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	<title>sechs+sechzig &#187; Enkel</title>
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	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
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		<title>Enkelnavi wird zum Infoportal</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 09:09:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einige Monate lang haben die Macher des Internet-Auftritts &#8220;Enkel-Navi&#8221; tapfer gekämpft, doch nun mussten sie offenbar doch die Segel streichen. In einer Pressemitteilung verkündeten sie, dass aus dem Enkelnavi, das auf dem Kurznachrichten-Kanal Twitter immer sehr weltbewegende Fragen gestellt hat, Mister Bluepig wurde. Damit kann ich nun wenig anfangen. Es sind immer noch Themen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/vignette_nosseck_bock3.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/vignette_nosseck_bock3.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-10884" /></a>Einige Monate lang haben die Macher des Internet-Auftritts &#8220;Enkel-Navi&#8221; tapfer gekämpft, doch nun mussten sie offenbar doch die Segel streichen. In einer Pressemitteilung verkündeten sie, dass aus dem Enkelnavi, das auf dem Kurznachrichten-Kanal Twitter immer sehr weltbewegende Fragen gestellt hat, Mister Bluepig wurde. Damit kann ich nun wenig anfangen.<br />
Es sind immer noch Themen, die die Welt bewegen, auf der Seite zu finden. Etwa diese: Geschenke, die Ärger machen. Da wird dann aufgezählt, was man beim Beschenken der Enkel beachten sollte. Oder die Anregung, dass Oma oder Opa als Clown den Kindergeburtstag aufpeppen sollte.<br />
Doch überwiegend finden sich nun Themen für die ganze Familie dort, wie &#8220;Mutter hatte eine wilde Vergangenheit&#8221; oder Fernsehserien von früher: Müssen die Kinder diese noch kennen? Gemeint ist Bonanza oder die Waltons.<br />
Solche Themen laufen jetzt mehr versteckt. Ich finde es schade, dass man die Lobby für Großeltern und etwas in der Art war das Enkel-Navi trotz seiner kommerziellen Ausrichtung, nun in ein beliebiges Familienportal umgewandelt hat, das noch am Rande die Thematik der Senioren mitbetreut. Aber offenbar ist es eben doch leichter, finanziell erfolgreich zu sein, wenn die Zielgruppe größer ist, selbst um den Preis der Beliebigkeit.<br />
Wir von sechs+sechzig werden die Seite ab und zu besuchen und schauen, wie sie sich entwickelt. Unser Angebot für Großeltern, nämlich der Enkelblog von Ingrid Mielenz, bleibt bis auf weiteres erhalten. Schließlich könnten ihre Postings schon ein Ratgeberbuch füllen und vielleicht erstellen wir ja eines Tages einmal ein solches.<br />
Wären Sie daran interessiert?</p>
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		<title>Fragen Sie Frau Mielenz</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 09:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit 55 Jahren hat Ingrid Mielenz den Anstoß zur Gründung des Seniorenmagazins »sechs+sechzig« gegeben. Gemeinsam mit der damaligen Vorsitzenden des Nürnberger Stadtseniorenrats, Ursula Wolfring, und der früheren Bürgermeisterin Helene Jungkunz hat sie als Schirmfrau stets das Projekt tatkräftig unterstützt, bis heute. Jetzt feierte Ingrid Mielenz selbst ihren 66. Geburtstag. Nicht nur die Lebenssituation der langjährigen [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Mielenzportrait.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/Mielenzportrait-207x300.jpg" alt="" title="Mielenzportrait" width="207" height="300" class="alignright size-medium wp-image-10577" /></a>Mit 55 Jahren hat Ingrid Mielenz den Anstoß zur Gründung des Seniorenmagazins »sechs+sechzig« gegeben. Gemeinsam mit der damaligen Vorsitzenden des Nürnberger Stadtseniorenrats, Ursula Wolfring, und der früheren Bürgermeisterin Helene Jungkunz hat sie als Schirmfrau stets das Projekt tatkräftig unterstützt, bis heute. Jetzt feierte Ingrid Mielenz selbst ihren 66. Geburtstag.<br />
Nicht nur die Lebenssituation der langjährigen Nürnberger Sozialreferentin hat sich in dieser Dekade komplett verändert, sondern auch ihr Engagement für das Magazin sechs+sechzig. Die erfahrene Sozialpolitikerin ist seit einiger Zeit im Ruhestand. Doch nach wie vor ist Ingrid Mielenz, wie viele in ihrer Generation, sehr aktiv. So hat sie sich im vergangenen Jahr intensiv dem Internet zugewandt und ist in die Riege der Blogger aufgestiegen, also jener Autoren, die im Internet ein Tagebuch beziehungsweise eine Kolumne schreiben. Ihr Thema: das Verhältnis zwischen Großeltern und Enkeln. Eine schier unerschöpflicher Fülle von Ideen und Themen sprudelt seither im Enkel-Blog auf der Internet-Seite des Magazins sechs+sechzig – und findet immer mehr Anhänger.<br />
