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	<title>sechs+sechzig &#187; Wohngemeinschaft</title>
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	<description>Hier surfen die neuen Alten</description>
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		<title>Neue Börse für Senioren-Wohngemeinschaften</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 04:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wohnen & Heime]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen wollen im Alter die Vorzüge des gemeinschaftlichen Wohnens genießen. Das Internetportal PlusWGs widmet sich ganz diesem Bedürfnis und bietet eine kostenlose Börse für Wohngemeinschaften der Generation 50plus. „Unser Portal richtet sich nicht an ältere Menschen, die ein Seniorenheim oder betreutes Wohnen suchen, sondern an aktive Menschen ab 50, die Lust haben, mehr [...]]]></description>
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		</div>
<p><div id="attachment_5027" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2010/10/senioren-wg-by-epd.jpg"><img src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2010/10/senioren-wg-by-epd.jpg" alt="" title="senioren-wg-by-epd" width="300" height="199" class="size-full wp-image-5027" /></a><p class="wp-caption-text">Wochentreffen einer Senioren-Wohngemeinschaft - hier in Hannover. Foto: epd</p></div>Immer mehr Menschen wollen im Alter die Vorzüge des gemeinschaftlichen Wohnens genießen. Das Internetportal PlusWGs widmet sich ganz diesem Bedürfnis und bietet eine kostenlose Börse für Wohngemeinschaften der Generation 50plus. „Unser Portal richtet sich nicht an ältere Menschen, die ein Seniorenheim oder betreutes Wohnen suchen, sondern an aktive Menschen ab 50, die Lust haben, mehr Farbe in ihr Leben zu bringen“, so Felix Herzog, Gründer von PlusWGs.</p>
<p>Allein in den kommenden 20 Jahren wird die Anzahl der Menschen in Deutschland über 65 um fünf Millionen zunehmen. Der Anteil der Alleinstehenden steigt dabei kontinuierlich an. Schon heute wohnt jede dritte Frau über 55 allein. Unter den Männern ist der Anteil der Einzelpersonenhaushalte zwar geringer, doch mit 18 Prozent ebenfalls auf einem hohen Niveau.</p>
<p>Das neue Internetportal <a href="http://plusWGs.de">PlusWGs.de</a> bietet für diese Personengruppen bereits jetzt Angebote und Gesuche in ganz Deutschland und ist auf besonders hohe Benutzerfreundlichkeit abgestimmt. Mit wenigen Klicks können die WG-Anzeigen im eigenen Bundesland studiert werden und neue Angebote oder Gesuche<br />
aufgegeben werden.</p>
<p>PlusWG blickt bereits auf Erfahrung im Bereich der Vermittlung von Wohngemeinschaften für die Generation 50plus zurück. Seit Anfang des Jahres betreibt PlusWG ein Senioren-WG-Verzeichnis. Durch die Erfahrung mit den bisherigen Anzeigen haben sich die Webseitenbetreiber entschieden, das Portal umzubenennen: „Wir haben festgestellt, dass die Anzeigeninhalte dem Namen Senioren-WG nicht mehr gerecht wurden. Der Großteil der Anzeigensteller sucht Mitbewohner, die sich nicht als Senioren fühlen sondern mitten im Leben stehen. Das sind überwiegend Personen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren. Gemeinsam statt Einsam; das ist unsere Leitidee“, so Felix Herzog.</p>
<p>Die überwiegende Zahl der Inserenten ist zwischen 50 und 60 Jahre alt. &#8220;Plus-WG&#8221; ist eine Kurzform für &#8220;50plus-WG&#8221; bzw. &#8220;60plus-WG&#8221; und grenzt sich damit von betreuten Wohngemeinschaften für Senioren ab.</p>
<blockquote><p><strong>Kontakt zu plusWGs.de</strong></p>
<p>Felix Herzog<br />
Heimgartenstr. 9<br />
82362 Weilheim<br />
E-Mail: presse@plusWGs.de<br />
Telefon: 0176 – 100 32 43 1<br />
Homepage: <a href="http://plusWGs.de">http://plusWGs.de</a></p></blockquote>
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		<title>Höchstädter Verein richtet Wohngemeinschaft für Demente ein</title>
		<link>http://www.magazin66.de/2009/11/hochstadter-verein-richtet-wohngemeinschaft-fur-demente-ein/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 13:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sechs+sechzig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege & Betreuung]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude ERHalten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngemeinschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittendrin statt nur betreut, so können sich bald die Mitglieder einer Wohngemeinschaft für Demente fühlen, die ein kleiner Verein namens »Lebensfreude ERHalten« in Höchstadt in Franken aufbaut. Rosi Schmitt, Altenpflegerin, Altentherapeutin, Vorsitzende und Seele des Vereins, will vor allem eins: dass demente Menschen in Würde altern können. »Wir wollen die Demenzkranken ernst nehmen, sie im Alltag spüren lassen, dass sie wertvoll sind.«
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		</div>
