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	<title>sechs+sechzig &#187; Studie</title>
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	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
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		<title>Viele Senioren essen zu wenig!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[DAK]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu wenig Vitamine. Zu wenig Eiweiß. Zu wenig Mineralstoffe. In Deutschland werden immer häufiger Senioren mit einer Mangelernährung im Krankenhaus behandelt. Nach Auswertung aktueller Daten der Krankenkasse DAK stieg die Zahl der Betroffenen in den vergangenen zwei Jahren um 53 Prozent an. Die Patienten waren im Durchschnitt 70 Jahre alt. Im Jahr 2010 wurden bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<div id="attachment_11449" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://test.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/by-DAK-iStock.jpg"><img class="size-full wp-image-11449 " title="by-DAK-iStock" src="http://test.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/by-DAK-iStock.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: DAK / iStock</p></div>
<p>Zu wenig Vitamine. Zu wenig Eiweiß. Zu wenig Mineralstoffe. In Deutschland werden immer häufiger Senioren mit einer Mangelernährung im Krankenhaus behandelt. Nach Auswertung aktueller Daten der Krankenkasse DAK stieg die Zahl der Betroffenen in den vergangenen zwei Jahren um 53 Prozent an. Die Patienten waren im Durchschnitt 70 Jahre alt.</p>
<p>Im Jahr 2010 wurden bei der DAK bundesweit 17.091 Krankenhausbehandlungen mit der Haupt- oder Nebendiagnose Mangelernährung abgerechnet. 2008 waren es noch 11.173 Fälle. In der Regel wurde ein therapiebedürftiger Einweiß- oder Vitaminmangel festgestellt, wenn in der Klinik andere Haupterkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, Herzschwäche oder ein Oberschenkelhalsbruch behandelt wurden. Laut Statistik waren deutlich mehr Frauen als Männer betroffen.</p>
<p>„Der drastische Anstieg der Senioren mit einer Mangelernährung ist erschreckend und setzt sich leider auch 2011 fort“, erklärt DAK-Krankenhausexperte Peter Rowohlt. „Wir rechnen in diesem Jahr mit mehr als 21.000 Klinikbehandlungen, in deren Verlauf ein Mangel an Nährstoffen diagnostiziert wird.“ Dies beeinflusst die Behandlung der Haupterkrankung meist negativ und treibt auch die Kosten nach oben. Die Diagnose einer Mangelernährung verteuert einen Krankenhausfall im Durchschnitt um 3.000 Euro. Die DAK rechnet daher allein in diesem Jahr mit Mehrausgaben von bis zu 60 Millionen Euro, die durch Mangelerkrankungen ausgelöst wurden.</p>
<p>„Dabei könnte diese Krankheit in vielen Fällen einfach vermieden werden, wenn Betroffene und ihre Familien erste Alarmsignale mehr beachten und schneller darauf reagieren würden“, betont Peter Rowohlt von der DAK. Die Deutsche Seniorenliga geht davon aus, dass bundesweit nahezu jeder 12. der über 60-Jährigen unter chronischer Mangelernährung leidet. Fehlt dem Körper ein Mindestmaß an Energie und Nährstoffen, kann der Organismus seine körperlichen und geistigen Funktionen nicht aufrechterhalten. Ohne die notwendigen Vitamine, Eiweiße, Spurenelemente und Mineralstoffe drohen Schwächezustände und Stoffwechselstörungen mit ernsthaften Folgeerkrankungen.</p>
<p>„Mangelernährung ist kein Altersschicksal, dass die Betroffenen und ihre Angehörigen einfach hinnehmen sollten“, betont DAK-Experte Peter Rowohlt. „Wer auffallend viel Gewicht verliert und deutlich weniger belastbar ist, sollte sich medizinisch untersuchen lassen.“ Bei der Behandlung einer Mangelernährung ist es das erste Ziel, wieder für eine bedarfsgerechte Nährstoffaufnahme zu sorgen und den Appetit des Patienten anzuregen. Zu einer energiereichen Kost mit hoher Nährstoffdichte zählen fettreiche Milch und Milchprodukte, Kartoffeln, Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sowie Fisch und Fleisch. Da viele Patienten unter Appetitlosigkeit leiden, sind mehrere kleine Zwischenmahlzeiten sinnvoll, bei denen auch ein Glas Wasser oder Tee gereicht werden sollte.</p>
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		<title>Datentresor: Die Sicherheit ist ein Problem</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 08:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Datentresor]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Infratest]]></category>
		<category><![CDATA[Münchner Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer aufwändigen Studie hat der Münchner Kreis, ein Zusammenschluss von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, auf den Menschen als Nutzer von Technologie agehoben. Mit Hilfe von Zukunftsbildern ermittelten sie, wie sich mögliche Entwicklungen durchsetzen könnten. Das Magazin 66 hat sich das Bild vom Datentresor herausgesucht, weil es durch die Möglichkeit lebenslang wichtige Daten über eine Person zusammenzufassen gerade für ältere Menschen ein Thema ist, das vielen Akzeptanzprobleme bereiten könnte.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<div id="attachment_11266" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/datenkarte.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/12/datenkarte.jpg" alt="" title="370370" width="300" height="240" class="size-full wp-image-11266" /></a><p class="wp-caption-text">17 Prozent der deutschen Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren haben noch nie das Internet genutzt. Wie das Statistische Bundesamt (05.09.2011) mitteilte, waren im Jahr 2010 EU-weit 26 Prozent der Menschen noch nie im Netz. Foto: epd</p></div>