Denn das Generationen übergreifende Blog widmet sich einem offenbar nicht so einfachem Miteinander von Jung und Alt. Die Rollen sind im gesellschaftlichen Verständnis fest definiert: hier Oma und Opa, die verwöhnen, und da die Enkel, die sich verwöhnen lassen.<br />
Doch im wirklichen Leben ist das nicht selten anders, wie Ingrid Mielenz immer wieder treffend schildert. In ihren Einträgen greift die Autorin nicht nur auf eigene Erfahrungen zurück, sondern verarbeitet auch Geschichten aus dem Freundeskreis. In den Texten steht immer das Bemühen an erster Stelle, eine Diskussion anzustoßen, Erfahrungen auszutauschen und Lösungen anzubieten.<br />
Bei ihren Recherchen stößt sie auf Interessensvertretungen wie die Bundesinitiative Großeltern, den Medienpass »Schau hin« für einen sinnvollen Umgang mit dem Internet oder auf die Frage: Wann haften Großeltern, wenn den Enkeln bei gemeinsamen Unternehmungen etwas zustößt? Die Liste der Beiträge umfasst schon mehr als 170 Artikel, die jederzeit im Internet nachzulesen sind.<br />
Udo Jürgens wusste, warum die Zahl 66 eine besondere ist und hat ihr in seinem Lied »mit sechsundsechzig Jahren&#8230;« ein Denkmal gesetzt. Und es war Ingrid Mielenz, die einst bei der Namensfindung für unser Magazin den Entertainer als Paten ins Spiel gebracht hat. Nun kann die Schirmfrau selbst beurteilen, ob jetzt »das Leben anfängt«. Ganz aktuell hat ihr die Problematik der verstoßenen Großeltern, denen der Umgang mit den Enkeln untersagt wird, gezeigt, wie wichtig es ist, für Großeltern eine Lobby zu bilden. Das Thema, das sie frühzeitig aufgegriffen hatte und das in der letzten Ausgabe unseres Magazins mit einem Artikel nochmals für große Resonanz sorgte, zeigt deutlich, dass diese Menschen nicht allein gelassen werden dürfen.<br />
Wir freuen uns, bleiben am Thema dran und ermuntern alle, sich an der Diskussion zu beteiligen.</p>
<p>Petra Nossek-Bock<br />
Foto: Michael Matejka</p>
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		<title>Neuer Trend? Die Enkel sind so alt wie die Kinder</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 09:00:16 +0000</pubDate>
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_nosseck_bock10.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_nosseck_bock10.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-9707" /></a>Gerade habe ich gelesen, dass der alte Rocker Rod Stewart Opa geworden ist. Na ja, das ist wirklich nichts Außergewöhnliches, nicht einmal bei einem 66-jährigen weltbekannten Musiker. Doch, dass die Enkelin fast gleich alt ist wie die jüngste Tochter des Stars, das finde ich bemerkenswert. Vom Alter her könnte das auch Fritz Wepper schaffen. Der Schauspieler wird mit 70 Jahren noch einmal Vater. Seine 36 Jahre jüngere Lebensgefährtin ist im fünften Monat schwanger, melden Zeitungen. Seine Tochter ist allerdings fast gleich alt wie die Mutter seines ungeborenen Kindes. Diese Konstellation ist schon wesentlich weiter verbreitet.<br />
Diese Partnerwahl macht jedoch vielen Töchtern von Vätern im zweiten (oder dritten Frühling) erhebliche Probleme. Doch wie sieht es mit den Enkelinnen und Enkeln aus, deren Onkel und Tanten nur wenige Monate älter oder jünger sind? Hat jemand damit Erfahrung? Die würden mich interessieren. Oder ist das wirkich ein ganz neuer Trend?</p>
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		<title>Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 08:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingrid Mielenz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir, Großeltern von mehreren erwachsenen Enkelkindern, finden es an der Zeit, für den Fall, dass wir nicht mehr handlungsfähig sein sollten, unsere Interessen abzusichern und deutlich zu machen, was wir wollen, wenn wir das selbst nicht mehr ausdrücken können.. Noch sind wir einigeraßen gut beieinander, aber es kann in unserem Alter doch schnell was passieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_mielenz2.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_mielenz2.gif" alt="" title="vignette_mielenz" width="150" height="183" class="alignright size-full wp-image-9589" /></a>Wir, Großeltern von mehreren erwachsenen Enkelkindern, finden es an der Zeit, für den Fall, dass wir nicht mehr handlungsfähig sein sollten, unsere Interessen abzusichern und deutlich zu machen, was wir wollen, wenn wir das selbst nicht mehr ausdrücken können.. Noch sind wir einigeraßen gut beieinander, aber es kann in unserem Alter doch schnell was passieren, eine Krankheit auftreten oder eine Demenz.<br />
