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	<title>sechs+sechzig &#187; Gesundheit</title>
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	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
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		<title>Ratgeber zu gesunder Lebensweise</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[BAGSO]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

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		<description><![CDATA[Für viele Menschen verliert das Leben im Alter an Qualität. Das Essen schmeckt häufig nicht mehr richtig – vor allem, wenn man es allein zu sich nehmen muss – und der Körper macht auch nicht mehr jede Bewegung ohne Weiteres mit. Wie kann man ältere Menschen zu gesundem Essen und zu einer positiven Lebensweise bewegen? Die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) hat einen umfangreichen Ratgeber erarbeitet, der in der Altenarbeit tätigen Profis Anregungen und Hilfen geben soll.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><div id="attachment_12020" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/essen.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/essen.jpg" alt="" title="Seniorenwohngemeinschaft" width="300" height="200" class="size-full wp-image-12020" /></a><p class="wp-caption-text">Ein gesundes Mittagessen ist nicht für alle älteren Menschen eine Selbstverständlichkeit.   Foto: epd</p></div>Für viele Menschen verliert das Leben im Alter an Qualität. Das Essen schmeckt häufig nicht mehr richtig – vor allem, wenn man es allein zu sich nehmen muss – und der Körper macht auch nicht mehr jede Bewegung ohne Weiteres mit. Wie kann man ältere Menschen zu gesundem Essen und zu einer positiven Lebensweise bewegen? Die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) hat einen umfangreichen Ratgeber erarbeitet, der in der Altenarbeit tätigen Profis Anregungen und Hilfen geben soll.</p>
<p>Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, und die BAGSO-Vorsitzende Prof. Dr. Ursula Lehr haben in Berlin die neue &#8220;IN FORM MitMachBox&#8221; präsentiert.</p>
<p>Die &#8220;IN FORM MitMachBox&#8221; wurde im Rahmen des Projektes „Im Alter IN FORM: Gesund essen, mehr bewegen“ von der BAGSO erarbeitet und vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert.</p>
<p>Sie richtet sich an Gruppen älterer Menschen, die gemeinsam, gegebenenfalls mit einer Gruppenleitung, aktuelle Fragen zur gesunden Ernährung und Lebensweise erörtern sowie Freude an der Bewegung finden möchten.</p>
<p>Die &#8220;IN FORM MitMachBox&#8221; möchte neben der Wissensvermittlung vor allem die Umsetzung einer ausgewogenen Ernährung und gesundheitsfördernden Bewegung im Alltag <em>erlebbar </em> machen.</p>
<p>“Ein gesunder Lebensstil kann maßgeblich zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude im Alter beitragen. Wie es gelingen kann, ältere Menschen durch gemeinsame Aktivitäten zu einem gesünderen Ernährungs- und Bewegungsverhalten zu motivieren und dafür zu begeistern, zeigt die &#8220;IN FORM MitMachBox&#8221;. Sie enthält konkrete Anregungen und Hilfestellungen für den Alltag in der Seniorenarbeit”, erklärte Staatssekretär Dr. Gerd Müller.</p>
<p>„Es ist erwiesen, dass viele Krankheiten aufgrund unzureichender oder falscher Ernährung entstehen oder dadurch begünstigt werden. Das heißt auch: Durch eine gesunde Ernährung und Lebensweise können wir den Verlauf einer Erkrankung positiv beeinflussen. Nutzen wir diese Chance”, sagte die BAGSO-Vorsitzende und Gerontologin Ursula Lehr bei der Präsentation.</p>
<p><strong>Was bietet die &#8220;IN FORM MitMachBox&#8221;? </strong>Sie umfasst insgesamt vier Ordner mit folgenden Titeln:</p>
<p><strong>Wissen</strong>, <strong>Essen</strong>, <strong>Bewegen</strong> und <strong>Quiz. </strong></p>
<p>-       Der Ordner <strong>Wissen</strong> ist in 52 Thementage strukturiert. Sie beginnen jeweils mit einer Übersicht, die Angaben enthält über Ziele und Inhalte der Themen, wünschenswerte oder erforderliche Arbeitsmaterialien und mögliche Partner, die als Experten bzw. Gäste eingeladen werden können. Darüber hinaus bieten sie Anleitungen, Informationen, Geschichten sowie Beispiele für verschiedene methodische Vorgehensweisen. Die beiliegende DVD enthält ergänzende Informationen, Arbeitsblätter sowie Links zu Bildern, Filmen und Quellen.</p>
<p>-       Der Ordner<strong> Essen </strong>beinhaltet zu den 52 Thementagen jeweils sechs Rezepte mit Gerichten für unterschiedliche Mahlzeiten. Die über 300 Rezepte können je nach räumlichen Gegebenheiten gemeinsam zubereitet, besprochen oder zu Hause ausprobiert werden. <strong></strong></p>
<p>-       Im Ordner <strong>Bewegen </strong>erfährt die Seniorengruppe, warum Bewegung zur Aufrechterhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit bedeutsam ist und wie man diese fördern kann. Zu 52 Themen werden abwechslungsreiche Übungen, Tänze und Bewegungsspiele beschrieben.<strong></strong></p>
<p>-       208 Wissens- und Scherzfragen zu den 52 Thementagen enthält der Ordner <strong>Quiz</strong>. Wer die Lösung nicht kennt, findet diese im Quizordner.</p>
<p>Die insgesamt fast 1.000 Seiten umfassende <strong>IN FORM MitMachBox</strong> wird gegen eine Schutzgebühr von 20 € an Multiplikatoren, die nachweislich Gruppen älterer Menschen begleiten, abgegeben.</p>
<p>Das Bestellformular kann bei der BAGSO angefordert oder auf der Internetseite des Projektes (<a href="http://projekte.bagso.de/fit-im-alter/startseite.html">http://projekte.bagso.de/fit-im-alter/startseite.html</a>) heruntergeladen werden. Außerdem finden Sie dort eine Abbildung der <strong>IN FORM MitMachBox.</strong></p>
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		<title>Mit grünem Tee Alzheimer besiegen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 19:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Grüner Tee]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem Extrakt aus grünem Tee und rotem Laserlicht wollen Forscher um den Ulmer Wissenschaftler Dr. Andrei Sommer die Alzheimersche Krankheit besiegen. Dank der ungewöhnlichen Kombinationstherapie konnten sie die für Morbus Alzheimer typischen Beta-Amyloid-Plaques (Aβ) im Modell-Experiment um mehr als 60 Prozent verringern. <a href=http://www.magazin66.de/2012/01/mit-grunem-tee-alzheimer-besiegen/>weiterlesen</a> 