<p>Der Münchner Kreis hat Mitte des Jahres in einer repräsentativen Studie 7.231 Personen in Deutschland, Schweden, USA, Brasilien, China und Südkorea nach ihren Einschätzungen des zukünftigen digitalen Lebens befragt. In der vierten Phase der Zukunftsstudie, die vom Marktforschungsinstitut Infratest durchgeführt und dessen Ergebnisse jetzt publiziert wurden, konzentriert sich das Netzwerk von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik nun auf den Menschen als Nutzer von Technologie. Mit diesem Perspektivwechsel jenseits der bisherigen Expertensicht setzt die Studie einen entscheidenden Akzent: „Aus den Einstellungen und Vorlieben, aber auch aus Vorbehalten und Befürchtungen zu wesentlichen Aspekten der digitalen Zukunft ergeben sich Anhaltspunkte für langfristige Chancen sowie für die Einsatz- und Entwicklungsperspektiven zukünftiger Technologien in den verschiedenen Regionen der Welt“, erläuterte Professor Arnold Picot, Vorstandsvorsitzender des Münchner Kreis. Dazu wurden in der Studie exemplarisch 16 Zukunftsbilder des zukünftigen digitalen Lebens untersucht. Visuell aufbereitet und auf sieben elementare Lebenssituationen bezogen, lässt die Auseinandersetzung der Befragten mit diesen Zukunftsbildern Aussagen über die Bedeutung individueller Erfahrungen, Einstellungen und kultureller Prägungen für die Akzeptanz und Nutzung neuer Anwendungen zu. </p>
<p>Das Magazin 66 stellt eines dieser Szenarien exemplarisch vor, denn dieses scheint für die Zukunft von älteren Menschen besonders relevant zu sein. Es handelt sich um das Zukunftsbild „Der lebenslange Datentresor“ belegt: Für die Nutzer ist die lebenslange Verfügbarkeit persönlicher digitaler Daten von hoher Bedeutung. Die Menge der persönlichen digitalen Daten steigt im Wandel zur digitalen Gesellschaft exponentiell an. Dadurch ist es für den Einzelnen nicht mehr möglich, für eine lebenslange Verfügbarkeit der eigenen digitalen Daten, sowohl technisch als auch zeitlich, zu sorgen. Der lebenslange Datentresor, der die zuverlässige und sichere Speicherung digitaler Inhalte mit einer ortsunabhängigen und langfristigen Auffindbarkeit und Lesbarkeit verbindet, stößt vor allem in China, Brasilien und Korea auf hohe Resonanz.</p>
<p> Während 90 Prozent der Befragten in China den Datentresor nutzen möchten, sind dazu in Deutschland immerhin 57 Prozent bereit. Aber nur jedem dritten Deutschen gefällt es, dass der Datentresor den lebenslangen Zugriff auf persönliche Daten – unabhängig vom <a href="http://www.muenchner-kreis.de/zukunftsstudie/prepage/">Datenformat</a> oder der nötigen Soft- oder Hardware – ermöglicht. Die Aufgeschlossenheit für das Zukunftsbild ist auch hier in den USA und Deutschland deutlich geringer als in den Vergleichsländern. In Brasilien und Südkorea hält jeweils jeder Zweite (48 Prozent) den Datentresor für relevant – in Deutschland nur jeder Vierte (26 Prozent). </p>
<p>Insgesamt verweisen die Ergebnisse auf eine höhere Innovationsoffenheit bei den Nutzern in China, Brasilien und Korea. Allerdings lassen sich auch deutliche Entsprechungen ausmachen. So zeigt das Beispiel „lebenslanger Datentresor“ den auch in anderen Zukunftsbildern genannten Punkt, nämlich Angst vor Datenmissbrauch, als wichtigste Barriere. Auch die bislang noch ungeklärte Frage, was mit den Daten nach dem Ableben passiert, stellt ein Akzeptanzproblem dar. Hierauf ist zu reagieren, wenn eine intelligente Langzeit-Speicherfunktionalität im privaten Nutzungskontext Verbreitung finden soll. </p>
<p>Dass diese Anwendung, die – trotz des Phänomens des digitalen Verfalls von Daten durch unterbrochene Kompatibilität von Datenformaten, Programmen und Betriebssystemen – Daten auffindbar und lesefähig erhält sowie zusätzlich den lebenslangen, sicheren Zugriff gestattet, sich zu einer neuen Schlüsselfunktion mit technischer und gesellschaftlicher Relevanz entwickelt, belegen die Umfrageergebnisse der Zukunftsstudie 2011.</p>
<p>Erfolgskritischer Akzeptanzfaktor: Schutz persönlicher Daten. Weltweit bestehen bei den Nutzern große Befürchtungen im Hinblick auf den sicheren Umgang mit den persönlichen Daten. So geben 40 Prozent der in Deutschland Befragten an, dass sie sich bemühen, so wenig persönliche Daten wie möglich im Internet preiszugeben. Ähnlich hohe Werte erreichen Brasilien (39 Prozent) und Korea (40 Prozent). Die USA sind in dieser Hinsicht sogar Spitzenreiter (45 Prozent). Befürchtet werden vor allem die unbefugte Datenspeicherung und krimineller Datenmissbrauch. Damit wurde die in den vorausgegangenen Zukunftsstudien aufgezeigte international steigende Bedeutung eines sicheren Umgangs mit persönlichen Daten nun auch aus Nutzersicht deutlich bestätigt. </p>