Aber das ist gar nicht so einfach wie es scheint. Zuerst haben mein Mann und ich gestritten, ob wir nur eine Betreuungsverfügung oder gleich eine sehr viel weitergehende Vorsorgevollmacht ausstellen. Dann waren wir uneinig, ob wir unsere Kinder oder doch lieber unsere Enkelkinder als Betreuer einsetzen. Mir war das allerdings bei einer Vorsorgevollmacht fast schon unheimlich, denn dann könnte unser Enkelsohn (den wir &#8220;ausgeguckt&#8221; haben) über einfach alles entscheiden, auch  über unseren Wohnort und über unser Geld und letztlich über Leben und Tod. Aber bei einer Betreuungsverfügung müßte unser Enkelsohn zum Betreuungsgericht, um als Betreuer bestellt zu werden, er könnte also nicht schnell für uns handeln.<br />
Mein Mann hat großes Vertrauen in unseren Enkelsohn, ich zögere noch ein wenig?</p>
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		<title>Fotos von Oma und Opa</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 08:00:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als unsere Enkelkinder neulich bei uns zu Hause waren, haben sie unsere Fotoalben aufgestöbert und dabei auch von uns Großeltern Kinder- und Jugendfotos gefunden. Natürlich gibt es von unserer Zeit nicht so viele Fotos wie heute von unseren Enkelkindern und manche von den wenigen sind auch schon ziemlich vergilbt. Aber das war unseren Enkelkindern nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_mielenz1.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_mielenz1.gif" alt="" title="vignette_mielenz" width="150" height="183" class="alignright size-full wp-image-9490" /></a>Als unsere Enkelkinder neulich bei uns zu Hause waren, haben sie unsere Fotoalben aufgestöbert und dabei auch von uns Großeltern Kinder- und Jugendfotos gefunden. Natürlich gibt es von unserer Zeit nicht so viele Fotos wie heute von unseren Enkelkindern und manche von den wenigen sind auch schon ziemlich vergilbt.<br />
Aber das war unseren Enkelkindern nicht bedeutend. Wichtig war ihnen festzustellen, dass Oma und Opa auch mal &#8220;klein&#8221; waren, dass sie ziemlich &#8220;komisch&#8221; ausgesehen haben, dass es zu den Großeltern auch noch Eltern (also ihre Urgroßeltern) gegeben hat &#8211; kurzum: die Fotos waren ein guter Anlass, über unsere Familiengeschichte zu erzählen, über Verwandtschaften und die Ahnen. Am meisten mußten wir über unsere Kindheit erzählen, eben &#8220;wie es früher mal war&#8221;. Und wie es ist, wenn man alt wird, das war auch immer wieder die Frage.<br />
Dieser Nachmittag hat uns allen großen Spaß gemacht und auch wir haben beim Erzählen unsere Erinnerungen wieder ein wenig aufgefrischt.<br />
Falls es mal wieder an einem Sommerferientag heftig regnet, gemeinsam mit den Enkelkindern in die Fotoalben gucken und Geschichten erzählen &#8211; ist vielleicht noch spannender als ein Kinderbuch?</p>
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		<title>Guter Film über verlassene Großeltern</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 06:45:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein guter Beitrag lief in der Reihe 37 Grad im ZDF. Es beschäftigte sich mit einem Thema, das unsere Enkelbloggerin Ingrid Mielenz immer wieder aufgreift und das oft kommentiert wird. Es ist offenbar weiter verbreitet als man meint. Es geht darum, dass Großeltern ihre Enkel nicht sehen dürfen. Häufig handelt es sich bei den Eltern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.magazin66.de%2F2011%2F08%2Fguter-film-uber-verlassene-groseltern%2F&amp;source=magazin66&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_nosseck_bock2.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_nosseck_bock2.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-9431" /></a>Ein guter Beitrag lief <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/402#/beitrag/video/1405112/Nicht-ohne-meinen-Enkel">in der Reihe 37 </a>Grad im ZDF. Es beschäftigte sich mit einem Thema, das unsere Enkelbloggerin Ingrid Mielenz immer wieder aufgreift und das oft kommentiert wird. Es ist offenbar weiter verbreitet als man meint. Es geht darum, dass Großeltern ihre Enkel nicht sehen dürfen.<br />