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<div id="attachment_11998" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/demenz.jpg"><img class="size-full wp-image-11998" title="Mit Schlagern, Operettenmelodien und Gassenhauern werden in Berlin Demenz-Kranke zum Tanzen animiert" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/demenz.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Bislang galt die Alzheimersche Krankheit als nicht heilbar. Ulmer Forscher haben nun einen Ansatz gefunden, wie man die Krankheit besiegen könnte. Foto: epd</p></div>
<p>Mit einem Extrakt aus grünem Tee (Epigallocatechingallat, EGCG) und rotem Laserlicht wollen Forscher um den Ulmer Wissenschaftler Dr. Andrei Sommer die Alzheimersche Krankheit besiegen. Dank der ungewöhnlichen Kombinationstherapie konnten sie die für Morbus Alzheimer typischen Beta-Amyloid-Plaques (Aβ) im Modell-Experiment um mehr als 60 Prozent verringern.</p>
<p>Diese Ablagerungen stören die Signalübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn und verursachen so die bekannten Symptome der Krankheit. Die Idee für den neuartigen Therapieansatz ist bei der Grundlagenforschung am Institut für Mikro- und Nanomaterialien, Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik der Universität Ulm, entstanden: Materialwissenschaftler und Ingenieure hatten bei der Untersuchung von nanoskopisch dünnen Wasserschichten auf nanokristallinem Diamant festgestellt, dass sich diese bei Bestrahlung mit rotem Laserlicht ausdehnen. Nach Ende der Laserbestrahlung ziehen sich die Wasserschichten wieder zusammen. Diese Erkenntnisse gelten auch für Wasserfilme in lebenden Zellen. Beim Zusammenziehen können die Zellen Substanzen aus der unmittelbaren Umgebung aufnehmen.<br />
Kurz zuvor war in Modell-Experimenten gezeigt worden, dass die Substanz EGCG Aβ-Ablagerungen bekämpft. Jetzt haben die Forscher diese beiden Erkenntnisse kombiniert und auf menschliche Neuroblastomzellen übertragen.</p>
<p>Im Modell-Experiment haben sie Neuroblastomzellen, die Aβ im Zellinneren angereichert hatten, EGCG ausgesetzt und mit Laserlicht der Wellenlänge 670 Nanometer bestrahlt. Bereits die EGCG-Behandlung konnte Aβ-Ablagerungen um die Hälfte reduzieren. Eine Minute alleinige Laserbestrahlung führte zu einer Verringerung von 20 Prozent. Nach der Kombinationsbehandlung aus EGCG und rotem Laser wiesen die Forscher rund 60 Prozent weniger Ablagerungen nach. Genaue Mechanismen sind Gegenstand weiterer Forschung.<br />
Laserstrahlen im Bereich Rot bis Nahinfrarot wirken durch mehrere Zentimeter Gewebe und sogar durch die Schädeldecke hindurch. „Laserlicht in diesem Bereich wird bereits seit Jahren klinisch eingesetzt. In Kombination mit EGCG und anderen potentiellen Aβ-Zerstörern bieten sich vielversprechende Forschungsmöglichkeiten – mit dem Ziel Aβ-Ablagerungen im Gehirn zu verringern“, sagt Andrei Sommer.</p>
<p>„Die Ergebnisse zeigen zahlreiche Anknüpfungspunkte für hoch interdisziplinäre wissenschaftliche Projekte auf“, bekräftigt Professorin Iris-Tatjana Kolassa, Leiterin der Abteilung Klinische und Biologische Psychologie der Universität Ulm. Gerade die neuartige Kombination von materialwissenschaftlicher, psychologischer und medizinischer Grundlagenforschung könne zukünftig zu völlig neuen Ansätzen in der Behandlung altersbedingter Erkrankungen wie beispielsweise der Alzheimer Demenz führen.</p>
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		<title>COPD: Schon jeder siebte Deutsche leidet daran</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 08:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[COPD]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

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		<description><![CDATA[Erkrankungen der Atemwege entwickeln sich immer mehr zu Volkskrankheiten. Neben Asthma und Bronchitis ist vor allem die COPD auf dem Vormarsch. Schon 15 Prozent der Deutschen über 40 Jahre leiden daran. In den meisten Fällen handelt es sich um Raucher. Aber was ist COPD eigentlich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><div id="attachment_11977" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/COPD-by-akz.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2012/01/COPD-by-akz.jpg" alt="" title="COPD-by-akz" width="300" height="200" class="size-full wp-image-11977" /></a><p class="wp-caption-text">Schleim abhusten: Vor allem Raucher merken COPD an diesen Symptomen. Foto: akz </p></div>Erkrankungen der Atemwege entwickeln sich immer mehr zu Volkskrankheiten. Neben Asthma und Bronchitis ist vor allem die COPD auf dem Vormarsch. Schon 15 Prozent der Deutschen über 40 Jahre leiden daran. In den meisten Fällen handelt es sich um Raucher. Aber was ist COPD eigentlich?</p>
<p>Hinter dem Begriff COPD verbirgt sich eine chronische Lungenerkrankung. Begleitet von Husten und Schnaufen verlieren Betroffene nach und nach die Fähigkeit zu atmen. Hauptursache ist das Rauchen. Neun von zehn Patienten greifen oder griffen zu den Glimmstängeln. Zwar können auch andere Faktoren wie Staubbelastung (zum Beispiel im Bergbau) oder gefährliche Gase am Arbeitsplatz (zum Beispiel Lackierer) diese Krankheit hervorrufen. Doch im Vergleich zum Zigarettenkonsum treten sie in den Hintergrund. In Deutschland leben derzeit ca. 6 Millionen Betroffene – Tendenz steigend.</p>
<p>Was sind die Symptome? Um sich vor der ständigen Schadstoffüberflutung zu schützen, machen die Bronchien „die Tür zu“. Die Muskulatur verkrampft sich und es wird vermehrt Schleim gebildet. Zudem versucht die Lunge, durch Husten Schadstoffe loszuwerden. Typische Symptome der chronischen Lungenerkrankung:</p>
<blockquote><p>• schleimiger Auswurf beim Husten<br />
• Husten, vor allem morgens<br />
• Atemnot (anfangs nur bei körperlicher Belastung, später auch im Ruhezustand)</p></blockquote>
<p>Wer an Atemnot oder ständigem Husten leidet sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Er wird eine umfassende Anamnese und eine gründliche körperliche Untersuchung vornehmen. Und: Er wird die Lungenfunktion mittels einer Spirometrie messen und danach die notwendigen Behandlungsschritte einleiten.</p>
<p>Aus Angst vor akuter Atemnot, Folgeerkrankungen oder Exazerbationsschüben (Lungenanfälle) verfallen Patienten oftmals in eine Schonhaltung und nicht selten in depressive Verhaltensmuster. Betroffene müssen ihren Alltag Stück für Stück an die neuen Lebensumstände anpassen und dennoch darauf achten, weiterhin aktiv zu bleiben. Ein Balanceakt, der ohne Unterstützung kaum umsetzbar ist. Das neue Online-Portal wendet sich neben Patienten auch an deren Angehörige. Insbesondere mit fortgeschrittener COPD (ab Schweregrad III) sind Erkrankte mehr und mehr auf Hilfe angewiesen. Daher ist es wichtig, Familienangehörige, Partner und Freunde mit einzubeziehen und eine Anlaufstelle für Sorgen und Ängste bereitzustellen.</p>