<p>In der Konsequenz muss sich der Anspruch auf den Schutz der Persönlichkeit und der persönlichen Daten noch stärker im gesellschaftlichen, politischen und individuellen Bewusstsein sowie in institutionellen Regelungen verankern. Der zentralen Bedeutung dieses Themas angemessen sollte eine „Nationale Strategie zum Schutz persönlicher Daten“ hier Orientierung für erforderliche technische Funktionalitäten liefern, die das Schutzbedürfnis des Bürgers in der digitalisierten Gesellschaft in den Mittelpunkt rückt und konkret individuelle Hilfestellung gibt. Aufgrund der weltweiten Sensibilität für dieses Thema können Kompetenzen, Funktionen und Produkte entstehen (vergleichbar wie im Umweltschutz), die dann auch zu einem relevanten wirtschaftlichen Standort- und Wettbewerbsvorteil weiterentwickelt werden können. Das Sicherheitsbedürfnis steht in Deutschland bei allen Innovationen immer im Vordergrund und somit muss die Kompetenz der deutschen Industrie im Bereich Sicherheitstechnologie, die insbesondere international hoch geschätzt wird, als wettbewerbsfördernder Faktor entwickelt werden. Im Weiteren ist eine internationale Harmonisierung von IKT-Systemen im Hinblick auf Mechanismen des Umgangs mit persönlichen Daten erforderlich, um die Akzeptanz von IKT-Diensten insgesamt zu befördern.</p>
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		<title>Ernüchternd: 10 Jahre Riester-Rente</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/10/ernuchternd-10-jahre-riester-rente/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 15:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Ebert-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Rentabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Riester Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat 10 Jahren nach der Einführung der Riester-Rente eine Studie in Auftrag gegeben. Sie sollte untersuchen, welche Auswirkungen die Änderungen, die bei den Riester-Renten erfolgten, auf die Rentenhöhe haben. Bereits die ersten Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Änderungen der Riester-Regularien starke Auswirkungen auf die Verträge hatten und die Rente geschwächt haben.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/Arme-Alte22.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/10/Arme-Alte22.jpg" alt="" title="306891" width="300" height="200" class="size-full wp-image-10715" /></a><br />
Vor zehn Jahren wurde in Deutschland die staatlich geförderte private Altersvorsorge<br />
eingeführt, die seither als „Riester-Rente“ bekannt ist. Mit Blick auf den demographischen<br />
Wandel und in Erwartung sinkender  gesetzlicher Renten sollte sie auch künftig den<br />
lohnabhängig Beschäftigten einen angemessenen Lebensstandard im Alter ermöglichen.<br />
Während jedoch Problemen ihrer Transparenz und Zielgenauigkeit viel Aufmerksamkeit<br />
geschenkt wurde, hat die Rentabilität der „Riester-Produkte“ bislang kaum eine Rolle<br />
gespielt. Dabei ist sie aufgrund regulatorischer Änderungen der letzten Jahre erheblich unter<br />
Druck geraten, wie eine Studie im Auftrag der <a href="http://tinyurl.com/6ayktm7">Friedrich-Ebert-Stiftung </a>zeigt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Facebook light für Demenzkranke: Wie funktioniert das?</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/09/facebook-light-fur-demenzkranke-wie-funktioniert-das/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 08:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter Ego]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Demenzkranke]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook light]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegisches Institut für Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Norwegische Forscher machen Versuche mit einem &#8220;Facebook light&#8221; für demenzkranke Menschen und haben durch verbesserte soziale Kontakte positive Erfolge hinsichtlich der Aktivität der Patienten festgestellt. Die Wissenschafter der Stiftung für wissenschaftliche und industrielle Studien am Norwegischen Institut für Technologie (SINTEF) http://sintef.no haben dazu eine abgespeckte Version eines sozialen Netzwerks geschaffen. &#8220;Die Benutzeroberfläche herkömmlicher Social Networks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/vignette_nosseck_bock9.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/vignette_nosseck_bock9.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-10170" /></a>Norwegische Forscher machen Versuche mit einem &#8220;Facebook light&#8221; für demenzkranke Menschen und haben durch verbesserte soziale Kontakte positive Erfolge hinsichtlich der Aktivität der Patienten festgestellt. Die Wissenschafter der Stiftung für wissenschaftliche und industrielle Studien am Norwegischen Institut für Technologie (SINTEF) http://sintef.no haben dazu eine abgespeckte Version eines sozialen Netzwerks geschaffen. &#8220;Die Benutzeroberfläche herkömmlicher Social Networks ist für viele Menschen zu kompliziert&#8221;, sagt Tone Øderud, die für SINTEF an dem Projekt arbeitet. Andererseits fragt sich die Forscherin, warum Senioren von Social Media ausgeschlossen werden sollten, obwohl diese die Kommunikationsform der Zukunft darstellen. Ihrer Meinung nach sei das oft der Fall. </p>
<p>Um dieses herauszufinden, benötigt man meiner Meinung nach keine langwierige Studie. Der Blick auf das Verhalten der Zielgruppe würde genügend. Ich frage mich allerdings, ob Menschen, die sehr vieles vergessen und deren Kurzzeitgedächtnis  meist stark eingeschränkt ist, die Bedienung eines Gerätes erlernen sollen? Demenzkranken wissen meist nicht mehr, was es heißt, sich hinzusetzen. Wie sollen sie dann begreifen, dass sie ein Gerät einschalten sollen und es mit gezielten Bewegungen zum Laufen zu bringen?</p>