Häufig handelt es sich bei den Eltern der Enkel um ein Paar, das sich getrennt hat. Manchmal möchte der neue Partner den Kontakt unterbinden. In anderen Fällen werden Scheidungsstreitigkeiten in die nächste Generation übertragen.<br />
Ich finde das Thema sehr traurig und frage mich, wie weit der Egoismus der Mütter und Väter eigentlich geht? Schließlich enthalten sie so ihren Kindern wichtige Erfahrungen im Umgang mit älteren Menschen vor. Auch Wärme, Lebensklugheit und mehr Zeit als die Eltern haben Großeltern zu bieten.<br />
Die Kinder sind häufig noch zu klein, um sich zu wehren.  Die Großeltern wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. Besonders berührt hat mich eine Szene in dieser sehr sensibel gestalteten Dokumentation. Da standen die Eltern am Zaun des Schulhofes und Mitschülerinnen haben die Enkelin überredet, zu Oma und Opa zu gehen. Das Mädchen weinte die ganze Zeit. Diese Szene schilderten die Grooßeltern, sie wurde nicht vor der Kamera gezeigt. Aber sie offenbart das ganze Ausmaß an Belastung, das hier die Kinder tragen müssen.<br />
Wer kennt Fälle, in denen der Konflikt erfolgreich beigelegt wurde?</p>
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		<title>Twitter und Facebook verändern die Enkel-Generation</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 07:03:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Großeltern beobachten es mit Sorge wie unsere Enkel-Bloggerin Ingrid Mielenz. Ständig hängt die junge Generation am Kabel, mal am iphone, MP 3 Player, Handy und immer öfter wird der Computer gar nicht mehr ausgeschaltet, um ja keine Facebook-Mitteilung zu verpassen. Hirnforscher warnen inzwischen vor exzessivem Gebrauch der sozialen Netzwerke im Internet, da sie die sozialen Fähigkeiten im echten Leben verkümmern lassen.]]></description>
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<p><div id="attachment_9319" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/computerkind.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/computerkind.jpg" alt="" title="357001" width="300" height="200" class="size-full wp-image-9319" /></a><p class="wp-caption-text">Die intensive Nutzung von sozialen Netzwerken am Computer verändert das Gehirn von jungen Menschen, sehr zur Beunruhigung ihrer Eltern und Großeltern. Dies zeigt eine Studie der Universität Oxfort. Foto: epd</p></div>Facebook und Twitter haben eine Generation von Selbst-Besessenen geschaffen, die nur zu kurzen Momenten der Aufmerksamkeit fähig sind und wie Kleinkinder ständig Rückmeldung einfordern. Davor warnt die Hirnforscherin Susan Greenfield von der Oxford University. &#8220;Unser Gehirn passt sich evolutionär an Veränderungen der Umgebung an &#8211; auch an Social Networks. Was derzeit die exzessiver Internet-Nutzung bringt, gibt Anlass zur Sorge&#8221;, so die britische Expertin im pressetext-Interview.</p>
<p><strong>Leben für das Posting</strong></p>
<p>Einige der Blüten, die Social Networks hervorgebracht haben, sind in den Augen der Forscherin gefährlich statt nur seltsam. Darunter etwa die vielen Twitter-Banalitäten. &#8220;Niemand interessiert es, was man gerade gefrühstückt hat. Derartige Tweets erinnern stark an ein kleines Kind, das von der Mutter die Rückversicherung verlangt: Schau Mama, was ich gerade mache!&#8221; Grundlage dieser Infantilisierung seien existenzielle Probleme der Nutzer, ist Greenfield überzeugt.</p>
<p>Ebenso geben manche Facebook-Nutzer den Anschein, sie wollten Mini-Celebritys werden, deren Alltag ständig von anderen beobachtet und bewundert wird. Sorgen bereitet Greenfield hier, dass sich viele Jugendliche zunehmend nur darüber definieren, was andere über sie wissen und denken. &#8220;Die Fähigkeit zur Selbstreflexion geht dabei teilweise völlig verloren. Besondere Momente lösen statt Emotionen den Gedanken aus, dass sie Facebook-würdig sind, und teils tun Menschen nur mehr Dinge, die gute Postings werden.&#8221;</p>
<p><strong>Änderungen im Gehirn</strong></p>
<p>Bedenklich sei die Situation deshalb, da das auf Klicks und Kontakte ausgerichtete Leben ebenso wie exzessives Computerspielen das Gehirn neu &#8220;verkabeln&#8221;. &#8220;Speziell Jugendliche haben immer häufiger ein Problem damit, beim Gespräch den Blickkontakt zu halten oder die Stimme und Körpersprache des Gegenübers richtig zu deuten. Autisten fühlen sich in der Bildschirmwelt viel glücklicher, da hier Empathie kaum gefordert wird. Doch auch insgesamt sinkt das Mitgefühl für andere.&#8221;</p>