<p><em>akz</em></p>
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		<title>iPhone wird zum Minilabor</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 21:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hightech-Smartphones wie das iPhone sind in puncto Anwendungsmöglichkeiten ungemein vielseitig. Neben der herkömmlichen Nutzung von Telefonie, Internet und Multimedia werden sie seit Neuestem auch zunehmend für den medizinischen Einsatz interessant. Welche Möglichkeiten die technologisch hochgezüchteten Endgeräte in dieser Hinsicht noch eröffnen, zeigt eine Gruppe koreanischer Computerwissenschaftler, die das Apple-Gerät kurzerhand in ein mobiles Diagnoselabor verwandeln will. Mit dessen Hilfe sollen User angeblich über die Analyse von Speichel, Blut oder Urin sogar Krankheiten erkennen können.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_11142" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/smart.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/11/smart.jpg" alt="" title="350751" width="300" height="200" class="size-full wp-image-11142" /></a><p class="wp-caption-text">Smartphones sind wahre Alleskönner. Künftig kann man mit speziellen Apps sogar Krankheiten diagnostizieren.  Foto: epd</p></div>Hightech-Smartphones wie das iPhone sind in puncto Anwendungsmöglichkeiten ungemein vielseitig. Neben der herkömmlichen Nutzung von Telefonie, Internet und Multimedia werden sie seit Neuestem auch zunehmend für den medizinischen Einsatz interessant. Welche Möglichkeiten die technologisch hochgezüchteten Endgeräte in dieser Hinsicht noch eröffnen, zeigt eine Gruppe koreanischer Computerwissenschaftler, die das Apple-Gerät kurzerhand in ein mobiles Diagnoselabor verwandeln will. Mit dessen Hilfe sollen User angeblich über die Analyse von Speichel, Blut oder Urin sogar Krankheiten erkennen können.<br />
Ausgangspunkt für das technologische Entwicklungskonzept ist der Smartphone-Touchscreen. &#8220;Die kapazitive Sensibilität dieser Touchscreens ist viel höher als es für das Erfassen unserer Finger beim Spielen oder SMS-schreiben notwendig ist. Da sie auch sehr kleine Druckveränderungen erkennen können, lassen sie sich auch als hochempfindliche Diagnoseplattform für bestimmte Biomarker von Krankheiten einsetzen&#8221;, skizzieren Hyun Gyu Park und Yeon Won vom Korea Advanced Institute for Science and Technology gegenüber dem New Scientist ihre Grundidee.</p>
<p><strong>Überempfindliche Elektroden</strong></p>
<p>Um diesen theoretischen Ansatz in der Praxis zu erproben, haben die beiden Computerwissenschaftler im Labor drei Lösungen vorbereitet, die jeweils verschiedene Konzentrationen von Chlamydien-Bakterien enthalten und diese getrennt voneinander auf ein iPhone-großes Multitouch-Display getröpfelt. Dabei stellte sich heraus, dass die verbauten überempfindlichen Elektroden sogar noch in der Lage waren, unterschiedliche Konzentration im Bereich von lediglich zehn Mikrolitern &#8211; ein Mikroliter entspricht einem millionstel Liter &#8211; zu registrieren.<br />
&#8220;Natürlich will aber niemand seine biologischen Proben direkt auf sein Handy auftragen&#8221;, meint Park. Deshalb bastelt der Forscher mit seinem Team bereits an einem speziellen bioempfindlichen Film, der sich bei Bedarf an Smartphone-Touchscreens anbringen lässt und mit den in den abgegebenen Blut-, Urin- oder Speichelproben Biomarkern reagiert. Dieser etwa USB-Stick-große sogenannte &#8220;Lab-on-a-Chip&#8221; könnte billig produziert und nach der Verwendung einfach weggeworfen werden.<br />
Gesundheits-Apps im Trend<br />
Mit ihrem innovativen Ansatz reihen sich die koreanischen Computerwissenschafter in eine kontinuierlich steigende Zahl von Anwendungen ein, die den rasanten technologischen Fortschritt im Mobilfunkbereich auch im Gesundheitssektor nutzbar machen wollen. Beispiele hierfür sind etwa Apps, die Röntgenbilder oder Magnetresonanz-Scans auf das Handydisplay bringen oder ein spezieller Linsenaufsatz für die integrierte Kamera, die aus dem mobilen Gerät praktisch ein Mikroskop macht, mit dessen Hilfe sich etwa Krankheiten wie Malaria diagnostizieren lassen. Bei all dem ist freilich zu beachten, dass die moderne Generation der Apps für Smartphones bestenfalls einen Anhaltspunkt für bestehende Krankheiten liefern kann. Den Gang zum Arzt ersparen einem die fndigen Apps nicht.     pte</p>
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		<title>Sport treiben nur die Gesunden</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 19:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Egal ob Herzsportgruppe, Nordic Walking oder Rückenschule – Sport fördert die Gesundheit. Das Problem dabei: Gerade Menschen, die etwas für ihre Gesundheit tun müssten, zieht es relativ selten in die Turnhallen. „Je weniger zufrieden Männer und Frauen mit ihrer Gesundheit sind, desto seltener treiben sie Sport“, sagt die Heidelberger Soziologin Simone Becker.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><div id="attachment_10428" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/sport-web.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/sport-web.jpg" alt="" title="sport-web" width="300" height="200" class="size-full wp-image-10428" /></a><p class="wp-caption-text">Sport fördert zwar die Gesundheit, aber meist sind es nur die Gesunden, die sich bewegen.  Foto: epd</p></div>Egal ob Herzsportgruppe, Nordic Walking oder Rückenschule – Sport fördert die Gesundheit. Das Problem dabei: Gerade Menschen, die etwas für ihre Gesundheit tun müssten, zieht es relativ selten in die Turnhallen. „Je weniger zufrieden Männer und Frauen mit ihrer Gesundheit sind, desto seltener treiben sie Sport“, sagt die Heidelberger Soziologin Simone Becker. Das ist das Ergebnis ihrer kürzlich als 400. SOEPpaper veröffentlichten Studie.</p>