<p>Manchmal habe ich den Eindruck, die Menschen, die sich zunehemnd mit dem Thema Demenz beschäftigen, wissen gar nicht, worum es eigentlich geht und haben noch nie einen Kranken selber erlebt. Die springen nur auf einen Zug auf, der Erfolg und Gewinn verspricht, jagen nämlich der Prognose hinterher, dass künftig ganz viele Menschen von dieser Krankheit betroffen sein werden.</p>
<p>Im Pressetext heißt es, Øderud arbeitet in einer multidisziplinären Forschergruppe, die ein webbasiertes Kommunikationstool entwickelt, das wegen seiner Einfachheit für demenzkranke Menschen geeignet ist. Ziel ist ein sicher und vereinfachter Alltag für diese Gruppe, ihre Verwandten und das Personal in Altenheimen. Zudem soll das Programm auch Datenschutzstandards gerecht werden. Die Forscher glauben, dass so eine Plattform die Lebensqualität älterer Menschen in einer alternden Gesellschaft klar erhöht, gleichzeitig aber den Druck von Pflegern und Therapeuten nimmt. </p>
<p>Nach ihren bisherigen Erfahrungen hat der Kontakt mit der Welt draußen einen positiven Effekt auf Menschen mit Demenz: &#8220;Wir haben schon einige praktische Tests mit anderen webbasierten Kommunikationstools gemacht, inklusive einem digitalen Tagebuch und einem Einklebebuch mit persönlichen Fotos, Zeitungsartikeln und anderen Informationen.&#8221; Beide haben den Studien zufolge auch die Kommunikation zwischen den Verwandten und der Pflege verbessert, so Øderud.  Dieser simple, ungezwungene Kontakt hat auch das allgemeine Sicherheitsgefühl gesteigert. Dies nicht zuletzt, weil das Personal weniger Zeit dafür aufwenden muss, Verwandte zu verständigen.</p>
<p>Das Ende dieser Entwicklung ist schon absehbar. Die Menschen, die sich nach persönlichem Kontakt sehnen, werden vor einen Computer gesetzt, der dann auch noch die Kommunikation mit den Angehörigen erleichtern soll. Klar, das der Umgang auf Distanz weniger anstrengend ist, als der persönliche. Und die Angehörigen sind wohl so lästig, dass sich das Pflegepersonal am besten nur noch per E-Mail mit ihnen auseinandersetzt.<br />
Das ist einfach, man kann Lästiges wegklicken und Rückfragen oder manchmal auch Stimmunglagen, die Angehörige mal schwierig machen, weil sie über den Verlust der Identität ihres Partners, Elternteils oder Freundes trauern, kann man per Mausklick bearbeiten. Ein bisschen Trost im persönlichen Umgang ist da wohl schon zu zeitraubend. Mir graut vor solchen technischen Entwicklungen, weil ich immer wieder erlebt habe, dass Menschen in diesen besonders belastenden Situationen auch einmal in den Arm genommen werden wollen und nicht nur auf die blanke Oberfläche von Tabletcomputern starren sollten in der Hoffnung auf ein Fünckchen Kontakt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ehrenamts-Studie: Rentnern fehlt es an Informationen</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/09/ehrenamts-studie-rentnern-fehlt-es-an-informationen/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 12:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jobs & Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerbstätige]]></category>
		<category><![CDATA[Generali]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin66.de/?p=10166</guid>
		<description><![CDATA[Jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland über 50 hat vor, sich in seiner Rentenzeit ehrenamtlich zu engagieren. 45 Prozent der befragten Rentner sind sogar schon ehrenamtlich aktiv, wie eine neue Umfrage zeigt. Sie zeigt aber auch: Insbesondere Rentnern fehlt es an vielen Informationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland über 50 hat vor, sich in seiner Rentenzeit ehrenamtlich zu engagieren. 45 Prozent der befragten Rentner sind sogar schon ehrenamtlich aktiv, wie eine neue Umfrage zeigt. Sie zeigt aber auch: Insbesondere Rentnern fehlt es an vielen Informationen.</p>
<p><div id="attachment_10167" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/ehrenamt-by-epd.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/09/ehrenamt-by-epd.jpg" alt="" title="ehrenamt-by-epd" width="300" height="197" class="size-full wp-image-10167" /></a><p class="wp-caption-text">Vorbildlich: Seelsorgerin kümmert sich ehrenamtlich um Senioren im Heim. Foto: epd</p></div>Wie gestalte ich meine Lebenszeit nach dem Beruf? Welche Beschäftigung erfüllt mich und macht mich glücklich? Fragen, die sich viele angehende sowie tatsächliche Rentner in Deutschland stellen. Denn rein statistisch gesehen hat jeder Deutsche um die 50 noch etwa drei Jahrzehnte bei relativ guter Gesundheit und Schaffenskraft vor sich. Die vom Generali Zukunftsfonds in Auftrag gegebene forsa-Umfrage zeigt, dass auch das Ehrenamt eine wichtige Rolle bei der Planung einer neuen Lebensperspektive spielt. Insgesamt nahmen mehr als 1.000 Menschen an der Umfrage teil.</p>