<p>Greenfield verweist dabei auf zwei aktuelle Studien. So haben etwa chinesische Forscher um Kai Yuank bei 18 Jugendlichen gezeigt, dass infolge einer Internet-Sucht das Volumen der grauen Zellen in fünf Gehirnregionen abnimmt. Wie sie in der Zeitschrift &#8220;PLOS One&#8221; berichten, hängt das Ausmaß der Veränderungen mit der Dauer der Sucht zusammen. Eine weitere Untersuchung beweist den radikalen Rückgang von Empathie unter Studenten seit der Jahrtausendwende (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20100531023/ ).</p>
<p><strong>Dosis bestimmt Wirkung</strong></p>
<p>Das Social Web per se ist nicht das Problem, sondern dessen Nutzung, betont Greenfield. &#8220;Twitter leistet wundervolle Dienste wie etwa rasche Mobilisierung, und vielleicht können Social Networks auch den IQ steigern und beim Lernen helfen. Doch Information ist nicht Wissen und schneller Zugang nicht Verstehen. Fakten allein bringen nichts, sondern müssen richtig zugeordnet und verbunden werden.&#8221; Mäßigung sei somit das Gebot der Stunde. &#8220;Facebook und Co sind im 21. Jahrhundert eindeutig Teil des Kommunikations-Portfolios. Leben und Beziehungen in der realen Erfahrungswelt sind aber weiterhin unverzichtbar.&#8221;<br />
Hier geht es zum <a href="http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0020708">englischen Text</a> der Studie.<a href="http://www.magazin66.de/2011/07/knopf-im-ohr/"></p>
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		<title>Verlassene Eltern</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/06/das-ist-doch-nicht-gerecht/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 08:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Enkel]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Verlassene Eltern]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schicksal hat Maria K. nicht geschont. Nach Kriegsende kam ihr Mann als Vollinvalide aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurück. Es dauerte 13 Jahre, bis er seine Rente bekam. In dieser Zeit sorgte Maria allein für die Familie, wachte an der Seite ihres schwerkranken Mannes und zog ihren Sohn groß. Dieser brach irgendwann, ohne einen Grund zu nennen, den Kontakt zu seiner Mutter ab. ]]></description>
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<div id="attachment_8694" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/06/verlassen.jpg"><img class="size-full wp-image-8694 " title="verlassen" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/06/verlassen.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Verlassene Eltern leiden, wenn ihre Kinder nichts mehr von ihnen wissen wollen. Foto: Michael Matejka</p></div>
<p>Das Schicksal hat Maria K. (Name geändert) nicht geschont. Nach Kriegsende kam ihr Mann als Vollinvalide aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurück. Es dauerte ganze 13 Jahre, bis er seine Rente bekam. Während dieser Zeit sorgte Maria durch ihre Berufstätigkeit allein für die Familie, wachte nachts an der Seite ihres schwerkranken Mannes, wenn er nach Atem rang, und zog ihren Sohn groß. Trotz alledem ist sie bis heute, mit ihren 90 Jahren, geistig und künstlerisch rege geblieben.</p>
<p>Zunächst sah alles danach aus, als hätte ihr Sohn die schweren Zeiten gut überstanden. &#8220;Unser Junge war ein fröhliches Kind. Er machte uns viel Freude, indem er nur Bestnoten aus der Schule heimbrachte. Später schloss er zwei Studien mit Auszeichnung ab&#8221;, erzählt sie stolz. Heute bekleidet ihr Sohn eine Topposition in einem internationalen Unternehmen. Die liebevolle Beziehung zu seiner Mutter hielt er auch nach dem frühen Tod des Vaters aufrecht. Kurz nach der Scheidung von seiner Ehefrau aber brach er – ohne einen Grund zu nennen – jeglichen Kontakt zu seiner Mutter ab. Bis heute wartet Maria K. vergeblich auf eine Aussprache mit ihrem Sohn.</p>
<p><strong>Unterschätztes Phänomen</strong></p>
<p>Maria K. ist wahrlich kein Einzelfall. Die Zahl der erwachsenen Kinder, die den Kontakt zu ihren Eltern ohne Angabe von Gründen abbrechen und weder auf Briefe noch auf Anrufe reagieren, ist weitaus größer als allgemein angenommen.</p>
