies. Man braucht keinen Dampfplauderer, sondern einen Showmaster, der die Lücke füllt, die Pfarrer Fliege und Co in der älteren Fernsehgemeinde hinterlassen hat. Doch dafür fühlt sich der 61-jährige Gottschalk sicher noch zu jung. Mal schauen, wie lange er noch die Stellung hält. Einen Monat, einige Wochen oder wird er schneller abgesetzt?</p>
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