<p>Bei der Gruppe der befragten Erwerbstätigen ab 50 Jahren freuen sich 75 Prozent darauf, mehr Zeit für ihre Hobbys aufwenden zu können, 65 Prozent möchten ihrer Familie mehr Zeit widmen, 61 Prozent wollen auf Reisen gehen und 60 Prozent mehr Zeit mit Freunden verbringen. 50 Prozent der Befragten ist es aber ebenso wichtig, sich nach ihrem aktiven Erwerbsleben ehrenamtlich zu engagieren. Darüber hinaus erklären sogar 40 Prozent, dass sie bereits ehrenamtlich aktiv sind, z.B. in einem Verein, einer Kirche oder in der Nachbarschaft. Allein zehn Prozent geben an, gar kein Interesse an einem Ehrenamt zu haben. Spontan wurden von den Befragten eine Reihe weiterer Aktivitäten genannt, die sie für den Ruhestand ins Auge fassen. Drei Prozent nehmen sich vor, mehr Sport zu treiben und auf ihre Gesundheit zu achten. Jeweils zwei Prozent wollen sich weiterbilden oder studieren, weiter nebenbei arbeiten bzw. am eigenen Haus oder im Garten tätig sein.</p>
<p>Auch unter den befragten Rentnern im Alter bis 70 Jahren sind weder Kreuzfahrtschiff noch Schaukelstuhl die beliebtesten Elemente der Lebensgestaltung: 65 Prozent der Befragten geben an, mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, 64 Prozent investieren mehr Zeit in ihre Hobbys, 60 Prozent mit Freunden und Bekannten, allein 33 Prozent nennen das Reisen als Freizeitbeschäftigung. 45 Prozent der Rentner erklären, ein Ehrenamt auszuüben oder schon einmal ehrenamtlich aktiv gewesen zu sein. Allein 20 Prozent geben an, sich nicht für ein Ehrenamt zu interessieren. Ein Beweis dafür, dass ein neues Altersbild auf dem Vormarsch ist? „Das Bild des greisen Rentners ist längst überholt“, so Loring Sittler, Leiter des Generali Zukunftsfonds. „Die ‚jungen Alten’ haben Lust, ihr Potenzial an Wissen und Kreativität auch nach dem Beruf in die Gesellschaft einzubringen.“ Auch von den Rentnern wurden spontan weitere Aktivitäten genannt, die sie nach dem Ende ihres aktiven Erwerbslebens betrieben haben bzw. betreiben. Fünf Prozent nennen sportliche Aktivitäten, vier Prozent arbeiten am eigenen Haus oder im Garten und zwei Prozent bilden sich weiter oder studieren.</p>
<p>Nach ihren Beweggründen für ihr ehrenamtliches Engagement gefragt, sind sich Erwerbstätige ab 50 Jahren und Rentner bis 70 Jahre einig: Das Ehrenamt bringt viele Vorteile. Die große Mehrheit beider Altersgruppen stimmte der Aussage zu, dass man mit einem Ehrenamt anderen helfen kann (85 Prozent/88 Prozent), etwas Sinnvolles tut (84 Prozent/89 Prozent) und andere Menschen und Gleichgesinnte trifft (78 Prozent/74 Prozent). Überraschende Unterschiede gibt es bei zwei Beweggründen: Deutlich mehr Rentner als Erwerbstätige bewerten beim Ehrenamt positiv, dass man mit neuen Themen beschäftigt ist (63 Prozent/72 Prozent) und eine regelmäßige Beschäftigung hat (28 Prozent/49 Prozent).</p>
<p>Diejenigen Rentner bis 70 Jahre, die nicht ehrenamtlich aktiv sind, geben fehlende Zeit (40 Prozent) sowie mangelnde Gesundheit (34 Prozent) als Gründe an. 21 Prozent haben sich mit dem Thema noch gar nicht beschäftigt, weitere 18 Prozent wissen nicht genau, wie sie sich engagieren könnten. Zum Vergleich: Lediglich neun Prozent der Erwerbstätigen ab 50 Jahren geben fehlende Informationen als Grund an, sich nicht zu engagieren. Hier ist die fehlende Zeit, die 84 Prozent angeben, der Hauptgrund. „Insbesondere Ältere Menschen über die Möglichkeiten des Ehrenamts zu informieren, ist ein wichtiges Ziel des Generali Zukunftsfonds. Wir setzen uns bundesweit dafür ein, dass sich mehr aus der Generation 50plus dafür entscheiden, ehrenamtlich aktiv zu sein. Wir dürfen den demografischen Wandel nicht nur als Bedrohung sehen, sondern auch als Chance. Denn ohne das Potenzial der Älteren werden wir die gesamtgesellschaftlichen Folgen nicht meistern können“, erklärt Sittler.</p>
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		<title>Studie: Ältere informieren sich im Internet und kaufen im Geschäft</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 08:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Positiv bewertet der Forscher der Universität Hohenheim in ihrer soeben veröffentlichten Langzeitstudie zur Nutzung des Internets , dass gerade ältere Nutzer in den letzten Jahren zusehends ihre Scheu gegenüber dem neuen Medium abgelegt hätten. Auch Frauen wiesen starke Zuwachsraten auf. Jedoch: Der Abstand zwischen Ost und West sei gegenüber dem Jahr 2005 wieder etwas größer geworden.<a href=http://www.magazin66.de/2011/08/altere-kaufen/> Weiterlesen</a>  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><div id="attachment_9681" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/supermarkt.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/supermarkt.jpg" alt="" title="334951" width="300" height="225" class="size-full wp-image-9681" /></a><p class="wp-caption-text">Immer mehr Deutsche kaufen online ein, sagte eine neue Studie der Universität Hohenheim.. Aber Senioren gehen überwiegend selber in den Supermarkt. Foto: epd</p></div>In der 10-Jahres-Bilanz der Internet-Forscher zeigt sich ein Wandel im Verhalten der Gesamtbevölkerung: 2010 haben 86 Prozent aller Internet-Nutzer das Web für einen elektronischen Einkauf genutzt, mehr als doppelt so viele wie vor 10 Jahren. Ein Beispiel für den weltweiten Siegeszug des Internets, den die Forscher der Universität Hohenheim jährlich in aktuellen Zahlen erfassen. Die Studie zu Internetnutzung und E-Commerce ist fester Bestandteil eines Langzeit-Forschungsprojektes der Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der Universität Hohenheim, die inzwischen in enger Zusammenarbeit mit TNS Infratest Technology &#038; Media erscheint. </p>