<div id="attachment_959" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><img class="size-full wp-image-959" title="schmitt_rosi._01jpg" src="http://www.magazin66.de/wp-content/uploads/2009/11/schmitt_rosi._01jpg.jpg" alt="Rosi Schmitt weist auf das Haus, in dem sich alte, demente Menschen wohlfühlen sollen. Foto: Mile Cindric" width="210" height="140" /><p class="wp-caption-text">Rosi Schmitt weist auf das Haus, in dem sich alte, demente Menschen wohlfühlen sollen. Foto: Mile Cindric</p></div>
<p>Das Haus thront über der Innenstadt, als wollte es Höchstadt behüten. Dem Schloss gegenüber steht das Gebäude Schlossberg 9, das schon Gericht, Rathaus und Verwaltungsgemeinschaft beherbergt hat. Bald werden hier ältere Menschen einziehen. »Ambulant betreute Wohngemeinschaft für demenzkranke und pflegebedürftige Menschen« heißt das Projekt. Kein großer Verband macht sich daran, die erste Wohngemeinschaft dieser Art im Landkreis einzurichten, sondern ein kleiner Verein namens »Lebensfreude ERHalten«.</p>
<p>Rosi Schmitt, Altenpflegerin, Altentherapeutin, Vorsitzende und Seele des Vereins, will vor allem eins: dass demente Menschen in Würde altern können. »Wir wollen die Demenzkranken ernst nehmen, sie im Alltag spüren lassen, dass sie wertvoll sind.« Aus langjähriger Erfahrung weiß sie, dass die Betreuung dementer Menschen sehr viel Zeit erfordert. Zeit, die der Personalschlüssel in großen Heimen selten lässt.</p>
<p>So reifte in ihr die Idee, dass kleinräumige, familiäre Strukturen nötig sind, um demenzkranke Menschen bedarfsgerecht zu betreuen und zu versorgen. Zehn bis zwölf Menschen wohnen in einer ambulant betreuten WG zusammen. Professionelle Arbeit wird von ambulanten Pflegediensten und Betreuern geleistet, beraten von einem Fachbeirat. Weil der Einsatz von Profis allein nicht reicht, kommen geschulte Helferinnen hinzu. Auch das Engagement der Angehörigen bzw. der gesetzlichen Vertreter ist erforderlich.</p>
<p>Vorbild ist für Schmitt eine Wohngemeinschaft in Obersteinbach im Landkreis Neustadt/Aisch, einer Einrichtung der Jacob und Marie Rothenfußer Gedächtnisstiftung in München. Der Verein Lebensfreude ERHalten als Generalmieter vermietet Einzelzimmer plus anteilig Wohnfläche der Gemeinschaftsräume an die Mieter. Die Bewohner schließen einen individuellen Vertrag mit einem ambulanten Pflegedienst ihrer Wahl und einen Betreuungsvertrag ab. Der Pflegedienst ist nicht stationär in dem Wohnhaus präsent, sondern als Gast rund um die Uhr.</p>
<p>Eine besonders wichtige Rolle kommt den Angehörigen zu, da viele demenzkranke Menschen nicht für sich sprechen und entscheiden können, wie der Alltag in der WG ablaufen soll. Dazu ist es sinnvoll, wenn sich die Angehörigen bereits vor Einzug in die Wohngemeinschaft intensiv mit dem Lebenskonzept der Gemeinschaft befassen, wobei die Idee der ambulant betreuten WG immer Grundvoraussetzung bleibt. »Ein gewisser Betreuungs- und Versorgungsstandard muss erfüllt sein, damit die WG funktionieren kann«, sagt Rosi Schmitt.</p>
<p>Vor Augen habe der Verein stets das Ziel, die Erkrankten – soweit möglich – selbst über ihr Leben bestimmen zu lassen. Sie in den Lebensalltag einzubeziehen, ist für das Wohlbefinden entscheidend. Kleine Aufgaben zu übernehmen, die sie trotz ihrer Krankheit bewältigen können, sei das Wichtigste schlechthin: Gemüse fürs Essen schneiden, Geschirr spülen, Wäsche bügeln, Unkraut jäten im Garten. Den Bewohnern soll Teilhabe am Leben ermöglicht werden. Das unterscheide die Wohngemeinschaft ganz wesentlich vom Heim. »Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz zu Pflegeheimen«, betont Rosi Schmitt. »Wir bieten eine Alternative an, die einen anderen Ansatz hat.«</p>
<p>Mit Geldern des Deutschen Hilfswerks und der Bayerischen Landesstiftung wird das Haus nun bedarfsgerecht umgebaut. Verein und Stadt Höchstadt haben den Mietvertrag bereits unterzeichnet. Die Wohngemeinschaft für pflegebedürftige und demente Menschen will 2009 den Betrieb aufnehmen.</p>
<p>»Besonders grandios ist die Lage des Hauses«, schwärmt Rosi Schmitt mit einem Leuchten in den Augen: gerade mal fünf Minuten von Bäcker, Metzger, Gemüsehändler und Eisdiele entfernt. Ein weiterer Mosaikstein in dem Konzept, die erkrankten Menschen weiter mit dem normalen Alltag zu verbinden – so sind sie mittendrin statt nur betreut.</p>
<p><em>Dieter Köchel</em></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Information</p>
<p>Ideelle, praktische und finanzielle Hilfe sind dem Verein »Lebensfreude ERHalten« ebenso willkommen wie neue Mitglieder.<br />
Kontakt: Rosi Schmitt,<br />
Blumenstraße 19, 91334 Hemhofen,<br />
Telefon 0151 / 1571 42 44;<br />
E-Mail: rosa.schmitt@t-online.de<br />
Der Verein veranstaltet auch Kurse und organisiert Vorträge aus dem Themenbereich der Gerontopsychiatrie sowie Schulungen, etwa zur Kommunikation mit demenzkranken Menschen.<br />
Am 14. November findet von 9 bis 16 Uhr eine Fachtagung zum Thema »Demenz und Prävention« statt. Veranstaltungsort ist das Forum der Barmherzigen Brüder in Gremsdorf,<br />
Eustachius-Kugler-Straße 1, 91350 Gremsdorf.</p>
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