<p>Die SOEP-Daten zeigen: Im Laufe des Lebens lässt die Gesundheitszufriedenheit der Deutschen immer mehr nach. Gleichzeitig geht die sportliche Aktivität zurück. Zwar ist der Anteil der Deutschen, die mindestens einmal pro Woche Sport treiben, in den vergangenen 15 Jahren um 16 % gestiegen. Aber mit zunehmendem Alter zieht es die Deutschen immer seltener in die Turnhallen. „Je weniger zufrieden Männer und Frauen mit ihrer Gesundheit sind, desto eher geben sie frühere sportliche Aktivitäten auf“, sagt Simone Becker. „Und desto seltener beginnen sie damit, regelmäßig Sport zu treiben.“</p>
<p>Die Folge: Im Alter von 18 Jahren treiben knapp 70 % der Männer und 42 % der Frauen wöchentlich Sport. Mit 35 Jahren zieht es etwa ebenso viele Frauen wie Männer, nämlich jeweils ca. 30 %, auf die Sportplätze. Unter den älteren Menschen ab 68 Jahren sind es nur noch jeweils 18 % der Frauen und Männer.</p>
<p>Warum lässt mit zunehmendem Alter nicht nur die Gesundheitszufriedenheit, sondern auch die Sportbegeisterung nach? „Natürlich kostet es mehr Überwindung Sport zu treiben, wenn man sich nicht fit fühlt“, sagt Simone Becker. Sie kritisiert aber auch das Konzept vieler Präventions- oder Rehabilitationsangebote, wie etwa Herzsportgruppen. „Solche Kurse werden meist nur zeitlich begrenzt angeboten“, so Becker. „Danach haben die Teilnehmer oft keine Möglichkeit mehr, das Training fortzusetzen.“</p>
<p>Für ihre Untersuchung hatte Simone Becker Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) ausgewertet, die zwischen 1986 und 2005 erhoben wurden. In den SOEP-Befragungen geben die Befragten auf einer Skala von 0 (gar nicht zufrieden) bis 11 (sehr zufrieden) an, wie zufrieden sie mit ihrer Gesundheit sind. Außerdem geben sie darüber Auskunft, wie oft sie Sport treiben.</p>
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		<title>Nur die Gesunden treiben Sport: Das sind 18 Prozent der über 68-Jährigen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 06:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter Ego]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Simone Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade bin ich über eine Studie gestolpert, die von der Heidelberger Soziologin Simone Becker erstellt wurde. Sie kommt zu dem Ergebnis: Je gesünder die Menschen sind, desto häufiger treiben sie Sport. Das verblüfft mich gar nicht. Wer sich unter Schmerzen fortbewegt, wird kaum wandern. In meiner früheren Nordic Walking Gruppe gab es schon einige, die [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/vignette_nosseck_bock11.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/vignette_nosseck_bock11.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-10262" /></a>Gerade bin ich über eine Studie gestolpert, die von der Heidelberger Soziologin Simone Becker erstellt wurde. Sie kommt zu dem Ergebnis: Je gesünder die Menschen sind, desto häufiger treiben sie Sport. Das verblüfft mich gar nicht. Wer sich unter Schmerzen fortbewegt, wird kaum wandern. In meiner früheren Nordic Walking Gruppe gab es schon einige, die lieber auf das Rad umgestiegen sind, weil ihre Hüfte Beschwerden bereitete. Aber natürlich ist es fatal, wenn sich der Gesundheitszustand durch die Inaktivität verschlechtert. Was mich aber bei der Studie überzeugt hat ist die Kritik an Präventions- und Rehabilitationskursen. &#8220;Solche Kurse werden meist nur zeitlich begrenzt angeboten“, so Becker. „Danach haben die Teilnehmer oft keine Möglichkeit mehr, das Training fortzusetzen,“ rügt die Wissenschaftlerin.</p>
<p>Ich finde, das ist eine berechtigte Kritik, die sich die Krankenkasse einmal zu Herzen nehmen sollten. Rentner, die nicht viel Geld haben, freuen sich über subventionierte Kurse, denn manches Fitness-Angebot ist ziemlich teuer. Hier sollten Prämien, wie sie einige Kassen bereits anbieten, Anreize schaffen. Denn Bewegung macht auch zufiredener. Das habe ich gerade wieder &#8220;in freier Wildbahn&#8221; beobachtet. Bei einem Kurzurlaub in Tirol befanden sich unter den sportlichen Wanderern viele Senioren. Bei dem schönen Spätsommerwetter waren wahrscheinlich hundert Prozent der 18 Prozent sportlicher Rentner unterwegs. Vielleicht sollte Sportfreunde andere werben. Wer Aktivitäten empfehlen möchte oder schöne Touren: Bitte die Kommentarsplate steht Ihnen zur Verfügung.</p>
<p><strong>Zurück zur Wissenschaft</strong></p>
<p>Die SOEP-Daten, auf denen die Studie basiert, zeigen: Im Laufe des Lebens lässt die Gesundheitszufriedenheit der Deutschen immer mehr nach. Gleichzeitig geht die sportliche Aktivität zurück. Zwar ist der Anteil der Deutschen, die mindestens einmal pro Woche Sport treiben, in den vergangenen 15 Jahren um 16 % gestiegen. Aber mit zunehmendem Alter zieht es die Deutschen immer seltener in die Turnhallen. „Je weniger zufrieden Männer und Frauen mit ihrer Gesundheit sind, desto eher geben sie frühere sportliche Aktivitäten auf“, sagt Simone Becker. „Und desto seltener beginnen sie damit, regelmäßig Sport zu treiben.“ Die Folge: Im Alter von 18 Jahren treiben knapp 70 % der Männer und 42 % der Frauen wöchentlich Sport. Mit 35 Jahren zieht es etwa ebenso viele Frauen wie Männer, nämlich jeweils ca. 30 %, auf die Sportplätze. Unter den älteren Menschen ab 68 Jahren sind es nur noch jeweils 18 % der Frauen und Männer.</p>
<p>Für ihre Untersuchung hatte Simone Becker Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) ausgewertet, die zwischen 1986 und 2005 erhoben wurden. In den SOEP-Befragungen geben die Befragten auf einer Skala von 0 (gar nicht zufrieden) bis 11 (sehr zufrieden) an, wie zufrieden sie mit ihrer Gesundheit sind. Außerdem geben sie darüber Auskunft, wie oft sie Sport treiben.</p>
<p> Kontakt zur Wissenschaftlerin Dr. Simone Becker:<br />
 simone.becker@soziologie.uni-heidelberg.de</p>
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		<title>Perfekte Zähne bis ins hohe Alter</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 21:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Implantate]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Zähne]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahnärzte in Deutschland verpflanzen mittlerweile pro Jahr über eine halbe Millionen Implantate – Tendenz steigend. 1980 waren es nur 500 dieser künstlichen Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik. Nicht ohne Grund: Implantatgetragener Zahnersatz steht für Ästhetik, Haltbarkeit und Funktionalität, da sie fest im Kiefer sitzen und keinen sichtbaren Unterschied zu echten Zähnen aufweisen. Vorzüge, die nicht nur junge Erwachsene schätzen. Auch bei einer zunehmenden Anzahl von Senioren gewinnen sie als Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz an Bedeutung. 