<p>„Die Deutschen kaufen vor allem Bücher, CDs, DVDs und Eintrittskarten im Netz. Auch Flug- und Bahntickets, Hotelreservierungen, Reiseangebote und Bekleidung werden immer häufiger im Netz geordert“, weiß Prof. Dr. Schenk. Hinzu kommt ein weiterer Trend: „Viele User kaufen zwar nach wie vor im Laden, nutzen das Web jedoch, um sich Informationen und Vergleichsangebote zu beschaffen.“ Bei dieser Gruppe handle es sich, laut den Experten, um die potentiellen Online-Shopper von morgen. Dennoch kaufen nicht alle Bürger gleichermaßen im Netz, so das Ergebnis der Hohenheimer Wissenschaftler. „Gingen wir vor ein paar Jahren noch davon aus, dass der Trend in Kürze alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen erfassen wird, stellen wir auch im Jahr 2010 erneut fest, dass junge Männer zwischen 20 und 29 mit gehobenem Bildungsniveau weit häufiger von den Verkaufsangeboten im Netz Gebrauch machen als andere“, erklärt Prof. Dr. Schenk.</p>
<p>Waren im Jahr 2000 kaum 20 Prozent der Deutschen im Internet aktiv, sind es heute 71,9 Prozent, darunter immer mehr Ältere. Ostdeutsche liegen im Bundesvergleich hingegen etwas weiter zurück als noch im Jahr 2005. „Die Verbreitung des Mediums setzt sich ungebrochen fort – in Deutschland wie weltweit“, resümiert Prof. Dr. Michael Schenk, Professor für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung der Universität Hohenheim, die 10-Jahres-Bilanz der Langzeitstudie. „In manchen Bevölkerungsgruppen – wie etwa bei den jungen, hochgebildeten Menschen – sind inzwischen nahezu 100 Prozent online.“</p>
<p>Für die meisten Deutschen noch sehr exotisch sind öffentliche Internet-Tagebücher, die sogenannten Blogs, oder Podcastings, Plattformen für den Austausch privater Fotos, Videos und Musikdateien übers Netz. Diese neuen Möglichkeiten des Web 2.0 werden bisher fast ausschließlich in den jungen und modernen Milieus genutzt. Das kann das Magazin66 nicht bestätigen. Seine beiden Blogs erfreuen sich einer wachsende Beliebtheit bei einer immer größer werdenden Nutzerschar. Doch es bedarf einen längeren Vorlauf, um diese Formen bei Senioren so bekannt zu machen, dass sie regelmäßig die Einträge lesen.</p>
<p>Innerhalb Deutschlands wird vor allem in den Stadtstaaten wie Bremen (74,2 %) und Berlin (73,3 %) im Internet gesurft. Baden-Württemberg ergattert mit 72 Prozent den dritten Platz. „Erstaunlich, denn im Gegensatz zu den technologischen Ballungsräumen der Stadtstaaten musste Baden-Württemberg in den ländlichen Räumen zunächst eine entsprechende Infrastruktur aufbauen“, urteilt der Leiter der Studie, Prof. Dr. Schenk.</p>
<p>Weltweit zeigt sich heute hingegen ein ähnliches Bild wie in Deutschland im Jahr 2000: Gerade einmal 23 Prozent der Weltbevölkerung oder 1538 Millionen Menschen nutzen aktuell das Internet. Die meisten leben in der Volksrepublik China (298 Millionen) und in den USA (231 Millionen). In absoluten Zahlen weist China folglich die meisten Internetnutzer auf. In relativen Zahlen erreicht das Internet in China im weltweiten Vergleich allerdings nur einen durchschnittlichen Verbreitungsgrad von 22 Prozent. Die größte prozentuale Verbreitung besitzt das Internet in nordeuropäischen Staaten – angeführt von Schweden mit 88 Prozent, gefolgt von den Niederlanden, Dänemark, Finnland und Norwegen. Deutschland liegt gleich mit Japan, dicht gefolgt von den USA.</p>
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		<title>Ärgern Sie sich über Verpackungen?</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 13:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter Ego]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade eben habe ich wieder eine solche Verpackung in der Hand gehabt. Wenn man die Lasche aufzieht, dann ist sie wieder verschließbar. Eine gute Idee, aber leider nicht ganz einfach zu handhaben. Ich habe schon öfter eine solche Verpackung aufgeschnitten, weil mir der Geduldsfaden gerissen ist. Ich habe darüber auch schon meinen Unmut im Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_nosseck_bock3.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_nosseck_bock3.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignright size-full wp-image-9468" /></a>Gerade eben habe ich wieder eine solche Verpackung in der Hand gehabt. Wenn man die Lasche aufzieht, dann ist sie wieder verschließbar. Eine gute Idee, aber leider nicht ganz einfach zu handhaben. Ich habe schon öfter eine solche Verpackung aufgeschnitten, weil mir der Geduldsfaden gerissen ist. Ich habe darüber auch schon <a href="http://www.magazin66.de/2011/07/verpackungen-sind-oft-ein-argernis/">meinen Unmut im Blog </a>geäußert. Verschiedene Organisationen wie die Bagso haben sich des Themas angenommen und wollen Abhilfe schaffen.<br />
Jetzt hat sich eine junge Frau aus Heidelberg an das Magazin 66 gewandt. Sie untersucht in ihrer Studienarbeit die Frage:  &#8220;Erfüllen die derzeitigen Produktverpackungen die speziellen Anforderungen von Best Agern?&#8221;. Dazu hat sie  eine anonyme Online-Befragung gestartet. Die Erfahrungen und Meinungen bezüglich Produktverpackungen von Personen über 50 Jahren sind für diese Umfrage besonders wertvoll.  Das kann ich nur unterstützen und bitte, um entsprechende Beteiligung. Ich habe die Fragen bereits beantwortet und kann versichern, es geht ganz einfach und kostet wenig Zeit.<br />
