Angst vor dem Enkelsohn

Artikel drucken Artikel drucken 14. Februar 2012 | Von | Kategorie: Enkelblog

Darüber reden wir nicht gerne und doch wollen wir uns mit unseren Sorgen nicht verstecken. Es geht darum, dass wir vor unserem jetzt 16-jährigen Enkelsohn Angst haben, der sich bei seinen Besuchen bei uns furchteinflössend gebährdet. Dabei geht es hauptsächlich immer wieder ums Geld. Wenn wir ihm (seiner Meinung nach) zu wenig oder vielleicht auch gar nichts geben (können oder wollen), dann sind schon mal wüste Beschimpfungen und Drohungen uns gegenüber möglich.
Jedenfalls zeigt er ein ungehöriges, aggressives Verhalten, das uns regelrecht Angst macht.
Dabei war er als er noch klein war, ein liebenswürdiges Kind, das bis auf kleine wütende Ausbrüche sehr umgänglich war. Jetzt fühlen wir uns in seiner Gegenwart äußerst unwohl.
Nun ist es bisher zum Glück „nur“ zu bösen Auseinandersetzungen und nicht auch noch zu Handgreiflichkeiten gekommen. Wir haben es mit „guten Worten“ versucht und manchmal auch so getan, als würden wir sein Benehmen nicht bemerken – hat aber alles nichts genützt. Am Ende haben wir „gezahlt“, nur um unseren Enkelsohn los zu werden. Demnächst werden wir ihn nicht mehr in unsere Wohnung lassen. Aber mit diesem „Besuchsverbot“ haben wir wohl auch unseren Enkelsohn verloren?

Tags: , ,

5 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Hauptsache, alle haben Angst vor allen. 😉

  2. na und, wenn ich mich von jemandem bedroht fühle, meide ich doch selbstverständlich den Umgang mit ihm – gleich, ob verwandt oder nur bekannt. Und so sympathisch kann der Knabe nach Ihrer Schilderung doch auch nicht sein, dass Sie ihn ‚wirlich‘ vermissen – oder?

  3. Ein Hallo an die ängstlichen Großeltern,

    Euer Enkelkind hat doch sicher auch Eltern und ein Elternteil ist doch sicher Euer Kind. Warum redet Ihr denn nicht einmal mit denen über die Frechheiten des Sohnes. Das wäre doch wohl der 1. Schritt den Ihr tun müßtet und hört, ob er sich zuhause auch so benimmt. Von mir würde er nur Geld bekommen, wenn er eine Gegenleistung erbringt. Wenn das alles nichts nützt, würde ich ihm mitteilen, daß er nicht mehr zu erscheinen hat. Dann fühlt ihr Euch nach einer Zeit wohler. Es gibt doch viele nette andere Jugendliche, denen man begegnet und die sich gerne einmal etwas verdienen möchten. Wir hab en z.B. einen jungen Mann, der unseren Garten sauber macht und oft für uns etwas besorgt, da die eigenen Enkelkinder 800 km weit entfernt wohnen. Nur Mut!!!!!!!

  4. Der Enkelsohn hat ja mit seinem Verhalten erreicht was er wollte – er hat Geld erhalten. Warum sollte er also sein Verhalten ändern??? Meiner Meinung nach wäre es sehr wichtig, mit den Eltern Rücksprache zu halten, wie das Verhalten des Enkels zu Hause bzw in der Schule ist. Dann sollten Konsequenzen erfolgen.

  5. geld geben, damit ich bedroht und beschimpft werde? aber liebe großeltern, haben sie nicht auch rechte und nur pflichten? soll er doch wegbleiben, sie können hier nichts ändern und den eltern ist es wurst, was der sohn mit ihnen treibt, sonst hätten diese nach rücksprache, schon etwas geändert oder werden diese auch bedroht hat hotel mama auch angst? sind drogen im spiel? dann ist er verloren ohne hilfe von aussen

Schreibe einen Kommentar

Bitte führen Sie diese Berechnung durch * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.