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<p><div id="attachment_10086" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/zahn-web.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/zahn-web.jpg" alt="" title="Dentalspiegel" width="300" height="200" class="size-full wp-image-10086" /></a><p class="wp-caption-text">Gesunde Zähne sind Voraussetzung für ein gesundes Wohlbefinden. Foto: oh</p></div>Zahnärzte in Deutschland verpflanzen mittlerweile pro Jahr über eine halbe Millionen Implantate – Tendenz steigend. 1980 waren es nur 500 dieser künstlichen Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik. Nicht ohne Grund: Implantatgetragener Zahnersatz steht für Ästhetik, Haltbarkeit und Funktionalität, da sie fest im Kiefer sitzen und keinen sichtbaren Unterschied zu echten Zähnen aufweisen. Vorzüge, die nicht nur junge Erwachsene schätzen. Auch bei einer zunehmenden Anzahl von Senioren gewinnen sie als Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz an Bedeutung.<br />
Mit Implantaten erhalten sich ältere Menschen ihre gewohnte Sicherheit und aktive Teilnahme am Leben. Ein Umstand, der mit gesellschaftlichen Entwicklungen wie besserer medizinischer Versorgung, Aktivität bis ins hohe Alter und gestiegener Lebenserwartung einhergeht. „In meine Praxis kommen heutzutage viele Patienten über 60 Jahre, die implantatgestützten Zahnersatz nicht mehr als Luxus betrachten. Auch mit zunehmendem Alter fit und mobil, sehen sie neben ästhetischen Vorzügen von Implantaten positive Effekte für ihre Gesundheit und spürbare Verbesserung der Lebensqualität“, erklärt Dr. Ralf Luckey, zahnärztlicher Direktor und medizinischer Leiter der Implantatzahnklinik des DIG in Hannover.<br />
Mehr Lebensqualität für ältere Generation<br />
Circa 90 Prozent aller über 65-Jährigen tragen heutzutage Zahnersatz – davon benötigen circa 50 Prozent eine vollständige Gebissrekonstruktion. Zur Standardversorgung zählen nach wie vor Teil- und Vollprothesen, doch diese wirken oft künstlich und lösen nicht selten Unbehagen und Hemmungen beim Betroffenen aus. Damit möchten sich rüstige Rentner immer seltener abfinden, ebenso wenig mit Sprach- und Kauproblemen, schmerzhaften Druckstellen oder Kieferknochenabbau – typische Probleme von Prothesenträgern. Mit Implantaten erhält sich auch die Generation 60 plus uneingeschränkte Lebensqualität. Wer beispielsweise gut kauen kann, muss nicht auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung verzichten. Sie spielt für die Erhaltung sämtlicher Körperfunktionen eine wichtige Rolle. Wenn Prothesen wackeln, resultiert dies nachweislich in Fehlernährung, die wiederum Verdauungsprobleme und körperliche Mangelerscheinungen nach sich zieht.<br />
Ebenso leiden bei Prothesenträgern Aussprache wie auch Mimik und damit eine reibungslose Kommunikation mit der Außenwelt. Schlecht sitzender Zahnersatz führt zu Unsicherheit – deutliche Aussprache oder unbeschwertes Lachen fallen schwer. Wenn lediglich einzelne Zähne fehlen, können Nachbarzähne in die Lücken kippen und sich drehen – bis auch ihr Verlust droht. Bei zahnlosen Ober- und Unterkieferreihen tritt ein anderes Problem auf: Fehlen dem Kieferknochen natürliche Reize durch Kauen und Beißen mit im Kiefer sitzenden Zähnen, baut sich dieser infolge von Inaktivität schneller ab. Oft verbunden mit eingefallenen Wangen und Gesichtspartien sowie weiterem Zahnverlust. Mit Implantaten lassen sich diese gesundheitlichen Einbußen vermeiden. „Durch feste Verankerung im Kiefer steht implantatgetragener Zahnersatz den natürlichen Kauwerkzeugen in den Bereichen Sitz, Funktion, Sprache und Optik in nichts nach. Ganz im Gegenteil: Durch ihre extreme Bruchfestigkeit und Belastbarkeit sowie langlebige Qualität halten die Ersatzzähne bei korrekter Pflege 20 Jahre und länger“, erklärt Dr. Ralf Luckey.<br />
Günstige Voraussetzungen schaffen<br />
Jeder Implantation gehen eine gründliche Untersuchung des Mundraums, Aufnahme des Zahnbestandes sowie eine exakte Vermessung des Kiefers beziehungsweise Kiefervolumens voraus. Für festen und sicheren Halt von Implantaten spielt ausreichend Knochensubstanz eine wichtige Rolle. Doch dank moderner Methoden lässt sich auch bei fortgeschrittenem Kieferknochenabbau genügend Knochenmaterial für den perfekten Sitz der Implantate aufbauen. Hier stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl: Bisher nahmen Mediziner häufig Knochen aus Hüfte oder Beckenkamm oder verwendeten Rinderknochen sowie Kunststoffe und pflanzten das Material in den Kieferknochen ein. Mittlerweile setzen immer mehr Zahnärzte auf den Einsatz körpereigener Knochensubstanz. Hier verhilft ein spezielles Knochenzüchtungsverfahren zum optimalen Aufbau des Kiefers. Dafür entnimmt der Implantologe eine geringe Menge Knochenhaut aus dem hinteren Backenzahnbereich der Mundhöhle. „Aus den so gewonnenen Zellen entsteht im Labor durch einen speziellen Züchtungsvorgang nach weniger als sechs bis acht Wochen neue Knochensubstanz. Anschließend setzen wir diese in Form von ein-Cent-Stück-großen Knochen-Chips genau an die Stelle ein, wo dann die Implantate einheilen“, beschreibt Dr. Luckey. Somit stellt auch starker Knochenschwund keine Kontraindikation mehr da. Erklärung genug für die zunehmende Beliebtheit von Implantaten bei Senioren.<br />
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter der kostenfreien Servicerufnummer 0800 &#8211; 66 30 210 oder im Internet unter www.implantatzentrum-hannover.de.</p>
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		<title>Danke, Herr Roboter!</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 21:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Heim]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>

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		<description><![CDATA[Putzen, Wäsche waschen, Essen zubereiten und servieren, die Wäsche versorgen: Aufgaben, die viele Menschen nicht gerne erledigen oder aufgrund zunehmender körperlicher Gebrechen nicht mehr erledigen können. In Zukunft sollen diese und ähnliche Arbeiten von Servicerobotern übernommen werden. Doch wollen alte Menschen überhaupt von einer Maschine betreut werden? Ein Forschungsprojekt des Fraunhofer Instituts IPA erbrachte überraschende Ergebnisse. <a href=http://www.magazin66.de/2011/07/danke-herr-roboter/>weiterlesen</a>]]></description>