Wenn die Ergebnisse dann wirklich die Verpackungsindustrie beeindrucken, dann hat sich der Zeitaufwand auf jeden Fall gelohnt. Man jedenfalls nicht wieder grummeln: Mich fragt ja keiner.<br />
<a href="https://www.surveymonkey.com/s/MNLY2LT">Hier geht es zu Fragen.</a></p>
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		<title>Alzheimer-Therapie: Forscher entdeckten wichtige Fresszellen</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2011/08/forscher-einen-schritt-weiter-bei-alzheimer-therapie/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 05:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter Ego]]></category>
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		<category><![CDATA[Neurapathologe]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Marco Prinz]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal ist Wissenschaft spannender als ein Krimi. Diese Mitteilung über einen deutlichen Fortschritte bei der Entwicklung von Medikamenten, die bei Alzheimer wirklich helfen können, habe ich in einem Fachforum gefunden. Ich fand es es sehr aufschlussreich, auch wenn die Vorgänge sehr kompliziert sind. Wenn man bedenkt, dass viele Menschen Angst davor haben, selber zu erkranken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_nosseck_bock.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_nosseck_bock.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignleft size-full wp-image-9411" /></a>Manchmal ist Wissenschaft spannender als ein Krimi. Diese Mitteilung über einen deutlichen Fortschritte bei der Entwicklung von Medikamenten, die bei Alzheimer wirklich helfen können, habe ich in einem Fachforum gefunden. Ich fand es es sehr aufschlussreich, auch wenn die Vorgänge sehr kompliziert sind. Wenn man bedenkt, dass viele Menschen Angst davor haben, selber zu erkranken und es bisher keine Heilung gibt, steigt die Bedeutung solcher Entdeckungen.<br />
Alzheimer ist bekanntlich auf dem Weg, eine Volkskrankheit zu werden. Mehr als 20 Prozent der über 85-jährigen Menschen weltweit leiden daran. Sie  müssen mit schweren Störungen des Erinnerungsvermögens leben. In Deutschland gibt es etwa 700.000 Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind und jedes Jahr werden ca. 120.000 neue Fälle diagnostiziert.</p>
<p> Bei dieser Erkrankung sterben die Nervenzellen im Gehirn durch vermehrte Ablagerungen von Eiweißbestandteilen ab. Dieses sogenannte Amyloid wird aus einem Vorläuferprotein gespalten. Um sowohl abgestorbene Nervenzellen als auch das toxische Amyloid bei Alzheimer abzubauen und aus dem erkrankten Gehirn zu entfernen, gibt es eine spezielle „Gesundheitspolizei“ vor Ort. Eine ganze Familie von Fresszellen, die Makrophagen oder Mikrogliazellen, befindet sich an strategisch wichtigen Orten im Gehirn: direkt im Hirngewebe, aber auch an den Hirnhäuten, um die Gefäße und an anderen Stellen.</p>
<p> Erstmalig konnte nun eine Gruppe von Forscherinnen und Forschern aus Freiburg, Göttingen, Berlin, Bonn und Leipzig unter der Leitung des Freiburger Neuropathologen Professor Dr. Marco Prinz, Geschäftsführender Direktor der Neuropathologie am Neurozentrum des Universitätsklinikums Freiburg, im Tiermodell nachweisen, dass vor allem eine bestimmte Population dieser Fresszellen wichtig ist. Entgegen der herrschenden Lehrmeinung waren nicht die Makrophagen im Hirngewebe selbst, sondern diejenigen um die Blutgefäße entscheidend für den Verlauf der Erkrankung und die Menge des abgelagerten Amyloids. Weiterhin gelang es den Wissenschaftlern zu zeigen, dass diese Fresszellen um die Blutgefäße bestimmte Rezeptoren brauchen, um das Amyloid aufzunehmen und aus dem Hirn zu schaffen.</p>
<p> „Unsere Ergebnisse stellen einen wichtigen Meilenstein für das Verständnis der Alzheimererkrankung dar. Wenn wir nun wissen, welche Fresszellen entscheidend für den Verlauf der Erkrankung sind, besteht die berechtigte Hoffnung, neue, zellspezifischere und nebenwirkungsarme Therapieansätze zur Behandlung dieser Erkrankung zu entwickeln oder diese zumindest entscheidend abzuschwächen“, sagt Professor Dr. Marco Prinz. Diese wissenschaftliche Arbeit ist im Rahmen des vom Deutschen Forschungsministerium geförderten &#8220;Krankheitsbezogenes Kompetenznetz für Degenerative Demenzen&#8221; entstanden, welches sich zum Ziel gemacht hat, die zugrunde liegenden Mechanismen der Alzheimer-Erkrankung zu verstehen, um darauf aufbauend zukünftig neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln.</p>
<p> Erschienen ist die Studie in:<br />
 Mildner et al. „Distinct and non-redundant roles of microglia and myeloid subsets in mouse models of Alzheimer`s disease“, Journal of Neuroscience, 2011, in press</p>