<p>Scheidung, eine neue Partnerschaft bei Kindern oder Eltern, auch der Beitritt zu einer neuen Religionsgemeinschaft können Ursache für den Bruch mit den Eltern sein, so die Erfahrung in der seit rund einem Jahr bestehenden Selbsthilfegruppe &#8220;Verlassene Eltern&#8221; in Nürnberg. Hier können Betroffene ganz nach dem Vorbild der Anonymen Alkoholiker, ohne ihren Namen nennen zu müssen, über ihr Schicksal sprechen. Zu den Treffen kommen regelmäßig bis zu 20 Personen. Der Initiator der Nürnberger Gruppe, der als Betroffener selbst den Schutz der Anonymität für sich in Anspruch nimmt, weiß unter anderem von einem besonders tragischen Fall zu berichten, wo Eltern und ihre verheiratete Tochter in zwei Einfamilienhäusern gruß- und wortlos nebeneinander wohnen. Sogar den Enkelkindern ist jeglicher Kontakt zu den Großeltern verboten.</p>
<p>Als Frank und Ilse Kühnel aus Hilden vor sechs Jahren mit www.verlassene-eltern.de<br />
ins Internet gingen, ahnten sie nicht, welche Resonanz sie damit hervorrufen würden. Rund 100.000 Besucher hatten sie im vorigen Jahr auf ihrer Website. Die Ratsuchenden schreiben aus ganz Europa und darüber hinaus. Und es werden immer mehr. Trotzdem gelang es bisher nicht, Politik und Wissenschaft für diese beängstigende Entwicklung zu interessieren. Immerhin trug das Internet-Portal dazu bei, dass sich betroffene Eltern mittlerweile in mehr als 20 deutschen Städten in Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen haben.</p>
<p>In der Gruppe können sie endlich offen und ohne Scham über ihre Situation sprechen. In ihrem täglichen Umfeld schweigen sie meist lieber. Freunde und Nachbarn seien allzu schnell mit Urteilen zur Hand, nach dem Motto: &#8220;Sie werden schon was falsch gemacht haben, sie haben ihr Kind eben zu sehr verwöhnt, ihm alles durchgehen lassen.&#8221; Die Initiative des Ehepaars Kühnel macht vor allem deutlich, dass es sich hier nicht um Einzelfälle, sondern um ein alarmierendes Phänomen handelt. So brachte auch in Nürnberg ein einzelner Zeitungsartikel auf einen Schlag 43 Interessenten zusammen.</p>
<p><strong>Die Frage nach dem Warum</strong></p>
<p>&#8220;Am schlimmsten empfindet man die Ungewissheit, das bohrende &#8216;Warum&#8217;, das sich tagsüber durch Ablenkung noch verdrängen, einen nachts jedoch nicht schlafen lässt&#8221;, erzählt Christine Burger, Autorin des Buches &#8220;Nur noch fünf Minuten, bitte!&#8221;. &#8220;Eltern sind doch keine Übermenschen und machen Fehler wie jeder andere auch, möchten sich ebenso gerne entschuldigen oder verzeihen können. Warum wird man verurteilt, ohne vorher angehört worden zu sein, ohne ein Recht, sich zu verteidigen?&#8221;, fragt sie. <strong> </strong></p>
<p>Viele verlassene Eltern fühlen sich von ihren Kindern ungerecht behandelt. Sie denken daran, wie viel Geduld und Nachsicht sie bei der Erziehung aufgebracht haben, von den täglichen Mühen des Sorgens und Versorgens ganz zu schweigen. Wo bleiben Geduld und Nachsicht der nun erwachsenen Kinder, fragen sie sich. Christine Burger möchte der Problematik auf den Grund gehen, Antworten auf quälende Fragen finden: Warum tun Kinder das ihren Eltern an? Warum ist ihr Handeln in der heutigen Zeit zu einer Massenbewegung geworden? Entwickeln sich die Kinder zu Superegoisten? Wollen sie ihre Ruhe? Sich nicht mit den Eltern belasten, aus Angst vor Verantwortung oder aus Bequemlichkeit? Warum diskutiert man über dieses Problem nicht öffentlich?</p>
<p><strong>Manche werden deprimiert</strong></p>
<p>Sabine Engel ist in ihrem Berufsleben schon häufiger auf verlassene Eltern gestoßen. Sie hat eine Professur für Psychogerontologische Intervention am Institut für Psychogerontologie an der Universität Erlangen-Nürnberg inne. &#8220;Verwaisten Eltern&#8221; begegnete sie bei Tests, denen sich Senioren unterziehen, die wegen Gedächtnislücken im Alltag bei sich eine beginnende Demenzerkrankung befürchten. Wiederholt ergab das Testergebnis jedoch nicht eine Demenz, sondern vielmehr eine Depression als Ursache ihrer Gedächtnisstörungen. In weiteren Gesprächen stellte sich dann heraus, dass der eigentliche Auslöser in einem gravierenden Konflikt mit Kindern und Enkelkindern lag oder gar in einem völligen Bruch zwischen den Generationen.</p>
<p>Sabine Engel empfiehlt den verlassenen Eltern, den Schritt ihrer Tochter oder ihres Sohnes erst einmal als Tatsache zu akzeptieren. Hier geht es schließlich um einen schweren Verlust, der entsprechende Trauerarbeit erfordert. Eine Selbsthilfegruppe sei schon deshalb eine gute Basis, weil sich durch die offene Aussprache die Betroffenen nicht mehr so alleine fühlen und gemeinsam nach Lösungen suchen können. Um einen Weg aus Schmerz und Isolation heraus zu finden, sei aber auch die Unterstützung durch einen ausgebildeten Trauerbegleiter eine nicht zu unterschätzende Chance.</p>