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<p><div id="attachment_9034" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/07/robot.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/07/robot.jpg" alt="" title="robot" width="300" height="215" class="size-full wp-image-9034" /></a><p class="wp-caption-text">Der Roboter als Helfer: Bei den Bewohnern des untersuchten Altersheimes kam der Blechkamerad gut an.  Foto: Fraunhofer</p></div>Putzen, Wäsche waschen, Essen zubereiten und servieren, die Wäsche versorgen: Aufgaben, die viele Menschen nicht gerne erledigen oder aufgrund zunehmender körperlicher Gebrechen nicht mehr erledigen können. In Zukunft sollen diese und ähnliche Arbeiten von Servicerobotern übernommen werden. Damit wird nicht nur älteren und pflegebedürftigen Personen länger ein eigenständiges Leben zuhause ermöglicht. Der Einsatz von Servicerobotern in stationären Pflegeeinrichtungen bietet zudem das Potenzial, Pflegekräfte von zeitaufwändigen Routinetätigkeiten zu entlasten. Doch wollen alte Menschen überhaupt von einer Maschine betreut werden? Ein Forschungsprojekt des Fraunhofer Instituts IPA erbrachte überraschende Ergebnisse.</p>
<p><strong>Unterstützung im täglichen Leben</strong></p>
<p>Das Fraunhofer IPA befasst sich seit über zehn Jahren mit der Entwicklung eines mobilen Roboterassistenten »Care-O-bot®« zur Unterstützung des Menschen im täglichen Leben. Zukünftig soll älteren und pflegebedürftigen Personen durch den Einsatz solch fortgeschrittener technischer Assistenzsysteme länger ein eigenständiges Leben zuhause er möglicht und somit trotz des erwarteten Pflegenotstands eine angemessene Lebensqualität erhalten werden. Der inzwischen dritte »Care-O-bot®«-Prototyp ist als interaktiver Butler bereits in der Lage, verschiedene Hol- und Bringdienste durchzuführen. »Aufgrund seines produktnahen Designs ist der Roboter besonders gut für die Evaluierung durch potenzielle Endnutzer geeignet«, erläutert Dr. Birgit Graf, die am Fraunhofer IPA die Gruppe<br />
Haushalts- und Assistenzrobotik leitet.</p>
<p>In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt »WiMi-Care« wurde Care-O-bot® erstmals in der Interaktion mit älteren und pflegebedürftigen Personen erprobt. Anhand einer Bedarfsanalyse in einer stationären Altenpflegeeinrichtung wurden zwei Einsatzszenarien für den Roboter identifiziert: die Versorgung der Bewohner mit Getränken und die Nutzung als Unterhaltungsplattform. »Entscheidend für die Auswahl der Szenarien war, dass der Roboter den Pflegekräften mehr Zeit verschafft, um sich mit den Bewohnern zu beschäftigen«, meint Graf.</p>
<p><strong>Einfache Bedienung</strong></p>
<p>In zwei Praxistests mit Pflegekräften und Senioren musste sich der Roboter in diesen Anwendungen bewähren. »Ziel für die zweite Testphase war es, die ausgewählten Einsatzszenarien auf dem Care-O-bot® so umzusetzen, dass dieser von den Pflegekräften gesteuert und somit im Rahmen ihrer täglichen Arbeit eingesetzt werden kann«, so Graf. Dabei wurden die einfache Bedienung des Roboters durch die Pflegekräfte, der Nutzen durch den Robotereinsatz und die Akzeptanz durch die Bewohner evaluiert.</p>
<p>Für die Versorgung der Bewohner mit Getränken ist Care-O-bot® mit Hilfe seines Roboterarms in der Lage, selbstständig Becher an einem Wasserspender zu befüllen und diese den Bewohnern auf seinem Tablett zu servieren. Die Anbindung einer Bewohnerdatenbank ermöglicht es dem Roboter, die einzelnen Bewohner der Station zu identifizieren. Auf Basis des ebenfalls in der Datenbank verfügbaren Trinkprotokolls steuert der Roboter während seiner Fahrt durch die Station speziell die Personen an, die noch nicht genug getrunken haben. »Durch die gezielte Ansprache der Bewohner und aktives Nachhaken konnten wir sicherstellen, dass die Bewohner die Getränke nicht nur nehmen, sondern auch davon trinken«, so Fraunhofer-Forscher Theo Jacobs, der die Praxistests vor Ort begleitet hat.</p>
<p>Beim Einsatz als Unterhaltungsplattform können auf dem Touchscreen des Roboters Gesellschaftsspiele oder Programme zum Gedächtnistraining gestartet, Musik abgespielt oder Gedichte vorgelesen werden. Die Kommandierung des Roboters durch die Pflegekräfte erfolgt mit Hilfe einer speziell entwickelten graphischen Benutzeroberfläche. »Mit wenigen Klicks kann eine Pflegekraft Care-O-bot® dort seine Aufträge für den Tag erteilen – und sich dann weiter den Bewohnern widmen«, so Jacobs.</p>
<p><strong>Berührungsängste gab es nicht</strong></p>
<p>Während der Testphase wurde der Roboter an drei aufeinanderfolgenden Tagen vormittags und nachmittags jeweils für ein bis zwei Stunden eingesetzt. Berührungsängste mit dem Roboter gab es – wie schon während der ersten Praxisevaluierung – nicht. »Die Bewohner haben Care-O-bot® neugierig begutachtet und fanden es spannend, ihm bei der Arbeit zuzusehen. Auf der Demenzstation haben einige Bewohner den Roboter sogar richtig ins Herz geschlossen«, berichtet Jacobs. Auch die Pflegekräfte können sich gut vorstellen, in Zukunft mit einem Serviceroboter zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Die Entwicklung des Care-O-bot® wird am Fraunhofer IPA auch über das Projektende von WiMi-Care hinaus fortgesetzt. Im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte werden insbesondere die Fähigkeiten des Roboters zur Unterstützung älterer Personen im häuslichen Umfeld kontinuierlich erweitert und erprobt. Das von der EU geförderte Projekt SRS (Multi Role Shadow Robotic System for Independent Living) nutzt dabei die Möglichkeit, den Roboter über Angehörige fernzusteuern, um so dessen Einsatzfelder zu erweitern. Damit die Verständigung zwischen Mensch und Roboter auch in einer intuitiven und sozial verträglichen Weise erfolgt, sollen im EU-Projekt Accompany (Acceptable robotiCs COMPanions for AgeiNg Years) neue Schnittstellen und Komponenten zur Benutzerinteraktion entwickelt werden. Auch in diesen beiden Projekten sind umfangreiche Praxistests geplant, um den Roboter ständig entsprechend der Anforderungen der Nutzer weiterentwickeln zu können.</p>