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		<title>Fernsehen bald nur noch was für Alte?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 05:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petra_nossek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade hat der Branchendienst Kressreport auf eine interessante Untersuchung hingewiesen. Demnach schauen Menschen ab 50 häufiger und länger fern als Menschen jenseits der 50. Das verwundert mich nicht wirklich. Ich frage mich nur, was ist die Konsequenz aus dieser Erkenntnis? Dass immer mehr ältere Zuschauer die Sendungen sehen, die spät abends im Programm auftauchen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_nosseck_bock1.gif"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/vignette_nosseck_bock1.gif" alt="" title="vignette_nosseck_bock" width="150" height="164" class="alignleft size-full wp-image-9419" /></a>Gerade hat der Branchendienst Kressreport auf eine interessante Untersuchung hingewiesen. Demnach schauen Menschen <a href="http://kress.de/tweet/tagesdienst/detail/beitrag/111476-tv-konsum-von-aelteren-und-juengeren-gegenlaeufig-aeltere-knapp-fuenf-stunden-vor-dem-fernseher.html">ab 50 häufiger und länger fern</a> als Menschen jenseits der 50. Das verwundert mich nicht wirklich. Ich frage mich nur, was ist die Konsequenz aus dieser Erkenntnis?<br />
Dass immer mehr ältere Zuschauer die Sendungen sehen, die spät abends im Programm auftauchen und häufig interessante Themen kritisch beleuchten? Oder müssen alle nun bangen, wie lange es die Glotze noch gibt, weil sie sich ja zunhmend durch Werbung finanziert, Gebühren hin, Gebühren her und die Werbewirtschaft die Senioren immer  noch überwiegend als unattraktive Zielgruppe einstuft?</p>
<p>Ich meine, die Macher sollten über ihr Altenbild ernsthaft nachdenken. Ein Kanal für alle Generationen ist beispielsweise arte. Hier kommen die älteren und anspruchsvollen Mediennutzer ebenso auf ihre Kosten wie die jüngeren, die auch nicht immer nur Musikvideos auf you tube sehen wollen.<br />
Ich bin gespannt, ob die Jungen künftig von den Sendern mehr umworben werden, damit sie zurückkommen und die Älteren dann ebenfalls zunehmend zu anderen Medien, vorzugsweise ins Internet abwandern, oder ob man die Senioren als Zuschauer und Kunden endlich einmal als positive Kraft begreift?</p>
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		<title>Alte bremsen für Junge</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 06:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welche Autofahrer sind bereit, auf die eigene Vorfahrt zu verzichten und andere Autofahrer vorzulassen? In erster Linie sind das ältere Verlehrsteilnehmer und außerdem mehr Männer als Frauen. Das zumindest fand die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) in einem Feldversuch heraus, in dem sie sich in drei deutschen Städten und in Rom an Kreuzungen gestellt und mehr als 600 Autos beobachtet haben. Die Idee für diese Zählung stammt von den australischen Forschern Redzo Mujcic und Paul Frijters von der University of Queensland. Die Forscher haben Kreuzungen in Brisbane beobachtet. Denn es gibt, so glauben sie, "kaum einen besseren Ort, um einen Eindruck von Egoismus und Altruismus im echten Leben zu bekommen."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<div id="attachment_9258" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/Autofahrerin-by-Sturm-Pix.jpg"><img class="size-full wp-image-9258" title="Autofahrerin-by-Sturm---Pix" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2011/08/Autofahrerin-by-Sturm-Pix.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ältere Autofahrer bremsen viel häufiger als jüngere Verkehrsteilnehmer. Foto: Sturm, Pixelio.</p></div>
<p>Welche Autofahrer sind bereit, auf die eigene Vorfahrt zu verzichten und andere Autofahrer vorzulassen? In erster Linie sind das ältere Verlehrsteilnehmer, außerdem mehr Männer als Frauen. Das zumindest fand die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) in einem Feldversuch heraus, in dem sich Journalisten in drei deutschen Städten und in Rom an Kreuzungen gestellt und mehr als 600 Autos beobachtet haben. Die Idee für diese Zählung stammt von den australischen Forschern Redzo Mujcic und Paul Frijters von der University of Queensland. Die Forscher haben Kreuzungen in Brisbane beobachtet. Denn es gibt, so glauben sie, &#8220;kaum einen besseren Ort, um einen Eindruck von Egoismus und Altruismus im echten Leben zu bekommen.&#8221; Wenn ein Autofahrer anhalte, obwohl er eigentlich Vorfahrt hat, dann gebe es dabei keinen versteckten Nutzen für ihn, resümieren sie. &#8220;Das ist vorbehaltlose Freundlichkeit, Altruismus.&#8221;</p>
<p>Die Ergebnisse aus Europa und Australien führten zu sehr ähnlichen Ergebnissen: Alte Fahrer sind viel häufiger bereit, auf ihre Vorfahrt zu verzichten. 36 Prozent der Alten lassen den jungen Verkehrsteilnehmern die Vorfahrt, ein Drittel lässt seine Altersgenossen vor. Das zumindest stellte der Feldversuch der F.A.S. heraus. Nach Angaben der  australischen Forscher sind es sogar 48 Prozent der Alten, die auf ihre Vorfahrt verzichten. Die jungen Fahrer revangieren sich allerdings kaum dafür: Gerade einmal jeder Fünfte gewährt einem älteren Mitbürger die Vorfahrt. In beiden Zählungen lag die Grenze zwischen Alt und Jung ungefähr bei 40 Jahren, und zwar nach Sichteinschätzung. Auch stellte sich übereinstimmend heraus, dass Männer die wahren Gentlemen der Kreuzung sind: Mehr als 40 Prozent verzichten auf ihre Vorfahrt, wenn im anderen Auto eine Frau sitzt. Frauen untereinander nehmen jedoch kaum Rücksicht.</p>
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