<p><em>Melita Tilley</em></p>
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		<title>Kinder entdeckten den Kettensteg</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 15:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Enkel]]></category>
		<category><![CDATA[großeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kettensteg]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin sechs+sechzig]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Weit mehr Anmeldungen als berücksichtigt werden konnten erreichten die Redaktion des Magazins sechs+sechzig. Alle interessierte die ausgelobte Führung für Großeltern und Enkel. Deswegen hatte Carmen Dittrich zwei Durchgänge der beliebten Führung angeboten, die gut ausgebucht waren. Als besondere Attraktion erwartete die Teilnehmer die Begehung des sanierten Kettenstegs. Diese Übergang in der Altstadt erscheint nach Abschluss [...]]]></description>
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<p><div id="attachment_7946" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/04/Kettensteg2.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/04/Kettensteg2-300x200.jpg" alt="" title="66 Heft 2/2011 Architekturfhrung Kettensteg." width="300" height="200" class="size-medium wp-image-7946" /></a><p class="wp-caption-text">Carmen Dittrich zeigte den Lesern des Magazins sechs+sechzig, wie der Nürnberger Kettensteg früher ausgesehen hat. Foto: Cindric</p></div>Weit mehr Anmeldungen als berücksichtigt werden konnten erreichten die Redaktion des Magazins sechs+sechzig. Alle interessierte die ausgelobte Führung für Großeltern und Enkel. Deswegen hatte Carmen Dittrich zwei Durchgänge der beliebten Führung angeboten, die gut ausgebucht waren.<br />
Als besondere Attraktion erwartete die Teilnehmer die Begehung des sanierten Kettenstegs. Diese Übergang in der Altstadt erscheint nach Abschluss der Bauarbeiten wesentlich robuster als vorher. Das täuscht aber, wie Carmen Dittrich ausführt. Beim Hopstest, an dem Großelten und Enkel gleichermaßen begeistert teilnahmen, schwankte die Brücke wie eh und je.</p>
<p>Schon einige Jahre nach seiner Fertigstellung bereitete die Brücke dem städtischen Bauamt Probleme. Die mangelnde Steifigkeit war immer wieder Thema bei Debatten. Ab 1836 musste die Stadt das Befahren mit Schubkarren verbieten. Nach dem katastrophalen Hochwasser von 1909, stand eine Generalsanierung an. Die drei hölzernen Pylonen wurden durch stählerne Konstruktionen ersetzt, ebenso erneuerte man den Belag. Die von der MAN durchgeführten Maßnahmen &#8220;verschlimmbesserten&#8221; aber die Lage, sodass der Kettensteg jeden Monat gewartet werden musste.</p>
<p>Ursprünglich war der Pegnitzübergang ein Holzsteg, ähnlich dem Henkersteg, wo sich das Henkermuseum befindet. Hier endete die Führung mit einem Besuch der kleinen, aber feinen Sammlung. Den Eintritt spendierte die Architektenkammer für Mittelfranken den großen und kleinen Gästen, die viel Spaß an der interessanten Führung hatten.</p>
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		<title>Müssen Enkel für Pflegekosten aufkommen?</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/02/enkelunterhalt/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 13:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan_brunn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Ansprüche]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialamt]]></category>
		<category><![CDATA[Überleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Großeltern ins Heim müssen und weder große Ersparnisse noch eine stattliche Rente haben, sind die Nachfahren in direkter Erbfolge unterhaltsverpflichtet. Das sind zum Beispiel auch Enkel, wenn die Zwischengeneration nicht mehr lebt. Aber dürfen die Sozialämter die Ansprüche geltend machen? Wir haben nachgefragt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><div id="attachment_6852" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/02/Pflegeheim.