<p><strong>Alltagstaugliche Alleskönner</strong></p>
<p>Doch es genügt nicht, nur den Roboter allein zu betrachten. »Um die Robotertechnologie in echte Applikationen zu überführen, wird es in Zukunft insbesondere wichtig sein, den Roboter nicht als einzelnes System zu betrachten, sondern als Teil eines Gesamtszenarios, eingebettet in ein umfassendes Dienstleistungskonzept«, erläutert Ulrich Reiser, der am Fraunhofer IPA die Entwicklung von Care-O-bot® koordiniert. Im vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten ProjektTech4P werden deshalb Strategien entwickelt, wie personenbezogene Dienstleistungen durch den Einsatz von Robotertechnologie unterstützt werden können. »Diese Gesamtsicht schließt unter anderem die Möglichkeit mit ein, dass die Roboter gezielt an eine spezielle Applikation angepasst werden«, so Reiser weiter. »Nichtsdestotrotz ist der alltagstaugliche Alleskönner weiterhin unser ultimatives Entwicklungsziel.«</p>
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		<title>Ungebremst in die Verkalkung</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/06/ungebremst-in-die-verkalkung/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 15:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Artherosklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Atherosklerose – umgangssprachlich auch als Gefäßverkalkung bekannt – gehört in der westlichen Welt zu den häufigsten Todesursachen: Chronische Entzündungen in den Blutgefäßen führen zu Ablagerungen, die die Gefäße verengen und letztendlich Herzinfarkte und Schlaganfälle auslösen können. Verursacht wird die chronische Entzündung durch eine außer Kontrolle geratene Reaktion des Immunsystems. 

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		</div>
<p><div id="attachment_8413" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/06/patient-web.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/06/patient-web.jpg" alt="" title="patient-web" width="300" height="200" class="size-full wp-image-8413" /></a><p class="wp-caption-text">Chronische Entzündungen in den Gelenken zwingen viele Ältere an den Stock.  Foto: epd</p></div>Atherosklerose – umgangssprachlich auch als Gefäßverkalkung bekannt – gehört in der westlichen Welt zu den häufigsten Todesursachen: Chronische Entzündungen in den Blutgefäßen führen zu Ablagerungen, die die Gefäße verengen und letztendlich Herzinfarkte und Schlaganfälle auslösen können. Verursacht wird die chronische Entzündung durch eine außer Kontrolle geratene Reaktion des Immunsystems. </p>
<p>Sogenannte dendritische Zellen spielen für die körpereigene Abwehr eine zentrale Rolle, indem sie andere Abwehrzellen aktivieren. Die genaue Funktion dendritischer Zellen bei der Entstehung einer Atherosklerose war bisher allerdings noch unklar.<br />
Ein internationales Team von Wissenschaftlern um Professor Christian Weber von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und Privatdozentin Alma Zernecke von der Universität Würzburg konnte nun zeigen, dass dendritische Zellen mithilfe des Signalmoleküls CCL17 einen Selbstregulierungsmechanismus des Immunsystems unterdrücken, der die Immunreaktion abschwächt oder begrenzt – die Entzündung wird zum Dauerzustand. Aber die Wissenschaftler sind bereits einem potenziellen Gegenmittel auf der Spur: „Mit einem Antikörper gegen CCL17 konnten wir das Fortschreiten der Atherosklerose verhindern“, berichtet Weber. </p>
<p>Atherosklerose kann sich unterschiedlich manifestieren: Besonders gefährlich wird es, wenn sich atherosklerotische Ablagerungen lösen und Gefäße im Herz oder im Gehirn verstopfen – dann sind Herzinfarkte und Schlaganfälle die Folge. Verengte Gefäße können aber auch zu Durchblutungsstörungen in den Beinen oder zu der sogenannten vaskulären Demenz im Gehirn führen. Ursache der Atherosklerose sind Schädigungen der inneren Gefäßwand, die zu einer chronischen Entzündung führen: Aus dem Blut wandern Zellen des Immunsystems an die geschädigte Stelle und produzieren Signalstoffe, die weitere Immunzellen zum Ort des Geschehens rufen. Schließlich bilden sich atherosklerotische Plaques, die stetig neue Signalstoffe aussenden, bis die Immunantwort entgleist.</p>
<p>Gegen welche Moleküle die Immunabwehr aktiv wird, entscheiden sogenannte dendritische Zellen: Dies sind hoch spezialisierte Zellen, die andere Abwehrzellen des Immunsystems – sogenannte T-Zellen &#8211; auf ein bestimmtes Ziel abrichten, indem sie ihnen Eiweißbruchstücke des Zielmoleküls präsentieren. „Dendritische Zellen sind auch in Arterien und atherosklerotisch verändertem Gewebe nachweisbar, aber ihre exakte Funktion im atherosklerotischen Geschehen war bisher weitgehend unklar“, erklärt Weber. „Insbesondere wollten wir aufklären, welche Rolle das Chemokin CCL17 – ein spezifisch von ausgereiften dendritischen Zellen gebildetes Signalprotein – für die Aktivierung von T-Zellen und die Regulation ihrer Homöostase hat&#8221;. </p>
<p>Zu diesem Zweck nutzten die Wissenschaftler transgene Mäuse, deren dendritische Zellen anstelle des Gens für CCL17 mit der genetischen Information für das Grün-fluoreszendierende Protein (GFP) ausgestattet sind, und damit dessen Produktion und den Aufenthaltsort der Zellen nachvollziehbar machen. Auf diesem Weg konnten die Wissenschaftler nicht nur untersuchen, wie sich fehlendes CCL17 auswirkt, sondern auch mithilfe mikroskopischer Methoden – insbesondere der Multiphotonen-Mikroskopie – beobachten, wie dendritische Zellen in den atherosklerotischen Plaques akkumulieren und mit T-Zellen interagieren. </p>
<p>In weiteren Experimenten wurden Mäuse mit T-Zellen aus CCL17-defizienten Mäusen rekonstituiert und umgekehrt in CCL17-defizienten Mäusen regulatorische T-Zellen entfernt. „Als Ergebnis dieser Untersuchungen zeigte sich, dass CCL17 die Atherosklerose vorantreibt, indem es einen wichtigen Schutzmechanismus der Immunantwort unterdrückt“, erklärt Weber: Normalerweise wird die Immunreaktion durch regulatorische T-Zellen (Tregs) gebremst, die die Aktivität anderer Immunzellen hemmen und so dafür sorgen, dass das Immunsystem im Gleichgewicht bleibt. Nun konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass in Anwesenheit von CCL17 weniger Tregs in dem entzündeten Gewebe aktiv sind – deren protektiver Mechanismus wird durch CCL17 somit ausgeschaltet. </p>
<p>„Dieser Befund macht CCL17 zu einem Erfolg versprechenden Ziel für neue therapeutische Ansätze“, sagt Weber, dem es wichtig ist, dass Forschungsergebnisse möglichst rasch ihren Weg in die klinische Forschung und in die medizinische Anwendung finden. Ein erster Schritt ist bereits gelungen: Mit einem Antikörper gegen CCL17 konnten die Wissenschaftler das Signalmolekül hemmen und so ein Fortschreiten der Atherosklerose verhindern. CCL17 bietet damit also auch eine Chance auf neue therapeutische Ansätze. Im nächsten Schritt soll nun die Funktion der CCL17-Rezeptoren auf den regulatorischen T-Zellen weiter aufgeklärt werden. </p>
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		<item>
		<title>Mit aufrechtem Gang altern</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/05/mit-aufrechtem-gang-altern/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 11:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gesund altern – das wünscht sich jeder. Dennoch zählen Rückenschmerzen nach wie vor zu den weit verbreiteten Beschwerden der  Generation 50 plus. Neben altersbedingten Verschleißerscheinungen sind mangelnde Aktivität, geschwächte Rücken- und Bauchmuskulatur, Haltungsfehler und rückenschädliche Bewegungsabläufe typische Ursachen. Wir geben Tipps, was man für einen schmerzfreien Rücken tun kann.]]></description>
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<p><div id="attachment_8063" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/05/rücken-web.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/05/rücken-web.jpg" alt="" title="rücken-web" width="320" height="213" class="size-full wp-image-8063" /></a><p class="wp-caption-text">Rückenschmerzen sind ein weitverbreitetes Leiden. Wer im Alltag ein paar Regeln befolgt, kann das Risiko vermindern.  Foto: Getty Images</p></div>Gesund altern – das wünscht sich jeder. Dennoch zählen Rückenschmerzen nach wie vor zu den weit verbreiteten Beschwerden der  Generation 50 plus. Neben altersbedingten Verschleißerscheinungen sind mangelnde Aktivität, geschwächte Rücken- und Bauchmuskulatur, Haltungsfehler und rückenschädliche Bewegungsabläufe als typische Ursachen. Der Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga, Reinhard Schneiderhan, gibt Ratschläge, welche Aktivitäten die Wirbelsäule bis ins hohe Alter vital halten und von welchen besser Abstand zu nehmen ist. </p>
<p><strong>Korrekte Haltung im Alltag</strong><br />
Wer schwere Gegenstände wie beispielsweise eine Wasserkiste anhebt oder sich falsch bückt, gefährdet schnell seinen Rücken. „Deshalb immer mit geradem Rücken und gebeugten Knien aus der Hocke heben, ohne sich in der Bewegung zu drehen“, empfiehlt Orthopäde Schneiderhan. Das Prinzip bietet sich auch in anderen Situationen an: Ob beim Schuhe zubinden oder Unkraut jäten – ein kleiner Schritt nach vorne während der Hockstellung verlagert das Gewicht auf die Beinmuskulatur, wodurch es zu einer Entlastung des Rückgrats kommt. Generell gilt eine aufrechte Haltung als A und O, um den Rücken in Form zu halten. Hier spielt auch die richtige Höhe der Armaturen im Haushalt eine bedeutende Rolle. Denn eine gebeugte Haltung belastet die Bandscheibe. Dabei lässt sie sich schon mit entsprechenden Arbeitsflächen, beispielsweise in der Küche, ganz einfach vermeiden. Besonders positiv: den Fuß immer etwas erhöht abstellen oder beide Knie leicht anwinkeln, um eine Überbelastung noch effektiver zu vermeiden. </p>
<p><strong>Aktiv bleiben im Alter</strong><br />
Durch Bewegungsmangel baut sich die Rückenmuskulatur ab, wodurch es zu einer Überbelastung der Wirbelsäule kommt und Schmerzen entstehen. Insbesondere Senioren sollten darauf achten, sanfte Sportarten auszuüben, die Wirbelsäule und Bandscheibe nicht zu sehr belasten, gleichzeitig das Kreuz stärken und zudem die Bauchmuskulatur aufbauen – denn diese stützt den Rücken zusätzlich und begünstigt eine korrekte Körperhaltung. Vor allem sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren und Nordic Walking bieten sich an, um den Körper gesund und fit zu halten. Tennis, Badminton oder Golf sollten ältere Menschen hingegen besser vermeiden. Für die richtige Haltung – nicht nur beim Sport – dienen außerdem gute Schuhe als Grundlage. Schuhwerk mit dünnen Sohlen gilt als ebenso tabu wie enge Spitzen. „Beim Kauf auf eine wohltuende, aber nicht zu starre Sohle und einen sicheren Halt achten“, rät Schneiderhan. Fuß- und rückenfreundliche Schuhe ermöglichen richtiges Abrollen und bieten genügend Platz für die Zehen.</p>
<p><strong>Gesunde Erholung</strong><br />
Ob im Sessel oder auf der Couch – viele Senioren verbringen einen Großteil ihrer Zeit im Sitzen. „Da die scheinbar bequeme Haltung jedoch oftmals zu Fehlbelastungen führt, gilt langes Sitzen heutzutage als eine der Hauptursachen von Rückenbeschwerden“, sagt Schneiderhan. Inzwischen gibt es jedoch ergonomisch geformte Sitzgelegenheiten, welche besonders die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigen. Um dem Rücken auch nachts die nötige Erholung zu ermöglichen, bewirkt eine stabile Matratze mit Lattenrost bereits erste Entlastung. Gute Unterfederungen festigen nicht nur Kreuz und Taille, sondern den ganzen Körper. Um Verspannungen zu vermeiden, eignet sich optimal eine Matratze mit mittlerem Härtegrad. Besonders rückenfreundlich liegt es sich übrigens auf dem Rücken und in der Seitenlage mit einem Kissen, das die Halswirbelsäule ausreichend stützt. Liegen auf dem Bauch begünstigt hingegen ein Hohlkreuz.</p>
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