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/02/Pflegeheim.jpg" alt="" title="Pflegeheim" width="300" height="200" class="size-full wp-image-6852" /></a><p class="wp-caption-text">Das beste Verhältnis zu den Großeltern kann auf die Probe gestellt werden, wenn es um die Kosten für einen teuren Platz im Pflegeheim geht. Foto: epd</p></div>Damit hätte Gerd Wolfrum* nie gerechnet: Er hatte sich zunächst sogar sehr für seinen Großvater gefreut, als dieser genau in seinem Dorf einen Platz für das nagelneue, richtig schicke Pflegeheim mit Blick auf eine herrliche Flusslandschaft bekam. Und zunächst hatte er auch die besorgte Bemerkung seiner Großvaters als unbegründet verworfen, das Sozialamt der Stadt könnte versuchen, sich einen Teil der monatlich über 6000 Euro von ihm zurückzuholen. Schließlich sei er ja der direkte Erbfolger: Beide Kinder seiner Großeltern sind längst verstorben, der 48-Jährige ist der einzige Enkel. Als Wolfrum sich dann aber im Internet etwas in die Problematik einlas, kamen ihm doch erhebliche Zweifel: Grundsätzlich sind nämlich Enkel wie alle Verwandten in gerader Linie nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/1601.html">Paragraph 1601 des Bürgerlichen Gesetzbuchs</a> grundsätzlich zum Unterhalt ihrer Großeltern verpflichtet.</p>
<p>Damit ist allerdings nur klar, dass Großeltern ihre Enkel zivilrechtlich auf Unterhalt verklagen können. „Nicht nur Eltern sind ihren Kindern zum Unterhalt verpflichtet, sondern auch Enkel ihren Großeltern“, heißt es dazu in einem Sachbuch des Erlanger Sozialrechtsanwalts <a href="http://www.baczko.de">Michael Baczko</a> zum Thema. An anderer Stelle des Buches heißt es dann, im Sozialgesetzbuch sei geregelt, dass Unterhaltsansprüche gesetzlich auf den Sozialhilfeträger übergehen und sonstige Ansprüche (etwa die Abgeltung von Wohnungsrechten, Rückforderung von Schenkungen wegen Verarmung etc.) vom Sozialhilfeträger durch einen Bescheid auf sich übergeleitet werden müssen und dann gegen den Zahlungspflichtigen geltend gemacht würden. Aber heißt das nun, dass die Sozialämter im Namen der Großeltern gegen die Enkel klagen können und diese für sündhaft teure Heimplätze wie im Fall Wolfrums aufkommen müssen?</p>
<p>Wie Baczko berichtet, gibt es tatsächlich Sozialhilfeträger, die unter Verweis auf (eventuell) bestehende Ansprüche des Elternteils, der nicht voll die Kosten des Pflegeheims zahlen kann, die Zahlungen an das Heim verweigern und die Kinder der Betroffenen nötigen, die ungedeckten Heimkosten zu zahlen. Diese Vorgehensweise sei aber rechtswidrig, stellt Baczko klar: „Nur wenn Angehörige tatsächlich freiwillig bereit und in der Lage sind, dem Hilfesuchenden Leistungen zukommen zu lassen, darf auf die Selbsthilfe vom Sozialhilfeträger verwiesen werden.“</p>
<p><div id="attachment_6853" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/02/Steiner.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/02/Steiner.jpg" alt="" title="Steiner" width="300" height="181" class="size-full wp-image-6853" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Anton Steiner, Fachanwalt für Erbrecht und Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht, ist sich sicher: Eine Überleitung der Regressansprüche auf die Sozialhilfeträger ist bei Enkeln nicht rechtens.</p></div>Die Redaktion von sechs+sechzig hat die Frage, inwiefern die Sozialämter Enkel für teure Pflegekosten ihrer Großeltern zur Rechenschaft ziehen können, von einem anerkannten Experten persönlich klären lassen: von Dr. Anton Steiner, dem Präsidenten des <a href="http://www.erbrechtsforum.de">Deutschen Forums für Erbrecht e. V.</a>, der selbst Fachanwalt für Erbrecht ist. Seine Aussage ist klar: „Aus Paragraph <a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_XII/94.html">94 I 3 SGB XII</a> ergibt sich eindeutig, dass Enkel von den Behörden nichts zu fürchten haben, der sogenannte Sozialhiferegress, also die Überleitung des an sich zivilrechtlich bestehenden Unterhaltsanspruchs auf die Behörde, ist dort ausgeschlossen.“ </p>
<p>Sozialämter laufen also vor die Wand, wenn sie versuchen, die Enkel zahlen zu lassen. Aber auch Steiner schränkt ein, dass die Großeltern oder ein für sie eingesetzter Betreuer die Enkel auf Unterhaltszahlung verklagen können. Für Wolfrum ist diese Gefahr jedoch ausgeschlossen: „Bevor mein Großvater mich verklagt, wird eher der Fluss das Sozialamt verschlucken.“</p>
<p><em>Stefan Brunn</em></p>
<p>* Name von der Redaktion geändert</p>
<blockquote><p>Das Buch <a href="http://www.buch24.de/1001-145225151/shopdirekt.cgi?id=10027513&#038;p=3&#038;t=&#038;h=&#038;kid=0&#038;klid=2&#038;sid=1">„Elternunterhalt – wenn Kinder zahlen sollen“</a> von Michael Baczko schließt auch die Rechtslage für Enkel mit ein. Insbesondere wird gezeigt, wie die Berechnung richtig zu erfolgen hat und wie man sich erfolgreich gegen zu hohe oder unberechtigte Forderungen wehrt.</p></blockquote>
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